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1

Montag, 24. Mai 2010, 08:57

Zusammenlegung - Langzeiterfahrungen

Liebe Hyundai-Gemeinde,

meine Partnerin und ich beabsichtigen den Kauf eines Hyundai i30 (EU-Importfahrzeug). Da das Fahrzeug nicht so weit verbreitet ist (wie z.B. der Golf) möchte ich in diesem Forum gezielt nach euren Langzeit-Erfahrungen fragen.

Für jegliche Hinweise zu folgenden Themen wäre ich sehr dankbar:

1 - Wie hoch ist die Reparatur-Anfälligkeit
2 - Wie sind eurer Erfahrungen mit der Garantie-Abwicklung (insbesondere bei EU-Fahrzeugen)
3 - Was ist beim Kauf von EU-Fahrzeugen zu beachten

Für weitere Hinweise im Voraus vielen Dank.

Viele Grüße und einen schönen Tag wünscht euch

Hans


dys

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2

Montag, 24. Mai 2010, 10:17

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Also ich fahr meinen seit Janaur 2009 und habe einen der ersten i30 (Erstzulassung September 2008). Repariert werden mussten bei mir bisher nur die Lackschäden, die man ihm in der Werkstatt zugefügt hat. Ansonsten halt die reine Wartung (Verschleißteile wie Öl, Bremsen, etc....).
Zu Anfang hat meine Alarmanlage doof gespielt, inzwischen weiß ich aber, dass es an den Nöppel an der Motorhaube liegt und man sie nur fest genug zuwerfen muss.
Ansonsten hatte ich noch keinerlei Reparaturen.

Zu EU-Fahrzeugen kann ich nichts sagen, weil ich keins habe. Ansonsten wurde mir sogar der Schlüssel auf Garantie gewechselt, weil es da Probleme mit der Wegfahrsperre gab.

bachus

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3

Montag, 24. Mai 2010, 13:26

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Meine Langzeiterfahrungen beschränken sich auf 31000 km in 13 Monaten.

150 Euro für die erste Durchsicht bei 15000 km.
~350 Euro für 4 Winterreifen inkl. Stahlfelge. Mehr war bisher nicht zu investieren.
Keine Mängel aufgetreten.

EU Reimport isses auch. Irgendwo aus Rumänien oder so etwas.
Der Händle, bei dem ich es damals kaufte, sicherte mir auch die 5 Jahre Garantie zu, die alle i30 hätten, vollkommen egal, wo sie herstammten, denn in dem internen Schreiben von Hyundai sei keine ortsgebundene Gerantie angegeben a la nur für Deutschland hergestellte Fzg o.ä. (so seine Aussage)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bachus« (24. Mai 2010, 13:29)


4

Dienstag, 25. Mai 2010, 08:22

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

EZ 2008, ca 29.000 km, bisher keine Macken, garnix :super:

Der 1.6er Diesel ist sehr zu empfehlen, die Benziner waren mir vom Verbrauch her zu gefräsig.

EU-Fahrzeug ist so eine Sache, mal fehlt der Heckscheibenwischer oder es ist kein ESP drin. Da kann sehr viel Mist passieren, auch wenn man auf den ersten Blick was spart. Lohnt sich wenn man sich richtig gut auskennt und nicht nur ein zuverlässigen Händler kennt sondern auch eine Werkstadt.

5

Dienstag, 25. Mai 2010, 13:15

Negative Erfahrungen mit dem I30

Ich habe den I30 Comfort mit ISG EZ 2/10 EU Neuwagen aus Holland
Als erstes mal warum ich mich für dem I30 entschieden habe.

Gutes Aussehen.
Wenig Kraftstoffverbrauch.
Geringer Preis.
Gute Ausstattung.

Zwischenzeitlich habe ich 2500 km runter und fasse meine Erfahrungen mal zusammen.

Der Motor läuft ruhig und auch auf der Autobahn wenig Innenraumgeräusche.
Die Sitzbezüge sind nicht die schönsten aber sehr robust und völlig unempfindlich.
Die Lendenwirbelstütze ist ebenfalls sehr angenehm.
Der Spritverbrauch war am Anfang wesentlich höher, nachdem ich ihn aber jetzt eingefahren habe und den Spritrechner resettet habe, schafft man es im Stadtverkehr unter 7 Litern zu bleiben.
Geräumiger Kofferraum und gute Übersicht.

