Beiträge von daberndi

    Arbeit ist Arbeit. 250€ pro Stunde ist zwar extrem teuer, aber selbst wenn, ist es egal, ob der Arbeiter in seiner Arbeitszeit Räder wechselt oder einen Motor repariert.


    Du willst ja von deinem Chef auch nach Stunden bezahlt werden und nicht nach einer Tätigkeit, die einem Außenstehenden entweder mehr oder weniger wert ist und du dann vielleicht weniger am Monatsende überwiesen bekommst, weil ich deine Arbeit als nicht so wertvoll empfand, wie jemand anderes.


    Die Alternative ist: selber machen (da du es offenbar kannst), dafür auf Garantie verzichten. Steht dir ja frei, wenn dir die Arbeit zu teuer ist. Du hast keinen Zwang, den Wagen da hin zu bringen zur Inspektion.


    Für einen "N" war ja genügend Geld da. Nein, ist kein Porsche und da kriegst du für 730 € wahrscheinlich gerade mal das Öl gewechselt und kannst für den Rest noch 2000 obendrauf packen bei einer Wartung.


    Mit permanentem Jammern in Online-Foren werden die Preise nicht sinken. Das geht nur mit Verzicht, wie bei der Milka Schokolade.

    Neko


    Kumpel von mir hatte mal einen E34 525i, Sechszylinder, 192 PS. Den hatte ich mir mal ausgeliehen zum pendeln, als mein Wagen in der Werkstatt war. Der hat auf die selbe Strecke, auf der ich später einen Astra K Diesel mit 4,5 Litern und den i20 mit 5 Litern bewege, ziemlich genau 15 Liter gesoffen, ohne dabei getreten worden zu sein.


    Paar Jahre später hatte er sich einen E39 528i gekauft, mehr Hubraum, gleiche PS. Den habe ich dann mal rund 400 km auf der Autobahn gefahren, aber nicht langsam. So 180 war da über weite Strecken Standardgeschwindigkeit. Der genehmigte sich bei flotter Fahrt knapp 10 Liter, also 5 Liter weniger, als der Vorgänger bei gemächlicher Fahrweise. Wäre ich die Strecke mit dem E34 in gleichem Tempo gefahren, hätte ich wohl alle halbe Stunde zum tanken ran müssen.


    Ich hatte einen Daewoo Nexia als erstes Auto, mit knapp 1000 kg Leergewicht und 80 PS. Der hat sich im Alltag auch seine 8-9 Liter genehmigt. Kann mich auch noch an den Ascona B meines Vaters erinnern. Müsste der 1,3er mit 75 PS aus 1981 gewesen sein. Wiki sagt: 10 Liter.


    Das war Kompaktklasse ohne Schnickschnack und fast ausnahmslos unter einer Tonne Leergewicht.

    Heute bekommt man bei gleichen Verbräuchen hunderte Gimmicks und Motoren zwischen 200 und 300 PS und um an die Verbräuche eines E34 Mittelklasse 5ers ranzukommen, kann man es sich heute in einer S Klasse mit V8 gemütlich machen.

    Du stellst also die Frage, warum man Dreizylinder baut und sagst dann, für einen Kleinwagen ist er ja was. Und was ist ein i20? Ein Kleinwagen...


    Früher, ja früher haben Autos auch 20 Liter Sprit verbrannt. Früher hatten wir auch Kurbeln zum Fenster runter machen und offene Fenster waren unsere Klimaanlage. Früher war vieles anders. Früher wurden Menschen auch mit Kutschen und Holzrädern befördert.


    Vieles hat sich halt gewandelt.

    In erster Linie werden solche Motoren gebaut, um die Abgasvorschriften erfüllen zu können. Wie du sicher weißt, wird der kleinen Dreizylinder auch im i30 und anderen Modellen des Konzerns verbaut.

    Hat man ja auch bei VAG und selbst Premiumhersteller wie Mercedes und BMW verbauen in der Basis mittlerweile Dreizylinder.

    Ist also nicht ungewöhnlich.

    Daß man nicht die größeren Vierzylinder anbietet im Kleinwagen, hat schlicht den Grund, daß man die Modellpalette abgrenzen möchte.

    Warum soll sich jemand einen i30 kaufen, wenn er im i20 auch einen 160 PS Motor haben könnte?

    Mister X

    Wie wenig sollte denn ein 1 Liter Motor mit 100 PS brauchen deiner Meinung nach?


