Wo sind die Motorradverrückten unter uns?!

  • Da ich nur Italienische Technik verbaue bin ich da raus. Aber bei den Gebrauchtteile Händler würde ich mal anrufen.

    Das Leben ohne Guzzi ist möglich...aber sinnlos

  • Gibt es hier irgendjemand der schon mal eine V7 bewegt hat?

    Oder gar eine V7 Convert?


    Oder vielleicht sogar ein Gespann?

    Freundliche Grüsse


    Der AutoMaat


    “Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.”

    Johann Wolfgang Goethe

  • Z250A von ´81 mit sagenhaften 27 Pferden.

    Ausgleichbohrung war auch mein erster Gedanke. Würde auch zu den Symptomen passen, der Druckpunkt wanderte immer weiter Richtung Gasgriff.

    Einen schönen Klassiker hast du da, spricht mal wieder für die Zuverlässigkeit der Japaner, das die Kisten immer noch rollen. Ich könnte mir vorstellen, dafür Teile zu bekommen, ist alles, nur nicht einfach! Aber stammt aus meinem Geburtsjahr, muss ja dann Qualität sein. :D


    Ich würde mich jetzt erstmal auf die Ausgleichsbohrung fixieren und dann weiter suchen.

    Gibt es hier irgendjemand der schon mal eine V7 bewegt hat?

    Oder gar eine V7 Convert?


    Oder vielleicht sogar ein Gespann?

    Also eine V7 habe ich schon bewegt, allerdings eine V7 III also die Weiterentwicklung aus dem Jahre 2018.


    Gruß

    Lege dich nie mit Leuten an, die für ihre Feder von Rechts wegen einen Waffenschein bräuchten!

  • Eine V7 Convert gibt es nicht und hat es nie gegeben. Es fing alles mal mit der V7 750 an. Für die Amerikanische Polizei wurde sie weiterentwickelt zur 850er. Daraus wurden sportliche Modelle weiterentwickelt. Dann kam ein Herr Tonti ins Boot und entwickelte den berühmten Tontirahmen. Die Polizei in den Staaten wollte neue Modelle und so wurde eine neue Polizeimaschine entwickelt, mit einem Drehmomentwandler und zwei Gängen, Dardurch wurde dann aus der 850er eine 1000er. Für den Zivilen Einsatz entstand die Convert. Es gibt schon viele Teile die nicht oder nur sehr schwer zu beschaffen sind. Eine 1000er mit 5 Gang Getriebe gab es auch. Der Name ?? G5 ?? ist eine andere Baustelle.

    Das Leben ohne Guzzi ist möglich...aber sinnlos

  • wenn man hier so mitliest, bekommt man richtig bock auf motorrad fahren. Leider muss ich mich mit einer aprilia sr50 stealth zufrieden geben :D;(

    i30 Fastback - 1,4 T-GDI - 205 PS - 348 NM


    Mods:

    - TOMASON TN 20 in 8 x 18 ET 45

    - H&R Federn 35 mm

    - Fastback N Heckspoiler/Heckklappe

    - KC Customparts AGA

    - Mazza Engineering Motortuning

    - Pipercross Luftfilter

    - Folierungen im Außenbereich

    - Getönte Scheiben

    - Alcantaraveredelung im Innenraum

  • Damit bist du dann "Achtung Wortwitz wegen Stealth" unter dem Radar! ;) Naja mal ehrlich mit einem aufgepumpten Fastback musst du da nicht viel vermissen, guter Motorradersatz.


    Wobei....es ist nie zu spät und gute Bikes bekommt man schon recht günstig! ;)

    Lege dich nie mit Leuten an, die für ihre Feder von Rechts wegen einen Waffenschein bräuchten!

  • In meiner Erinnerung war es eine V7 Convert. Oder wie hiess die Convert dann?

    Hab mal nachgesehen - hier wird sie nur "1000 Convert" genannt.

    Wahrscheinlich hab ich das nur falsch in Erinnerung.

    Zu fahren war sie auf jeden Fall endsgeil.

    Freundliche Grüsse


    Der AutoMaat


    “Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.”

