Beiträge von Reiner1

    Der Händler muß an niemanden verkaufen, wenn er denn nicht will. Das war früher mal mein Problem in Dänemark. Die meisten Händler wollten einfach nicht an Deutsche verkaufen. Der Grund war letztlich darin zu sehen, daß der Hersteller nicht davon Wind bekommen sollte, daß der Händler den Wagen mit dem niedrigen Nettopreis an einen Käufer verkauft hat, der aus einem Land mit hohem Nettopreis kommt. So haben einige Händler ihren Vertrag verloren.


    Daß jedes Land in der EU bei seiner Gesetzgebung frei wäre ist längst ein Märchen. In vielen Teilen macht die Gesetzgebung eben mittlerweile die EU, die somit die übergeordnete Instanz darstellt. Da gibt es natürlich immer wieder Reibereien, aber es ist letztlich so, daß die Garantiebedingungen, die ein Hersteller in einem EU-Land gibt, letztlich auch für einen Käufer aus einem anderen EU-Land gelten müssen. Die Einschränkung mit dem Endverkäufer kann er machen, was ja in der Regel so gehandhabt wird. Die Umgehungsversuche einiger Importeure landen immer wieder vor Gericht.

    Daß das alles seitens des Herstellers nicht gerne gesehen wird, und man hier leichter Probleme mit der Garantieabwicklung bekommt, ist leider in der Realität so, auch wenn rechtlich eigentlich nicht erlaubt.

    Den Händlern ist es eher egal, denn sie verdienen ja eher an der Wartung und den Reparaturen.

    Letztlich ist es jedenfalls sicher so, daß man bei annähernd gleichem Preis eines Neuwagens aus dem Ausland, gegen einen schon gebrauchten aus Deutschland logischerweise finanziell besser fährt. Kleine Nachteile kann man da schon verkraften.

    Ich kaufe seit geraumer Zeit meine Wagen wieder hier, zumal bei entsprechenden Verhandlungen der Preisunterschied nicht so riesig ist.

    Berechnungs - Ergebnis


    Ja es ist schon blöd wenn nach Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Ich rechne da auch lieber in Jahren als Monaten......

    Die Meinungen dürften da sehr auseinander gehen. Ich wasche meine Autos in der Regel selbst. Bei uns ist das auf Provatgrundstücken auch noch erlaubt.

    Für den Unterboden nehme ich dann auch den Wasserschlauch und sprühe dann von allen Seiten mal drunter. Dabei ist mir klar, daß das nicht so effektiv ist. Allerdings hatte ich in den letzten Jahrzehnten keinerlei Probleme wegen Rost am Unterboden, also sind die Autos da entweder besser geworden, oder man nimmt weniger Salz.

    Einen Hochdruckreiniger würde ich eher nicht nehmen, besser nen Gartenschlauch mit einem längeren festen Vorsatz. Damit kommt man bis fast zur Mitte des Wagens.

    Naja, probieren kann man es ja mal, zumal dann, wenn es offensichtlich an der Klebenaht eingerissen ist. Dort dürfte eine Schwachstelle sein.

    Aber der Preis von über 300 € für das Ding empfinde ich als Wucher. Ok. ich habe für das bissl Plastik (Wanne im Kofferraum) auch schon 69 € gezahlt.......


    Sollte Hyundai ablehnen, dann würde ich mir ein Stück Kunstleder o.ä. in einem Streifen von unten aufkleben. Noch besser ginge ein Stück eines Fensterrollos, welches man aufkleben könnte. Das trägt dann auch weniger auf.

    Das kann man immer noch machen, wenn alle Stricke einer Garantieübernahme nicht mehr halten. Da wäre ein Ausbrennen des Filters vielleicht die günstigste Lösung. Trotzdem wundert es mich, daß der Filter schon nach so kurzer Zeit zu sein soll. Vielleicht liegt der Fehler ja bei der Differenzdruckmessung.

