Beiträge von Speed Freak

    Bevor ich eine Scheibe einschlage würd ich einmal schauen ob ich von unten ans Motorhaubenschloss komm. Vl. Eine nicht so dumme Idee bei offener Motorhaube einmal Bilder davon zu machen. Dann weiß man notfalls im Dreck liegend wo man ran muss.


    Jetzt hab ich mir extra einen Hyundai gekauft der vergleichsweise einfach ist verglichen mit den fahrenden Tamagotchis anderer Hersteller und dann hat selbst der solche Aussetzer...
    Naja, die dicke Zweitbatterie vom Bus hängt grad am Ladegerät damit die für morgen richtig voll ist. Steckdose hab ich in der Tiefgarage leider keine um dort zu laden und Werkzeug zum Batterie ausbauen liegt 30km weit weg in meiner Werkstatt ;(

    Wie soll ich ins Auto wenns zugesperrt ist und weder ZV noch MECHANISCHES Schloss funktionieren?
    Motorhaube ist auch zu, dass ich ihm extern Saft geben könnte.


    Das ist mein größtes Problem, ich komm nicht in die Dreckskarre rein.
    Da lob ich mir meinen alten Bus... Wenn eins der mechanischen Schlösser nicht geht nehm ich das nächste bis ich das erste repariert hab. Beides noch nie vorgekommen und die Kiste ist Bj. 2003 mit 250000km.


    Und warum funktioniert ein mechanisches Schloss nicht das nie verwendet wurde?
    Ich komm mir grad etwas blöd vor, ich schaffs als Motorenentwickler nicht einen Schlüssel umzudrehen damit eine Tür aufgeht.


    Hat sich die Schließanlage durch Strommangel evtl. in irgendeine Position verirrt wo nichts mehr auf/zu geht?



    Edit: Grad noch einmal unten gewesen, die Taktik "warten und noch einmal probieren" hat funktioniert.
    Lichter waren aus, Batteriespannung konnte sich vermutlich erholen und Verriegelung ging wieder.
    Motorhaube vorsichtshalber entriegelt (starten geht sowieso nicht ohne Haube auf...) und noch ein paar mal auf/zu.
    Dabei hat sich die Batterie wieder langsam verabschiedet und beim letzten Versuch ging die Kiste schon fast nicht mehr zu.
    Ich vermute die Elektronik verfängt sich dann in irgendeinem Zustand wo die Türen zu sind aber die Verriegelung mit allem möglichem Christbaumbeleuchtungszeug noch nicht abgeschlossen wurde (und ggf. die kraft elektrisch nicht ausreicht irgendein Schloss in den Anschlag zu ziehen).
    Damit ging dann auch übers mechanische Schloss nichts mehr.


    Was mich aber wundert, jetzt ging alles übers mechanische Schloss, allerdings gingen alle Türen mit - also eigentlich nur eine mechanisch betätigte elektrische ZV...

    Schöne neue Welt...
    Unser I30 ist jetzt 6 Jahre alt und die Batterie macht wohl die Grätsche.


    Meine Frau ist grad zum einkaufen gefahren (ca. 1km) und ruft mich an, Auto startet nicht mehr.
    Ich schätze es war beim Start daheim schon grenzwertig und die Ladung bis zum abstellen hat nicht gereicht um noch einmal vorglühen und starten zu ermöglichen.


    Pannenhilfe ist zum Glück 500m entfernt, also Starthilfe und heim - geht, 13,9V Ladespannung.
    Soweit alles gut.


    Neugierig wie ich bin Multimeter in die Hand und schauen was Sache ist.
    Leerlaufspannung 12,5V, vorglühen 8V, beim erfolglosen Startversuch 7V
    Das ist recht eindeutig - Batterie defekt (eine leere Batterie hätte keine 12V)
    Sie hat ende letzten Jahres schon einmal grundlos gezickt und auch diesen Sommer nachdem ich 10min mit Radio und Lüftung ein dringesessen bin ging nicht starten (sonst, selbst bei -15°C hat sie immer funktioniert)


    Aber ich weiß, Batterien können Schweine sein => Stand einmal mit dem Motorrad an der Tankstelle, vorher in der Früh problemloser Kaltstart, 40km gefahren, Startversuch... Tot.
    Am Nachmittag nach 8h Standzeit wieder alles OK bis zum nächsten Aussetzer.
    Neue Batterie rein, seit 2012 ist Ruhe.