Nachteilig fällt mir auf, dass das Fahrwerk insgesamt etwas zu hart erscheint. Wenn ich über Gullideckel fahre knallt es, könnten die Bremssattel sein. Bin ich mir aber nicht sicher.
Der Lack scheint sehr empfindlich zu sein, denn es sind schon sofort Steinschläge in der Motorhaube, obwohl ich selten auf der Autobahn bin. Hatte ich sonst erst nach Jahren.
Das Plastik im Innenraum scheint ebenfalls sehr kratzempfindlich zu sein. Es sind sofort Schrammen sichtbar.
Meine Beifahrertür schließt nicht 100% bündig ab. Dadurch scheuert beim Öffnen der Rammschutz an der Tür. Der Technische Außendienst meint dazu, schließlich seien die original Rammschütze auch nicht werksseitig verbaut und man könnte da nichts einstellen, so etwas sei normal.
Des Weiteren scheuert zwischenzeitlich meine Hecklappe auf der Heckschürze. Man versucht dieses durch andere Einstellung des Schlosses der Heckklappe und heruntersetzen der Heckschürze zu beheben. Sowohl Heckklappe wie Heckschürze müssen neu lackiert werden.
Des weiteren verbrennt mein Motor Kühlerwasser. Der Schaden konnte bisher nicht behoben werden. Bisher wurden unter anderem die Zylinderkopfdichtung erneuert, was zu noch mehr Wasserverbrauch führte. Als nächstes wird es mit dem Zylinderkopf versucht, danach dem Zylinder und danach...

Alles in allem würde ich ihn auf keinen Fall nochmal kaufen. Ich wollte ein Auto für die nächsten 6-7 Jahre. Von der Haltbahrkeit bin ich bereits nach 3 Monaten enttäuscht.
Des Weiteren wird vom Technischen Außendienst von Hyundai lediglich versucht Garantieansprüche abzuwenden und die Reparaturen so billig wie möglich zu halten. Ein Eu- Wagen mit Mängeln ist sehr ungern gesehen. Das Verhalten der Mitarbeiter ist aber anscheinend von Hyundai so gewollt und Firmenpolitik. Man sagte mir persönlich bei Hyundai Deutschland, man nehme Grundsätzlich keinen Einfluß auf seine Vertragshändler. Bei anderen Herstellern würde so etwas zu einer Abmahnung führen, weil sie sich vertragswiedrig verhalten. Hier duldet man es oder ist es sogar gewollt?
Naja irgendwo muss der Preis ja herkommen. Hätte ich mir vorher überlegen sollen und mich nicht vom ertsen Eindruck blenden lassen sollen.

Nissan-Mann

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6

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12:30

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Zitat

Original von paulpielage
Ich habe den I30 ..... EU Neuwagen aus Holland



Wo hast du den gekauft?
Und wer war der ausliefernde Händler in NL?

Wenns mit deine Garantieansprüche über HMD und dein Essener Händler/Werkstatt nicht gut voran kommt, sollst du dich mal in Richtung Verkäufer und seinen Lieferanten bemühen. Dort sind auch Gewährleistungsansprüche und evt. Rücknahme des Fahrzeugs zu bewirken. (HMD + Händler haben nur mit Garantie zu tun)

Vielleicht ist der NL-Lieferanten bereit sich mehr Mühe bezüglich Garantieleistungen zu geben, um sein Geschäftspartner/dein Verkäufer für deine Gewährleistungsansprüche/Wandlungsabsichten zu schützen.

Insgesamt finde ich es schon mal schön deine Positiv-Liste wachsen zu sehen.
Und bei deine Probleme sollst du einfach flexibeler sein eine Lösung herbeizuführen. Auch wenn du dafür ein paar Schritte mehr tun sollst als eigentlich nötig wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nissan-Mann« (26. Mai 2010, 13:02)


7

Mittwoch, 26. Mai 2010, 13:00

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

@Nissan-Mann:
die gleichen fragen hab ich mir auch schon gestellt. Wenn man wirklich von Anfang an probleme mit Wasserverlust hat ist das definitiv eine Gewährleistungssache! Also ab zum Händler wo man ihn her hat und der soll für die Reparatur sorgen! Er hat 3 Versuche, ansonsten muss er den Wagen zurück nehmen!
Und Hollan dist von Essen zur not ja auch nicht so weit um da mal vorbei zu fahren! Die Holländer sprechen meist auch etwas deutsch oder zur Not Englisch! Das sollte doch machbar sein!

Nissan-Mann

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8

Mittwoch, 26. Mai 2010, 13:12

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Wobei als erste der Verkäufer (Kaufvertrag :evil:) in der Pflicht zu nehmen ist, obwohl ein gutes Gespräch mit dem NL-Händler (der zwar Paulpielage gegenüber Gewährleistungsmäßig zu nichts verpflichtet ist, aber Garantiemäßig schon) letztendlich zum Lösung führen könnte.

