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Agimen

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  • »Agimen« ist der Autor dieses Themas

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21

Donnerstag, 5. Februar 2015, 14:46

[quote='iDreißig','index.php?page=Thread&postID=270176#post270176']Agimen, hattest du in der Fahrschule nich die beiden Modellautos - das eine mit blockierter Vorder-, das andere mit blockierter Hinterachse? Da konnte man gut sehen wo man mehr Grip braucht. :teach:[/quote]Hallo??? Das ist doch schon 27 Jahre her, die Gehirnzellen, wo das gespeichert war, sind entweder :prost: oder abgestorben :D


PG11

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22

Donnerstag, 5. Februar 2015, 15:04

Hey, danke für Eure Antworten!

Ich glaubte bisher immer, bei Fronttrieblern wäre es sinnvoller, die "besseren" Reifen auf der Antriebsachse zu haben, von wegen Grip bei Glätte und Nässe.
Aber anhand Eurer Antworten war das wohl ein Irrglaube :huh: an die Möglichkeit, dass mich mein Heck überholen könnte, habe ich bisher nicht gedacht.

Ok, ich fahre normal und besonnen, viel mehr ist mit dem 90 PS IXI auch nicht möglich ;) und die Straßenverhältnisse bei uns im Norden sind auch eher nicht winterlich geprägt, da macht es bei der nächsten Reifenwahl mehr Sinn auf gute Regen-/Nässeeingenschaften zu achten.

Hallo,
bei Glätte könnte dein Profil auch 90 cm tief sein, würde aber nix nützen. :freu:
Auch wenn es den Empfehlungen wiederspricht, fahre ich das bessere Profil auf der angetriebenen Achse.
Dass mein Heck schneller wird, als die Front hab ich erlebt, als ich versuchte einem Reh auszuweichen. Egebnis: Rückwärts Böschung runter, Kleinholz gemacht = Totalschaden, Fahrer unverletzt (nur Bisschen verstört). :mauer:
Da hätte aber 1mm Profil hinten auch nix dran geändert.
Mal ein Zitat, das mein Kollege und Mechaniker gern bringt und oft auch von mir zu hören bekommt:
"Da musst eben fahr´n wie´n Mensch!" :schläge:
Kleiner Tipp: Frühes Hochschalten und niedrige Drehzahlen halten Kontakt zur Fahrbahn. Ebenso vor Kurven oder Verwehungen bremsen und nicht in bzw. auf. Bei Zeiten Huf vom Gas! :freu: :freu: :freu:

Allzeit gute Fahrt! Peter

drmedfroop

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23

Donnerstag, 5. Februar 2015, 15:11

Ganz richtig - die besseren Reifen gehören bei Fronttrieblern auf die Hinterachse. Oder man riskiert - gerade bei dieser Witterung - daß einen das eigene Fahrzeugheck in der Kurve überholen will..... :watt:
Wer sagt denn so einen scheiß ??

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (5. Februar 2015, 18:47)


Hessenhamster

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24

Donnerstag, 5. Februar 2015, 15:15


J-2 Coupe

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25

Donnerstag, 5. Februar 2015, 17:52

@drmedfroop
Wir können gerne mal eine Probefahrt machen, ich habe ein paar alte Exportfahrzeuge da! Da ich früher mal ein bisschen Rallye gefahren bin, probieren wir mal verschiedene Reifenkombinationen aus! Und zieh dir eine alte Unterhose an, denn die wirst du dir garantiert versauen =)

edit/: Ich wollte das seinerzeit auch nicht glauben, bis es mir jemand gezeigt hat! 8o

