Beiträge von Rubberrabbit

    Bei EU Modellen ist mir das in der letzten Zeit aufgefallen, fass die Plakette oftmals gefehlt hat, speziell bei Modellen Edition 30+


    Bei meinem ist das Ding zu finden, aber ob ich das jetzt wirklich so dringend brauchen würde?

    Nun abgesehen von den verschiedenen Gründen sich ein Auto anzuschaffen, die so vielfältig sind wie die Charaktere der Menschen. War deine Entscheidung richtig. Gut...nicht unbedingt für ein Derivat aus dem VW Konzern, wo ich beruflich bedingt immer wieder graue Haare bekomme. Vielmehr macht der Wechsel zum Octavia deutlich mehr Sinn. Nicht nur wegen den maßlos überzogenen Preisen für den Scala und den besseren Platzverhältnissen......es geht auch um die Qualität und Mängelhäufigkeit. Die beim Scala teilweise durch die Decke geht...die neuen Skodas haben alle massive Macken, aber der Scala treibt uns teilweise in den Wahnsinn, billig und schnell, überteuert produziert.


    Speziell die neue Generation des Octavia hat viele Kinderkrankheiten, aber wenn man etwas dickes Fell hat, kann man damit schon leben..bzw. muss es dann eben. Vielleicht ist auch einiges davon bis Mai in der Produktion behoben, wobei beim aktuellen Mangel an Teilen und Rohstoffen, achtet man auf alles, nur keine Produktoptimierung. Ich hoffe inständig, diese FIAT Qualität bei Skoda renkt sich wieder ein, dann würde es auch auf Arbeit mal wieder etwas ruhiger werden.


    Gruß

    Ja ich denke auch, da bist du etwas zu ängstlich. Die Teile sind ja nicht aus Zuckerwatte. Es gibt viel was unheimlich auf die Antriebswellen geht, meist von jüngeren Fahrern herrlich provoziert. ;) Aber Abwürgen, gehört nicht dazu! Wie hier schon gesagt, Fahrschulen, ebenso wie viele Weibchen in der Stadt (jaja keine Machokeule hier.....aber nur wenige Mädels die ich kannte konnten Autofahren...bin aber auch schon alt, kann sich geändert haben :D ). Mach dir nicht so viele Gedanken. 5 Jahre Garantie und solide Technik, sollten euch beide schon aushalten. :)


    Nicht immer die Flöhe husten hören, das schont Nerven und dein Auto :D

    Naja also ich würde mir da weniger Gedanken machen! Ich meine......schädlicher für den Antriebsstrang ist es, wenn man ständig unter voller Last herausbeschleunigt, auf Buckelpisten vollgas gibt auf das die Vorderräder trampeln wie verrückt. Oder das berühmte "beim Fahren immer die Kupplung schnalzen lassen" auf das ein ganzer Ruck durchs Auto geht. Jungspunde nennen das wohl sportlich fahren, aber die schalten ja auch 37 mal auf einer Geraden, wie bei Fast and Furious :D

    Ja, ich fand die Kleine schick trotz des traurigen Zustandes, stand ziemlich vernachlässigt am Straßenrand. Ursprünglich wollte ich sie nur zum laufen und technisch wieder auf Vordermann bringen, als ich dann anfing zu schrauben, hatte ich plötzlich ein Puzzle aus vielen Einzelteilen in der Garage liegen. Die alle aufzuarbeiten und wieder zusammen zu setzen hat mich dann ca. 1,5 Jahre und einige Euros gekostet. Aber der Aufwand hat sich, so finde ich, gelohnt. Klar, Teile gibt es kaum noch, wenn, dann gebraucht. Eher fündig wird man zu teilweise horrenden Preisen in GB, da waren die Kleinen sehr beliebt. Luftfilter muss man hüten wie den eigenen Augapfel, gibt es nicht mehr. Habe immer noch einige gespeicherte Suchen bei eBay, manchmal kann man ein Schnäppchen machen.


    ´81 habe ich schon die Feldwege und Wiesen rund ums Dorf unsicher gemacht mit Papas Simson :D


    Ausgleichsbohrung nehme ich auch als erstes in Angriff, allerdings habe ich diese Woche Spätschicht, da wird nicht viel zu Hause. Und zum schrauben an der frischen Luft ist es doch etwas ungemütlich am Vormittag. Also erst am Wochenende.