Und damit sollte man imho nicht weiter warten.
Schnell handeln ergibt das beste Resultat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nissan-Mann« (26. Mai 2010, 13:17)


9

Mittwoch, 26. Mai 2010, 13:43

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Natürlich habe ich mich sofort an den Verkäufer gewendet, als absehbar war, dass es sich hier um einen kapitalen Schaden handelt. Ich habe erst gestern mit ihm telefoniert. Er besorgt sogar für Deutsche Händler Eu Wagen aus Holland. Er war mir bisher immer hilfreich um meine Garantieansprüche durchzusetzen. Das wollte man ja zuerst verweigern. Aber für so etwas gibt es ja Rechtsanwälte.

Da ja zwischenzeitlich an dem Wagen auch repariert wird, liegt noch kein Gewährleistungsfall vor. Wenn die nächsten Reparaturen an dem Hyundai ebenfalls erfolglos bleiben, wird vielleicht ein Gewährleistungsfall daraus und er muss den Wagen zurück nehmen. Aber zur Zeit ist dies noch nicht der Fall. Die nächste Reparatur steht für den 7.6. an.


Aber ich wollte hier nicht wieder einen endlos Threat rausmachen, sondern der Übersicht halber meine bisherigen Erfahrungen als Hyundai Neuling kund tun und noch einmal zusammenfassen.

Sobald es etwas neues gibt, werde ich es berichten.

Jostor

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10

Mittwoch, 26. Mai 2010, 16:58

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Moin HansWurst,

also zur Langzeiterfahrung kann ich so'n bißchen was erzählen, ich habe seinerzeit einen langen und ausführlichen "Einstandstest" zum i30 geschrieben. Das war 2007; nun ist 2010 und mein i30 hat jetzt 47.000 km auf der Uhr - ohne Beanstandungen. Konstruktionsbedingte Reparaturen sind bisher gar nicht vorhanden. Fehler bzw. Reparaturen waren alle fremdverschuldet: Falsch angemeldetes Fahrzeug, ein vom Marder angenagter Kühlwasserschlauch, Blech- bzw. Lackschäden nach Unfallflucht des Täters.

Also alles in allem ein solides Auto, die "Koreaner" noch solder als die "Tschechen". So sollen vor allem bei den tschechischen Modellen sporadisch Klappergeräusche durch lose Staubkappen an den hinteren Stoßdämpfern (können genietet werden) sowie durch Bremssättel (Austausch) zu finden sein, die Armaturenbrettverkleidung soll gelegentlich thermisch bedingt kleine Beulen ausbilden. Kann ich aber nicht beurteilen, da meiner ein Koreaner ist.

Die Lackqualität wird gelegentlich hinsichtlich Steinschlagresistenz etwas bemängelt, was m.E. auch zutrifft, ist aber auf der Motorhaube durch Klarsichtfolierung einfach und preiswert in Griff zu bekommen. Andere Hersteller haben das selbe Problem. Also kein Minuspunkt.

Du solltest am Fahrzeug meines Erachtens auf folgendes achten:

1. möglichst inklusive Staufach über dem Radio (hat der Tscheche NICHT serienmäßig, wird offenbar teilweise extra angeboten, ist nachrüstbar, weil Gold wert)

2. im Motorraum vorhandene Schläuche bzw. Kabel sind teilweise mit Marderschutzschläuchen ummantelt. Sofern noch freie Kabel/Schläuche vorhanden sind, bitte weitestgehend ummanteln lassen.

3. Staubkappen der Hinterachse idealerweise sofort festnieten lassen

4. Spaltmaße der Heckklappe prüfen, damit kein Lackschaden an Heckklappe bzw. Stoßstange entsteht.

5. Motorhaube folieren lassen (wegen Steinschlagsensibilität)

6. Armaturenbrett mit Beulen vor der Frontscheibe ?

7. Sonderausstattung Alarmanlage auf Kontaktschwächen (siehe Dys) prüfen

8. Alle Türen, Gelenke, Spaltmaße und Funktionen prüfen

9. Kühlwasserstand prüfen, einige Händler scheinen gerne bei der Übergabeinspektion zu schlampen.

10. Kilometerstand bei Übernahme prüfen - das LG Berlin hat 2001 entschieden, sofern der km-Stand >100 km ausweist, handelt es sich nicht mehr unbedingt um einen Neuwagen; Ausnahme: Der Händler ist in der Lage, den Kilometerstand nachvollziehbar mit Überführungs- oder Testfahrten im Rahmen einer noch zum Herstellungsprozess gehörenden Qualitätskontrolle zu begründen. Wenn nein, wirkt sich ggf. auf Gewährleistung oder Garantie aus und natürlich auf Kaufpreis!