    Alles nicht so tragisch, hab eine dicke Batterie im Keller und Starterkabel bis die neue Batterie geliefert wird oder ich sie irgendwo lokal kaufe.



    Also Motorhaube zu, Tür zu, abgesperrt.
    Plötzlich leuchtet vorn das Standlicht nur noch so halbherzig, die Kennzeichenbeleuchtung ist an und sonst ist alles tot - auch die Türverriegelung :schläge:
    Mit der ZV geht nichts, aber die Kiste hat ja ein mechanisches Schloss an der Fahrertür.


    Nur passiert da nix wenn ich den Schlüssel drin herumdrehe :P
    WAS BITTE MACH ICH FALSCH????

    Immer wieder interessant die Verschwörungstheorien.


    Solche Zusätze haben schon ihre Berechtigung und Funktion. Öle fürs Auto haben oft Trockenschmierstoffzusätze wie MoS2. Was das Zeug macht, kann man folgendermaßen erklären:


    Man nimmt 2 Stücke Stahl und klopft die aneinander. Dann reibt man beide Teile mit Kerzenwachs ein und klopft sie wieder aneinander. Das wird anders klingen und das Reibverhalten (wenn man die Teile zueinander bewegt) wird auch anders. Der Fahrer merkt sowas daran, dass Zahnrad oder Steuerkettengeräusche leiser werden. Der Motor wirkt "ruhiger". Hochwertige Öle haben solche Zusätze aber schon mit drin.


    Dann gibt es Problemlöser wie "Dichtmittel", falls der Motor leicht ölt. Funktioniert auch weil Gummi mit der Zeit härter wird und schrumpft. Gewisse Substanzen lassen Gummi wieder quellen und weich werden. Moderne Motoren haben aber Teflondichtlippen statt Gummi, Teflon ist chemisch hoch beständig und lacht über solche Mittelchen. Außerdem härtet Teflon nicht aus wie Gummi.


    Thema Ölwechselintervalle.
    Früher musste man alle 10000km Öl wechseln. Unser i30 hat ein Intervall von 30.000km. Die Hersteller stehen in einem gewissen Wettbewerb und der Kunde vergleicht doch etwas die Servicekosten. Folglich wurden die Hersteller gezwungen, hier zu optimieren. Was man aber auch beobachten kann ist, dass in ein altes Auto 3,5-4l Öl passen und in neuere Autos 5-6l. Was ist passiert? Je mehr Öl im Motor ist, desto niedriger ist die Anzahl an Runden, die das einzelne Ölmolekül durch den Motor macht. Dann wären noch andere Faktoren wie Ölverschmutzung durch Ruß, hauptsächlich Diesel oder durch Kraftstoff. Letzteres ist im Kurzstreckenbetrieb ein Problem und bei Diesel, die zur DPF Regenerierung nach der Zündung noch eine Nacheinspritzung haben, um die Abgastemperatur anzuheben.


    Grundsätzlich verbraucht JEDER Motor etwas Öl. Am Anfang von seinem Leben weniger und gegen Ende etwas mehr (Kolbenringverschleiß, Ventilschaftdichtungen, Turboladerwelle). Wenn man also keinen Ölverbrauch hat oder sogar mehr Öl hat, kann man sichergehen, dass das Öl mit Kraftstoff verdünnt wurde und etwas seiner Schmierfähigkeit verliert.


    Mein Fazit daraus: Ich wechsele das Öl in unserem i30 1x im Jahr mit nicht allzu teurem Öl bei einer Fahrleistung von ca. 15000km. Damit sind Ruß und andere Verschmutzungen weg und der Motor hat neues Öl. Ölfilter immer gleich mit.


    Ich mach das allerdings selber. Da weiß ich, dass es tatsächlich erledigt wurde und zahle etwa 50€ statt 200-250€ in der Werkstatt.


    Fahren ohne Ölwechsel geht sehr lange gut, führt aber früher oder später zu Lagerschäden. Moderne Motoren sind da sehr robust, deswegen gibts so viele Märchen, dass Ölwechsel nur eine Verschwörung der Hersteller sind.

    Hab grad sowas durch, nicht ganz so ausgeprägt aber die gleichen Teile betroffen.
    Stand geparkt in der Siedlung und einer ist rückwärts reingefahren ins 1 Woche vorher perfekt polierte Auto an dem ich nur 10 Steinschläge gefunden hab -.-


    Zum Glück Versicherungsschaden, der ist nicht abgehauen.


