Wechsel von FDH auf GD

  • Ich komme auf das Phänomen vom letzten mal zurück. Es ist anscheinend doch etwas was anders, als gedacht...


    76.700km - schleifende Kupplung hat sich nicht nur angekündigt, sie ist schon da und schüttelt mir die Hand! 8o Ich habe vorhin noch einen Spontanbesuch bei meinem Freundlichen eingelegt. Ursache: Zum glück nicht die teuer werdende Kupplung an sich, sondern eine auf die garantie gehende Undichtigkeit und damit verölte Kupplung. Glück gehabt.


    Tja, die Teile werden bestellt und ich warte auf einen Termin. Bis dahin steht mein Dicker in der Garage und mein liebevoll genannter Eimer, seines Zeichens ein T4 Transporter aus dem deutschen Hause kann mal wieder etwas gefahren werden.


    Das bekräftigt mich aber etwas mehr als nächstes Auto keinen konventionellen Handschalter oder konventionelle Automatik zu nehmen *zum japanischen Hybriden rüberlugt* :D


    Ansonsten bin ich weiterhin zufrieden. Dank Baustelle über 20km und genereller Geschwindigkeit 120-130 auf der Autobahn bewegt sich mein Verbrauch zwischen 6.2 und 7.5l - ok, letzteres durch die kalten Tage. Am Ende komme ich auch nicht wirklich später an als sonst ;)


    Wenn es was neues gibt, erfahrt es ihr natürlich :)


    Gruß
    Chris

  • Wahnsinn, die Teile sind wohl da laut dem Freundlichen, aber der Termin ist auf den 25 April... _APRIL_ - heute ist der 28 März - angesetzt 8o . Da gibt es noch mal ein Gespräch, denn das ist mir etwas unklar, warum erst in 4 Wochen.


    Gruß
    Chris

  • Das Händlersterben durch EU-Importe und Schnäppchenkäufer im Internet führt eben dazu, daß Termine in den Werkstätten immer schwieriger zu bekommen sind! Und gerade in der Ferienzeit (OSTERN) dauert es nochmal länger.

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Ach Jacky, als würde die Existenz eines Händler/Werkstatt-Standorts 1:1 am Umsatz der Neufahrzeuge hängen. Der Großteil des Umsatzes wird doch eh schon mit den Werkstätten gemacht.
    Ich sehe hier eher die Reifenwechseler als Kalenderblocker. Das ist gut bezahltes Kleinvieh. Einen Radwechsel schaffen zwei Mann in weniger als 10 Minuten (so das Räderlager sortiert und in der Nähe ist). Lass es vielleicht 15min mit Rüstungszeit sein. Selten kommt es dabei zu Verzögerungen und im Zweifel wird der Gummihammer zu Rate gezogen.

    Bi uns im Nor'n heet dat nich Disko sonnern daanz up de deel.

  • Schon möglich, Florian - aber einem Händler, der gut verkauft, dem macht das Arbeiten eben Spaß. Und das motiviert auch bei der Terminvergabe! :]

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  • Airliner du sprichst mir aus der Seele,danke dafür.
    Hauptsache mal wieder auf den bösen bösen Schnäppchenjäger eingehauen :flöt:


    EDIT: @Ctxrl: ich würde mal bei einer anderen Werkstatt fragen, ob die ein bisschen "motivierter" sind. Vielleicht hat dein Händler schon zu viel Geld verdient?! :rolleyes:

  • Nichts gegen Schnäppchenjäger - aber man muss die Kausalitätskette auch mal weiterdenken: Weniger Händler bei gleicher oder gar wachsender Kundenzahl verlängert das warten auf Termine!

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  • Jacky, noch habe ich keine Werkstatttermine mit dem Händler ausgemacht, sondern noch immer mit dem Meister.
    Der Händler guckt mich meist nur dumm an, wenn ich was von ihm will und verweist einen Tisch weiter...


    Keine Frage, geht ein Händler pleite, zieht es die Werkstatt meist mit in den Abgrund, weil es unter einer Firmierung läuft. Problem ist aber: Dann war der Händler schlicht falsch aufgestellt oder generell zu klein, zu teuer, was auch immer.

    Bi uns im Nor'n heet dat nich Disko sonnern daanz up de deel.

  • holzwurm
    Na, soweit gehe ich noch nicht. Mal sehen was nachher rauskommt, wenn ich mal mit denen das Ganze kurz bequatsche. Denn zwischen "Teile brauchen zwei, drei Tage, wir rufen für einen Termin dann an" und "Termin in erst vier Wochen" liegt beim Verständnis ein kleiner Unterschied. Normalo Autobesitzer geht dann davon aus, dass maximal innerhalb zwei Wochen - wenn wirklich viel los ist - ein Termin vereinbart wird.


    jacky
    Die Werkstatt an sich glänzt mit Service und netten und kompetenten Mitarbeitern meiner Meinung nach. Die sind in meiner Umgebung sehr geschätzt. Das sieht man auch, wenn man auf die Straße schaut wie viele Hyundais hier rumfahren mit *AUTOHAUS_HIER_EINTRAGEN* am Nummernschild. Selbst bei meiner Heckscheibe damals war ich überrascht wie gut das ging. Dort wurde sich um einen gekümmert, auch wenn sie zu der Zeit auch Notstand hatten.