    Johann Wolfgang Goethe

  • Damit bist du dann "Achtung Wortwitz wegen Stealth" unter dem Radar! ;) Naja mal ehrlich mit einem aufgepumpten Fastback musst du da nicht viel vermissen, guter Motorradersatz.


    Wobei....es ist nie zu spät und gute Bikes bekommt man schon recht günstig! ;)

    Naja so aufgepumpt is der dann auch nicht und ich glaube 2 Räder würden mir mehr spaß machen :-) Ich glaube, ich sollte nochmal die Fahrschule besuchen und mir ein günstiges Einsteigermoped zulegen :)

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  • Es kommt ja auf dein Alter an, e.v. geht's ja recht günstig wenn ein alter Klasse 4 vorhanden ist. 48PS reichen in der Regel vollkommen.


    Ist das wirklich von mir geschrieben?8) :)

    Nein wirklich es reicht, mit einem leichten Motorrad macht das schon Spaß. Da braucht es nicht die Leistung von Rubberrabbit's Maschine. Außerdem wo kann Mann heute noch 300 fahren. Ich habe vor Jahren Glück gehabt das Motorräder vorne kein Nummernschild haben. War ca. 210 zu schnell.

    Das Leben ohne Guzzi ist möglich...aber sinnlos

  • Ich bin eh nicht der Typ, der auf schnelles Fahren steht. Wäre mir mit dem Motorrad auch viel zu gefährlich. :) Ich hätte Lust auf eine Chopper - so ne richtige, schöne und originale Harley wäre ein Traum. Mir is dieses Freiheitsgefühl wichtiger, als das flotte Fahren.


    Moto GP schau ich trotzdem gern :D

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  • Naja so aufgepumpt is der dann auch nicht und ich glaube 2 Räder würden mir mehr spaß machen :-) Ich glaube, ich sollte nochmal die Fahrschule besuchen und mir ein günstiges Einsteigermoped zulegen :)

    Ach es gibt mittlerweile so viele Einsteigermotorräder, die weder überfordern, noch zu anspruchsvoll sind, wie das früher der Fall war. Mit den ganzen elektronischen Helferleichen, die ich persönlich gar nicht so sehr schätze, ist man zudem deutlich sicherer unterwegs. Ob man damit aber richtig und gut fahren lernt, darüber ließe sich trefflich streiten.


    Eine Harley ist schon eine schöne Sache, jetzt nicht für mich......ich glaube müsste ich sowas fahren, würde ich es endgültig aufgeben, aber ich kenne einigen, die damit ihr Lebensglück gefunden haben. Jedoch.....immer eine schöne Reserve auf dem Konto und mittlere Fähigkeiten beim Schrauben, solltest du schon mitbringen, sonst bist du ein Opfer im doppelten Sinne. :)


    Als Einsteigermotorrad würde ich immer wieder eine Suzuki SV650 oder SV650X empfehlen. Leicht, handlich, gutmütig, kinderleicht, nicht techniküberfrachtet, kostet kaum Steuer oder Versicherung und wenn man sie offen mit 76 PS fahren kann, ist der V2 so herrlich rotzig und kräftig, dass man eigentlich nicht mehr zum Spaß haben braucht. Sollte mal irgendwann der Motorradfahrer noch mehr gegängelt werden (sprich 80 auf Landstraßen oder 130 auf der Bahn (auf der ich eh kaum unterwegs bin) ) Könnte es gut sein, dass ich mir wieder so ein Gerät zulege und die Dicken bleiben lasse. ;)

    Es kommt ja auf dein Alter an, e.v. geht's ja recht günstig wenn ein alter Klasse 4 vorhanden ist. 48PS reichen in der Regel vollkommen.


    Ist das wirklich von mir geschrieben?8) :)

    Nein wirklich es reicht, mit einem leichten Motorrad macht das schon Spaß. Da braucht es nicht die Leistung von Rubberrabbit's Maschine. Außerdem wo kann Mann heute noch 300 fahren. Ich habe vor Jahren Glück gehabt das Motorräder vorne kein Nummernschild haben. War ca. 210 zu schnell.