    Ich kenne das gut. 2008 habe ich meine 2005´er Fireblade Repsol verkauft, da bei mir Krebs diagnostiziert wurde. Finanziell wars durch den EInkommenswegbruch nicht möglich und körperlich war ich viele Jahre einfach nur Gemüse. Auf ein Bike zu steigen wäre fahrlässig gewesen, da kaum Kondition oder Fitness. Ich gebe zu an dem Tag hab ich geheult wie ein Schlosshund, als sie abgeholt wurde. Einige Jahre später,bevor ich wieder richtig eingestiegen bin, hab ich mir für 800 Euro eine Suzuki RF600 geholt. Zu ihrer Zeit wurde das Moped ja verschmäht, da das Design der Verkleidung (die berühmten Testarossa Schlitze) nicht in die kantigen 90ziger passte.


    Anfangs gings eigentlich nur darum, wieder etwas zum fahren zu haben und langsam wieder in der Materie Fuß zu fassen. Technisch war sie auch in Ordnung und die 47.000 auf dem Tacho konnten ihr nichts anhaben, das Teil ist extrem robust. Aber die Optik....für einen Perfektionisten wie mich ein Graus....also fing man an hier was zu machen, da was zu machen, ach bauen wir mal die Verkleidung ab, ach schauen wir uns mal den Heckrahmen an, ach Kette müsste auch mal neu, und Kettenblatt.....ach...die Schwinge.....sieht nicht mehr schön aus, also raus damit und lackieren......das zog sich über 2 Jahre. Da man nicht immer Zeit hat und auch nicht immer fit genug war. Teile suchen im Netz denn bei Suzuki gab es kaum noch etwas zu finden, was teilweise wirklich ein Abenteuer war, den Lackierer beknien die Verkleidung für nen guten Tahler wieder auf Vordermann zu bringen, Rest habe ich selbst gemacht...Züge und Wellen ausgetauscht, Superbikelenker demontiert und wieder Stummel ran gemacht (allein die EInzeilteile zu kriegen war eine Odyssee).


    Es war nicht das Geld, es war die Zeit, der Aufwand, das Teilejagen. Aber irgendwie machte es auch Spaß, selbst wenns frustrierend war, über 2 Jahre ein Motorradskelett in der Garage stehen zu haben. Und die Schrauben..die vielen Schrauben, Blechmuttern, die vielen Spreiznieten........nach all der Zeit sich wieder daran zu erinnern wo was wie hingehört.....ein herrliches Puzzle.


    Dann ist sie fertig, müsste nur noch zum Tüv und einen neuen Reifen vorn bekommen....und was muss man? Richtig sie verkaufen, weil die Frau damals ihren Job verloren hat....wie gewonnen so zerronnen.


    Trotzdem war die Technik noch überschaubar und logisch. Ich habe (die Nachbarn haben mich für total Wahnsinnig gehalten) meine Hayabusa vor einigen Wochen zur Hälfte komplett zerlegen müssen, da wie gesagt ein netter Landwirt mein Moped beschädigt hat und danach Fahrerflucht beging. Neben dem Schock teilweise 12 Wochen auf simple Teile warten zu müssen und ein neues, recht kostspieliges Moped zu zerfleddern zu müssen.....ist man doch erschrocken, wie viel Stecker, Kabel Sensoren, Leitungen und anderer Kram da verbaut ist! Das ist teilweise so aufwendig, da wünscht man sich die alte Zeit zurück! Ich glaubs jetzt noch nicht ganz, dass ich sie wieder zusammen bekommen habe.

    Guzzi-Jorg

    Das Gefühl kenne ich ganz genau. Meine MZ war damals ein Unikat mit Einzelabnahme. 8)

