Beiträge von FetteBlutzn

    Würde das als Reklamation zu der TPMS-Geschichte werten. Keine weiteren Reparaturen beauftragen, sondern die Bearbeitung der Reklamation von Fall 1.

    Die restlichen Reparaturversuche scheinen ja keinen Sinn gehabt zu haben, aber da von dir beauftragt, wars das halt mit Rückerstattung.


    Sinnvoll wäre es, den Fall über Hyundai Deutschland zu lösen als Reklamation.

    Wenn dann nichts zeitnah passiert, RA einschalten.

    Guten Morgen,


    ich habe vor ein paar Tagen die Rumpfgruppe gewechselt, jedoch alle Anbauteile übernommen. Beim Test der Unterdruckdose konnte ich folgendes feststellen: Beim Saugen des Vakuums mit einer Handpumpe wurde das Vakuum an der Dose nicht gehalten. Die Handpumpe und meine Schläuche konnten das Vakuum halten.


    Meine Vermutung ist, dass die Unterdruckdose schon eine poröse Membran hat, jedoch wollte ich nochmal fragen, ob das so bestätigt werden kann? Die VTG-Verstellung während des Betriebes funktioniert einwandfrei. Nur beim Test mit der Vakuumpumpe halt fällt das Vakuum sofort ab, so schnell kann ich gar nicht pumpen.

    Ansonsten mal einen gebrauchten DPF holen. GIbt ja aktuell genug H1 zum Schlachten, auch aus deinem Baujahr was dabei.


    Auf den ausländischen Plattformen wird es immer schwieriger, was zu kaufen. Wenn das Handelsverbot mit Russland nicht wäre, gäb es dort günstige Ersatzteile.

    CFisch

    Das Rasseln übertönt bei geöffneter Motorhaube das Diesel-Ticken. Ich denke auf YouTube mit den Stichworten D4CB und Timing Chain findest du bestimmt das eine oder andere Video aus dem Ausland.


    ethanoly

    Wenn du mal einen richtig versifften Motor hattest, dann würde dich das Zeug bestimmt auch abholen 😁 good practice, aber nicht notwendig - ich habe nur beschrieben, wie ich das handhabe.

    ethanoly

    Die Ölspülung hebt vorallem das raus, was sich im normalen Betrieb ablagert. Bin mittlerweile wieder 600 km gefahren und das Öl sieht noch schön klar aus, nicht direkt wieder rabenschwarz. Denke es spricht nichts dagegen, das vor jedem Ölwechsel zu zugeben. Vorallem wie schnell das alles abläuft, ist auch ein Zuckerl.


    Die 200.000 km Tätigkeiten waren nicht mehr nachvollziehbar, trotz Serviceheft Einträge kam mir das ein wenig spanisch vor.


    Der Innenraumluftfilter war gemeint, ein Komma zu viel, das hat die KI tatsächlich nicht verbessert 😭.


    CFisch

    Wenn die Kette rasselt, ist es höchste Eisenbahn. Recht früher erkennt man nichts. Eine Werkstatt kann das prüfen, ist aber recht aufwendig und im Zuge dessen kann man die Kette samt Zubehör gleich mit tauschen (hauptsächlich weil die Front und der Wasserkühler raus müssen). Den oberen Kettenkastendeckel kann man öffnen, da sieht man aber nur eine von drei Ketten, das bringt nur wenig Aufschluss.


    Wahrscheinlich sind die ganzen Langläufer in guten Händen und/oder noch beim Erstbesitzer. Wer einen gebrauchten kauft, kann sich nicht auf irgendwelche Aussagen und Einträge im Serviceheft verlassen.

    Beim Ölwechsel (alle 10.000 km in meinem Fall):

    Motorspülung bei betriebswarmen Motor sowie Ölilterwechsel und dann kommt da 5W30 mit Molybden Additiv rein. Es kamen allerdings 6l raus, inkl. dem, was beim FIltergehäuse und aus dem Filter noch raus kam.

    Bei 200.000 km:

    Getriebölwechsel, Differentialölwechsel, Innenraum, Luftfilter, Dieselfilter gewechselt (ich müsste mal im Heft nachschauen, was Vorgabe ist, bei mir war es jedenfalls fällig).