Wichtig beim Kauf von EU-Fahrzeugen:

1) Kauf in Deutschland beim deutschen Händler, dann gilt deutsches Recht: 2 Jahre Gewährleistung

2) Achtung! Garantieleistungen und Laufzeit können vom Ursprungsland abhängig sein.

3) Händler muss im Vertrag als Verkäufer auftauchen und darf nicht als Vermittler genannt sein; Sonst hast du ggf. Probleme bei Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen, weil der eigentliche Verkäufer im Ausland sitzt und dann ausländisches Recht gelten kann.

4) Achte darauf, dass der EU-Wagen noch keine 100 km auf der Uhr hat und noch nicht zugelassen war, sonst wird dir möglicherweise ein Gebrauchtwagen verkauft, und dem kann der Händler auch eine Gewährleistung von nur 1 Jahr mit auf den Weg geben!

5) Achte genau auf die Ausstattungsunterschiede: Motorisierung, mit/ohne ABS, ESP, Heckscheibenwischer, Bordcomputer, Not-/vollwertiges Reserverad, Staufächer unter Kofferraumboden etc.). Gegebenenfalls sollte die Ausstattung in den Kaufvertrag als zugesicherte Eigenschaft aufgenommen werden.

6) Ein seriöser Händler will weder Anzahlung noch Vorkasse

7) Fahrzeug sofort bei HMD für Garantie registrieren lassen

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein, was ich aus früheren Threads behalten habe, denke aber, das ist schon eine ganze Menge. was sagen die anderen hier dazu?

Gruß Jostor

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jostor« (26. Mai 2010, 17:57)


Defragg

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11

Mittwoch, 26. Mai 2010, 19:18

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Super Tips Jostor! :super:

Mir fällt spontan nichts ein. *grübel*

12

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:22

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

@Jostor
Ich finde das eine gute Zusammenfassung
Mit 4,5,8 und 9 habe ich Probleme. Knallende Geräusche beim Überfahren von Gullis könnten Staubkappen oder Bremssattel sein. Da habe ich aber keine Ahnung von.
Du siehst also, dass dieser Rat viel wert ist.
Hätte ich nicht durch Zufall nach 500 km den Kühlwasserstand überprüft wäre mir kurze Zeit später der Motor unweigerlich verreckt.

Aber wenn man hier einen einzelnen Threat aufmacht und eins dieser Probleme schildert wird man sofort mit gegenteiligen Behauptungen überhäuft und sogar als Lügner verunglimpft. Wenn man dann trotzdem sachlich bleibt und sachlich auf die Punkte drauf eingeht, wird der Threat dann einfach irgendwann geschlossen.
Hyundaikritik ist hier ungefähr genauso gerne gesehen wie Bayernrufe in der BVB Nordkurve.
Mach Dir selber ein Bild von dem Auto und frag mal persönlich einige Fahrer. Fahren ja schon genug von den Autos rum. Hier stehen im Umkreis von 500m mindestens 4.

Gruß

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13

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:38

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Zitat

Original von paulpielage
Da ja zwischenzeitlich an dem Wagen auch repariert wird, liegt noch kein Gewährleistungsfall vor.
Wann begreifst Du endlich den Unterschied zwischen GARANTIE und GEWÄHRLEISTUNG? :auweia:

Gesetzliche GEWÄHRLEISTUNG hat dir der Händler zu geben, der das Auto aus Holland geholt/gekauft hat und es dir dann weiterverkauft hat! :evil:

GARANTIE bekommst Du vom Hersteller deines Autos bzw. von seinen Bevollmächtigten (hier: Importeur aus dem Herstellerland). Das ist für Hyundai in Holland Greenib Car B.V.! :evil:

14

Donnerstag, 27. Mai 2010, 08:44

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Ich weiß.

Aber so lange über Garantie repariert wird (mindestens 3 Versuche) habe ich keinen Anspruch auf Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer.

Jeder Verkäufer hat das Recht mich zuerst auf die Garantie hinzuweisen und darüber nachbessern zu lassen. Erst wenn dieses erfolglos ist, muß er im Rahmen der Gewährleistung den Kaufpreis abzüglich einer eventuellen Nutzungsgebühr zurück erstatten.