    Ach ja......die guten alten Zeiten. Wenn ich dran denke.....was mein Vater alles an seinen MZ Mopeds gebaut hat. Eine Vollverkleidung aus Fieberglas mit Wartburg Scheinwerfer, als Einzelanfertigung von einem Amigo der die Dinger auf dem Schleizer Dreieck Rennwochenende angeboten hat. Die Trommelbremse auf Scheibenbremse von einer Moto Guzzi umgerüstet und dafür sich extra Teile hat drehen lassen, weils eben vorn und hinten nicht gepasst hat, speziell die Felge war ein massives Problem. Oder als er sich in Zschopau eine ETZ150 mit Getrenntölschmierung besorgt hat, die dort für den Export stand incl. Scheibenbremse und Mikuni Pumpe, alles natürlich "gaaanz offiziell" versteht sich...das Gesicht der Verkäuferin im IFA Laden in Plauen, als man dann eine Bremsscheibe als Ersatzteil benötigte, denn durchs lange feuchte stehen war die nicht zu retten......Als Pimpf hab ich einiges erlebt, die Tage und Nächte in der Garage waren lang, incl. mich permanent selbst beschäftigen. Getoppt wurde das nur von meinem Vater, der aus dem Westen ein Schiebedach organisiert hat (über schwarze Kanäle) und mit der Stichsäge das Dach seines Lada 2107 selbst einsägte........ Heute lustig, damals....als Kind..naja :D


    Auch ich fuhr eine MZ und das als Bürger der alten Bundesländer. Sollte erst nur zum fahren zu Bahnhof sein. Wurde total zerlegt und neu aufgebaut. Ich hätte mir nie im Leben eine MZ bei Neckermann gekauft, kauft ihr euch ein Motorrad bei einem Discounter? Beim aufbauen sind mir einige Sachen aufgefallen die mindestens so gut gemacht waren wie unsere 50er. Wenn nich sogar besser.

    Naja man muss aber auch sagen, dass die MZ für den Export, oft eine deutlich bessere Qualität hatten. Das eigene Volk bekam meist Ausschusswahre, veraltete Konstruktionen. Siehe Scheibenbremse..."wat für den Ostbürger? Nix da!" Erst in den letzten Jahren vor der Wende konnte man mal Glück haben. Die Zylinderköpfe incl. deren Kanäle waren teilweise viel sauberer ohne Grat und wurden für Exportmodelle sogar noch nachgearbeitet. Hier hieß es "Na schläif dor doch den Grat selber raus menne" :D Da gabs dann auch Modelle mit Getrenntölschmierung für Neckermann und co. Viele minderwertige Teile oder B-Qualität bekam dann der DDR Bürger.


    Mein Vater sagte immer "vier MZ und vier unterschiedliche Motorräder". Nicht nur das schon Gabelstandrohre angerostet in den Läden standen, die eine klapperte ging aber wie die sau, die andere war erschreckend leise und klang sauber, ging aber überhaupt nicht, eine war was mittendrin....eine kam kaum vom Fleck.


    Mein alter Herr hat die Leute damals zur Weißglut getrieben und das in einem Land, wo man eigentlich froh war überhaupt was in die Hände zu bekommen.


    Sein Traum wäre ja, sich nochmal ne ETZ150 mit 14,5 PS Zylinder aufzubauen, aber die Teile für die Dinger sind mittlerweile so teuer, da kannst dir auch ne gebrauchte Japanerin kaufen und aufbauen.


    Ich denke aber gern an die Zeiten zurück, mit Skibrille und Pudelmütze auf dem Sozius Sitz, kaum die Füße auf die Rasten stellen könnend! :D

    Naja so aufgepumpt is der dann auch nicht und ich glaube 2 Räder würden mir mehr spaß machen :-) Ich glaube, ich sollte nochmal die Fahrschule besuchen und mir ein günstiges Einsteigermoped zulegen :)

    Ach es gibt mittlerweile so viele Einsteigermotorräder, die weder überfordern, noch zu anspruchsvoll sind, wie das früher der Fall war. Mit den ganzen elektronischen Helferleichen, die ich persönlich gar nicht so sehr schätze, ist man zudem deutlich sicherer unterwegs. Ob man damit aber richtig und gut fahren lernt, darüber ließe sich trefflich streiten.


    Eine Harley ist schon eine schöne Sache, jetzt nicht für mich......ich glaube müsste ich sowas fahren, würde ich es endgültig aufgeben, aber ich kenne einigen, die damit ihr Lebensglück gefunden haben. Jedoch.....immer eine schöne Reserve auf dem Konto und mittlere Fähigkeiten beim Schrauben, solltest du schon mitbringen, sonst bist du ein Opfer im doppelten Sinne. :)


    Als Einsteigermotorrad würde ich immer wieder eine Suzuki SV650 oder SV650X empfehlen. Leicht, handlich, gutmütig, kinderleicht, nicht techniküberfrachtet, kostet kaum Steuer oder Versicherung und wenn man sie offen mit 76 PS fahren kann, ist der V2 so herrlich rotzig und kräftig, dass man eigentlich nicht mehr zum Spaß haben braucht. Sollte mal irgendwann der Motorradfahrer noch mehr gegängelt werden (sprich 80 auf Landstraßen oder 130 auf der Bahn (auf der ich eh kaum unterwegs bin) ) Könnte es gut sein, dass ich mir wieder so ein Gerät zulege und die Dicken bleiben lasse. ;)

    Es kommt ja auf dein Alter an, e.v. geht's ja recht günstig wenn ein alter Klasse 4 vorhanden ist. 48PS reichen in der Regel vollkommen.