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »J-2 Coupe« (5. Februar 2015, 17:58)


realmaster

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26

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19:34

Apropos Unterhose, kannst du die Fotos von den reizenden Damen die du in letzter Zeit ständig präsentierst, nicht auch etwas größer anbieten Jacky? Ich meine jetzt natürlich hauptsächlich wegen der Autos anbei. :freu:

ckm

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27

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19:51

Also mir hat damals die Reifenkombi WR vorn und Sommer hinten den Graben erspart. Bin im Winter früh von Schmallenberg über Winterberg nach Arolsen zur Bundeswehr gefahren. Klar Winterberg voll Schnee also schön vorsichtig und schön am Gas bleiben in der Kurve. dann hinten wieder runter, die Straßen wieder frei und tiefschwarz nur nass. Also ließ die Konzentration auf Grund der frühen Stunde nach.
Ich nähere mich einer fast 180 Grad Rechtskurve und es geht gut Berg ab, cruise nur mit 70. Denke so wirst du mal etwas abbremsen, als ich das tat passierte nichts der Wagen damals ohne ABS verringerte die Geschwindigkeit kaum merklich und die Kurve kam immer näher (Glatteis).
Was blieb mir übrig, bis zur Kurve auf der Bremse bleiben, dann runter von ihr und sanft einlenken. Beim einlenken schob er extrem über die Vorderräder, ich fuhr die Kurve schon soweit wie möglich rechts, jetzt kam der Vorteil der Sommerreifen hinten zum tragen, das Heck wurde schneller das war ziemlich im Scheitelpunkt. Nun hatte ich 2 Möglichkeiten entweder wieder aufs Gas und hoffen das wir rum kommen oder aufmachen und zwischen den Leitplanken in einen Waldweg mit Schneehaufen davor. Ich entschied mich da kein Gegenverkehr kam, für den Waldweg, und da der Wagen keine tiefe Schürtze hatte bremste der Schneehaufen schön ohne Schaden. Ob ich bis zum Scheitelpunkt mit komplett WR gekommen wäre wage ich zu bezweifeln, denn bei gleich guter Bereifung hätte der Wagen stärker über die Vorderräder geschoben und die Straße wäre früher ausgegangen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ckm« (5. Februar 2015, 19:57)


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28

Donnerstag, 5. Februar 2015, 20:02

Der Reifenhändler meines Vertrauens macht das auch...bei jedem Räderwechsel wird von vorne nach hinten gewechselt...

Zwei mal war ich Fremd gegeangen, beim Reifenfritzen hinter unserer Firma, der lehnte das grundsätzlich ab! Begründung gab es keine!

Wenn bei einem Fronttriebler einen der Arsch überholen will, liegt das meist daran, daß der zu leicht ist...da hinten hats ja kein Gewicht! Da hilft a bisle ballast in Kofferraum und gut isses....ja auch beim frontriebler....hat mir der Reifenhändler in meinem 2.Winter als Autofahrer gesagt, als ich aufgelöst mit meinem fiesta bei ihm Stand und Winterreifen für die Hinterachses wollte...eine Sack Erde in Kofferraum und alles hat gepaßt!!!

Agimen

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29

Freitag, 6. Februar 2015, 18:56

Uups hätte nicht gedacht, dass ich durch meine Frage, so viel Resonanz bekomme :) danke.

Allerdings scheint es wirklich 2 Fraktionen zu geben, die einen
Bessere Reifen vorne und die anderen bessere Reifen hinten.

Hätte ich man auch eine Umfrage daraus gemacht [size=10] [/size];)[size=10] [/size]
[size=10]Bin morgen bei meinem Händler zur I20 Vorstellung, werde fragen, was er dazu meint.[/size]

ckm

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30

Freitag, 6. Februar 2015, 22:00

Na ja wir haben sogar eins vergessen das ESP, denn für ein ESP ist es doch besser ein ausbrechen des Heck einzufangen, als wenn er über die Vorderräder schiebt.
Oder liege ich da falsch?
Aber gut eigentlich ist es schon richtig die besseren hinten zu fahren, im Normalfall sollte man aber ein Auge auf die Reifen haben und sollte es nicht zu einem so großen Unterschied kommen lassen und das betrifft Profiltiefe sowie unterschiedliches Alter.