Aber wir diskutieren hier schon wieder am Thema vorbei. Ich habe lediglich meine ganz persönlichen Erfahrungen zusammen gefaßt, die ich bisher mit dem Auto und Hyundai allgemein hatte.

Ich habe nicht um Hilfe oder Ratschläge allgemeiner Art gebeten.

15

Donnerstag, 27. Mai 2010, 11:16

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Das kenn ich aber anders! Viele Händler erzählen das vielleicht gerne so weil sie sich dadurch arbeit ersparen aber rechtlich ist das nicht so! Du kannst zum Händler hingehen und sagen: "Wagen kaputt, du reparieren!" Dann hat der Händler dafür zu sorgen, dass es repariert wird, da du Gewährleistungsanspruch hast! Die Gewährleistung ist von der eventuell vorhandenen Garantie völlig unabhängig! Wie er das Auto dann repariert kann dir egal sein. Ob er dazu die Garantie in Anspruch nimmt und zu einer Hyundai Werkstatt fährt ist dann seine Sache! Für die Mängelbeseitigung ist aber er dein Ansprechpartner! Hierfür hat er 3 Versuche, sollte der Fehler dann nicht beseitigt sein hast du einen Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufvertrages!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vodka-Redbull« (27. Mai 2010, 11:20)


Jostor

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16

Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:27

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Um das mal klarzustellen:

Original von mir:
Du solltest am Fahrzeug meines Erachtens auf folgendes achten:
1. möglichst inklusive Staufach über dem Radio (hat der Tscheche NICHT serienmäßig, wird offenbar teilweise extra angeboten, ist nachrüstbar, weil Gold wert)


=> Fahrzeugspezifisisch

2. im Motorraum vorhandene Schläuche bzw. Kabel sind teilweise mit Marderschutzschläuchen ummantelt. Sofern noch freie Kabel/Schläuche vorhanden sind, bitte weitestgehend ummanteln lassen.

=> gilt für jede Fahrzeugmarke bei Übergabe, Marderbesiedelung nimmt nämlich seit Jahren zu und ist ein teures Vergnügen

3. Staubkappen der Hinterachse idealerweise sofort festnieten lassen

=> fahrzeug- und herstellerspezifische bekannte Problemzonen sollten bei jeder Automarke in den Übergabecheck gehören

4. Spaltmaße der Heckklappe prüfen, damit kein Lackschaden an Heckklappe bzw. Stoßstange entsteht.

=> Kontrolle der Spaltmaße gilt für jede Automarke; Schaniere bzw. Montagepunkte sind bei jedem Fahrzeug Schwachpunkte weil dort Toleranzen konstruktions- und zweckbedingt vorgesehen sind

5. Motorhaube folieren lassen (wegen Steinschlagsensibilität)

=> gilt für viele andere Marken bzw. generell für Vielfahrer; ich weiß es aus eigener Erfahrung - nicht nur mit Hyundai

6. Armaturenbrett mit Beulen vor der Frontscheibe ?

=> fahrzeug- und herstellerspezifische bekannte Problemzonen sollten bei jeder Automarke in den Übergabecheck gehören

7. Sonderausstattung Alarmanlage auf Kontaktschwächen (siehe Dys) prüfen

=> fahrzeug- und herstellerspezifische bekannte Problemzonen sollten bei jeder Automarke in den Übergabecheck gehören

8. Alle Türen, Gelenke, Spaltmaße und Funktionen prüfen

=> gilt für alle Marken und Modelle

9. Kühlwasserstand prüfen, einige Händler scheinen gerne bei der Übergabeinspektion zu schlampen.

=> gilt für alle Marken und Modelle; Kontrolle der Betriebsflüssigkeiten ist zwingend unerlässlich

Wenn man aber keine Erfahrung beim Fahrzeugkauf oder mit einer Marke im speziellen hat bzw. nicht mal ansatzweise Ahnung von Fahrzeugtechnik hat, dann kann man das nicht wissen. es ist daher sehr legitim dies zu erfragen und sich schlau zu machen.

Acht von neun Tips lassen sich ebenso analog auf Audi, Daimler, VW, Opel, Seat, Skoda, Fiat, Toyota, Mazda, Nissan, Ford, Renault, Volvo, Honda, etc. mit ihren jeweiligen spezifischen Problemzonen übertragen. Aber alle diese Punkte gehören definitiv neben einer Einweisung durch den Händler zur Fahrzeugübergabe dazu. Denn das ist nicht zum Spaß. Der Fahrer des Neuwagens ist sogar gesetzlich verpflichtet, sich über die Betriebsfähigkeit und damit auch über den Stand der Betriebsflüssigkeiten (Kühlwsser, Öl, Benzin) zu vergewissern. Als Halter/Fahrer stehst du vom ersten Moment an in der Pflicht, den Zustand und die Funktionen deines Autos zu kennen.