    Ist das wirklich von mir geschrieben?8) :)

    Nein wirklich es reicht, mit einem leichten Motorrad macht das schon Spaß. Da braucht es nicht die Leistung von Rubberrabbit's Maschine. Außerdem wo kann Mann heute noch 300 fahren. Ich habe vor Jahren Glück gehabt das Motorräder vorne kein Nummernschild haben. War ca. 210 zu schnell.

    Das ist grundsätzlich natürlich richtig, man kann schon mit 2 Zylindern und 50 bis 70 PS einen Heidenspaß haben, es muss nicht grundsätzlich eine dicke Berta sein. Aber der Genuss von viel Hubraum und Leistung in allen Lebenslagen, das sollte man nieeeee unterschätzen :S:love:. 300 kann man heute kaum noch fahren, ist auch nicht wirklich mein Fall. Ich schätze bei meinem Eisen die Souveränität, das Drehmoment, die Kraft und das Entspannte. Nicht mehr nervös Gänge runterschalten, nicht mehr ständig auf Zug sein, sondern sagen "ich möchte jetzt schneller fahren". Ein Gefühl das unbezahlbar ist! Ich mag Hubraum.......nicht nur bei Autos! :D


    Und ja das mit dem "Das wärs jetzt, wenn ich vorn ein Nummernschild hätte"....au ja das kann ich gut!:sauf:

    Z250A von ´81 mit sagenhaften 27 Pferden.

    Ausgleichbohrung war auch mein erster Gedanke. Würde auch zu den Symptomen passen, der Druckpunkt wanderte immer weiter Richtung Gasgriff.

    Einen schönen Klassiker hast du da, spricht mal wieder für die Zuverlässigkeit der Japaner, das die Kisten immer noch rollen. Ich könnte mir vorstellen, dafür Teile zu bekommen, ist alles, nur nicht einfach! Aber stammt aus meinem Geburtsjahr, muss ja dann Qualität sein. :D


    Ich würde mich jetzt erstmal auf die Ausgleichsbohrung fixieren und dann weiter suchen.

    Gibt es hier irgendjemand der schon mal eine V7 bewegt hat?

    Oder gar eine V7 Convert?


    Oder vielleicht sogar ein Gespann?

    Also eine V7 habe ich schon bewegt, allerdings eine V7 III also die Weiterentwicklung aus dem Jahre 2018.


    Gruß

    Ein sehr, sehr häufiges Problem bei den älteren Kawa Bremsanlagen war wirklich die Ausgleichbohrung, die sich mit der Zeit zugesetzt hat! Selbiges Problem hatte ich bei einer RF600 von Suzuki aus 94. Ich habe mich tot gesucht, ich wäre ohne Hilfe nie drauf gekommen!


    Was für ne Kawa hast du denn, wenn du kleine schreibst, klingt das fast nach der GPZ500?


    Gruß

    Ja gut den Spruch kenne ich auch von vielen Guzzi Treibern "eine Guzzi bekommst du nicht tot" und bisher hat sich das auch wahrlich bestätigt. So eine Guzzi ist eben noch ein ehrliches Motorrad mit überschaubarer Technik und Charme, fährt sich aber (ich durfte eine V7 mal einige Zeit bewegen) eben noch wie ein Moped aus alten Tagen. Egal ob Bremse, Kardan oder Ansprechverhalten, da muss man sich schon etwas umstellen. Mir hat es gefallen, wie gesagt, so eine V7 III Racer.....wenn die Möglichkeit von zwei Bikes bestünde, wäre in der näheren Auswahl.