    Klar, wenn das Öl den Einlaß oder die Mechanik verkokt, ist daß nicht lustig. Allerdings haben die Hersteller mittlerweile fast alle auf relativ dünnes Öl umgestellt, damit die Reibungsverluste minimiert werden. Damit wird der Verbrauch auch etwas höher. Vermutlich wird es bei 0,5 l/1000 km schon bei der Messung der Abgaswerte problematisch, was man ja nicht möchte. Bis jetzt hatte ich bei fast allen Fahrzeugen eher Verbräuche von 0,1 l/1000 km, also genau dort wo er sein sollte.

    Bestehen - Bescheinigung


    Ja, alt und vernünftig klingt schon irgendwie sonderbar. :denk:

    Wobei ich die Alternative zumindest bei "alt" auch nicht so prickelnd finde. Abgesehen davon ist man doch eh nur so alt wie man sich fühlt....da schwanke ich zwischen 3 und 83.....:todlach:

    Jeder muß das für sich selbst entscheiden. Ich glaube, die Fahrzeuge sind in vielen Teilen, insbesondere am Motor und den Nebenaggregaten nicht haltbarer geworden, sondern im Gegenteil. Das Risiko eines Defekts an der Steuerkette oder verkokter Ansaugbrücke ist durchaus vorhanden, ebenso Dinge wie ein defekter Turbo oder Defekte im Motormanagement. Das ist keine Frage eines Hyundai .....

    Andererseits gibt es ja die berühmte Gaußverteilung was die Haltbarkeit vieler Teile an geht. Da gibt es dann die Frühausfälle, die eh in die Garantie fallen. Bei entsprechend guter Behandlung sollte der Rest zumindest bei relativ niedrigen km-Raten viele Jahre halten.

    Ich habe in der Vergangenheit bisher nie eine Garantieverlängerung abgeschlossen, weil ich das Risiko für überschaubar hielt. Allerdings habe ich meinen ersten Neuwagen nicht einmal Vollkasko versichert. Da würden Andere einen Herzkasper bekommen.......

    Ich habe später immer die Kosten für die Werkstatt einer Garantieverlängerung gegengerechnet und kam finanziell ohne die Verlängerung trotz einiger Arbeiten günstiger weg (teilweise nicht viel). Für die Zukunft sehe ich das eher nicht so günstig, was nicht gegen Hyundai gemünzt ist.

    Man sollte ohne die Verlängerung im Falle des Falles nicht finanziell ruiniert sein. Ich kenne Leute, die nach einem defekten Wagen ohne ihn noch nutzen zu können immer noch abzahlen..........

    Zusatz: Ich würde die Versicherung erst zum Schluß der normalen Garantie abschließen. Da lässt sich das Risiko doch ab besten abschätzen.....wenn es vielleicht hier und da schon komische Geräusche gibt, die vielleicht auf einen baldigen Schaden hindeuten.

    Darkydark


    Da Deutschland in der Regel hohe Nettopreise hat, könnte man das mit der Quersubventionierung so sehen. Ja, wir subventionieren letztlich die Käufe in anderen EU-Ländern mit. Die wollen ja auch Auto fahren. :flöt:

    Die Hersteller subventionieren ist natürlich so eine Sache. Jeder Hersteller will Geld verdienen, sonst kann er nichts herstellen. Aber da sind Autos ja keine Ausnahme. Die Hersteller gehen bei der Produktion ja ins Ausland, damit die Autos günstiger hergestellt werden können, günstiger verkauft werden können, und sie letztlich auch mehr verdienen. Aber das ist auch in allen Bereichen so.

    Wenn ich da an die extremen Kritiken Ende der 70er denke, als die Verkäufe von japanischen Fahrzeugen hierzulande nach oben gingen. Da waren dann die Aufkleber mit dem japanischen Arbeitsamt recht verbreitet. Heute stört sich kaum jemand an der Herstellung im Ausland.

    Die Rechtslage ist doch klar, auch wenn das hier jetzt drunter und drüber geht.

