Tempolimit auf der Autobahn - Ja oder Nein

  • Tempolimit 130 dann kann man gleich Autos mit nur Max 100ps herstellen dann tut man der Umwelt auch was

    Keine schlechte Idee. :D Früher gab es z. B. auch mal eine Selbstbeschränkung der Motorradhersteller auf 100 PS.


    Aber im Ernst: Auch mit 200 PS kann man 130 fahren. Die flotte Beschleunigung bleibt ja noch.

  • Uff was ein Kommentar, sexuelle Leistung über ein Auto definieren :mauer: meist zuckt der kleine Pimmel doch nur noch, wenn man den Hintermann dazu nötigt langsam zu fahren, weil man den Hilfspolizisten auf der Autobahn mit seinem untermotorisierten Fahrzeug spielen muss.


    Einfach rechts fahren, dann muss man auch nicht über ein Tempolimit diskutieren.

  • Das Ganze wird ja auch politisch schon lange diskutiert. Es gibt darüber auch klare wissenschaftliche Erkenntnisse:


    Ein Tempolimit -reduziert den Treibstoffverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß. -vermindert die Schadstoff- und die Lärmemission. -reduziert die Unfallhäufigkeit und die Unfallschwere. -mindert den erforderlichen Material- und Flächeneinsatz. -vergleichmäßigt den Verkehrsfluss und erhöht die Straßenkapazität.


    Nachzulesen in einer Ausarbeitung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, die bereits 2007 erstellt wurde, Link.


    Im Gegensatz zur Aussage des Verkehrsministers spricht also der gesunde Menschenverstand für ein Limit, nicht dagegen.

  • Natürlich kann man auch bei einem leistungsstarken Fahrzeug den 3. Gang voll ausfahren - bei Tempolimit dann eben gegen Gebühr. :D

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Bin mal gespannt was nach dem Tempolimit kommt.

    Wieso ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen das Grillen mit Holzkohle zu verbieten? Erzeugt unnötig CO2, erzeugt unnötig Geruchsbelästigung und erzeugt über 3000 unnötige Grillunfälle im Jahr. Und niemand ist aufs Grillen mit Holzkohle angewiesen! Wieso nur Holzkohle? Gas- und Elektrogrills kann man abschalten, aber die Holzkohle glüht einmal angezündet munter weiter!

    Man kann sehr vieles (auch mit Argumenten) verbieten, das macht es aber nicht "richtiger"!

  • ...Wieso ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen das Grillen mit Holzkohle zu verbieten? Erzeugt unnötig CO2

    Nö, es wird nur das CO2 wieder freigesetzt, was der Baum zuvor beim Wachstum der Atmosphäre entnommen hat. Nur so am Rande bemerkt.

  • JKausDU
    Ist das wieder so eine Studie, wo Mickey Mouse unterschrieben hat oder von vielen Unterschriebenen der Beruf nicht genannt wird?
    Politische Forderungen vergiften die Wissenschaft, denk mal drüber nach.

  • Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages ist zunächst mal unverdächtig, da neutral und keiner Partei zugewandt. Wer Fakten nicht glauben will, einfach weil sie einem nicht in den Kram passen, wird immer ein Haar in der Suppe finden.


    Ich fände es gut, wenn die Ablehner eines Limits ehrlich sagen würden: Ich fahre gern schnell. Auf ein Limit habe ich keinen Bock. Deswegen bin ich dagegen. Das ist dann eine klar Ansage. Man muss dann auch keine Fakten anzweifeln oder verbiegen. Eigentlich ganz einfach, oder?

  • Ich habe mir die Studie nicht angeschaut, aber einfach einen Link kann ich auch posten. Die Studie wird so unpolitisch sein wie ARD und ZDF.


    Aber hier mal die Quelle meiner Aussage: https://cutt.ly/ZrRmsVy, Seite 203 Professor Micky Mouse vom Micky Mouse Institute für Blinde in Namibia.
    Quelle: https://cutt.ly/UrRmfX5


    PS: Falls du Harry Potter Fan bist, der Rektor von Hogwarts hat auch unterzeichnet :teach:

  • Das Argument der Einsparung zieht nicht. Jeder geförderte Tropfen wird verbrannt, so nicht in Deutschland dann eben anderswo. Der Erde ist es egal, wo Abgase erzeugt werden.