    Ja das mit den engen Kurven und verwinkelten Straßen kenne ich gut, da bist mit einem V2, schönem Drehmoment und leichtem Handling einfach überlegen. ABER man sollte meinen Brocken nicht unterschätzen, ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dafür hab ich ihn mir ja auch nicht angeschafft, aber der ist relativ leichtfüßig. Teilweise fühlt sich das Teil in Bewegung wie eine 600derter an. So manch GS (die sich ja als Könige der Berge sehen) haben in Serpentinen große Augen gemacht, dass sie mich nicht vernichtend abhängen konnten.


    Zum Thema Schrauben....dass ist auch ein Grund warum ich gern später mal noch ein älteres Bike hätte. Ich schraube gern, verstehe gern wie etwas funktioniert und mag es mir selbst helfen zu können. Man lernt immer was dazu und ich glaube man bindet sich auch anders ans Bike dadurch.


    Gruß Rubby

    Sehe ich ähnlich! Ja die Kupplung ist arge Geschmacksfrage, wobei ich glaube, dass es hier auf kurz oder lang eventuell noch ein Software Update geben könnte, das einzig Gute wenn etwas elektronisch geregelt wird. ;)


    Ansonsten kann ich aktuell nach 3000 Kilometern (was ja noch keine hohe Leistung ist) nichts negatives über meinen i30 sagen. Ja im Standgas läuft er etwas unrund, was sich meist beheben lässt wenn man die Klimaanlage oder den Sportmodus einschaltet und dadurch die Drehzahl leicht erhöht wird. Aber sonst? Nichts klappern, nichts knackt, der Verbrauch ist wirklich beeindrucken niedrig, die Motorleistung im Sportmodus wirklich gut, tolles Fahrwerk, schönes Raumgefühl. Was willst du mehr für solch einen günstigen Preis? Wenn ich bedenke das mein Edition 30 mit 160 PS einen Hauspreis von 17500 hatte incl. allem? Einpacken und mitnehmen!

    Das stimmt....aber z.b. mit einer 76 PS V2 Susi, kommen dir 130 ganz anders vor als mit meinem Brocken. Mit dem bist du bei 170 und denkst dir "ach naja...hab ich sicher 80 drauf"..schaust aufs Tacho und sagst "Ähm..huch..wie konnte das jetzt passieren?". Kleinere Motorräder gaukeln dir oft mehr vor als tatsächlich vorhanden ist, was dann beim Spaßfaktor mehr zählt, wenn man nur langsam darf.


    Aber gut ich gebe zu, bin ich mit dem Motorrad unterwegs....dann sage ich nach jeder Ausfahrt sowieso "also..heute mal gezählt..73 mal Führerschein los...dabei bin ich normal gefahren" :D

    Naja siehs so, ein erfahrener Cowboy hat so manch Pferd eingeritten. Doch eines Tages kommt ein Hengst, der eine echte Herausforderung darstellt. :D


    Nach der Kupplung kann uns nichts mehr herausfordern oder schocken! Dann können wir sagen "wir hatten sie alle"! ^^:D

    Das ist sie übrigens wieder in voller Schönheit



    100 Kilometer mehr hast du geschafft? Ich muss ja jetzt wirklich überlegen, ob ich dich noch leiden kann...... :D Nein Spaß bei Seite, dass ist eine absolute Schönheit! Ich mochte die Firestorm immer und die VTR1000SP bzw. SP2 sind absolute Kulteisen die heute gut im Wert stehen. Schade das die Japaner bis auf Suzuki, das Thema V2 fallen gelassen haben, denn der typische Charakter und dann auch noch die typische japanische Zuverlässigkeit, dass war schon was.


    Wobei man sagen muss in Punkto Standfestigkeit war die damalige TL1000 von Suzuki der Honda meilenweit hinterher. Ich kenne jemanden in Wien, der eine VTR1000 mit 186.000 hat, das Teil läuft wie am ersten Tag. Klappert nicht, klingelt nicht, springt sauber an und läuft und läuft und läuft und läuft....


    Ja das Thema Aufbau nach einem Unfall kenne ich, jetzt nicht wegen dem kleinen Fauxpas mit meiner Busa dieses Jahr, aber ich habe in der Vergangenheit auch schon solche Bikes wieder aufgebaut. Da ich ein Perfektionist bin, hat sich das immer länger gezogen, als ich es wollte....aber ich bin bei Mopeds ein pingeliger Amigo. ;)

    Wie es mein Name schon sagt, bin ich ein totaler Anhänger der Italienischen Motorrad Kunst. Ich fahre eine V35I aus 1977. Habe auch schon mal gedopte Motore drinnen gehabt, bis über 800ccm geht in den kleinen Rahmen. Bringt nur nicht viel da bei ca. 50PS Ende ist. Mehr geht aufgrund der Kopfkonstruktion nicht. In der Garage habe ich eine, Teile einer, Policia stehen die umgebaut wird für die Renne. Der Motor hat auf der Bremse 50PS am Hinterrad. Bin auch einige Zeit eine 500er König gefahren, kann das aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.