    Die Glaubensfrage der reißenden Steuerkette ab/bei 200.000 km:

    Wer häufiger den Gebrauchtwagenmarkt durchstöbert oder auf privaten Verkaufsplattformen unterwegs ist, wird feststellen, dass viele H1 mit Laufleistungen jenseits der 200.000 km als Motorschaden angeboten werden. Oft findet man Beschreibungen wie:

    „Motor während der Fahrt ausgegangen, springt nicht mehr an“, „Motor läuft, aber die Öldrucklampe geht nicht aus“. In vielen dieser Fälle sind eine oder mehrere Steuerketten gerissen. Allerdings bleibt fraglich, ob bei diesen Fahrzeugen die Wartung ebenso gewissenhaft durchgeführt wurde, wie wir es bei unseren geliebten Schätzchen tun. Die tatsächliche Fahrzeughistorie zu kennen, und zwar nicht nur anhand von Stempeln im Serviceheft, ist dabei Gold wert.


    Außerdem wurde mehrfach berichtet, dass selbst neu eingebaute Steuerketten teilweise bereits nach kurzer Zeit wieder gerissen sind. Ob dabei minderwertige Zubehörteile verwendet wurden, lässt sich im Nachhinein natürlich schwer beurteilen.

    Nach meinen Recherchen liegt die Hauptursache jedoch häufig woanders: In etwa 90 % der Fälle scheint ein verstopftes Ölsieb oder ein zu geringer Ölstand ursächlich zu sein. Dadurch kann die Ausgleichswelle fressen, was letztlich zum Abriss der Kette zur Ölpumpe führt.


    Ein verstopftes Ölsieb am Ansaugschnorchel entsteht oftmals dadurch, dass bei einer früheren Reparatur zu viel Dichtmasse verwendet wurde und sich diese später im Ölkreislauf verteilt hat. Noch häufiger findet man jedoch starke Ölverkokungen. Diese werden meist durch zu lange Ölwechselintervalle oder durch eine undichte Injektordichtung verursacht, wodurch Verbrennungsrückstände ins Motoröl gelangen.


    Zusammenfassend kann man sagen: Die Steuerkette inklusive aller zugehörigen Komponenten vorsorglich bei etwa 200.000 km zu erneuern, ist eine sinnvolle Maßnahme und durchaus eine gute Praxis, um kostspieligen Motorschäden vorzubeugen.


    Wundert euch nicht, habe Rechtschreibkorrektur und Lesbarkeit mit KI verbessert, da ich anscheinend der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig bin :D.

    Meiner (TQ, Bj 2010) hat vor kurzem erst die 200.000 km geknackt. Wir sind seit Februar ca 7.000 km damit gefahren.


    Nachtrag: Sehe gerade du fragst spez. nach Euro 6 Motor, meiner Meinung nach betreffen meine Themen alle Dieselmotoren im TQ.


    Mit dieser Laufleistung sollte nach meiner Erfahrung folgendes Anfällig sein:

    • Stabistützen und Querlenker (können auch schon früher fällig sein)
    • Steuerketten und Räder (theoretisch schon bei 150.000 km fällig, bei den meisten H1 wird die NIE gemacht, deshalb sind so viele Fahrzeuge im Netz mit Motorschaden inseriert)
    • Injektorbrennraumdichtungen (können auch schon früher kommen, bei mir hat sich zum Glück nur ein Injektor schwer ziehen lassen)
    • Turboladerücklaufleitung (Dichtung zum Motorblock)
    • komplette Klimaanlage (zerschossener Kondensator, die berühmten hinteren Klimaleitungen)
    • Bowdenzüge des Schaltgetriebes (Buchsen schlagen aus, Bowden längen sich. Meistens erkennbar weil der erste Gang nicht richtig rein will oder es ordentlich kracht. Hier hilft nur eine komplette neue Kulisse)


    Prinzipiell bekommen bei uns die Fahrzeuge spätestens alle 10.000 km eine Spülung und frische Filter/Öl, dass es aber so schnell geht (seit letztem Ölwechsel sinds schon 10.000 km), hätte ich nicht erwartet.

    Nein, freidrehend ist er allerdings und die Kontakte waren auch super. Klima geht jetzt zwar, aber nur lauwarm. Ich vermute weil der Lüfter nicht läuft.

    Das war gelogen, er lässt sich nur 2-4cm drehen, dann blockiert er. Dachte ich hätte den geprüft beim Kondensator Tausch. Widerstand des Lüfters sind 2,7 Ohm. Also am besten neuen Lüfter kaufen.