Schlicksurfer

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31

Samstag, 7. Februar 2015, 02:00

Moins

Ich habe nicht alle Antworten gelesen, weil sich mir nach den ersten vier bis sechs schon die Haare sträubten.

Was ein Unsinn!

NACHTRAG: sollten danach jemand eine vernünftige Antwort geschrieben haben, habe ich die noch nicht gelesen. Die ist dann natürlich vom Haarsträuben etc. ausgeklammert.
Nachtrag 2: Das betrifft eigentlich nur die Antworten 16 und 23. @deren Autoren: lasst Euch bitte keinen Bullshit einreden!

Die BESSEREN Reifen gehören IMMER auf die Lenkachse, ganz egal wo der Antrieb ist (und Fahrphysik ist weder eine demokratisch abgestimmte noch überhaupt eine Meinungssache).
Denn wenn ein Fahrzeug nicht mehr lenkbar ist, weil es z.B. vorne aufschwimmt (Schnee, Modder, Regen, Aquaplaning), dann ist es scheissegal wo das Heck noch hinwill. Weil die Karre dann sowieso schon im Gemüse rumkreucht oder im Gegenverkehr hängt, eben weil es nicht mehr steuerbar ist.

Mal abgesehen davon - 1) Fronttriebler ÜBERsteuern erst sehr spät, das erste was sie tun ist dagegen UNTERsteuern. Und das tun sie besonders gerne dann, wenn die Reifen vorne mistig oder zumindest schlechter sind als hinten.

2) Dass ÜBERsteuern schlimmer ist als UNTERsteuern, ist auch so ein Ammenmärchen (oder auch Urban Legend genannt). Ein ÜBERsteuerndes Fahrzeug bekomme ich mit einer sachten bis herzhaften kontrollierten Lenkaktion sehr schnell wieder in den Griff, ein UNTERsteuerndes Fahrzeug muss ich mit sehr viel mehr Können, Feingefühl, Arschmeter und Handbremse wieder einfangen. Wer es mal kontrolliert ausprobieren und lernen konnte, erzählt nicht mehr so einen Schrott.

Bei 4x4ern ist es übrigens nicht anders: wenn die Kiste nicht mehr lenkbar ist, kann man nur noch ein Kreuz schlagen, weil gar nichts mehr geht.
Btw - meinen 4x4 bekomme ich übrigens -passenden Untergrund vorausgesetzt- jederzeit ins Übersteuern. Und genauso schnell/leicht wieder eingefangen. Trotz 2,4 to. Leergewicht.


Begriffsklärung:

ÜBERsteuern heisst, das Fahrzeug bricht mit dem Heck in Richtung Kurvenaussenrand aus.
UNTERsteuern heisst, das Fahrzeug schiebt über die eingeschlagene, aber nicht mehr lenkfähige VA geradeaus.


Edit:
@alle: Sorry für meinen drastischen Ton, aber wenn ich so etwas lese, was Gesundheit oder im Extremfall Leben gefährden kann, dann lasse ich das auch raus.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schlicksurfer« (7. Februar 2015, 02:18) aus folgendem Grund: Entschuldigung eingefügt


realmaster

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32

Samstag, 7. Februar 2015, 02:39

Dich sollte man man wegen Dummheit bei der Feuerwehr rauswerfen. Ist ja beängstigend,was auf uns losgelassen wird.

J-2 Coupe

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33

Samstag, 7. Februar 2015, 03:11


Die BESSEREN Reifen gehören IMMER auf die Lenkachse, ganz egal wo der Antrieb ist (und Fahrphysik ist weder eine demokratisch abgestimmte noch überhaupt eine Meinungssache).