    Übrigens gilt: Je CO2, desto Wald (sprich grün). Vollgas für blühende Landschaften!

  • Jeder Tropfen wird verbrannt, egal wo? Was ist denn das für eine Einstellung? :denk:


    Ich bin gegen das Tempolimit, und ich bin trotzdem niemand, der immer gern schnell fährt. Bei manchen scheint das ein Widerspruch zu sein. Bei entsprechend freier Autobahn, und wenn ich es zudem einmal eilig habe, möchte ich aber gerne die legale Möglichkeit haben, meinen Motor auch mal durchzublasen, statt mit maximal 130 km/h zu fahren. So einfach ist das, und einen wesentlichen Mehrverbrauch habe ich dadurch auch nicht, weil ich eben meist eher 120 km/h und mit Tempomat fahre.


    Wer aber meint, bei 220 km/h und einem ausscherenden LKW sein Auto im Griff zu haben, der sollte besser auf das Fahrrad umsteigen. So eine Situation hat er wohl noch nicht erlebt.


    Wenn dann aber noch dazu gleichzeitig auf den Bundesstraßen 80 km/h oder 90 km/h kommen, dann muß ich irgendwann aufpassen, daß ich beim Autofahren nicht einschlafe.


    Das Argument mit den weniger Toten und Verletzten kommt ja auch immer. Da müsste man Helme vorschreiben. Damit würden die Kopfverletzungen kräftig zurück gehen. Mehr Sicherheit geht immer; es kann aber kein Hirn ersetzen. :schläge:

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

    1026060.png

  • In Beitrag #1 habe ich bereits erwähnt, daß selbst Unfallforscher ein Tempolimit nicht für notwendig halten. Wenn, dann geht es nur um Einsparungen beim Verbrauch.

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Den eigenen Verbrauch kann ich doch einfach durch meine Fahrweise festlegen oder auch ermäßigen. Da ist es doch völlig egal, wo das Tempolimit liegt. Wer wird denn daran gehindert, auf der Autobahn maximal 120 km/h zu fahren?
    Es geht doch eher darum, die Möglichkeit des legalen Schnellfahrens generell zu verbieten, und damit eventuell neue Einnahmequellen zu schaffen. Wir haben doch jetzt schon Richtgeschwindigkeit 130 km/h, bei deren Überschreitung und einem Unfall es problematisch werden kann. :flüster:

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

    1026060.png

  • Nicht vergessen, dass euch mit der Einstellung der Staat demnächst auch das Fliegen und Kreuzfahren verbieten kann. Mit einem Interkontintalflug oder einer einwöchigen Schiffsreise verpuffen locker 5000 Liter (und mehr) Treibstoff pro Mann und Nase. Ungefiltert wohlgemerkt. Und wer hier noch seine Bude mit Öl, Gas oder anderen "fossilen" Stoffen betreibt, dem würde ich ein Jahr lang per Dekret auch einfach mal den Hahn zudrehen, denn immerhin hat das Heizen einen rund 30% Anteil am Primärenergieverbrauch. Muss ich erwähnen, dass diese Abgase auch meist ungefiltert zum Schonrnstein raus gehen?
    Ja, der Deutsche gefiel sich lange Zeit recht gut (Stichwort Gemächtverlängerung) wenn er einen dickeren Wagen fuhr als der Nachbar. Heute, wo im Allgemeinen das Pulver etwas knapper ist, dreht er einfach den Spieß um und vergleicht den Spritverbrauch. 8 Liter sind besser als 10, 6 besser als 8 und wer etwas auf sich hält, der fährt ohnehin elektrisch, weil Akkus CO2-neutral sind. Merkel und Co. haben das nämlich gesagt, deswegen muss es stimmen. Man könnte zwar nach Afrika oder Südamerika fahren und mit den Leuten dort reden, die die Rohstoffe dort aus dem Boden kratzen, aber das würde u.U. ja die eigene Ideologie zerstören. Nein, das machen wir lieber nicht, schließlich sind wir die Bessermenschen. Wenn hier jemand das Recht gepachtet hat die Welt zu retten, dann doch wir Mitteleuropäer.
    So, jetzt aber mal noch ganz ohne jeglichen Sarkasmus:
    2 Liter Benzin oder Diesel sparen bringt überhaupt nichts, egal ob ihr 10 oder 30 Tkm im Jahr fahrt. Das macht den Braten rein energetisch nämlich gar nicht fett, sondern schont höchstens den Geldbeutel.
    Über 1 Mrd. Chinesen und je annähernd genauso viele Inder und Afrikaner juckt das nicht die Bohne was ihr spart oder nicht. Ihr Deutschen seid 1% der Weltbevölkerung und könnt nichts daran ändern was die restlichen 99% den lieben langen Tag so (be)treiben.


