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21

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 13:58

hallo all,

wie Klaus auch schon geschrieben hat, kann keiner den Schaden beurteilen da wir keinen Röntgenblick haben. Es ging mehr um die Frage, ob ein oder zwei Reifen notwendig sind bei einem Profilunterschied von ca. 1 mm oder evtl. weniger.

Ich habe aber die Entscheidung getroffen und werde zwei Stück ordern, der Preis für beide liegt bei ca. 300 Euro, ich hätte mit mehr gerechnet.
Den unbeschädigten lasse ich mir aber mitgeben, vielleicht sammele ich nächsten Jahr wieder einen Nagel ein und dann kommt der wieder zum Einsatz wenn es von der Profiltiefe passt. Als Ersatzrad habe ich eine günstige Alufelge mit hankook Winterreifen die ich jetzt auch fahre in der Reserveradmulde liegen um bei einer Reifenpanne flexibel zu sei . Auch wenn ich deswegen weitere 10 Kg mitschleppe.

An die Nicht N-Fahrer, ein Originalsommerrad mit 19 Zoll und 235/35/19 passt da nicht rein.

Vielen dank an euch alle und eure Meinungen.

Gruß Harry


Reiner1

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22

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 14:06

Hm. Glaubst Du wirklich, daß Du in Zukunft einen Reifenschaden auf der gleichen Seite hast, bei dem der "Ersatzreifen" gerade das Profil des gegenüberliegenden Reifens hat?
Vermutlich ist der Profilunterschied eher größer als jetzt, ergo kannst Du den Reifen am besten gleich verkaufen. Würde er als Ersatzreifen in der Mulde passen, wäre das natürlich auch eine Lösung....die aber entfällt.

23

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 14:28

Der Pirelli hat keine Laufrichtungsvorgabe, d.h. es spielt doch keine Rolle ob der vorne rechts in Fahrtrichtung oder hinten links entgegen der Fahrtrichtung montiert würde. Sägezahnbildung halte ich bei dem Modell auch für unwahrscheinlich. Bei meinen halbjährlichen Reifenwechselaktionen achte ich immer auf gleichmäßigen wechselnden Einsatz einmal vorne und dann hinten und umgekehrt, natürlich achsweise, VR/VL und HR/HL sodass ich die Abnutzung gleichmäßig verteilt und es keine Rolle spielt, wo die besseren oder schlechteren Reifen montiert sind. Dies geht natürlich nur bis zu einem gewissen Maß. Wenn ich einen einzelnen Reifen verkaufen will, muss das ganze beim Käufer aber auch wieder passen nach deiner Überlegung. Außerdem würde ich keinen gebrauchten Y-Reifen kaufen da man nie weiß wie der Vorgänger damit umgegangen ist, das weiß man aber auch nicht wenn man ein gebrauchtes Auto kauft.

Reiner1

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24

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 16:10

Auch wenn es keine Laufrichtungsgebundenheit durch das Profil gibt, ist es nicht empfehlenswert, die Reifen beispielsweise diagonal zu tauschen, auch wenn das früher einmal so empfohlen wurde.
Der Reifen wird dynamisch belastet und verformt sich daher entsprechend der Beanspruchung von der einen Seite her, entsprechend der Laufrichtung. Wird er umgekehrt belastet, dann erfolgt diese Bewegung innerhalb des Profils auch umgekehrt. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko eines Schadens, welcher insbesondere heute bei den höheren Belastungen und Geschwindigkeiten gegeben ist.
Wer schon daran denkt, bei einem Schaden beide Reifen (unnötig) zu ersetzen, der sollte auf jeden Fall dafür sorgen, daß die Reifen immer in der gleichen Richtung belastet werden. Das ist übrigens in den einschlägigen Bedienungsanleitungen auch so hinterlegt.

Im Falle eines Defekts kann das mit dem Reserverad natürlich auch einmal kurzzeitig anders sein.

25

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 17:42

von unnötig ersetzen bin ich meilenweit entfernt,

der Pirellireifen hat eine Kennzeichnung Outside. Wenn der Reifen rechts montiert ist und in Fahrtrichtung rollt ist die Outside nunmal außen, wenn ich diesen Reifen auf die linke Seite montiere und der Reifen in Fahrtrichtung rollt ist die Outside wieder außen, also wird diese Seite links oder rechts identisch belastet. Ob der Reifen vorher nach vorne aberollt ist und bei Montage auf der gegenüberliegenden Seite nach hinten dürfte keine Rolle spielen.

Reiner1

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26

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:57

Es spielt allerdings eine Rolle. Natürlich muß die Angabe, welche Seite aussen zu sein hat, auch eingehalten werden.
Es ist eben wichtig, daß sich der Reifen immer in die gleiche Richtung dreht. Das ist durch die Erstmontage festgelegt, auch wenn man dort noch in der Wahl frei war.
Es wird sicherlich niemand kontrollieren ob Du das letztlich einhältst. Aus Sicherheitsgründen ist es jedenfalls empfehlenswert. Ich markiere die Reifen beim Wechsel auch immer entsprechend. Wenn sie laufrichtungsgebunden sind, kann ich mir das wegen der Markierung aber auch sparen.

27

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:29

Reiner dazu exitieren im Netz unterschiedliche Meinungen und sogar Empfehlungen,
ich möchte das Thema auch nicht weiter hier diskutieren. Es handelt sich in meinem Fall nicht um ein generelles Vorgehen, lediglich um eine Idee einen noch intakten Reifen im Fall der Fälle sinnvoll einsetzen zu können. Ob ich ihn jemals verwenden muss weiß ich nicht.

https://www.autoscout24.de/informieren/r…inten-tauschen/
https://blog.reifen-vor-ort.de/positions…reifen-rotieren
Du hast deine Meinung und ich meine.

