Beim Ölwechsel (alle 10.000 km in meinem Fall):
Motorspülung bei betriebswarmen Motor sowie Ölilterwechsel und dann kommt da 5W30 mit Molybden Additiv rein. Es kamen allerdings 6l raus, inkl. dem, was beim FIltergehäuse und aus dem Filter noch raus kam.
Bei 200.000 km:
Getriebölwechsel, Differentialölwechsel, Innenraum, Luftfilter, Dieselfilter gewechselt (ich müsste mal im Heft nachschauen, was Vorgabe ist, bei mir war es jedenfalls fällig).
Die Glaubensfrage der reißenden Steuerkette ab/bei 200.000 km:
Wer häufiger den Gebrauchtwagenmarkt durchstöbert oder auf privaten Verkaufsplattformen unterwegs ist, wird feststellen, dass viele H1 mit Laufleistungen jenseits der 200.000 km als Motorschaden angeboten werden. Oft findet man Beschreibungen wie:
„Motor während der Fahrt ausgegangen, springt nicht mehr an“, „Motor läuft, aber die Öldrucklampe geht nicht aus“. In vielen dieser Fälle sind eine oder mehrere Steuerketten gerissen. Allerdings bleibt fraglich, ob bei diesen Fahrzeugen die Wartung ebenso gewissenhaft durchgeführt wurde, wie wir es bei unseren geliebten Schätzchen tun. Die tatsächliche Fahrzeughistorie zu kennen, und zwar nicht nur anhand von Stempeln im Serviceheft, ist dabei Gold wert.
Außerdem wurde mehrfach berichtet, dass selbst neu eingebaute Steuerketten teilweise bereits nach kurzer Zeit wieder gerissen sind. Ob dabei minderwertige Zubehörteile verwendet wurden, lässt sich im Nachhinein natürlich schwer beurteilen.
Nach meinen Recherchen liegt die Hauptursache jedoch häufig woanders: In etwa 90 % der Fälle scheint ein verstopftes Ölsieb oder ein zu geringer Ölstand ursächlich zu sein. Dadurch kann die Ausgleichswelle fressen, was letztlich zum Abriss der Kette zur Ölpumpe führt.
Ein verstopftes Ölsieb am Ansaugschnorchel entsteht oftmals dadurch, dass bei einer früheren Reparatur zu viel Dichtmasse verwendet wurde und sich diese später im Ölkreislauf verteilt hat. Noch häufiger findet man jedoch starke Ölverkokungen. Diese werden meist durch zu lange Ölwechselintervalle oder durch eine undichte Injektordichtung verursacht, wodurch Verbrennungsrückstände ins Motoröl gelangen.
Zusammenfassend kann man sagen: Die Steuerkette inklusive aller zugehörigen Komponenten vorsorglich bei etwa 200.000 km zu erneuern, ist eine sinnvolle Maßnahme und durchaus eine gute Praxis, um kostspieligen Motorschäden vorzubeugen.
Wundert euch nicht, habe Rechtschreibkorrektur und Lesbarkeit mit KI verbessert, da ich anscheinend der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig bin
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