    Das ist grundsätzlich natürlich richtig, man kann schon mit 2 Zylindern und 50 bis 70 PS einen Heidenspaß haben, es muss nicht grundsätzlich eine dicke Berta sein. Aber der Genuss von viel Hubraum und Leistung in allen Lebenslagen, das sollte man nieeeee unterschätzen :S:love:. 300 kann man heute kaum noch fahren, ist auch nicht wirklich mein Fall. Ich schätze bei meinem Eisen die Souveränität, das Drehmoment, die Kraft und das Entspannte. Nicht mehr nervös Gänge runterschalten, nicht mehr ständig auf Zug sein, sondern sagen "ich möchte jetzt schneller fahren". Ein Gefühl das unbezahlbar ist! Ich mag Hubraum.......nicht nur bei Autos! :D


    Und ja das mit dem "Das wärs jetzt, wenn ich vorn ein Nummernschild hätte"....au ja das kann ich gut!:sauf:

    Lege dich nie mit Leuten an, die für ihre Feder von Rechts wegen einen Waffenschein bräuchten!

  • :),, ist blos sehr schlecht wenn du mit einem Motorrad unterwegs bist von dem es nicht viele gibt. Mehr schreibe ich nicht dazu da es hier ein offenes Forum ist und ich mich nicht belasten möchte.

    Das Leben ohne Guzzi ist möglich...aber sinnlos

  • Einen schönen Klassiker hast du da, spricht mal wieder für die Zuverlässigkeit der Japaner, das die Kisten immer noch rollen. Ich könnte mir vorstellen, dafür Teile zu bekommen, ist alles, nur nicht einfach! Aber stammt aus meinem Geburtsjahr, muss ja dann Qualität sein. :D


    Ich würde mich jetzt erstmal auf die Ausgleichsbohrung fixieren und dann weiter suchen.

    Ja, ich fand die Kleine schick trotz des traurigen Zustandes, stand ziemlich vernachlässigt am Straßenrand. Ursprünglich wollte ich sie nur zum laufen und technisch wieder auf Vordermann bringen, als ich dann anfing zu schrauben, hatte ich plötzlich ein Puzzle aus vielen Einzelteilen in der Garage liegen. Die alle aufzuarbeiten und wieder zusammen zu setzen hat mich dann ca. 1,5 Jahre und einige Euros gekostet. Aber der Aufwand hat sich, so finde ich, gelohnt. Klar, Teile gibt es kaum noch, wenn, dann gebraucht. Eher fündig wird man zu teilweise horrenden Preisen in GB, da waren die Kleinen sehr beliebt. Luftfilter muss man hüten wie den eigenen Augapfel, gibt es nicht mehr. Habe immer noch einige gespeicherte Suchen bei eBay, manchmal kann man ein Schnäppchen machen.


    ´81 habe ich schon die Feldwege und Wiesen rund ums Dorf unsicher gemacht mit Papas Simson :D


    Ausgleichsbohrung nehme ich auch als erstes in Angriff, allerdings habe ich diese Woche Spätschicht, da wird nicht viel zu Hause. Und zum schrauben an der frischen Luft ist es doch etwas ungemütlich am Vormittag. Also erst am Wochenende.

  • Auch ich fuhr eine MZ und das als Bürger der alten Bundesländer. Sollte erst nur zum fahren zu Bahnhof sein. Wurde total zerlegt und neu aufgebaut. Ich hätte mir nie im Leben eine MZ bei Neckermann gekauft, kauft ihr euch ein Motorrad bei einem Discounter? Beim aufbauen sind mir einige Sachen aufgefallen die mindestens so gut gemacht waren wie unsere 50er. Wenn nich sogar besser.

    Das Leben ohne Guzzi ist möglich...aber sinnlos

  • Vieles bei MZ war nach dem Baukastenprinzip austauschbar, von Modellreihe zu Modellreihe wurde meist nur wenig geändert. Der Spruch „Mir hadden doch nüschd!“ kommt ja nicht von ungefähr. Die Motorräder mussten wartungsfreundlich, zuverlässig, im Fall eines Schadens möglichst am Straßenrand zu reparieren und mit wenigen Ressourcen herzustellen sein. Die Ingenieure haben da sicher einiges an Hirnschmalz investiert.