    Was ihr nicht verbraucht, das verkonsumieren einfach die anderen. So ist das eben in einem globalen Markt.
    Der Russe, Araber, etc. verkauft die schwarze Plörre und sein Gas einfach an jemanden anders, wenn ihr es ihm nicht abnehmt.


    Viel billige Energie hat die USA wirtschaftlich zur Weltmacht Nr. 1 aufsteigen lassen. Stichwort Petrodollar. In dem Zuge dann auch militärisch, aber das ist Geopolitik. Klar könnt ihr Energie sparen, nur seid euch versichert, dass ihr euch damit langfristig wirtschaftlich das eigene Grab schaufelt. Linksgrüne Politik ist nicht vernunftgetrieben, sondern eine kommunistische Ideologie, die stets in Planwirtschaft mündet und eine verarmte Masse hinterlässt.
    Xi wird sich kugeln vor Lachen, wenn Deutschland das bis zum bitteren Ende durchzieht, kann er doch so günstigere Energie nach China importieren.

  • Dem kann ich so nicht zustimmen.
    Sicherlich können wir mit unseren Einsparungen nicht die Welt retten, aber wir können unseren Beitrag zur Energieeinsparung leisten, schon einfach deshalb, weil wir a) pro Kopf der Bevölkerung recht viel verbrauchen, und b) ein relativ reiches Land sind, welches sich das eher leisten kann, als eben ein armes Land.
    China ist ein Hauptabsatzmarkt gerade unserer sogenannten Premium-Autos, und China setzt voll auf Elektromobilität. Wenn wir denen also nicht passende Autos anbieten können, dann macht es die Konkurrenz.
    Der Verbrauch von fossiler Energie ist letztlich auch eine Frage des Preises. Ist dieser hoch, dann wird versucht, zu sparen, sonst eben eher weniger. Das gilt ganz allgemein und weltweit. Der Preis wird unabhängig von der Klimaerwärmung durch Verknappung hoch gehen, die Frage ist nur , wie viel und wann. Daß wir unsere Industrie nicht dadurch abwürgen dürfen, daß wir die Energie für sie so teuer machen, daß sie deshalb das Land wechselt, ist klar, aber letztlich allgemein bekannt.


    Wir können natürlich nicht den anderen Ländern vorschreiben, wie hoch deren Energiesteuern zu sein haben. Dumpingpreise sorgen aber langfristig dafür, daß die Technik für eine Energiewende bei zu günstigen Preisen erst gar nicht entwickelt wird. Das ist dann für die entsprechenden Länder ein Nachteil....nicht heute, aber bald.

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

    1026060.png

  • China setzt überhaupt nicht voll auf E, das ist eine Schimäre. Und Deutsche wollen es großflächig auch nicht. Die Masse der E-Besitzer hat sich lediglich durch die Politik dazu verleiten lassen.
    Sobald sich der Wind wieder dreht - und das wird er sich früher oder später zwangsläufig einmal, denn auf ewig lässt sich der Europäer nicht gern gängeln - ist das E erneut genauso mausetod wie vor 100 Jahren.
    Umwelt hin, Ressourcen her, es ist zu teuer und daher unwirtschaftlich. Zudem hat E Nachteile, die dem Verbrenner völlig unbekannt sind. In einem absolut freien Markt hat es keine Zukunft und das ist auch gut so.
    Ich werde in keinem E verbrennen, so viel ist sicher. Auch meine Garage setze ich dieser Gefahr nicht aus.


    E funktioniert, genauso wie billige Kuhmilch oder antibiotikaverseuchtes Fleisch, nur aufgrund staatlicher Subvention. Hat keine Zukunft, denn das schluckt der Markt nur temporär. Früher oder später kommt die Bereinigung und je länger sie auf sich warten lässt, umso größer ist die Fallhöhe.