    Die Nettopreise setzt der Hersteller natürlich angepaßt an die Lebensverhältnisse des Landes und auch der jeweiligen Steuern fest. Wenn man für Autos Luxussteuern bezahlen muß, muß der Hersteller eben in den sauren Apfel beißen, und die Nettopreise niedrig ansetzen. Dann verdient er da aber wenig, und ist logischerweise nicht daran interessiert, daß das jemand ausnutzt, sei es ein freier Importeuer oder Andere.....


    Soweit sind die Interessen klar. Der angegebene EU-Händler, auf dessen Homepage übrigens dauernd von Re-Import und Import auch bei Hyundai geschrieben wird (seit wann gibt es eine Hyundai-Produktion in Deutschland?) hat leider nirgends etwas von der Garantie stehen.

    Tritt er nur als Vermittler zwischen dem autorisierten Händler im EU-Land auf, dann ist die europaweite Garantie klar und gesetzlich festgelegt, wenn der Hersteller eben eine 5jährige Garantie gibt. Die Garantie ist zwar freiwillig, aber wenn, dann vertraglich zugesichert und nicht nachträglich änderbar.

    Das Problem ist eben der Verkauf an den Endkunden und nicht über Zwischenhändler, die dann an Endkunden weiter verkaufen. Das wird dann entweder über die Vermittlungen oder über die Tageszulassungen gemacht.

    Wenn der Importeur hier aber die Fahrzeuge verkauft, und sie vorher nicht zugelassen waren, kann sich Hyundai quer stellen und die Garantie verweigern. Dann gilt nur die gesetzliche Gewährleistung mit den zwei Jahren und der Beweislastumkehr nach 6 Monaten.


    Wie das hier ausgemacht wurde, ist nicht klar offen gelegt. Ein DPF gilt leider wohl als Verschleißteil, auch wenn er normalerweise natürlich länger halten sollte, bzw, länger nicht verstopft sein sollte. Sollte die Garantie von Hyundai nicht greifen, so könnte man einen Kulanzantrag stellen, den man aber wahrscheinlich

    nicht positiv beschieden bekommt. Der Verkäufer/oder Vermittler? ist Mitglied im Verband der freien KFZ-Importeure. Ich würde mich von daher an den Verkäufer wenden und ohne dessen Mitwirkung an den Verband. Der ist nicht an einer negativen Publicity interessiert.


    Generell kann man nur raten, sich beim Kauf bei einem Importeur genau darüber zu informieren, ob er als Vermittler auftritt oder nicht.


    Jacky, im Gegensatz zu Dir bin ich eher für eine längere Garantie statt der gesetzlichen 24 Monate Gewährleistung. Nur so macht der Hersteller auch alles, möglichst keine Garantieleistungen machen zu müssen. Er wird also die entsprechenden Bauteile auch entsprechend auslegen müssen. Das kostet zwar auch mehr Geld, aber weniger als die mögliechen Garantieleistungen.

    Als Kunde ist man dann auch auf der sichereren Seite. Da hat aber auch der Kunde generell viel Macht. Kauft er in erster Linie bei Anbietern mit langer Garantie, wird man diese zwangsläufig bei der Konkurrenz auch verlängern. Das hatte man ja bei Opel zeitweise getan.....blöderweise ohne vorher die Autos entsprechend auszulegen. :O

    Nach Meldungen gestern in der Presse gibt es für die Modelle Kona EV und Ionic Elektro eine Rückrufaktion, weil es unter Umständen zu Bränden kommen kann. Dabei soll wohl zumindest das Batteriemanagement ausgetauscht werden. Die Kosten lieben wohl insgesamt bei 742 Millionen Euro. Der Lieferant möchte wohl nicht zahlen...