  • So, ich oute mich mal als Sunshinebiker mit ner neuen Duke790.
    An Bofard ist vieles an elektronischen Helferlein, die ich jedoch niemals testen möchte!
    Früher hatte ich eine eine 250er irgendwas, dann eine Suzi GSX-F 750, dann eine GSX-750 SRAD.
    Mit der haben wir sogare unsere Hochzeitsreise gemacht...sooooo cool!
    Dann stand sie ein paar Jahre in der Garage und wurde verkauft, dank Kinder und Eigenheim war keine Zeit mehr.
    Seit letztem Jahr fahre ich wieder.
    Erst spontan eine 300km alte Svartpilen gekauft und dann beim 1000er Service direkt eine neue 790er Duke mitgenommen.
    Feines Teil, macht irre Spaß.
    Meine Frau hat seit 20 Jahren einen Führerschein und ist nie selbst gefahren.
    Letztes Jahr im November haben wir dann günstig eine Kawa ER6n aus 2007 mit 6800km geschossen und fahren nun zusammen...besser geht es nicht!

  • Ja, ich fand die Kleine schick trotz des traurigen Zustandes, stand ziemlich vernachlässigt am Straßenrand. Ursprünglich wollte ich sie nur zum laufen und technisch wieder auf Vordermann bringen, als ich dann anfing zu schrauben, hatte ich plötzlich ein Puzzle aus vielen Einzelteilen in der Garage liegen. Die alle aufzuarbeiten und wieder zusammen zu setzen hat mich dann ca. 1,5 Jahre und einige Euros gekostet. Aber der Aufwand hat sich, so finde ich, gelohnt. Klar, Teile gibt es kaum noch, wenn, dann gebraucht. Eher fündig wird man zu teilweise horrenden Preisen in GB, da waren die Kleinen sehr beliebt. Luftfilter muss man hüten wie den eigenen Augapfel, gibt es nicht mehr. Habe immer noch einige gespeicherte Suchen bei eBay, manchmal kann man ein Schnäppchen machen.


    ´81 habe ich schon die Feldwege und Wiesen rund ums Dorf unsicher gemacht mit Papas Simson :D


    Ausgleichsbohrung nehme ich auch als erstes in Angriff, allerdings habe ich diese Woche Spätschicht, da wird nicht viel zu Hause. Und zum schrauben an der frischen Luft ist es doch etwas ungemütlich am Vormittag. Also erst am Wochenende.

    Ich kenne das gut. 2008 habe ich meine 2005´er Fireblade Repsol verkauft, da bei mir Krebs diagnostiziert wurde. Finanziell wars durch den EInkommenswegbruch nicht möglich und körperlich war ich viele Jahre einfach nur Gemüse. Auf ein Bike zu steigen wäre fahrlässig gewesen, da kaum Kondition oder Fitness. Ich gebe zu an dem Tag hab ich geheult wie ein Schlosshund, als sie abgeholt wurde. Einige Jahre später,bevor ich wieder richtig eingestiegen bin, hab ich mir für 800 Euro eine Suzuki RF600 geholt. Zu ihrer Zeit wurde das Moped ja verschmäht, da das Design der Verkleidung (die berühmten Testarossa Schlitze) nicht in die kantigen 90ziger passte.


    Anfangs gings eigentlich nur darum, wieder etwas zum fahren zu haben und langsam wieder in der Materie Fuß zu fassen. Technisch war sie auch in Ordnung und die 47.000 auf dem Tacho konnten ihr nichts anhaben, das Teil ist extrem robust. Aber die Optik....für einen Perfektionisten wie mich ein Graus....also fing man an hier was zu machen, da was zu machen, ach bauen wir mal die Verkleidung ab, ach schauen wir uns mal den Heckrahmen an, ach Kette müsste auch mal neu, und Kettenblatt.....ach...die Schwinge.....sieht nicht mehr schön aus, also raus damit und lackieren......das zog sich über 2 Jahre. Da man nicht immer Zeit hat und auch nicht immer fit genug war. Teile suchen im Netz denn bei Suzuki gab es kaum noch etwas zu finden, was teilweise wirklich ein Abenteuer war, den Lackierer beknien die Verkleidung für nen guten Tahler wieder auf Vordermann zu bringen, Rest habe ich selbst gemacht...Züge und Wellen ausgetauscht, Superbikelenker demontiert und wieder Stummel ran gemacht (allein die EInzeilteile zu kriegen war eine Odyssee).