    Was das Tolle an der kleine ist das sie noch richtig Laut sein darf, aber nicht muß. Auf der Landstraße reicht es auch aus um Fußgänger zu werden.


    Nachtrag: Die Saison endet am 31.12. um 24:00 und fängt am 01.01. um 00:00 an. Was ich definitiv nicht mehr mache ist fahren wenn Salz auf der Straße sein kann. Dafür hatte ich bis vor 2 Jahren eine Seelenlose Kleine Honda. Salz und Alu ist eine Kombo die schlecht zu toppen ist.

    Moto Guzzi ist schon etwas besonderes, eine Marke mit absoluter Tradition. Schon als Jungspund fand ich die quer eingebauten V2 Motoren absolut besonders. Sicher eine Guzzi geht auch heute noch nicht sanft, geschmeidig und flüssig wie andere Marken, aber der Charakter ist unbestreitbar. Die Kisten leben wirklich. Dagegen ist mir Ducati leider viel zu steril seit Audi drin hängt und eine MV...herrlich anzusehen aber doch außerhalb meines Budgets und auch Geduldsbereiches wenn man mal Teile braucht. :D


    Bevor ich mir nochmal meinen Wunsch von einem Hubraumbomber verwirklicht habe, der wohl bald unsinnig sein wird, wenn die Grünen Tempo 130 durchdrücken, habe ich immer mit einer V7 III Racer geliebäugelt. Das klassische Design zusammen mit den Stummellenkern, einfach herrlich. Nur bei uns gibts quasi kein Händlernetz.


    Nun gesundheitsbedingt kann ich leider nicht bei jeder Temperatur fahren, aber selbst wenn ich könnte.....bei uns in der Region gibts das übelste Streusalz in Deutschland, die Region ist weit über unsere Grenzen hinaus bekannt, hab ich mir sagen lassen. Beim geringsten Frost fährt der Salzwagen, damit die Muttis in ihren Vans und SUV´s weiter schön mit Knallgas durch die Kurven fahren können. -.- Und man salzt hier teilweise so extrem bis in den April/Mai hinein. Hier sehen Autos nach 3 Jahren aus wie in anderen Regionen nach 15! Man stelle sich vor, was das mit einem Motorrad macht! Von daher hätte man kaum eine Chance auch die kalten Tage zu nutzen, ohne sein Bike zu ruinieren.


    LG Rubby

    Glaub mir, das gibt sich mit der Zeit! Man entwickelt ein Gefühl für die Gefühllosigkeit...was für ein Satz oder? :D Anfangs habe ich trotz 22 Jahren Fahrerfahrung und einigen Autos unter meinem Hintern, von denen sich nicht jedes einfach fuhr, auch gedacht ich bin ein absoluter Anfänger. Entweder viel zu viel Gas...oder er zuckelte stotternd.....tja auch die "Schande" des Abwürgens blieb mir nicht erspart. Denn manchmal wenn du denkst "Aaahh jetzt hast du den Dreh raus", was speziell im Stadtverkehr mit viel Verkehr ein Geduldsspiel ist, reagiert die Kupplung plötzlich völlig unvorhersehbar und peng ist der Motor aus. :)


    Trotzdem läuft es jetzt fast problemlos und ich komme gut damit zurecht, teilweise hat man das Gefühl die Elektronik des iMT hat sich auch etwas auf mich "eingestellt" und seine Werte angepasst. Ob das tatsächlich so ist, weiß ich nicht, aber es fühlt sich so an.


