Beiträge von Komimort

    Hallo,

    wenn die Injektoren bei dieser Laufleistung noch nie ausgebaut wurden, halte ich es in jedem Fall für sinnvoll, sie auszubauen, auf einem Prüfstand testen (und falls nötig instand setzen) zu lassen und dabei gleich die Kupferdichtringe zu erneuern.


    Bei den Bosch Injektoren des Euro-5 Motors ist das zum Glück kein großes Problem, ganz im Gegensatz zu den Denso Injektoren der Euro-6 Modelle.


    Es ist durchaus möglich, dass das laute „Dieseln“ durch undichte bzw. verbrannte Kupferdichtringe der Injektoren verursacht wird. Das ist bei diesen Motoren eine bekannte Schwachstelle, weshalb die Dichtringe regelmäßig erneuert werden sollten.

    Dann wahrscheinlich kenne ich den Grund...


    Ja, das kann man retten. 🙂


    Dieser AdBlue-Fehler ist leider gar nicht so selten und es gibt inzwischen schon einige Leute, die die eigentliche Ursache gefunden haben.


    Ich habe die Informationen im Moment leider nicht griffbereit. Heute Abend suche ich sie heraus und schicke sie dir zu.

    Da wir hier inzwischen gefühlt nur noch zu zweit unterwegs sind, antworte ich dir einfach mal auch in diesem Thema. 😄


    Der Ausbau der 3. Sitzreihe ist eigentlich weder besonders schwierig noch zeitaufwendig. Das anstrengendste war tatsächlich, die Sitzbank selbst aus dem Bus herauszubekommen. Wir haben sie damals zu dritt ausgebaut und anschließend in den Keller getragen – das Ding ist wirklich kein Leichtgewicht.


    Ich habe lediglich die unteren Gurtbefestigungen gelöst und alles so umgebaut, dass sich die 3. Sitzreihe bei Bedarf möglichst schnell und unkompliziert wieder montieren lässt. Mir war wichtig, keine irreversiblen Änderungen vorzunehmen.


    Aktuell habe ich leider keine Fotos zur Hand. Wenn es wieder etwas kühler wird, kann ich aber gern ein paar Bilder machen und hier einstellen, damit du sehen kannst, wie es bei meinem Bus gelöst ist.

    Hi Torben,


    meiner ist Baujahr Ende 2015 und hat aktuell ca. 170.000 km gelaufen.


    Größere Probleme hatte ich bisher zum Glück noch nicht. Kurz nach dem Kauf (bei ca. 140.000 km) hatte ich etwas Ölnebel bzw. Ölaustritt an der Verbindung vom Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch zur Ventildeckel-Einheit. Außerdem verliert er seitdem eine kleine Menge Kühlmittel, allerdings immer nur bis zu einem bestimmten Niveau und dann scheint es sich zu stabilisieren.

    Vor kurzem war eine Kupferdichtung an einer Einspritzdüse durchgebrannt, die daraufhin ersetzt wurde. Interessanterweise stammen die verbauten Injektoren laut Kennzeichnung sogar aus dem Jahr 2017 und sind somit offenbar schon einmal erneuert worden.


    Ansonsten läuft der Bus bisher noch ganz ordentlich und deshalb interessieren mich die Erfahrungen anderer Fahrer mit höheren Laufleistungen besonders.


    Viele Grüße

    Micha

    Hallo zusammen,


    der Kilometerstand meines H1 2.5 CRDi Euro 6 nähert sich inzwischen langsam der 200.000 km Marke. Daher würde mich interessieren, ob hier im Forum noch weitere H1 Fahrer mit Euro 6 Motor unterwegs sind, die diese Laufleistung bereits erreicht oder sogar deutlich überschritten haben.:winke:


    Mich interessieren insbesondere eure Langzeiterfahrungen:

    Welche Reparaturen waren ab 150.000–200.000 km notwendig? Gab es Probleme mit dem AGR-Kühler, den Injektoren oder anderen typischen Schwachstellen? Wie zuverlässig ist das Fahrzeug insgesamt bei höheren Laufleistungen? Funktionieren DPF, AdBlue-System noch problemlos? Macht euch der H1 mit über 200.000 km noch Freude oder wartet ihr inzwischen eher auf den Zeitpunkt, ihn zu verkaufen, bevor die nächsten größeren Reparaturen anstehen?


    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. Gerade beim Euro 6 findet man dazu leider nicht besonders viele Informationen. :/


    Vielen Dank im Voraus!
    Michael

    Hallo wieder,

    in Ergänzung zu meinem Beitrag vom 25. Oktober 2024 muss ich leider sagen, dass die Geschichte mit der Rückrufaktion für mich noch immer nicht beendet ist.


    Ich war mittlerweile 3x in der Werkstatt, wo die Heizschläuche ausgetauscht wurden. Allerdings gelingt es ihnen nicht, die Verbindungen der neuen Schläuche richtig abzudichten, sodass weiterhin Kühlflüssigkeit austritt.


    Wer sich für die Details meiner Odyssee interessiert, kann gern meine Google-Bewertung und die Antwort des Händlers lesen – natürlich mit den üblichen lustigen Ausreden, die ich problemlos widerlegen könnte, Link.


    Ich würde gern eure Meinung dazu hören:

    Sollte ich mich mit diesem Problem an die Hyundai-Hotline wenden oder ist es einfacher, die Sache selbst in die Hand zu nehmen?


    Übrigens habe ich kürzlich ein weiteres Schreiben von Hyundai bezüglich einer Rückrufaktion zum Austausch des Lichtmaschinenkabels erhalten. Aber ganz ehrlich – ich glaube, ich werde lieber nicht wieder etwas funktionierendes gegen etwas „neues“ eintauschen.