Batterie

  • Jetzt habe ich endlich verstanden, warum ich knapp 400 € (Seat Ateca) für einen Batteriewechsel berappen musste. War mir bis eben total schleierhaft, was daran so teuer sein soll....vor allem bei einem Auto was nichtmal 50.000 km runter hat und noch keine 3 Jahre alt ist.

    Unfassbar was diese ganzen technischen Raffinessen uns das Geld aus der Tasche ziehen, wenn man überlegt, was eine normale Autobatterie im Baumarkt oder Autoteile-Laden kostet.

  • Der Kunde frisst klaglos, was der Hersteller ihm hinwirft. Selbst die überflüssigsten Extras werden gerne mitbestellt. Und das kostet eben - auch als Ersatzteil - mehr Geld als üblich.

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Naja, das ist nicht nru der Kunde, auch die gesetzlichen Vorgaben machen das Thema Ausstattung immer komplexer.


    Ob wirklich in jedem Auto die aktuell schon gesetzlich geforderten Ausstattungen Sinn ergeben, oder auch zukünftig? Ich glaub es nicht. Bleibt aber im Prinzip nur eine Lösung: alte Autos fahren.

    MfG
    Chris-W201-Fan


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  • E10 konnte sich auch nicht durchsetzen, obwohl es ein Verpflichtungsgesetz dazu gibt. Der Markt hat Macht - er nutzt sie nur nicht richtig!

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  • Selbst die überflüssigsten Extras werden gerne mitbestellt. Und das kostet eben - auch als Ersatzteil - mehr Geld als üblich.

    StartStop ist u.a. ein Baustein zur CO2 Reduktion, Reifendruckkontrollsysteme sind u.a. ein Baustein zur CO2 Reduktion, usw usw. Die Liste ist endlos, die KFZ-Hersteller setzen nur das um, was u.a. die EU als Vorgaben auswirft. Ob die ganzen Maßnahmen am Ende wirklich eine Reduzierung bringen (Immerhin muss der ganze Krempel auch entwickelt und produziert werden, was widerrum erst mal CO2 erzeugt), ist ne andere Sache. Es ist irre geworden.


    Dazu kommen natürlich noch die Hersteller, die Teile immer billiger produzieren und immer teurer verkaufen. Die Krönung des ganzen was die EU den Hersteller vorgeschrieben hat, ist der so genannte Notruf-Assistent. Eine Schnittstelle zur Überwachung der Fahrer, die die Stasi nicht hätte besser vorschreiben können.


    Sicher könnte man sagen man fährt das alte weiter, mach ich selbst ja auch, aber dagegen geht der Staat ja auch regelmäßig vor. Zum einen unter Falscher Flagge, die man dann Umweltprämie nennt, Fahrverbote, kräftige KFZ Steuer, benachteiligen im Straßenverkehr indem andere Technologien Vorteile erhalten (Busspur z.B.). Auch hier ist die Liste endlos.


    Am Ende kann man den Schwarzen Peter immer den Käufern in die Schuhe schieben, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, zumal man nicht von jedem Käufer erwarten kann, so weit zu denken, hier mal auch etwas zu boykottieren. Wenn der Kunde ein neues Auto braucht, dann kauft er das was da ist. Und Fahrzeuge ohne StartStop gibt es nicht mehr und wird es nie wieder geben. Obs und passt oder nicht.


    Das Kernproblem ist, dass die Autofahrer keine Lobby mehr haben. Wir haben keine Greta. Die Medien sind durchweg LinksGrün durchseucht, wir werden von einer Grünen Merkel regiert. Da ist nix mehr mit CDU und so. Angeblich Grün ist hip, deshalb stürzt sich auch die Industrie darauf. Ist ein Billionen Geschäft. Nie war es leichter, den Menschen das Geld aus den Tauschen zu ziehen, unter dem Vorwand von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Alles was das Alte ablöst ist mindestens doppelt so teuer als das alte. So geht auch mit der Veggie Industrie. Die Inhaltsstoffe von z.b einem Veggie "Hamburger" liest sich wie ne Liste aus der Hexenküche. Gestreckt und zusammengeklebt und dann teuer verkauft. Alles was boomt ist nicht weil es toll ist, sondern weil sich alle die Taschen kräftig voll machen.