    Gruß
    Chris

  • So soll der Händler eben sein, Glückwunsch dazu. Wahrscheinlich ist bei deiner Terminberücksichtigung der Osterurlaub, die ebenfalls hier erwähnte Reifenwechselzeit, und ein möglicher Krankenstand (Grippe) dazwischen gekommen. Mit Absicht macht das ja kein Händler......

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  • So, gestern kurz mal miteinander geredet. Ich habe mir einen kurzen Auszug aus dem Auftragsbuch geben lassen. Die Jungs sind einfach nur ausgebucht, daher sehe ich es jetzt nicht soo eng, da ich ja im Moment noch ein fahrbares Fahrzeug in der Hand habe.


    Gruß
    Chris

  • So habe ich mir das auch vorgestellt, vor allem nachdem du die üblichen Umstände bei deinem Händler beschrieben hast. Primär sollte man auch immer die Kunden vorziehen, deren Auto ohne Reparatur nicht fahrbereit ist. Wäre dir doch auch wichtig, oder? :]

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  • Ich sehe hier eher die Reifenwechseler als Kalenderblocker. Das ist gut bezahltes Kleinvieh. Einen Radwechsel schaffen zwei Mann in weniger als 10 Minuten (so das Räderlager sortiert und in der Nähe ist). Lass es vielleicht 15min mit Rüstungszeit sein. Selten kommt es dabei zu Verzögerungen und im Zweifel wird der Gummihammer zu Rate gezogen

    Ich frage mich da immer ob da überhaupt noch so viel übrig bleibt bei 14€ fürn Räderwechsel, der meist um die 20min dauert.
    Zumindest kostet das hier bei den Hyundaihändlern so viel.
    Mir solls recht sein.

  • 20min für den reinen Räderwechsel in ner Werkstatt? Das schaffe ich ja bei einem kleinen Auto mit kleinen Rädern vor der Garage mit Wagenheber.
    Wenn man die Räder beim Händler einlagert kostet ja oft die Einlagerung was, und oft gibt es ja die Räderwechsel Tage wo es günstig ist. Habe das schon mal beobachtet, da bringt einer immer die Räder aus dem Lager ran, und auf 2 oder 3 Bühnen wechselt je einer die Räder. Das dauert meist nicht länger als 10min.

  • Auto reinfahrn, Räder ausm Kofferraum holen, Bühne hochfahrn, Räder wechseln, Winterräder wieder in die Folien rein, Bühne runter fahrn, Winterräder in Kofferraum rein, alle Radschrauben mit Drehmomentschlüssel nachziehen, Auto rausfahren, Arbeitskarte inkl. Schlüssel reinbringen.
    Das will ich sehen, wie das ein einzelner in 10 min macht...

  • Bei diesen Radwechselaktionen geht es primär um Folgeaufträge! Die günstigen Preise sollen den Kunden in die Werkstatt locken, und mit etwas Glück findet der Mechaniker etwas - gerade an den Bremsen, Radaufhängungen und Stoßdämpfern gibt es gerne Verschleiß!

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  • Hallöle :)


    ich habe seit gestern mein Auto zurück. Ich brauchte tatsächlich zum Schluss einen Leihwagen (längere Geschichte) und durfte zwei Tage lang mit einer Honda HR-V Taschenrakete umhergurken. Mein Gott ist das Ding laut, wenn schon leicht Gas gibt :todlach:


    Nun gut, Auto ist wieder Heile, aber es ist im Moment tierisch ungewohnt damit zu fahren. Ich habe das Gefühl, dass der Schleifpunkt ganz woanders ist als gewohnt. Ich freu mich ihn wieder zu haben :) Aktueller Kilometerstand: 76.900


    Gruß
    Chris

  • Guten Morgen Ladies und Cents,


    ca. 81.000km und ich bin immer noch zufrieden. Kupplung läuft, Motor säuft. Wobei letzteres eher nicht so stimmt durch diverse Baustellen. Mein Schnitt liegt tatsächlich aktuell bei 6,5l nach 8 Betankungen. Gesamtschnitt ist dabei auf rund 7l runter gegangen.


    Mein Dicker wurde am Wochenende sauber gemacht und zur Werkstatt gebracht.... zum schätzen. Ja, ich werde meinen i30 in den nächsten 5 Wochen abgeben. Der Grund? Auf dem ersten Blick Irrsinn, auf den zweiten ergibt es aber Sinn.