    Es war nicht das Geld, es war die Zeit, der Aufwand, das Teilejagen. Aber irgendwie machte es auch Spaß, selbst wenns frustrierend war, über 2 Jahre ein Motorradskelett in der Garage stehen zu haben. Und die Schrauben..die vielen Schrauben, Blechmuttern, die vielen Spreiznieten........nach all der Zeit sich wieder daran zu erinnern wo was wie hingehört.....ein herrliches Puzzle.


    Dann ist sie fertig, müsste nur noch zum Tüv und einen neuen Reifen vorn bekommen....und was muss man? Richtig sie verkaufen, weil die Frau damals ihren Job verloren hat....wie gewonnen so zerronnen.


    Trotzdem war die Technik noch überschaubar und logisch. Ich habe (die Nachbarn haben mich für total Wahnsinnig gehalten) meine Hayabusa vor einigen Wochen zur Hälfte komplett zerlegen müssen, da wie gesagt ein netter Landwirt mein Moped beschädigt hat und danach Fahrerflucht beging. Neben dem Schock teilweise 12 Wochen auf simple Teile warten zu müssen und ein neues, recht kostspieliges Moped zu zerfleddern zu müssen.....ist man doch erschrocken, wie viel Stecker, Kabel Sensoren, Leitungen und anderer Kram da verbaut ist! Das ist teilweise so aufwendig, da wünscht man sich die alte Zeit zurück! Ich glaubs jetzt noch nicht ganz, dass ich sie wieder zusammen bekommen habe.

    Guzzi-Jorg

    Das Gefühl kenne ich ganz genau. Meine MZ war damals ein Unikat mit Einzelabnahme. 8)

    Ach ja......die guten alten Zeiten. Wenn ich dran denke.....was mein Vater alles an seinen MZ Mopeds gebaut hat. Eine Vollverkleidung aus Fieberglas mit Wartburg Scheinwerfer, als Einzelanfertigung von einem Amigo der die Dinger auf dem Schleizer Dreieck Rennwochenende angeboten hat. Die Trommelbremse auf Scheibenbremse von einer Moto Guzzi umgerüstet und dafür sich extra Teile hat drehen lassen, weils eben vorn und hinten nicht gepasst hat, speziell die Felge war ein massives Problem. Oder als er sich in Zschopau eine ETZ150 mit Getrenntölschmierung besorgt hat, die dort für den Export stand incl. Scheibenbremse und Mikuni Pumpe, alles natürlich "gaaanz offiziell" versteht sich...das Gesicht der Verkäuferin im IFA Laden in Plauen, als man dann eine Bremsscheibe als Ersatzteil benötigte, denn durchs lange feuchte stehen war die nicht zu retten......Als Pimpf hab ich einiges erlebt, die Tage und Nächte in der Garage waren lang, incl. mich permanent selbst beschäftigen. Getoppt wurde das nur von meinem Vater, der aus dem Westen ein Schiebedach organisiert hat (über schwarze Kanäle) und mit der Stichsäge das Dach seines Lada 2107 selbst einsägte........ Heute lustig, damals....als Kind..naja :D


    Auch ich fuhr eine MZ und das als Bürger der alten Bundesländer. Sollte erst nur zum fahren zu Bahnhof sein. Wurde total zerlegt und neu aufgebaut. Ich hätte mir nie im Leben eine MZ bei Neckermann gekauft, kauft ihr euch ein Motorrad bei einem Discounter? Beim aufbauen sind mir einige Sachen aufgefallen die mindestens so gut gemacht waren wie unsere 50er. Wenn nich sogar besser.

    Naja man muss aber auch sagen, dass die MZ für den Export, oft eine deutlich bessere Qualität hatten. Das eigene Volk bekam meist Ausschusswahre, veraltete Konstruktionen. Siehe Scheibenbremse..."wat für den Ostbürger? Nix da!" Erst in den letzten Jahren vor der Wende konnte man mal Glück haben. Die Zylinderköpfe incl. deren Kanäle waren teilweise viel sauberer ohne Grat und wurden für Exportmodelle sogar noch nachgearbeitet. Hier hieß es "Na schläif dor doch den Grat selber raus menne" :D Da gabs dann auch Modelle mit Getrenntölschmierung für Neckermann und co. Viele minderwertige Teile oder B-Qualität bekam dann der DDR Bürger.


