Beiträge von HJM

    Keine Aderendhülsen in Kfz! Man kann löten, ist aber auch nicht immer das Beste. Lötverbindungen sind starr und können durch die Vibrationen brechen. Das dicke Minuskabel auf ca. 20 mm abisolieren und unter das Klemmstück an der Rückseite und gut handwarm anziehen und fertig.

    Der Scheinwerfer ist mit Deckel konstruiert, getestet, abgenommen und eingebaut worden. Und nur so hat er auch eine Zulassung bekommen. Die Hersteller der LED Leuchtmittel wissen das selbstverständlich auch. Somit ist denen vollkommen klar, das man den Scheinwerfer auch wieder verschließen muss. Das ist auch der Grund, warum der Deckel nach der Montage noch passt, auch wenn es eng ist. Das passt schon und ich würde mir hier überhaupt keine Gedanken machen. Die Kühlung der LEDs ist gewährleistet.

    Na ganz einfach, abschneiden, dranfummeln /Lüsterklemmen /löten /crimpen /verzwirbeln und je nachdem mit Isoband abisolieren und probieren. Als fliegende Leitung zum testen in kurzer Zeit erledigt und soll ja nur der Fehlersuche dienen. Damit mal einen Tag rumfahren und wenn der Fehler weg ist, Kabel sauber verlegen und handelsübliche Stecker nach eigener Wahl nehmen.


    Das alles geht doch viel schneller als das rumprobieren. Wenn der Sensor und das Steuergerät getauscht wurden, bleibt ja nur das Kabel übrig.


    Ach ja, die Stromversorgung zum Steuergerät prüfen! Da sollten und müssen auch stabile (!!) 12 Volt anliegen, Massekabel nicht vergessen (Sichtprüfung auf Korrosion, vergammelte Stecker, abgefaulte Kabel etc. An Steckern kräftig am Kabel ziehen, um angegammelte /noch nicht sichtbare schlechte Verbindungen zu erkennen).

    Die LED-Leuchtmittel sind so konstruiert, dass der originale Deckel später drauf geht. Es muss zwar ganz schön eng gefummelt werden, aber man kann die Kabel so verlegen, dass der Deckel drauf passt, auch wenn es eng ist.

    * Werkstatt hat ABS Sensoren und ABS/ESP (HVEC) Steuergerät gewechselt. Auto war ja trocken in der Werkstatt, lief dann wieder bis zum nächsten Regen.

    Echt? Das Steuergerät? Was hat das gekostet? Und wieso Sensoren, wenn nur der linke hintere einen Fehler meldet? Komisch, wie Werkstätten heute arbeiten.


    Bei deiner Fehlerbeschreibung hätte ich das Kabel des linken hinteren Sensors zum Steuergerät neu verlegt und ausgetauscht. Was soll es denn sonst sein, wenn der ABS-Sensor schon (zu recht als erstes) erneuert wurde? Mache das mal und dein Fehler sollte weg sein. Du kannst ja mal eine Leitung provisorisch durchs Auto legen und anschließen und prüfen. Wenn der Fehler weg ist, das Kabel sauber neu verlegen und gut ist.


    Elektrisch gesehen hast du somit alles ausgetauscht, was einen elektr. Fehler verursachen kann. Danach kommt nur noch die Mechanik (ABS-Ring etc.) in Betracht.

    Deswegen ist es oft deutlich sinnvoller, die Steckdose nicht hermetisch abzuriegeln. Eine nach hinten offene Steckdose kann schneller abtrocknen und damit solche Kriechströme verhindern. Oder man vergießt sie auf der Rückseite, das wäre das Beste.

    Wieso zu blöde? Das hat doch keiner gesagt. Ich versuche, dir zu helfen. Und dazu ist es nun mal gut, eine möglichst genaue Beschreibung zu erhalten und bei Rückfragen, so wie bei meiner Antwort, nochmals darauf einzugehen....? Da wäre dir mehr mit geholfen.