Also brich das nicht allein auf Hyundai um, ich kenne in meiner unmittelbaren Nähe einen Ford-/Volvo/Mazda-Händler, dem Übergabeinspektionen vollkommen fremd sind, der Begriffe wie Garantie oder Gewährleistung für afrikanische Wildtiere hält, dessen Werkstattmitarbeiter teilweise eigentlich Ihre Gesellenbriefe wieder zurückgeben müssten. Einen ortsansässigen ehemaligen Fiat-Händler waren teilweise die Fiat-Modelle nicht geläufig, Mängel wurden regelmäßig verschlimmbessert. Von Fahrzeugen, die mit sinnloser und nicht immer zuverlässiger Technik überfrachtet sind will ich gar nicht reden (Daimler, Audi), da hab ich im Freundes- bzw. Kollegenkreis Dinge gehört, dass sich die Haare sträuben. Ich war froh, immer sagen zu können: Das Problem hab ich nicht, weil mein Auto auf diversen Schnickschnack verzichtet. ich meine, der Verstand hört auf, wenn ein Oberklasse-Fahrer das Fenster schließen will, und darufhin - also auf Tastendruck -das Auto bei Tempo 100 auf der Autobahn ausgeht. Der Fehler liegt irgendwo im Bussystem, wurde aber bis heute nicht gefunden; dafür überholt ihn nach dem Werke-Aufenthalt der eigene Hinterreifen - haben die nicht richtig festgeschraubt. Einer Kollegin zerschießt sich alle 15.000 km der Turbolader vom Audi - Die Audischrauber sind ratlos - Fehler fand eine freie Werke in der Elektronik.

@paulpielage:
Es nun mal so, wenn man nicht sauber darauf achtet, möglichst alle Schwierigkeiten beim Autokauf (Marke ist egal) aus dem Weg zu räumen, sei es bei Marke oder Modellauswahl, dann kann man echt unfreiwillig ein Problem kriegen. Und Kritik ist durchaus angebracht, auch an Hyundai. Stellt sich nur die Frage, ob es sich um Killerphrasen oder um konstruktive Kritik handelt. Ich selbst hab schon diverse Kleinigkeiten an Hyundai kritisiert und auch schon mal am Anfang meines Hyundaitums einen echt großen Aufguß auch im Autohaus gemacht. Dies ist auch an HMD gegangen. Frage ist immer das Wie!

Gruß Jostor

Jostor

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17

Donnerstag, 27. Mai 2010, 22:34

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Hm, alles etwas undurchsichtig oder ich hab was übersehen.

1. Möglichkeit:
Du kaufst Neu-EU-KFZ in D bei einem in D ansässigen Händler -- Neu-EU-KFZ ist Eigentum des Händlers, Händler steht als Verkäufer im Kaufvertrag.

=> Es gilt deutsches Recht
=> Bei Mängeln greift die gesetzlich vorgeschriebene 2jährige Gewährleistung. Händler ist Vertragspartner und damit für Mängelfreiheit verantwortlich, er hat für Abhilfe/Reparatur auf eigene Kosten zu sorgen, maximal 3 Versuche hat er, danach gelten i.d.R. die Möglichkeiten von WUMS (Wandelung-Umtausch-Minderung-Schadenersatz) per Gesetz.
Eine vom Hersteller freiwillig ausgesprochene Garantie bleibt davon unberührt, lässt sich das Problem darüber einfacher regeln - auch gut. Eine bestehende Garantie entbindet den Händler nicht von seiner gesetzlich vorgeschiebenen Pflicht zur Erfüllung des Vertrags.

2. Möglichkeit:
Du kaufst Neu-EU-Kfz in D bei einem in D ansässigen Händler -- Neu-EU-Kfz ist nicht Eigentum des Händlers, wird direkt aus NL geliefert, Händler steht im Vertrag als Vermittler, Verkäufer sitzt in NL.
=> Frage ist, in wie weit deutsches Recht gilt bzw. in wie weit niederländisches Recht gilt. Gerichtsstand und anzuwendendes Recht geht i.d.R. aus dem Vertrag hervor. Wurde Vertrag in D unterschrieben, könnte aufgrund von Verbraucherschutzregeln deutsches Recht gelten.