Da habe ich nach 37 Jahren Autofahren und über 1.000.000 gefahrenen Kilometern ganz andere Erfahrungen. Wenn einem das Heck in der Kurve ausbricht, und die schlechteren Reifen auf der HA aufgezogen sind, kann man die Karre danach aus dem Graben ziehen.
Es gibt auch Situationen in denen das bessere Profil auf der VA besser ist, wie bei Nässe oder Schnee - aber bei Kurvenfahrten und Spurwechseln im Grenzbereich ist es von Vorteil, wenn man das bessere Profil hinten aufgezogen hat! (Das ist auch bei der Fahrphysik so, da gab es nämlich im lauf der Zeit neue Erkenntnisse....)

ckm

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34

Samstag, 7. Februar 2015, 07:40

Also wenn man Zeit hat ein untersteuerndes Fahrzeug mit der Handbremse einzufangen, dann hat man noch nie ein richtiges untersteuern gehabt oder man hat bewusst damit gerechnet und die Hand schon an der Handbremse.
Im normalen Straßenverkehr tritt so was aber plötzlich und schnell auf, und eigentlich bei mir nur bei winterlichen Straßenverhältnissen, denn nur da bewege ich mein Auto nahe am Grenzbereich, auf trockener und nasser Fahrbahn sollte ich da nicht hin kommen, denn dann ist man meist viel zu schnell.
Aber wenn ich ein Untersteuern habe, fahre ich eigentlich mit beiden Händen am Lenkrad und es liegt Schnee auf der Straße. Das Untersteuern tritt dann eben mal plötzlich auf wenn man zB zu schnell in eine Kurve fährt. Da man eine Kurve ja aber gerade bei solchen Bedingungen am inneren Radius anfährt (aber in Linkskurven nicht schneiden) hat man ja etwas Platz und es sollte evtl. schon reichen die Lenkung etwas auf zu machen, bin ich doch noch etwas schneller muss ich Geschwindigkeit verlieren das Lenkrad mit einer Hand loslassen und die Handbremse nutzen dafür ist meiner Meinung keine Zeit und man verliert etwas Gefühl in der Lenkung da man ja nur noch einhändig fährt.
Also ist es am schnellsten vom Gas zu gehen und evtl. sogar kurz auf die Bremse dabei schiebt er zwar weiter aber er verliert Tempo, dann wieder von der Bremse und aufs Gas vielleicht die Lenkung etwas auf machen und alles sollte unter Kontrolle sein.
Habe ich zB in so einer Situation aber die schlechten Reifen hinten muss ich wohl mit der Handbremse bremsen, denn zum Untersteuern käme wohl bei Verringerung der Geschwindigkeit ein Übersteuern und dann wirds richtig lustig.

PS Habe mich mal mit einem Peugeot 106 Überschlagen durch übersteuern, der 106 er kam bei Lastwechseln so schnell mit dem Heck da war nichts zu machen. Bin damals vor einer Rechtskurve die eigentlich mit weit über 100 mit dem XSI ging aufs Bankett gekommen hatte ca 100 drauf, dabei lenkte ich zu hart zurück und der Wagen brach sofort aus nach ein paar Dreher auf der Straße ging es in den Graben wo der Wagen sich überschlug und wieder auf die Straße zurück flog. Damals riesen Glück gehabt das kein Gegenverkehr kam und der Wagen nirgends anschlug.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »ckm« (7. Februar 2015, 08:06)


Schlicksurfer

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35

Samstag, 7. Februar 2015, 14:11

Also wenn man Zeit hat ein untersteuerndes Fahrzeug mit der Handbremse einzufangen, dann hat man noch nie ein richtiges untersteuern gehabt oder man hat bewusst damit gerechnet und die Hand schon an der Handbremse.


Oder man weiss, wie zu reagieren ist und entsprechend reaktionssicher/schnell.

Im normalen Straßenverkehr tritt so was aber plötzlich und schnell auf, und eigentlich bei mir nur bei winterlichen Straßenverhältnissen, denn nur da bewege ich mein Auto nahe am Grenzbereich, auf trockener und nasser Fahrbahn sollte ich da nicht hin kommen, denn dann ist man meist viel zu schnell.