    Nachhaltigkeit ist für mich das größte Verbrechen an der Umwelt. Zum einen wird hier alles übers Knie gebrochen, ohne an die neuen Folgen den ganzen zu denken und zum anderen ist nachhaltig z.B. das was man schon hat einfach erst mal weiter zu benutzen. Und da sind wir wieder bei alten Fahrzeugen. Nichts ist umweltfreundlicher als das was schon produziert ist. Ein PKW mit Verbrenner wird gut und gern auch mal 30 Jahre alt. Das ist überhaupt kein Thema. Ein E-Fahrzeug wird vermutlich in dieser Zeit 2-3 neu produziert sein.

    Das ist irre. Aber niemand verdient eben mehr Geld an den alten Fahrzeugen. Wobei schon, die Werkstätten, aber hier sitzt nicht das Geld und eben die Lobby.

  • Danke Doug für den guten Link. Ich hätte nicht gedacht, daß die Handhabung bei den einzelnen Marken bezüglich der Batterien so unterschiedlich ist. Teilweise sind die dort stehenden Vorschriften aber auch übertrieben, insbesondere wenn ich an die Begrenzung an eine Originalbatterie denke, wie BMW es jetzt offensichtlich vorschreibt. Mit diesen Dingen gräbt man der Zubehörindustrie das Wasser ab.


    Notwendig wären die vielen Anlernvorgänge in den Werkstätten jedenfalls nicht, was man ja auch an den Marken sieht, die das nicht erfordern. Leider steht das alles nicht bei den Technischen Daten, die man zum Kauf dann berücksichtigen würde. Der meistbenutzte Knopf (vielleicht noch neben dem Einparkknopf) ist bei mir die Start/Stopp -Ausschaltung. Bei meinem Fahrprofil gibt es absolut keinen Sinn, das Zeug zu verwenden, zumal es den Motor einfach zu früh ausschaltet.


    Jetzt wäre für mich noch zu klären, ob der mehrstündige Anlernmodus beim Hyundai bei einer neuen Batterie in verschlossenem Zustand durch den Wechsel selbst angestoßen wird, oder ob man dafür ins OBD2 muß und welches Interface man eventuell benötigt.

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

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  • Hallo die Runde !

    Mein Tucson Bj: 02 /2016 hat jetzt ca.73000 km drauf und bis dato lief er klaglos, nicht das kleinste Problem.

    Vor einer Woche drückte ich den Startknopf, nichts tat sich außer jeder Menge Mängelangaben (Reifendruck, kenne den Schlüssel nicht usw.) Ich machte einen Anruf beim Mobilitätshilfedienst - der sagte mir in längstens einer Stunde kommt Hilfe, kam aber schon nach 20 Minuten und stellte fest dass wird die Batterie sein - gab mir Starthilfe und der Tucson sprang sofort an. Da ich auf das Land fahren wollte Hin und Zurück ca. 100 km konnte ich mal gleich die Batterie aufladen. Draußen sprang der Wagen immer tadellos an, als ich aber am nächsten Morgen wieder starten wollte dass selbe Spiel von vorne. Hilfe kam wieder schnell, Anruf bei meiner Werkstätte wegen einer neuen Batterie, eine Stunde später hatte ich eine neue Batterie und 210 € weniger!

    Was ich eigentlich nicht gewusst habe ist dass es wenn man den Motor ausschaltet es noch einige Zeit braucht bis sich alle Systeme abgeschaltet haben!