=> Bei Mängeln ist i.d.R. der Verkäufer der Ansprechpartner, ggf. gilt NL-Recht bezüglich Gewährleistungspflichten. Hoffnung: In der EU sind die Gewährleistungsregeln gesetzlich annähernd gleich geregelt - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Frage ist, inwie weit der Vermittler in die Haftung genommen werden kann.
Aber auch hier wird grundsätzlich gelten:
Bei Mängeln greift die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung. Verkäufer ist Vertragspartner und damit für Mängelfreiheit verantwortlich, er hat für Abhilfe/Reparatur auf eigene Kosten zu sorgen; danach gelten i.d.R. die Möglichkeiten von WUMS (Wandelung-Umtausch-Minderung-Schadenersatz).
Eine vom Hersteller freiwillig ausgesprochene Garantie bleibt davon unberührt, lässt sich das Problem darüber einfacher regeln - auch gut. Eine bestehende Garantie entbindet den Händler nicht von seiner gesetzlich vorgeschiebenen Pflicht zur Erfüllung des Vertrags.

3. Möglichkeit:
Du kaufst Neu-EU-Kfz von Verkäufer in NL.

=> Es gilt NL-Recht
=> Bei Mängeln greift die nach NL-Recht vorgesehene Gewährleistung. Verkäufer ist Vertragspartner und damit für Mängelfreiheit verantwortlich, er hat für Abhilfe/Reparatur zu sorgen, in wiefern WUMS im NL-Recht gilt, bliebe zu klären.
Eine vom Hersteller freiwillig ausgesprochene Garantie bleibt davon unberührt, lässt sich das Problem darüber einfacher regeln - auch gut. Eine bestehende Garantie entbindet den Händler nicht von seiner gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht zur Erfüllung des Vertrags.

Also grundsätzlich hat Vodka recht. Händler erzählen so'n Blödsinn gern mal, um sich aus der Verantwortung zu stehlen bzw. weil sie's wirklich nicht besser wissen. Was will man von einem Automobilkaufmann mit maximal 2jähriger Ausbildung erwarten. Das ist eine Ausbildung dem Einzelhandel angelehnt, die haben keine solide kaufmännische Ausbildung mit Rechtsgrundlagen, Umgang mit Gesetzen, Buchführung, Produktkenntnis. Wenn man Glück hat, kennen die gerade mal die Produktpalette Ihre Marke. Meine Freundin unterrichtet diese Leute an der Berufsschule - gruselig, was es da für weltfremde Ansichten gibt.

Also lass dich nicht so verar.... !

Persönlicher Tip (hat mir immer geholfen):
1. Ärgern
2. beruhigen und sammeln
3. nachdenken
4. lesen (Gesetz, Verträge, Garantiebedingungen etc...)
5. nachdenken
6. an der richtigen Adresse konstruktiv argumentieren, Ansprüche stellen und Vertragspflichten einfordern
7. Aber immer schön sachlich bestimmt bleiben.
8. Nicht auf sinnlose Diskussionen einlassen

Ich glaube, ich bin der unangenehmste Kunde, den sich ein Autohändler vorstellen kann.

Viel Erfolg.
Gruß Jostor

hb23

GIPFELSTÜRMER

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Beruf: Selbständiger

Auto: Hyundai i30 GD 1.4 CVVT Europa PLUS Sonderserie GO

Hyundaiclub: Nein

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18

Freitag, 28. Mai 2010, 08:59

RE: i30 - Langzeiterfahrungen

Hallo!

Ich habe meinen seit Jänner 2008 und nunmehr hat er 37.500 km auf dem Tacho.

Bislang benötigte er keinerlei Reparatur. Die beiden Service-Intervalle habe ich genau eingehalten. :super:

Bezüglich der Garantieabwicklung habe ich mit dem i30 keinelei Erfahrung, zumal bisnun KEIN GARANTIEFALL eingetreten ist. :dudu:

Der i30 ist ein geräumiger, sparsamer Kompaktwagen, der nicht nur eine Menge Sicherheit bietet, sondern mit welchem man auch bequem weitere Strecken zurücklegen kann. :super:

Mir liegt es fern, hier eine Lobhudelei zu betreiben, aber ich würde mir wieder den selben kaufen.

Ich hoffe, ich konnte einwenig zur Entscheidungsfindung etwas beitragen.