    Dein Corsa C ist auch ca. 150-300 kg leichter, als ein Hyundai i20 und bringt maximal 110 Nm Drehmoment auf die Straße bei 4000 Touren.

    Den darf man schon ordentlich treten, damit er vom Fleck kommt.

    Es gibt zudem auch noch die Physik und die kann man eben nicht so einfach überlisten. Roll und Luftwiderstände sind nun mal da und dazu braucht es Kraft, um sie zu bezwingen.


    Nach unten hin ist halt irgendwo auch mal Ende. Natürlich könnte man das 3 Liter Auto wieder aufleben lassen, in der Praxis wird es halt niemand kaufen. Das zeigten schon Modelle wie der Audi A2 oder der VW Lupo 3L TDI. Da ist halt dann nix mehr mit großartig Komfort und schöne Extras. Da findet man das nötigste und das wars. Will halt keiner. Der Kunde will halt elektrische Fensterheber, Klimaanlage, potentes Soundsystem, schicke Optik und auch Leistung. Auf sowas müsste man dann eben verzichten.


    Viel besser ist doch, was man in den letzten Jahrzehnten an Leistung bei gleichbleibenden oder niedrigeren Verbräuchen raus holt.

    Heute haben Kleinwagen 100-150 PS dank Turbo, selbst mit kleinem Dreizylinder, schaut man sich den Toyota Yaris GR an, kommt die ganze Perversität erst zum Vorschein: 280 PS aus drei Töpfen und dann unter 9 Liter Normverbrauch. Solche Leistungsmerkmale hatte man vor 20-25 Jahren bei Oberklassemodellen, dann mit sechs oder acht Töpfen und Verbräuchen um 12 Liter auf dem Papier und wahrscheinlich 16 Liter im RealLife.


    Die Mitte hat hier wohl den größten Sprung hingelegt. Kompaktwagen und die Mittelklasse, welche die breiteste Käuferschicht haben. Da hat man heute eben ein breites Leistungsspektrum, von rund 100 PS bis hin zu 500, und das alles mit technischen Mitteln, die für relativ humane Verbräuche sorgen angesichts der teils brutalen Leistung, die solche Autos mittlerweile haben. Da fährt man heute einen 250 PS Benziner auch mal mit acht Litern, absolut machbar durch Aufladung, elektrische Unterstützung und andere Mittelchen.


    Toyota hat ein mit Hybridtechnik vollgestopftes Modell vom Yaris im Programm, 130 PS mit stufenlosem Getriebe und selbst der hat einen Normverbrauch von 4,2 Litern. In den Verbrauchsregionen geht es fast nicht mehr weiter runter. Und ganz ehrlich, wenn ich dafür dann 36.000 Listenpreis habe bei Vollausstattung, kaufe ich keinen Kleinwagen mehr.

    Venga²


    Naja, ursprünglich war ich ja mit dem Kleinwagen durchaus zufrieden, hatte zuvor immer Kompaktklasse.

    Nicht nur die Probleme, die er gemacht hat (und die mittlerweile weg sind), sondern auch das mangelnde Interesse der Werkstatt, den Problemen auf den Grund zu gehen (erst beim dritten Besuch haben sie mal wirklich was gemacht) und gerade die letzten Fahrten über die Autobahn haben mir aufgezeigt, daß ich wieder was anständigeres möchte.


    Ab 120 km/h wird der i20 unfassbar laut. Ich fahre nicht oft Autobahn und auch selten schnell, aber bei 1000 km auf zwei Tage mag man doch auch irgendwann mal ankommen und gibt auch mal Gummi. Meine Ohren waren dann am Ende.


    Ich habe mir viele Testvideos angeschaut zum Mazda, habe im Verwandten und Bekanntenkreis einige, die seit Ewigkeiten Mazda fahren und jeder spricht das gleiche. Die Dinger sind sehr zuverlässig. Und nach den Erfahrungen mit meinen letzten Autos habe ich schlicht und ergreifende keine Lust mehr auf aufgepumpte und anfällige Motoren. Deswegen habe ich meinen Astra K Diesel sofort abgestoßen, als die Kette sich zum zweiten mal innerhalb von zwei Jahren angekündigt hatte. Beim ersten mal kam ich dank Garantie mit einem blauen Auge davon, die hatte da immerhin noch 80% übernommen, beim zweiten Mal wäre ich auf vollen 2500-3000 € hängen geblieben. Und man wird dann irgendwann immer empfindlicher. Man kauft sich ein fast neues Auto, fährt es ein gutes halbes Jahr und dann gehen hier die Zickereien schon los. Kann mir spaßigeres vorstellen. Ich denke mittlerweile, der OPF war die Ursache. Wird sich langsam zugesetzt haben, im Winter dann bei eisigen Temperaturen war er dann wohl schon kurz vor der Kontrolleuchte.