    Dis dato läuft mein Tucson wieder wie immer brav - hoffentlich bis in 5 Jahren die nächste Batterie fällig ist!:D

    28.02. 2016 - 15.11.2021- 84947 km / Alles funktioniert klaglos ! :super:

    24.10.2020 - Batterie musste getauscht werden!

    10.08.2021 - Stecker von AHK war oxidiert wurde getauscht!

    MfG.- Sigi47
    IRREN IST MÄNNLICH!

    Laut meiner Frau habe ich nur zwei Fehler,

    Ich höre nie zu und noch irgendwas!:cheesy:

  • Es gibt heute fast nix mehr was auf den ersten Blick einfach noch so zu machen ist. Es gibt fälle da geht das Auto in den Notlauf, nur weil mal jemand die Stoßstange abmontiert hatte. Diese "Tat" erfordert dann Teilweise die Neukalibrierung der Assistenzsysteme. Selbst Bremsbeläge müssen zum Teil angelernt bzw resetet werden. Selbst wenn alles neu ist bleibt die Kontrollleuchte an was sogar soweit geht das der Wagen damit evtl. nicht durch den Tüv kommt.


    Das Werkstätten dann dafür Geld nehmen ist am Ende klar, denn heute kommen jeden Tag Leute die Werkstatt "kannst du gerade mal"


    Bei Hyundai ist der Batteriewechsel jetzt keine große Nummer, im Prinzip muss man gar nichts machen, das Auto abschließen und dann Finger weg. Eben für diese ca. 4 Stunden. Ich würde es dann einfach über Nacht machen :-)


    Was ich eigentlich nicht gewusst habe ist dass es wenn man den Motor ausschaltet es noch einige Zeit braucht bis sich alle Systeme abgeschaltet haben!

    Absolut normal heute. Man kann im Durchschnitte von 1-2 Stunden ausgehen bis das letzte Steuergerät sich "Schlafen" gelegt hat. Bei manchen Autos kann bekommt man das ein oder andere auch mit wenn man z.B. im Auto sitzen bleibt, da fahren z.b die Lüftungsklappen zu,

  • @Doug: Sehr cooler Beitrag.:super:


    Leider sind wir dieser Lobby ausgeliefert und haben gar keine Wahl mehr. Hätte ich gekonnt, hätte ich diese Start/Stopp Gülle extra rausbestellt. Aber so müssen wir wohl alle damit leben, das eine Autobatterie keine 7 oder 8 Jahre mehr halten wird sondern wahrscheinlich noch vor dem ersten HU Termin getauscht werden muss. Sehr traurig!

  • Oder du stellst Start/Stop aus, wenn es zu viele Zyklen werden, in bestimmten Situationen.


    Hatte das bisher nur in Mietwagen, und in Situationen, wo der Wagen in kurzen Abständen aus und dann gleich wieder an geht,...

    Das nervt ja auch massiv, und sinnig ist das ja auch nicht.

    Das eine Batterie aber ein "Verschleißteil" ist, bleibt so, und ist dann eben nicht wirklich voraus zu sagen, wie lange sue hält. Dafür spielen dann ja auch zu viele Faktoren mit rein.

    MfG
    Chris-W201-Fan


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  • Bei Autos mit Start / Stop sind Batterie und Anlasser auf die höhere Beanspruchung ausgelegt. Ausschalten zur Schonung dieser Bautreile ist Unsinn. Sieht man ja auch gut beim Vergleich Beitrags-Ersteller zu meinem früheren Auto:


    Beitragsersteller: S/S fast immer deaktiviert, Batterie nach 3 Jahren und 45.000 km kaputt.

    Mein alter BMW: S/S fast nie deaktiviert, Batterie nach 8 Jahren und 326.000 km noch funktionstüchtig.


    Deaktivieren macht dann Sinn, wenn der Abschaltvorgang an sich nichts bringt, also z.B. beim Stop and Go im Stau.