Gruß, hb23

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hb23« (28. Mai 2010, 09:00)


19

Donnerstag, 10. Juni 2010, 16:49

i 30 Zylinder und Hecklappe Fortschreibung

So, heute die Fortschreibung der Geschichte.
Der Wagen war jetzt mal wieder 4 Tage zur "Reparatur" in der freundlichen Hyundaiwerkstatt in der Helenenstrasse in Essen.
Vom technischen Außendienstmitarbeiter von Hyundai Deutschland war die Nachbearbeitung und Lackierung der Heckschürze, die Lackierung der Heckklappe und eine Zylinderkopferneuerung in Auftrag gegeben worden.

Ergebnis:
Am Zylinder hat man gar nichts gemacht.
Die Heckschürze wurde beigearbeitet und neu lackiert.
An der Heckklappe hat man stümperhaft mit einem Lackstift oder Pinsel ein wenig gefuscht.

Laut Auskunft des Betriebsleiter wären die Arbeiten auch voll ausreichend.
Mein Rechtsanwalt könnte sich ja an Hyundai Deutschland wenden. Sie hätten ja kein Vertrag mit mir über die Garantiearbeiten sondern mit Hyundai Deutschland.
Kopien davon dürften sie nicht rausgeben und schriftlich bestätigen, was man am Auto gemacht hat, macht man auch nicht.

Somit ist es endgültig ein Fall für den Rechtsanwalt.
Der hat jetzt dem Verkäufer des Wagens aus Köln eine allerletzte Möglichkeit zur Nachbesserrung gegeben, sollte die nicht zur vollständigen Behebung der Mängel führen, wird der Kaufpreis komplett zurück verlangt. Ein Leihwagen ist für die Nachbesserung bereitzustellen.

Der Verkäufer tut mir leid.
Das Fuschen an der Heckklappe war vom Außendienstmitarbeiter so in Auftrag gegeben worden.
Rechtlich sind die Herren alle gut versiert und sie wissen genau ihnen passiert nichts. Hyundai Deutschland hat mir dies auch persönlich bestätigt.
Ich dachte durch den Werksauftrag könnte ich den hiesigen Händler belangen, aber der erste Ansprechpartner ist und bleibt der Verkäufer. Der kann für diese Schrottkarre und das ünverschämte Auftreten der Hyundaimitarbeiter nichts.
Aber zahlen muss als erstes er. Er kann sich das dann ja woanders wiederholen.

Ich habe bei anderen I30 das Heck mal genauer betrachtet. Bei allen neuen I30 ist der Abstand zur Heckklappe zu gering und teilweise ist die Heckschürze wellenförmig.
Es ist somit ein Konstruktions- oder Materialfehler. Bei I30 die älter als 2 Jahre sind, ist das nicht der Fall. Überall schön gleichmäßig ein Abstand von ca 1 cm.

Wenn es zur Wandlung kommt, werde ich mir garantiert keinen Hyundai mehr kaufen.
Dabei geht es nicht um das Auto an sich, sondern um dieses ganze Verhalten.
Bei einem Neuwagenkauf erwarte ich etwas anderes.
In meinen Augen ist einfach zu viel minderwertiges Material an dem Auto verbaut worden um auf dem Preis zu kommen. Das führt zwangsläufig zu Problemen, die eben leider nicht kulant behoben werden. Im Gegenteil man versucht alles abzuwimmeln und nur mit Druck durch zB einen Rechtsanwalt wird das nötigste gefuscht.

Ich hoffe echt auf eine Wandlung, allerdings weiß ich noch nicht was ich mir dann kaufe. Für den Preis kriege ich auf jeden Fall nichts vergleichbares.
Aber lieber etwas Geld drauf satteln und dafür kein Ärger mehr.

Gruß

Defragg

Schüler

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Auto: i30 1.4 Style

Vorname: Volker

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20

Donnerstag, 10. Juni 2010, 17:19

RE: Negative Erfahrungen mit dem I30

Zitat

Original von paulpielage
...
Ich habe bei anderen I30 das Heck mal genauer betrachtet. Bei allen neuen I30 ist der Abstand zur Heckklappe zu gering und teilweise ist die Heckschürze wellenförmig.
Es ist somit ein Konstruktions- oder Materialfehler. Bei I30 die älter als 2 Jahre sind, ist das nicht der Fall. Überall schön gleichmäßig ein Abstand von ca 1 cm.
...

Gruß

Moin Paul,
das hört sich ja nicht gut an bei dir :rolleyes:

Aber das mit der Heckklappe muss ich dementieren, bei meinem ist alles i.O.
Spaltmaße alle bestens und das ist einer der Neuen.

Ich drück dir die Daumen weiterhin,

Volker