    Generell fand ich immer schon die lineare Beschleunigung am schönsten. Habe einige geschmeidige BMW Reihensechser fahren dürfen und auch mal den kleinen V8 im E65 mit 272 PS. Es gibt nichts schöneres, als wenn dir ein Auto sagt "Du brauchst mich, ich bin da". Souverän, ohne Gebrüll oder sich wie ein Bär kurz aufzubäumen, um danach sofort in den Winterschlaf zu versinken.


    Ist das erste mal in meinem Leben, daß ich mir ein Auto gönne, das 30k teuer ist. Zuvor immer so 15-20k Autos gefahren. Wenn man aber bedenkt, was man bei Mazda für die 30k bekommt, ist er wieder gar nicht mehr so teuer. Allein der Motor ist ein richtig schönes Ding. Die butterweiche Automatik, kein ruppiger Doppelkuppler. Kein Turbo, kein OPF, entsprechend wird es auch weniger Verkokungen geben.

    Matrix LED, Schaltwippen, 360 Grad Kamera, Bose Sound, gute Verarbeitung. Leg nochmal gut 1000 drauf, dann gibts elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Lordosenstütze und Lederausstattung.


    Bastel dir das alles mal mit dem Golf. Da bist du Liste schnell bei 50k, bei Mazda 38k.


    Ich hatte schon vor dem Kauf des Hyundai auf Mazda geschielt, war mir aber erstens nicht sicher, ob die Motoren das Verbrauchsversprechen halten können und zweitens war er weit außerhalb meines Budgets. Ist zwar heute auch noch außerhalb und ich werde mir 8k finanzieren und rückblickend betrachtet hätte ich mit dem Geld, das ich jetzt an Wertverlust beim Hyundai verbrannt habe, den Mehrpreis des Mazda locker finanziert. Manchmal trifft man eben die falsche Entscheidung, beim Auto kostet sie in der Regel einfach nur viel Geld. Aber da meine Aussicht ohnehin Armut im Alter sein wird, lebe ich heute nochmal kurz einen kleinen Traum.

    Das Rot ist in der Tat wunderschön, wobei auch andere Farben Stil haben.


    Achja Rubberrabbit

    Das Thema Rentner und ewig gestriger sehe ich nicht. Habe heute zwei ehemaligen Kolleginnen ein Bild vom Auto geschickt, beide - ca. 25jährige Küken - finden den Fastback wunderschön.

    Bezüglich dem "alten" Wagen: Bin noch am schauen, wo es am meisten gibt. Der Händler ist vom Angebot her noch unter Wirkaufendeinauto.de. Da werde ich ihn mal vorführen und schauen, was die sprechen am Ende des Tages. Kommt auf die Summe an. Aktuell liegen 850 € dazwischen, was ich schon ordentlich finde. Bei 200 € Differenz würde ich wohl nicht überlegen und die bequemste Variante wählen.


    Mein neuer wird der hier:

    ampnet_photo_20200727_185836.jpg


    In dieser Farbe mit Matrix LED, Bose Soundsystem, 2,5 l Motor mit 140 PS, kein Turbo, kein Kompressor. Eine - hoffentlich - robuste Maschine, wie man sie aus längst vergangenen Tagen kennt.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich mir gestern einen neuen Wagen bestellt habe, werde ich mich langsam aus dem Board hier zurückziehen. War ein kurzes Gastspiel, nach nur 1 1/2 Jahren das Fahrzeug wechseln ist auch für mich Premiere und ich bin um eine Erfahrung reicher geworden. Geld verbrennen könnte sogar schön sein, wenn man genügend davon hätte. :cheesy:


    Vielleicht lese ich noch eine Weile mit und gebe zu dem einen oder anderen Thema meinen Senf dazu. In diesem Sinne: Machts gut und passt auf euch auf.