    Ein Link (u.a.) hierzu: Klick

    Ja, leider ist es verboten, auch wenn es natürlich Wege gibt, das trotzdem zu machen. Ich habe mir auch angewöhnt, S/S gleich nach dem Start auszumachen, ist wie mit dem Anschnallen... :flüster:


    Ab und zu lasse ich es mal an, um zu sehen, ob der Ladezustand der Batterie hoch ist. Dabei schaltet er oft nicht aus, aber gern wieder bei kaltem Motor nach wenigen Metern. :mauer:


    Das mit dem Gewicht beim Astra stimmt, aber es liegt in erster Linie auch daran, daß der Astra vorher immer schwerer wurde. Beim realen Verbrauch ist Gewicht und cw-Wert mit Querschnittsfläche stark beteiligt, in der Stadt eher das Gewicht und auf der Autobahn eben der Luftwiderstand. Der hat aber immer noch relativ wenig Einfluß bei den Normwerten, weshalb auch Hyundai bei der Entwicklung da wohl gern spart.

    Ach was, bei Kurzstreckenbetrieb braucht man doch gar kein Öl. Im Gegensatz, es wird immer mehr, je länger man fährt. :flüster::mad:

    Natürlich will man nie einen hohen Ölverbrauch haben. Ich hätte aber eher ein Problem damit, wenn der Ölverbrauch in Richtung 0 geht. Welcher Motor geht heute noch wegen zu hohem Ölverbrauch zu Grunde? Meist gibt doch eher ein Anbauteil oder die Ventile wegen Verkokung den Geist auf.....

    Etwas Öl nachzufüllen ist weder schwierig noch teuer......

    Das ist doch alles nicht neu. Die Konkurrenz und auch die finanziellen Möglichkeiten und letztlich auch die nationale Steuer ist in der EU eben sehr unterschiedlich. Die Preise sind letztlich immer Marktpreise......also angepasst an den nationalen Markt, letztlich auch bei der Ausstattung.

    Der I30 fällt aber nicht in der Türkei vom Band, sondern höchstens in Tschechien....es ist ja kein verkappter Türke wie der I20 :flöt:


    Selbst was die Absatzzahlen an geht, denkt Hyundai nicht europäisch, sondern sieht jedes Land anders. Man würde natürlich am liebsten dort die meisten Autos verkaufen, wo die Nettopreise am höchsten sind. Mir ist das gerade nicht greifbar, aber Deutschland gehört sicher zu den Ländern in der teuersten Gruppe.

    Was soll Hyundai machen, wenn man in manchen Ländern bei den Kaufsteuern kräftig zu langt? Dort bei gleichen Grundpreisen kaum Autos verkaufen, weil sich die Konkurrenz angepaßt hat?

    Ich ärgere mich da eher über die Mischkalkulation, bei der die Erstzteile u.a. überteuert berkauft werden, und es manche Einzelteile gar nicht mehr gibt. Aber die Konkurrenz ist da meist auch nicht besser.

    Mittelgroß ist natürlich relativ. Vermutlich wirkt er durch den Bauch auch viel kleiner *g


    Der Platz hinten dürfte aber mit dem i20 vergleichbar groß sein, was die Kniefreiheit angeht. Die anderen Versionen des i30 haben ein klein wenig mehr, letztlich auch bei der Kopffreiheit, die wohl schlechter als beim i20 ist. Aber wer kauft einen Fastback wegen dem Platz auf den Rücksitzen? Vermutlich niemand. Und wer kauft einen Fastback, wenn er es im Kreuz hat?....auch niemand. :flöt::freu:

    Ganz leer sollte die Klimaanlage nicht sein, da ansonsten irgendetwas undicht ist. Damit wäre der Kompressor entweder bald defekt oder er ist es schon.

    Andererseits diffundiert das Gas eben durch die Schläuche und verliert immer etwas.

    Unterhalb einer gewissen Gasmenge verlangen die Werkstätten in der Regel den Preis für eine komplette Neubefüllung, was entsprechend mehr kostet.

    Ich lag bei meinem Wagen unterhalb dieser Schwelle; allerdings hatte der Meister ein Einsehen und mir noch den niedrigeren Preis berechnet, der bei knapp 70 € lag.

    Die Klimaanlagenwartung sollte man auch nicht mit der Desinfektion verwechseln, denn da wird am Gas nichts gemacht.

    5-7 Grad gemessen am Auslass sind ein guter Wert, 14 Grad definitiv zu wenig....da fehlt wohl Gas.