    Ich tausche meinen sehr gut gepflegten (O-Ton Händler) 4 Jahre alten i30 Kombi mit rund 80.000km gegen einen 10 Jahre alten gebrauchten Wagen... wie dämlich oder? :todlach: Aber es ist nicht irgendein Gebrauchter, nein, es wird ein Prius aus dem Hause Toyota. Genau genommen einer aus 2008 mit rund 100.000km auf der Uhr und genauso gut gepflegt wie mein Auto. Wer diese Ökodose schon mal gefahren ist, will nicht mehr zurück zum Antriebskonzept aus dem letzten Jahrtausend. OK, Geschmackssache, so geht es mir. Zumal sich der Prius, den ich mir angeschaut habe, in keiner Weise nach 100.000km oder 10 Jahre angefühlt hat.


    Was den Umweltaspekt angeht: Dieses Auto fährt vom Abgas her gefühlt fast mit Luft und Liebe. Der wird die nächsten Jahre lachend an den mit Filter ausgestatteten Dieseln und Direkteinspritzer vorbeirollen.


    Geplant war die Aktion Autotausch ja erst nächstes Jahr und dann mit einem jüngeren gebrauchten Prius, aber die Dinger sind dann wieder teurer. Mein Vater durfte schon in den Genuss kommen, da sein alter Nissan Kombi nun der TÜV scheidet. Er hat jetzt einen in der Garage stehen und ich das nachsehen. Zumal er mich mit seinem Hybriden immer wieder fahren lässt - dafür "hasse" ich meinen Vater :D


    Bei meinem i30 steht die große Inspektion im August an, wo gestern schon angekündigt wurde, dass die Bremsen hinten noch rund 5000km machen und dann neu müssen. Außerdem liegen noch zwei neue Sätze Reifen an. Summa Sumarum, in Betracht gezogen mit Wertverlust, Kredit, etc. etc. ziehe ich das Ganze nach vorne. Klar, ich kann ihn weiter fahren und weiter finanzieren. Aber dann verliert er noch mehr an Wert. Im Endeffekt würde ich ihn nach 10 Jahren abbezahlt und mit rund 200.000km vor mir stehen haben, wenn ich ihn weiter finanziere wie jetzt. Was dann für Reparaturen anstehen? Gute Frage.


    Mein "Neuer" wird direkt in Cash bezahlt, sodass ich keinen Kredit mehr pflegen brauch. Der Wertverlust ist bei den Dingern praktisch kaum noch vorhanden. Wer in den Autobörsen schaut, sieht wie verdammt Wertstabil die sind - und Robust vom Antrieb her auch. Wenn der mal Kratzer oder Beulen bekommt, tut es mir in den Augen nicht so dolle weh wie beim i30. Mich hat der Japaner schon vor 10 Jahren als Teenager in Neugierde versetzt und so ist vom Jahre langen liebäugeln ist jetzt Ernst geworden. Zum Kilometerschrubben finde ich den Ansatz besser und günstiger als meinen jetzigen oder gar einen Neuwagen ála Ioniq Hybrid oder ähnlich.


    Hyundai als Marke hat mir immer gut gefallen und die Autos sind auch soweit solide und günstig. Was die die letzten Jahre an, auch für mich interessante Modelle rausgehauen haben, gefällt mir. Meinen Dicken werde ich, genauso wie meinen alten i30 damals gerne in Erinnerung behalten und natürlich werde ich ihn vermissen, keine Frage. Ein Auto, dass mir auf anhieb gefiel, ich mich vom ersten Tag an wohl gefühlt habe und vom Komfort her einfach klasse war. Aber nach dem Prius mit seinem angenehmen Fahrgefühl, will ich vom Konventionellen Antrieb weg.


    Möge der i30 in gute Hände gehen und vielleicht als Familienkutsche gute Dienste leisten . Danke für diese schönen und abenteuerlichen 80.000 Kilometer :kuss:


    Der Letzte Eintrag hier kommt dann, wenn das Auto seine letzte Fahrt zum Händler macht. Damit werde ich das "Tagebuch" dann schließen. Vielen dank bis hier fürs lesen und eure tatkräftige Unterstützung bei Fragen und Problemen.


    Gruß
    Chris

  • Ich könnte mich niemals mit diesem aufheulenden Getriebe mit seinem Gummibandeffekt anfreunden.
    Im Hyundai/Kia Konzern wird ein DSG Getriebe bei Hybrid Fahrzeugen verbaut, was regelmäßig in Vergleichstest mit dem Prius besser abschneidet.
    Trotzdem, viel Freude mit dem "neuen Alten".

    Wer später bremst, ist länger schnell

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