    Danke nochmal Rubberrabbit für deine Unterstützung, die mich zum Kauf des neuen bewogen hat. :anbet:


    Und just in dem Moment, in dem ich diesen Post abgesetzt habe, kommt die Mail, mein neuer ist Ende März beim Händler. Das ging ja mal fix.

    War tatsächlich unter Komfort zu finden, aber nicht an der Stelle, an dem es im Video gezeigt wurde, ganz oben, sondern zwischen diversen Einstellungen, daher gäbe ich den Eintrag erst übersehen.

    Wie stelle ich das Service-Intervall zurück? Hatten Sie in der Werkstatt vergessen, jetzt leuchtet die Anzeige.


    Vorweg. Im Kombiinstrument habe ich kein Zahnrad für die Einstellungen und im Infotainment unter Komfort gibt es auch keinen Punkt. Diese beiden Varianten werden auf Youtube gezeigt.


    i20 BC3 Prime, Ez 09/23

    Das habe ich mir in der Tat auch schon überlegt. Mein Vater braucht die nächsten Wochen sowieso auch ein neues Auto und es war anfangs geplant, beim selben Autohaus wieder einzukaufen.


    Meinen in Zahlung geben, dann habe ich ihn los und Vater gibt mir die Kohle, die der Wagen bringt, damit ich sie für mein neues verwenden kann.


    Vielleicht mache ich es auch so.

    Ja klar, vanguardboy wird bei Problemen sicher alles offenlegen und sagen, weil sein Wagen Probleme hat, verzichtet er beim Verkauf auf 5000 €, damit der nächste Besitzer die Probleme beseitigen kann.


    Recht hat er damit, daß ich auch kein Auto mit Macken haben wollte, mir der Händler aber offensichtlich eins verkauft hat.

    Der Händler ist dann ganz schön Assi, da er mir das verschwiegen hat. Also schalte ich nun den Anwalt ein, weil mich der Händler arglistig getäuscht hat.


    Wenn ich den Wagen verkaufe, kann und werde ich sagen, daß da mal was mit ruckeln war und das seitens der Werkstatt behoben wurde. Was die Ursache war, kann ich nicht sagen, da das über Garantie abgewickelt wurde und ich keine Auskunft darüber erhalten habe.


    Somit bin ich meiner Pflicht nachgekommen. Der Wagen hat noch 2,5 Jahre Werksgarantie und sollte wieder was auftreten, kann sich der nächste Besitzer immer noch an Hyundai wenden.


    Mehr kann und werde ich nicht tun.


    Auf diese ganzen Unterstellungen habe ich allerdings wenig Lust. Wenn ich den Wagen extra warm fahre, damit die Macke nicht auftritt...

    So einen extremen Bullshit. Natürlich wird der Wagen wohl warm sein, wenn ich ihn zum Verkauf anbiete, oder lässt du dein Auto mit der Spedition zum Händler bringen, wenn du es zur Inzahlungnahme anbietest? vanguardboy

    Schon krass, wie manche hier drauf sind.

    vanguardboy

    Was verschweige ich denn? Erstens habe ich das Auto noch nicht verkauft, zweitens weißt du mit Sicherheit nicht, was ich dem Käufer bzw. dem Autohaus, das es in Zahlung nimmt, sagen und mitteilen werde.


    Aber gleich mal auf dicke Hose machen und mit Ausdrücken wie "Assi" um sich schmeißen.


    Ich habe ein Problem mit meinem Wagen, das die Werkstatt bei insgesamt 3 Besuchen, beim letzten hatten sie den Wagen fast 3 Tage lang geprüft, nicht reproduzieren kann. Das Problem ist scheinbar nur da, wenn ich damit fahre. Die letzten beiden Tage war nichts mehr, Problem offenbar weg.

    Da ich mit dem Wagen abgeschlossen habe, werde ich mir keine großartige Mühe mehr geben, da noch was herauszufinden.

    Das Problem kann morgen wieder da sein oder auch nicht. Garantie hat er noch bis 09/28. Ihn bis dahin zu fahren (sollte der Fehler weg bleiben), mag ich nicht mehr. Bis dahin hat er dann rund 80k drauf, hat seine 5 Jahre auf dem Buckel, hat keine Garantie mehr und bringt entsprechend wenig Geld. Aktuell habe ich zwar auch schon Geld verbrannt und ein Neukauf verbrennt auch wieder Geld, aber jetzt sieht der Wagen auch noch top aus und könnte noch ein ordentliches Sümmchen bringen.