    5300€


    Neues Seitenteil wie gezeigt wurde, neue Stoßstange, neues Rücklicht und die hintere Tür verlaufend beilackiert damit die Reparatur nicht mehr sichtbar ist.
    Wir haben auch dunkelgrau metallic - der Lack ist ein Schwein wenns darum geht, dass man Nachlackierungen nicht mehr sieht.


    Als Selbstzahler würd ich sowas im Ausland, meinem Fall Slowenien, ausbeulen und spachteln lassen.
    Stoßstangen kann man mit dem Heißluftföhn ausbeulen und wenn gebrochen schweißen.
    Braucht nur eine fähige Werkstatt und keine Stundenlöhne die ein Neuteil billiger machen als 2h reparieren.

    Warum wurde der Rumpfmotor gewechselt? Wie begründet die Werkstatt das?
    Was wurde mitgewechselt?


    Wenn Kühlwasser verschwindet sind die häufigsten Ursachen:
    - Wasserpumpe
    - Kopfdichtung
    - irgendwelche Anschlüsse/Schlauchstutzen
    - Risse im Zylinderkopf


    Manchmal ist das Kurbelgehäuse schuld wenn die Kopfdichtung undicht wird. Ich kenne den 1,7er nicht, gehe aber davon aus, dass der auch einen Stahlblock hat. Probleme machen die idr. wenn sie aus Alu sind.


    Dass sich noch Luft löst und in den Ausgleichsbehälter verschwindet kann sein, sollte aber nicht lang dauern bis alles draußen ist.


    Lass das Kühlsystem vor Garantieende abdrücken - einfach manuell Druck aufs System geben und 2h warten.
    Dabei sollte der Motor Betriebstemperatur haben.
    Wenn dann Wasser fehlt gibts keine Ausrede mehr.


    Edit: Bei kaltem Motor sollte der Stand nicht viel über Minimum.
    Wenn der Motor warm ist steigt das Wasser auf Maximum, beim abkühlen geht es zurück auf Minimum.
    Bri der Kontrolle immer mit einbeziehen ob der Motor warm ist.

    I20 hab ich keinen, also bekomm ich wohl keinen Kuss :mauer:


    Ich kenn das so von meinem Auto - VW T4.
    Ich hab da einen aus dem letzten Produktionsjahr, der ist inzwischen 16 Jahre alt.
    Dennoch gibts eine riesige Community und es gibt eigentlich für jede Arbeit genau so eine Anleitung.
    Auch für 90% der auftretenden Probleme findet man online sofort den Fehler und kann schon gezielt Teile bestellen ohne vorher zu schrauben.


    Evtl. finden sich ja noch andere die ihre Arbeten mitdokumentieren :prost:
    Find ich schade, dass es für Hyundai nicht wie bei VW die kompletten Wartungsunterlagen für 5€ zum runterladen gibt. Auch Teilekatalog hab ich noch keinen vernünftigen online gefunden.

    Da ich im Netz nicht wirklich eine Anleitung gefunden hab außer ein eher mageres Youtube Video hab ich am Samstag etwas mitdolumentiert.


    Dieselfilter wechseln ist am I30 etwas Arbeit und nicht einfach nur Filter abschrauben/draufschrauben weil man nicht so einfach drankommt.


    Es beginnt damit, dass man die Batterie ausbauen muss.
    Versichert euch, dass ihr wenn nötig den Radio Entsperrcode rausfindet bevor ihr die Batterie abklemmt, sonst wirds nervig.
    War bei mir nicht nötig.


    Als erstes lockert man die Batteriepole (grüne Pfeile). Muttern nicht rausdrehen, nur lockern, dann lassen sich die Klemmen abziehen.
    Erst den Minuspol, dann den Pluspol.
    Als nächstes öffnet man den Luftfilterkasten um sich etwas Platz zu verschaffen, dazu die Klammern (rote Pfeile) entriegel und den Deckel vom Luftfilterkaste nach rechts (vor dem Auto stehend) aus den Haken auf der linken Seite ziehen.
    Am Bild hab ich den Luftfilter schon entnommen, kam gleich ein neuer rein.


    Dann kommt man gut zur Batterie Befestigusschraube runter (roter Pfeil) und kann die Batterie nach oben entnehmen.