Schönen Abend noch
Gruß Harry

Trabbi

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28

Freitag, 11. Oktober 2019, 07:32

Hallo,
Als Ersatzrad habe ich eine günstige Alufelge mit hankook Winterreifen die ich jetzt auch fahre in der Reserveradmulde liegen um bei einer Reifenpanne flexibel zu sei . Auch wenn ich deswegen weitere 10 kg mitschleppe.
Hankook hat verschiedene Winterreifen im Sortiment, symetrische laufrichtungsgebundene und asymetrische. Welche Variante hast Du? Warum hast Du da nicht einen GJR genommen?

Zitat

An die Nicht N-Fahrer, ein Originalsommerrad mit 19 Zoll und 235/35/19 passt da nicht rein.
Das kenne ich, bei meinem damaligen BMW E28 passten zwar die gefahrenen Räder vom Durchmesser in die Reserveradmulde, aber nicht von der Breite. (-;

Gruß
Hans

29

Freitag, 11. Oktober 2019, 07:45

Hallo Hans,

ich habe den Hankook icept w320 den Hyundai mit der Original Alufelge 7,5 x 18 anbietet. Auf einer günstigen Rial-Felge in gleicher Größe mit identischer ET habe ich den gleichen Winterreifen montieren lassen mit dem Hintergedanken, falls ich einen Schaden am Reifen habe und die anderen noch nicht zu alt oder abgefahren sind auf diesen zurück greifen zu können. Das wäre beim Ganzjahresreifen nicht möglich gewesen da er nicht zu den übrigen drei passt. Weiterhin muss es sich ja beim Ersatzrad auch um einen Reifen ohne Laufrichtungsbindung handeln.

Gruß Harry

das_n

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30

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:28

Sorry, aber dann würde doch ein nicht laufrichtungsgebundener GJR (Quatrac 5, Toyo celsius,...) mehr Sinn machen. Den könntest du zu jeder Jahreszeit aufziehen und zudem den restlichen Satz auffahren - vor allem wenn schon stark angenutzt....

31

Freitag, 11. Oktober 2019, 22:19

Gegenfrage. Und was für ein Vorteil würde mir ein Ganzjahresreifen gegenüber einem Winterreifen bringen den ich als Ersatzrad und Notbehelf fahren muss. Im Sommer sind 235/35/19 montiert und im Winter 225/40/18. Das Ersatzrad dient doch nur dazu um im Schadensfall noch einigermaßen mobil zu sein. Nicht mehr und nicht weniger, mit einem herkömlichen Notrad oder einem Reifen den ich mit dem Pannenset und viel Glück dicht bekommen würde, könnte ich auch nicht schneller fahren.

das_n

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32

Samstag, 12. Oktober 2019, 04:14

Korrekt! :] Logischerweise gleiche Reifendimensionen vorausgesetzt.

perit

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33

Samstag, 12. Oktober 2019, 05:44

Man könnte sich deswegen auch gleich ein neues Auto mit neuen Reifen kaufen, sicher ist sicher. :teach:

Klaus B

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34

Samstag, 12. Oktober 2019, 06:14

Ich würde mir keinen Ersatzreifen ins Auto legen. Wird man vermutlich eh nie brauchen.

Trabbi

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35

Samstag, 12. Oktober 2019, 09:25

Hallo,

Wenn Du ihn noch nie gebraucht hast dann sei froh. Ich habe in meiner über 30jährigen Fahrerlaufbahn leider schon viermal das Ersatzrad aus dem Kofferaum holen müssen.

Gruß
Hans

Klaus B

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36

Samstag, 12. Oktober 2019, 09:37

Hatte einmal einen Platten, das war aber in den 90igern. Seit dem nie mehr wieder.

Trabbi

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37

Samstag, 12. Oktober 2019, 10:05

Hallo,

Ich habe bisher in jedem Jahrzehnt einen Platten gehabt. )-`:

Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (12. Oktober 2019, 13:22)


das_n

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38

Samstag, 12. Oktober 2019, 10:51

Ich habe meinen Lappen seit 15 Jahren und habe 2 Platte privat (20.000km/Jahr) und 4 Platte beruflich (60.000km/Jahr) hinter mir. Davon 2 mit Pannensetmilchsoße fahrbereit bekommen, einmal Reserverad montieren können und 3 mal mit Totalzerfetzung an blöder Stelle mit Pannenhilfe gerettet worden. Wenn man kein Reserverad dabei hat kommt man auch nicht auf die bekloppte Idee auf dem Seitenstreifen der Autobahn ein Rad zu wechseln

Reiner1

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39

Montag, 14. Oktober 2019, 12:57

Ich hatte rund 25 Jahre keinen Platten, bis sich das bei drei Autos innerhalb von wenigen Jahren auf 5 Platten summierte. Das war noch dazu blöderweise teils im Ausland, und meist bei fast neuen Reifen, natürlich immer mit gutem Luftdruck.

Manchmal steckt man eben nicht drin. Man kann sicher angesichts der Seltenheit auf das Ersatzrad verzichten, im Ausland hätte ich aber gerne immer ein Reserverad bereit. Es nützt mir dann auch relativ wenig, wenn ich mit dem Reifenspray mit 80 km/h noch 150 km weit komme.

Ein Radwechsel auf dem Seitenstreifen der Autobahn ist nicht gerade ungefährlich, das stimmt. Es muß ja aber nicht dort passieren.....noch schlimmer ist in einer einspurigen Baustelle, wenngleich da dann niemand mehr vorbei kommt.