Der Widerspruch in sich in diesen Zeilen ist Dir bewusst?

Aber wenn ich ein Untersteuern habe, fahre ich eigentlich mit beiden Händen am Lenkrad und es liegt Schnee auf der Straße. Das Untersteuern tritt dann eben mal plötzlich auf wenn man zB zu schnell in eine Kurve fährt. Da man eine Kurve ja aber gerade bei solchen Bedingungen am inneren Radius anfährt (aber in Linkskurven nicht schneiden) hat man ja etwas Platz und es sollte evtl. schon reichen die Lenkung etwas auf zu machen, bin ich doch noch etwas schneller muss ich Geschwindigkeit verlieren das Lenkrad mit einer Hand loslassen und die Handbremse nutzen dafür ist meiner Meinung keine Zeit und man verliert etwas Gefühl in der Lenkung da man ja nur noch einhändig fährt.


Einhändig fahren heisst nicht automatisch, weniger Gefühl für die Lenkung zu haben. Die Profis machen's uns vor.

Also ist es am schnellsten vom Gas zu gehen und evtl. sogar kurz auf die Bremse dabei schiebt er zwar weiter aber er verliert Tempo, dann wieder von der Bremse und aufs Gas vielleicht die Lenkung etwas auf machen und alles sollte unter Kontrolle sein.
Habe ich zB in so einer Situation aber die schlechten Reifen hinten muss ich wohl mit der Handbremse bremsen, denn zum Untersteuern käme wohl bei Verringerung der Geschwindigkeit ein Übersteuern und dann wirds richtig lustig.


Hier auf detaillierte Aktionen/Reaktionen einzugehen würde den Rahmen jedes Forums sprengen. Sowas findet wohl besser in der entsprechenden Umgebung statt.

PS Habe mich mal mit einem Peugeot 106 Überschlagen durch übersteuern, der 106 er kam bei Lastwechseln so schnell mit dem Heck da war nichts zu machen. Bin damals vor einer Rechtskurve die eigentlich mit weit über 100 mit dem XSI ging aufs Bankett gekommen hatte ca 100 drauf, dabei lenkte ich zu hart zurück und der Wagen brach sofort aus nach ein paar Dreher auf der Straße ging es in den Graben wo der Wagen sich überschlug und wieder auf die Straße zurück flog. Damals riesen Glück gehabt das kein Gegenverkehr kam und der Wagen nirgends anschlug.


Mal abgesehen von der Piste war mein übelstes Erlebnis ein Golf, der auf einer Landstrasse wegen eines Fahrfehlers von mir hinten ausgebrochen ist, bei ca. Tempo 130. Die Landstrasse war nur ganz normal breit, zwei Fahrspuren und sonst nichts.
Ich hab ein paar Hundert Meter gebraucht, um ihn auf der Strasse zu halten und ihn wieder einzufangen, und sicherlich hat mir meine Erfahrung aus dem Sport sehr geholfen. Trotzdem war mein Puls/Blutdruck damals dann in Richtung Mars unterwegs.
Sowas prägt, besonders wenn man es hinterher nicht analysiert und Schritt für Schritt durchgeht, um richtige/falsche Reaktionen zu finden.

Btw ... die Million KM habe ich schon fast mit dem Mopped geschafft, natürlich einschliesslich der Fahrerprobungen für die Reifenindustrie. Meine Auto-KM habe ich nie gezählt. Ist das ein Fehler?