    Mein Vater sagte immer "vier MZ und vier unterschiedliche Motorräder". Nicht nur das schon Gabelstandrohre angerostet in den Läden standen, die eine klapperte ging aber wie die sau, die andere war erschreckend leise und klang sauber, ging aber überhaupt nicht, eine war was mittendrin....eine kam kaum vom Fleck.


    Mein alter Herr hat die Leute damals zur Weißglut getrieben und das in einem Land, wo man eigentlich froh war überhaupt was in die Hände zu bekommen.


    Sein Traum wäre ja, sich nochmal ne ETZ150 mit 14,5 PS Zylinder aufzubauen, aber die Teile für die Dinger sind mittlerweile so teuer, da kannst dir auch ne gebrauchte Japanerin kaufen und aufbauen.


    Ich denke aber gern an die Zeiten zurück, mit Skibrille und Pudelmütze auf dem Sozius Sitz, kaum die Füße auf die Rasten stellen könnend! :D

    Lege dich nie mit Leuten an, die für ihre Feder von Rechts wegen einen Waffenschein bräuchten!

  • Eine Harley ist schon eine schöne Sache, jetzt nicht für mich......ich glaube müsste ich sowas fahren, würde ich es endgültig aufgeben, aber ich kenne einigen, die damit ihr Lebensglück gefunden haben. Jedoch.....immer eine schöne Reserve auf dem Konto und mittlere Fähigkeiten beim Schrauben, solltest du schon mitbringen, sonst bist du ein Opfer im doppelten Sinne. :)

    Dann oute ich mich mal als Harley-Fahrer! Lebensglück würde ich das nun nicht nennen, aber ich möchte nach vielen anderen Motorrädern nichts Anderes mehr fahren wollen!

    Ich habe weder die benannte Reserve auf dem Konto noch Schrauberqualitäten, brauche ich aber auch nicht, denn ich hatte mit keinem anderen Motorrad zuvor so wenig Probleme wie mit meiner vorherigen 1200er Sportster oder meiner jetzigen Heritage Softail von 2002 mit inzwischen 62.000 Km auf der Uhr!

    Und kleines Beispiel: mit der Sportster Custom hatte ich mal einen Auffahrunfall, Felge hinüber und beide Standrohre verbogen... Felgenring gebraucht in der Bucht günstig erstanden und neu einspeichen lassen, original Standrohre besorgt (100 €!), Kumpel ist Schrauber mit Werkstatt... Er meinte, die Standrohre würden für eine 1200er Suzuki Bandit das Dreifache kosten! Soviel zu "teuer"...

    Ein Motorrad muss, wie Schuhe, einfach passen!

    Ich fahre seit 1995 Motorrad, angefangen mit einer Honda XL 500 R, danach eine Suzuki DR 800, nebenher eine MZ ES 250 von der NVA,, kurzzeitig mal eine Honda CM 250, dann eine Honda CB 750 C, nebenbei damals noch eine Honda XL 350 R und eine Honda CB 400 N, kurzzeitig mal eine Yamaha XJ 900, dann eine Kawasaki VN 1500, der erste "richtige" Chopper. Dann kam die 1200er Sportster Custom und nun die Heritage Softail. Nebenher seit Kurzem noch einen 125er Roller (Piaggio Typhoon Zweitakter), den kann mein Sohn nächstes Jahr evtl. mal fahren, hab ich eigentlich nur gekauft weil er mir so günstig angeboten worden ist und trotz Bj. 1999 erst 2.600 Km gelaufen hat. Und evtl. wegen des geringen Gewichtes mal für Kurzurlaube hinten auf die Bühne am Wohnmobils soll und ich nicht unbedingt mit Anhänger für die Harley fahren möchte...

    Unterm Strich habe ich schon etliche Kilometer auf verschiedensten Motorrädern abgespult, Saisonkennzeichen hatte ich noch nie, und selbst, wenn es mal nur wenige Tage zwischen November und März sind, an denen es angenehm zu fahren ist, ist es mir das wert!

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