    Also, die 30A Sicherung für den C-Fan war durchgebrannt. Habe beide Relais geprüft (A-Con, 20A Relais, blau & ein normalee Relais, schwarz, für den C-Fan) diese sind i.O. Durchgang vom Abgang der Sicherung 30A zu Pin 30 Relais ist vorhanden.


    Wenn ich nun Plus von Batterie auf Pin 87 vom Relaissockel des C-Fan gebe, läuft der Lüfter trotzdem nicht (Funke, wie bei direktem Kurzschluss kann beobachtet werden).

    Schlussfolgerung: Sicherung durchgebrannt, weil Lüfter oder Widerstand defekt?


    Das gibt's doch gar nicht, das wirklich jedes einzelne Bauteil dieser Klimaanlage defekt ist?

    Ab wann soll eigentlich der Klimalüfter, welcher vor dem Kondensator sitzt, anlaufen?


    Bei BMW geht der mit dem Einschalten der Klimaanlage an. Beim Hyundai trotz passendem Druck in der Anlage bleibt der aus?

    Keine Historie bezüglich Klimaanlage bekannt. Denke der Kompressor war schon länger Schrott. Das Auto wurde halt im Winter gekauft, der AC Knopf leuchtet auch, obwohl nichts ging - bei BMW geht das gar nicht, sondern blinkt und geht aus im Fehlerfall...

    Beim leckage suchen fand man halt erst das große Leck, die Schläuche hinten. Als ich das gemacht habe, dann erst die Pinlöcher im Kondensator. Dann war das System dicht genug für Vakuum und wurde befüllt, bis sich herausstellte, der Kompressor dreht nicht. Habe dann nachgemessen und kontrolliert. Spule durchgebrannt und ebenfalls Kompressor blockiert.

    Leider war währenddessen das Klimagas die ganze Zeit im System, bis es sich verflüchtigt hat - durch den Kompressor (man sieht ja das Kontrastmittel an den Schrauben).


    Die Aussage - die Klima bei älterem Defekt wieder zum Laufen zu bekommen - kostet eine Menge Geld, kann ich nur bestätigen. Hätte ich das nicht alles selbst ausgetauscht/ Instand gesetzt, wären das locker flockig 2-3000€ geworden (in der freien Werkstatt).

    Langsam nervt mich der Bus und die Situation mit der Klimaanlage.

    Die 185€ Gasbefüllung hat sich verflüchtigt. Ich vermute durch das Gehäuse des defekten Kompressors. Natürlich kann ich euch den kapitalen Schaden nicht vorenthalten.

    An den Schrauben sieht man, wie sich Kontrastmittel angesammelt hat, ebenfalls wirkt der alte Kompressor Recht feucht.


    Der neue Kompressor kommt direkt vom Hersteller aus China. Es ist kein Öl befüllt und musste deshalb davor eingefüllt werden. Laut Hersteller 120ml, laut meiner Recherche 180ml PAG46 wenn man soviele Teile erneuert hat wie ich.

    Anbei ebenfalls ein Bild vom neuen, eingebauten Kompressor.


    Als nächstes werde ich prophylaktisch alle Dichtungen erneuern und dann die Anlage spülen lassen. Es waren extrem viele Späne im Kompressor. Mal abgesehen von den ganzen Brocken 😅


    Bereits versenkt:

    80€ Kondensator

    212€ Kompressor

    Ca 40€ Klimaanlagenschlauch

    185€ (850gr) Klimagas

    Dreh mal die Mitnehmerscheibe per Hand, um sicher zu gehen, dass der Kompressor nicht gefressen hat.


    Am Stecker der Magnetkupplung muss bei laufendem Motor und eingeschalteter Klimaanlage 12-14 V anliegen. Wo du die Masse abgreifst, ist egal. Du kannst zudem noch die Magnetspule durchmessen - sollte so um die 8-12 Ohm aufweisen. Ebenfalls wirst du die Flasche zum Selbstbefüllen nicht angestochen haben - oder der Adapter zur LP Leitung am Auto passt nicht richtig.


    Habe mir beim BMW auch selbst Gas aufgefüllt - Betriebserlaubnis erlischt allerdings. Das ist nur Propan/Butan und somit brandgefährlich :).