realmaster

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36

Samstag, 7. Februar 2015, 14:51

Oh, eine Millionen Moped Kilometer. Jetzt gehört mein Respekt natürlich
dir. Sagen wir du warst gleich von 0 auf 50 und hast auch
dementsprechend abgebremst, ergeben das immer noch knapp 7 Jahre die du
bei Tempo 50 km/h täglich 8 h auf dem Moped unterwegs sein müsstest.
Sonnabend/Sonntag als Tester für die Reifenindustrie natürlich
durchgefahren. :D

ckm

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37

Samstag, 7. Februar 2015, 15:20

Die Straße ist aber keine Rennstrecke, und die Autofahrer auf ihnen sind keine Rennfahrer und wir wissen ja was selbst diese Testfahrer auf den Straßen machen. Wenn es da mal knallt dann richtig und die sind ja so gut. Das ist Blödsinn denn im normalen Straßenverkehr gehen die Uhren anders als auf der Rennstrecke.
Nächstes Beispiel:
An meinem Lantra hatte ich vorn neue WR drauf hinten war das Profil auch noch sehr gut aber eben ca 6 Jahre alt, ich stehe an einer Einmündung und will nach links auf die Hauptstraße abbiegen, die Straßen sind mit Schnee bedeckt, links und rechts ist frei ich ziehe also schön raus und habe natürlich durch die neuen WR Grip, rechts von mir war aber eine Ausfahrt die ich nicht einsehen konnte und da bog im gleichen Augenblick einer vor mir auf die Hauptstraße und eben langsamer also musste ich vom Gas um ihn eben nicht drauf zu fahren, und was passierte natürlich da ich den Wagen noch nicht ganz gerade gezogen hatte, er drehte sich und zwar in einem Bruchteil einer Sekunde. Diese unterschiedlichen WR bescherten mir den ganzen Winter lang noch mehr solcher Situationen, und wenn ich Spaß haben wollte konnte man auch gut die Handbremse bewußt einsetzen, aber im Altag denkt man halt nicht immer dran. Ich bog etwas zu schnell nach rechts ab so dass der Wagen über die Vorderräder schob an sich kein Problem man geht vom Gas und gut, funktioniert mit den Reifen aber eben nicht also kommt das Heck und das passiert dann eben recht überraschend.
Ich schrieb ja selbst das es Situationen gibt wo es anders rum eben in den einen oder anderen Fall besser sein kann, aber für mich als normalen Autofahrer ist es besser und sicherer den besseren Reifen zumindest im Winter hinten drauf zu haben.

PS: Und wo soll der Widerspruch sein?

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38

Samstag, 7. Februar 2015, 18:55

Kann ja jeder zum Glück glauben, was er will. Ich sehe es wie Jacky und hab meine Erfahrunegn damit, dass es besser ist, zumindest bei meinen Fronttrieblern, die Reifen mit einem bißchen mehr PRofil nach hinten zu nehmen (so sehr unterscheiden die sich eh nicht). UNd Fronttriebler, die schnell übersteuern gibt es einige: Ford Focus RS, Hyundai COupe GK V6 (zwei Fahrzeuge, die ich sehr gut kenne). WIe gesagt, mir wurst, was irgendeiner mit Schülerstatus hier von mir denkt und sich mal gleich eben Freunde macht, in dem er alle, die nicht seine Meinung haben als dumm und lebensmüde bezeichnet. Ich fahre das bessere Profil auf der Hinterachse und das seit nun schon 17 Jahren (sche..e, ich werde alt).

uweundsimone

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39

Samstag, 7. Februar 2015, 19:08

rene ,dem ist nichts mehr hinzu zu fügen :thumbsup:
Auch wenn Ich nur Anfängerstatus habe aber fahre seit 30 Jahren Auto.

Mfg
Uwe

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40

Sonntag, 8. Februar 2015, 19:16

Danke Uwe, nur damit das nicht missverstanden wird, ich freue mich über jeden Neuzugang im Forum und auch ich hab mal mit dem allerersten Foreneintrag angefangen, insofern hab ich das nicht gegen irgendwen oder irgendwas als Neuanfänger gemeint. War vor diesem Board noch in dem anderen großen Hyundaiforum, dass es in Deutschland gibt, aber das hat mir irgendwann nicht mehr gefallen. Hier fühl ich mich wohl.

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