    Dein Kumpel soll den Freilauf im ausgebauten Zustand prüfen. Leider braucht man dazu ein gewisses Maß an Erfahrung. Aber leider werden schon seit Jahrzehnten kaum noch Anlasser repariert, das war früher, gerade bei uns beim Bosch Dienst, tägliches Geschäft. Da bekommt man nach Jahren und Jahrzehnten ein Gespür für den Freilauf am Ritzel. Der Freilauf sollte in der freigängigen Richtung mit gleichmäßigem Widerstand drehbar sein, ohne "rattern" oder "stocken". Und natürlich in die andere Richtung sperren.


    Viel Erfolg, mal gespannt, was herauskommt und was nun kaputt/defekt ist. :)

    Der zweite Satz passt nicht zum Problem. Wenn der Anlasser hochdreht, ohne den Motor des Fahrzeugs zu drehen, ist das Ritzel, genauer der Freilauf im Ritzel defekt. Dies kann ab und zu oder auch dauerhaft auftreten. Aber das der Freilauf während des Drehens des Anlassers auf einmal wieder greift und das Ritzel mitnimmt und somit plötzlich den Motor dreht, kenne ich nach 30 Jahren Berufserfahrung nicht. Entweder greift der Freilauf oder aber nicht. Wenn er nicht greift, kann man das Starten mit Zündschlüssel stoppen und nochmals starten, das dann solange, bis der Freilauf das Ritzel wieder mitnimmt und den Motor dreht.

    Die Batterie hat damit rein gar nichts zu tun, die hat nichts! Der Anlassermotor dreht ja! Somit ist Spannung vorhanden.

    Also: Leider kam das Ganze wohl tatsächlich zufällig gleichzeitig. Dadurch, das beim Anlassen deine Spannung kpl. zusammen bricht, ist anzunehmen, dass deine Batterie einen Zellenschluss bekommen hat. Das geht plötzlich, ähnlich wie ein Herzinfarkt beim Menschen.

    Das kann man nicht manuell herbei führen, von daher scheint es naheliegend, das der Sohn tatsächlich nichts gemacht hat. Sorry, aber das sind die Fakten.

    Natürlich hast du aus deiner Position heraus vollkommen richtig gehandelt, das hätte ich auch so gemacht. Und das bestätigt dir ja auch die Polizei.

    Dumme Sache, wieder was gelernt und abhaken..... Und vielleicht noch mal persönlich mit dem Händler reden. So wie es aussieht, hast du ihm Unrecht getan. Mag sein, das er in den Motorraum gegriffen hat. Man prüft mal einen Kühlerschlauch oder misst das Öl oder wackelst mal an einem Massekabel, um zu sehen, ob es abgefault ist. Wahrscheinlich klassische Gewohnheit ohne bösen Willen.

    Das heißt der Anlasser dreht, aber das Ritzel nimmt den Zahnkranz nicht mit? Dreht nicht den Motor? Dann ist der Freilauf im Ritzel des Anlassers defekt, das Ritzel nimmt dann zeitweise den Zahnkranz nicht mit. Der Anlassermotor dreht frei hoch.

    ...Nun sagt mir "ECU" nichts. Was ist das bzw. wozu/wofür ist es zuständig?


    Und lässt sich daraus mein oben beschriebener Fehler herleiten? Oder anders gefragt: Kann der Wagen starten, wenn diese Sicherung fehlt?!?...

    AutoMaat

    Lesen bildet. Unfassbar, wie du dich hier aufführst.


    @Skogtroll

    Batterie tot, typisches Geräusch des ausrückenden Starters, der dann beim Ausrücken des Ritzels im Inneren des Magnetschalters die Brücke für den Hauptstrom zum Anlassermotor brückt. In diesem Moment sollte der Anlasser loslaufen, die Batterie ist aber tot und schafft es nicht, somit fällt das Einrückrelais wieder ab usw. Dieser Vorgang wiederholt sich, da immer wieder die Spannung zusammenbricht.