    Mit der Zeit wirds besser! :)


    Gruß Rubby

    Ja den Schleifpunkt..den würde ich beim iMT gern mal ertasten. Eine solch gefühllose Kupplung ohne Rückmeldung, bei der du das Gefühl hast "ganz oder gar nicht", erlebte ich selten. Mit viel Übung klappt das jetzt ganz gut, weil man auf "Erfahrungswerte" statt Gefühl setzt, ABER das war am Anfang schon schwer diese Kupplung zu meistern. ;)

    Dieses Jahr, nach 15 problemlosen Jahren, war bei meiner Honda etwas der Wurm drin. Erst war die Wasserpumpe an meiner VTR 1000F undicht, dann gab es, immer wenn Zeit zum fahren war, Mistwetter. Dann, endlich Zeit, Mopped repariert und passendes Wetter, fackelt mir die Karre fast ab. =O Kupferwurm an der Reglerverkabelung, ein leidiges Thema. Also wieder mal das Werkzeug rausgeholt, statt zu fahren. Dieses WE noch, dann kommt sie nach nicht mal 2000 km dieses Jahr, in die Garage. Dann muss wieder meine kleine Kawasaki Z250A von ´81 herhalten, solange kein Salz auf den Straßen ist.


    Fahren darf ich seit ´84, aber ich habe vorher schon fleißig auf SR2E und Simson S50 geübt.8o


    Später nannte ich eine MZ TS 250/1 mein Eigen. Nachdem wir auch „Westmoppeds“ kaufen konnten, wurde es 2001 eine Suzuki GSX600F, da ich mir meinen Traum, eine Honda VTR 1000 SP1, nicht leisten konnte. 2004 kam dann die Firestorm ins Haus, die Suzuki hatte sich irreparabel den Rahmen gestoßen.

    Mir gings dieses Jahr ähnlich! Ich habe grandiose 640 Kilometer auf dem Tacho, noch nicht mal der 1000sender Kundendienst konnte gemacht werden, obwohl ich sie seit Mai habe. Wann immer ich Zeit hatte, war das Wetter eine Katastrophe. Regen, Regen, Regen...und ja ich fahr meine Mopeds nur bei schönem Wetter, ich mag keine versifften, verdreckten Bikes. Wenns unterwegs mal passiert dann isset ok, aber das ich beim Wolkenbruch ne Tour starte, komme NIE vor! :D


    Wenns Wetter dann mal passte, hab ich wochenlang eine Nierenbeckenentzündung ausheilen müssen! Das Schicksal verschwor sich selbst im Urlaub gegen mich, als mir ein Bauer die Vorfahrt nahm, mein Motorrad beschädigte und über den Acker donnerte in den Wald. Feinste Fahrerflucht..die Polizeit war sehr "ambitioniert" den Mann zu finden. So saß ich selbst auf dem Schaden. Problem nur...das es 11...in Worten ELF Wochen dauerte, bis ein wichtiges Verkleidungsteil geliefert wurde. Ergo ganze Saison im Eimer! Naja.....jetzt ist sie wieder heil und perfekt.......warten wir aufs nächste Jahr! ;)

    V2 Sound..das ist was feines, da stimm ich dir zu! Ich bin bis dieses Jahr eine Suzuki SV650X gefahren, also eine kleine V2 Cafe Racer Variante mit Stummellenker. Der V2 hatte zwar nur 76 PS, aber der Klang, einfach traumhaft, das kriegen die ganzen normalen Zweizylinder auch mit Hubzapfenversatz nicht hin, so einen Charakter zu bieten. Hattest du nicht den direkten Vergleich zu einem stärkeren Motorrad, hast du dich gefragt, wer ernsthaft mehr Leistung braucht?! Das Teil ging wie die Esse, fehlt mir auch etwas. Aber nach 10 Jahren Motorradpause nach schwerer Krankheit, nutzte ich sie zum Wiedereinstieg....wollte dann aber nochmal auf meine guten Tage einen Dampfhammer. Das Teil hab ich mir dann dieses Jahr geholt und weine der kleinen SV immer noch etwas hinterher, aber zwei Bikes gingen leider nicht.


    Bin auch seit 1998 unterwegs, vorher schon lange Sozius beim alten Herrn! Du hattest eine VTR1000? Herrliches Bike! Eine Sünde das Honda das Konzept fallen gelassen hat!


    Wir haben hier herrliche Sonne, aber gerade mal 7 Grad...ja nenn mich Pussy....ich hab mich gegen eine Tour entschlossen. Bei uns drehen aktuell auch die Landwirte durch und bevölkern die Straßen.....ich weiß ich werds bereuen aber ich werde heute den Tank voll machen, einige Gummi und Metallteile noch mit einem dünnen Film Silikonspray bedecken und sagen "thats it". Schwer wird einem da trotzdem ums Herz....