    Energiesparen ist im Grunde ein missverständlicher Begriff. Sinnvoller ist, Energie in Dinge zu stecken, die Mehrwert bieten, wobei man auch beachten muss, dass Spaß bzw. Luxus ebenfalls Mehrwert bieten.
    Wird meine Bude mit 1000 Litern Heizöl genauso warm wie mit 3000, dann ändert sich am Wohlfühlfaktor für mich nichts. Sind es mir 2 Liter pro 100 km Mehrverbrauch wert, dass ich mit 200 anstatt 130 km/h vorankomme, dann hat das auch einen gewissen Mehrwert, nicht nur Zeitersparnis an sich. Das mögen andere nicht so sehen, nur kann man nicht mehr von Demokratie reden, wenn demjenigen deshalb am liebsten der Laternenorden umgehängt wird.


    Alle gleich machen. Ja, das wurde schon oft versucht und ist immer kläglich gescheitert.
    Wir könnten es hier im kleinen Rahmen aber gern einmal fiktiv durchgehen.
    Schreibt mal beispielhaft euren eigenen Jahresverbrauch der letzten sagen wir 5 Jahre zusammen und dann vergleichen wir. Ich bin mir recht sicher, dass dies völlig ungewöhnliche Werte zutage fördern wird. Es wird sich nämlich ähnlich ausgehen, wie die Grünen im Bundestag selbst die größten Umweltsünder sind, weil auf deren Konto massenhaft Flugmeilen stehen.


    Wasser predigen und Wein saufen, das ist es was mir bei der ganzen Debatte ums heilige Klimakalb mächtig stinkt.
    Es geht den meisten nicht um die Umwelt sondern nur um Verbote, sprich Macht, das ist der springende Punkt.
    Im Kleinen wie im Großen übrigens, denn dann sind wir beim Oberlehrer auf der linken Spur, der mit Absicht den Hintermann ausbremst.

  • Elektrofahrzeuge haben Nachteile, die Verbrenner nicht haben, gleichzeitig haben sie auch Vorteile, die Verbrenner nicht haben. Ob die Nachteile der einen oder anderen Seite überwiegen, muß jeder selbst entscheiden. Die Politik wird bei der Entscheidungsfindung sicher nachhelfen, indem sie Verbrenner im Vergleich teurer macht. Starthilfe haben auch andere Technologien schon erhalten. Würde man das nicht tun, könnte man sich letztlich nicht
    an die vereinbarten Ziele bei der CO²-Reduktion halten, und wäre in dem Bereich schnell abgehängt.


    Ich bin keineswegs ein Verfechter der Elektrofahrzeuge, und halte sie auch nicht in allen Bereichen für sinnvoll. Bis jetzt sind sie auch für mich keine Alternative.


    Ich bin vehement gegen Gleichmacherei und Vorschriften, sofern sie entbehrlich sind. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen ist dabei eben so ein Fall. Es muß und soll einfach jeder selbst entscheiden, wie schnell er fahren möchte, so lange es der Verkehrssituation angepasst ist. Wenn er damit leben kann, daß das dann teurer wird....wegen höherem Verbrauch.....dann freut sich der Staat über höhere Einnahmen.

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

    1026060.png

  • Nur mal so am Rande: Wer in Physik nicht immer krank gefehlt hat, weiß dass ein Verbrenner mit 10 l Benzinverbrauch die Energie von 84 kWh benötigt. Soviel ist in den 10 l nämlich drin. Das E-Auto benötigt für 100 KM gerade mal 22 kWh ( wenn man sich dumm anstellt, es geht auch 14 kWh, Hyundai Ioniq z.B. ) Allein das zeigt, dass einem derart ineffizienten Antrieb ganz sicher nicht die Zukunft gehört.


    Aber eigentlich gehts ja hier ums Tempolimit....

  • Ein Wagen mit 10 l Spritverbrauch ist aber auch schon recht versoffen. Bei den gleichen Fahrleistungen kommt ein Elektrofahrzeug sicher nicht mit den 14kWh hin. Aber derartige Dinge werden schon lange und breit beispielsweise bei Motortalk diskutiert, zumal man auch immer die gesamte Kette betrachten muß.


    Was den Verbrauch an geht..egal wie die Antriebsart ist, je langsamer, um so sparsamer ist man immer unterwegs.

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

    1026060.png

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!