    Danach hat man direkten Ausblick auf das Steuergerät und dessen Halter, dahinter versteckt sich der Filter.
    Also die 3 Schrauben (roter Pfeil) rausdrehen und den Kabelclip (grüner Pfeil) lösen, dann kann man das Steuergerät nach vorne ziehen und platziert es dort wo die Batterie vorher war. Nicht zu viel Gewalt anwenden, es hängen noch einige Kabel dran.
    Glaube nicht, dass es sich lohnt es abzustecken - wer ordentlich Platz haben will kann es versuchen.


    Nun hat man schon direkten Ausblick auf den Dieselfilter.
    Dieser ist mit 3 Muttern festgeschraubt (orange Pfeile) die entfernt werden müssen - nicht runterwerfen ;)
    Dann sind da noch 2 Stecker und 2 Schläuche mit Schnellkupplungen.
    Vor dem lösen der Schlauchkupplungen in den Raum darunter Papier legen, es wird Diesel raussuppen (Papier später nicht vergessen)



    Die Verriegelung vom oberen Stecker ist etwas versteckt auf der Unterseite. Die Lasche muss vom Stecker weg gezogen werden.


    Jetzt hat man schon das Filtermodul vor sich liegen.
    Die 2 seitlichen Klemmschrauben lösen, die obere Befestigungsschraube rausdrehen.


    Danach die Schläuche aus den Klemmen nehmen (grüne Pfeile), den Stecker und das Kabel aus den befestigungen nehmen und den Wassersensor unten linksherum aus dem Filter drehen (rote Pfeile).
    Auchtung, wenn der Sensor rausgedreht ist entweicht ca. ein halber Liter Diesel den man entsorgen sollte weil unten im Filter immer etwas Wasser ist.


    Danach kann man das ganze Teil aus dem Halter ziehen.


    Jetzt kann die Filterpatrone einfach vom Oberteil abgeschraubt werden.
    Am gemütlichsten gehts entweder mit passendem Werkzeug für den Filter oder man spannt ihn kurzerhand in den Schraubstock (der Filter wird ja ersetzt).


    Aufgeschraubt und angezogen wird die neue Filterpatrone dann mit trockenen ölfreien Händen. Nicht mit Werkzeug anknallen.


    Hier noch die Teilenummer vom Originalfilter. Auf den Bildern oben sieht man schon den neuen Filter der silber ist.
    Stammt ebenfalls von Mahle, hat ebenfalls die Bezeichnung KC101/1 und kostet mit ca. 14€ wohl einen Bruchteil vom Originalteil.


    Anschließend die ganze Aktion rückwärts.


    Wenn alles zusammengebaut ist nimmt man den Verschluss von dem Rohr das nach oben vom Filter wegsteht und drückt so lange auf den silbernen Knopf oben bis durch das Rohr Diesel rauskommt (Papier bereithalten).
    Danach den Verschluss wieder drauf.
    Die Anleitung besagt man soll noch die Schraube vorne herausdrehen und wieder reindrehen - hab ich gemacht, den Sinn davon hab ich nicht verstanden.
    Wie auch immer, der I30 ist wie gewohnt angesprungen und hat geschnurrt.


    Dann kamen noch neues Öl, Ölfilter, Luftfilter und Innenraumfilter (Aktivkohle) rein.
    Kosten:
    - 50€ für die Filter
    - 48€ fürs Öl, wobei da 1l übrig geblieben ist.
    Gesamt 98€ für ein "großes" Service.
    Zeitlich war der Dieselfilter am meisten Aufwand gefolgt vom Ölwechsel. Die anderen 2 Filter sind in unter 1min gewechselt.



    Gegenüberstellung zum letzten Service in der Werkstatt:
    Gemacht wurden Öl+Ölfilter und der Innenraumfilter.
    Kosten: 322€
    Mit Diesel und Luftfilter wärens wohl 500€+ geworden - :rolleyes:
    Noch dazu kommt, dass ich bezweifle, dass das Öl wirklich gewechselt wurde. Das Öl war nach dem Service dunkelschwarz (ist es jetzt mit dem lt. Rechnung gleichen Öl nicht) und rund um den Ölfilter sah alles unangetastet staubig aus (halte ich für unmöglich da garnicht zu tropfen). Beweisen lässts sich halt nicht so einfach.