  • Oder du stellst Start/Stop aus, wenn es zu viele Zyklen werden, in bestimmten Situationen.

    Das mache ich immer direkt vor dem losfahren. Bin mal gespannt wann die EU sich einfallen lässt, diesen Knopf zu verbieten :cursing:

    Und nein, es darf nicht aus dem Steuergerät raus oder umprogrammiert werden.

  • Automatisches und dauerhaftes Deaktivieren von S/S wird als Steuerhinterziehung geahndet! Kein Witz!

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  • marc.w

    Ich würde die Batterie erst mal laden. Damit könnte dein Problem auch schon erledigt sein. Die Aussage des ADAC ist eine Standard Aussage vieler, die oft von Elektrik keine oder nur wenig Ahnung haben. Du weißt ja nicht mal, wie der Ladezustand der Batterie ist. Viele ausgetauschte Batterien waren oft nur leer durch z.B. Kurzstrecken und hätten gar nicht ausgetauscht werden müssen. Ein Versuch ist es wert und mit minimalem Aufwand verbunden. Erst wenn die Batterie im geladenen Zustand geprüft wurde, kann man eine verlässliche Aussage über ihren Zustand treffen.

  • Aber passendes Ladegerät nutzen, die ollen Lader sind nicht unbedingt geeignet für so ne Batterie :)

    MfG
    Chris-W201-Fan


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  • @Der Jens

    Wenn ein Fahrzeug bzw die Teile bei StartStop für mehr Starts gebaut sind, dann ist klar, dass sie länger halten, wenn man sie weniger nutzt - logisch eigentlich.


    Ein Anlasser oder Batterie ist für höhere Anlassvorgänge gebaut. Wenn normale Bauteile für was weiß ich 10.000 Vorgänge ausgelegt sind, dann ist der S/S Kram evtl. für 30.000 ausgelegt. Wenn ich die reduziere, dann hält das Zeug länger. Der Anlasser ganz sicher um die Anzahl der gesparten Vorgänge, die Batterie sicher auch wenn nicht ganz soviel, weil sie auch sonst altert.


    Dein Beispiel kannst du so vergessen. Zum einen bewegt sich ein 5er BMW in einer andere Preisklasse und ist eindeutig ein Langstreckenfahrzeug, da hält naturgemäß alles länger, weil Motorstarts und KM in einem ganz anderen Verhältnis stehen als bei einer durchschnittlichen KM Leistung. Hinzu kommt, dass man bei 3 Jahren eher von einem Produktionsfehler ausgehen kann.


    HJM

    Auch der ADAC arbeitet mit Batterietestgeräten, die arbeiten sehr zuverlässig, da kann man schon davon ausgehen, dass diese Person Recht hat.


    Desweiteren kannst du so viel Kurzstrecke eigentlich gar nicht fahren, um die Batterie wirklich leer zu bekommen. Ich habe das noch nie erlebt, dass eine Batterie von Kurzstrecken leer gegangen ist. Aber diese These hält sich seit Jahrzehnten extrem zäh. Wenn bei einem PKW die Batterie nix mehr macht, ist zu 99% von einem technischen Problem auszugehen. Zumal man heute fast nix mehr vergessen kann anzulassen, weil der Wagen früher oder später alles selbst abschaltet, vom Standlicht mal abgesehen, aber das dürfte bei den meisten eh auf Automatik stehen

  • Was spricht dagegen, eine Batterie zu laden? Dieser Aufwand ist minimal und erspart seitenweise Diskussionen im Forum. ;) Ich fange jetzt nicht an, hier eine Diskussion über Batterien und ihren (wahrscheinlichen) Zustand zu diskutieren, weil es müßig ist. Bevor man ein Bauteil austauscht, prüft man es. Vor allem, wenn so hohe Kosten entstehen können.

  • Ich würde auch erstmal laden. Wer kann, sollte die Batterie durchmessen. Neu kann man dann immernoch kaufen.

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