    Also... einen Nachmittag Zeit nehmen, ca. 400€ sparen und ein gutes Gefühl haben weil man weiß, dass die Arbeiten wirklich gemacht wurden.
    Nochwas - für 180€ mehr bekam er dann auch noch neue Bremsscheiben und Beläge rundum.
    Also quasi rundum Service zum Preis von einem Ölwechsel in der Werkstatt. :auweia:

    Gerade gestern eingebaut. Vorn sehr einfach, Sättel runter, dann fallen einem die Beläge entgegen. Kolben einfach reindrücken. Für die Scheiben muss auch noch der Sattelträger runter. Hinten prinzipiell ähnlich, nur versteckt sich eine Schraube hinter einem Gummilager einer Fahrwerksstrebe, die musste auch gelöst werden. Bremskolben lassen sich mit dem Flexschlüssel zurückdrehen. Brembo hat auf der Homepage eine Übersicht, welche Bremsen es gibt. Ich hab Dicke und Durchmesser gemessen und demnach die 15" Variante für manuelle Parkbremse bestellt, hat gepasst (1,6er 110PS CRDi, Original mit 16" ausgeliefert).

    Sorry , bin davon ausgegangen, dass der Fiat ein Turbomotörchen hat. Fiat ists mir nicht wert danach zu googlen.
    Das geschriebene gilt aber auch für Sauger vs. Sauger. Auch da kann man spielen wo das max. Drehmoment anliegt. Gute Alltagsmotoren haben das max. Drehmoment möglichst früh. Dann ist es aber noch ausgeprägter, dass obenrum die Puste ausgeht.

    Saugbenziner und Turbo anhand vom "Gefühl" vergleichen mach wenig Sinn. Der Sauger wirkt unten herum immer müde. Das erreichbare Drehmoment beim Sauger ist ca. Hubraum in Litern x 100. Einfach einmal vergleichen ;)


    Ausschlaggebend für die Leistung ist wo dieses max. Drehmoment im Drehzahlband liegt. Bester Vergleich ist unser Lupo mit 1L Motörchen (50PS) gegen meine Honda CBR 1000 (170PS). Unterschied ist, dass die 100Nm beim Lupo bei 3-4000 U/min anliegen und im Motorrad bei 11000U/min. Das kann man dann durch die Übersetzung nutzen. D.h. wenn man im Saugmotor Leistung will, muss man das durch Drehzahl machen.


    Der Turbomotor hat den Vorteil, dass man je nach Turbogröße im unteren Drehzahlbereich unterstützen kann, das max. Drehmoment früh erreicht und bis in höhere Drehzahlen hält. Das fühlt sich gleich spritziger an. Obenrum geht den kleinen Turbos aber die Puste aus. Leistung is wie schon erwähnt ein Zusammenspiel aus Drehmoment und Drehzahl. Drehzahl fehlt dem Turbo dann halt im Vergleich, daher die geringere Leistung am Papier. In der Realität hat der schwache Motor aber mehr Leistung im üblichen Drehzahlband. Würde man dem Sauger die Drehzahlspitze kappen, wäre er auch am Papier schwächer.


    Wenn man den Tufbo überholen will, muss man den Sauger also bis zum Ende ausdrehen.

    Schau auf die Brembo Homepage, die haben einen guten Konfigurator.
    Gibt ein paar verschiedene Bremsen am GD wo es vor allem vorne nicht wirklich einen ersichtlichen Anhaltspunkt gibt ob große oder kleine Scheibe.


    Wenn ichs jetzt richtig im Kopf hab gibts hinten Baujahrabhängig auch noch unterschiedliche Beläge.


    Kosten bei mir sind 200€ rundum, Beläge und Scheiben. Vorne kleine Bremse, hinten mechanische Handbrdmse.
    Ist preislich was ich gesehen hab kein Unterschied.

    FD und GD CRDi sind aber gänzlich andere Motoren. GD haben einen Stufentrieb, also erst eine Kette auf die Einspritzpumpe und von dort eine zweite Kette auf die Nockenwelle.


    Da sind dann also netterweise 2 Ketten, 2 Spanner und einige Gleitschienen verbaut, was den Wechsel teurer macht. Die obere Kette muss aber dadurch wesentlich weniger Last aufnehmen, und die untere kann schöner und kompakter geführt werden, was ein Aufschwingen unterbindet.


    Probleme hatten meinen Recherchen nach hauptsächlich die FD Benziner?!

    Das sind ja schon einmal nicht so schlechte Erfahrungen. 400000km sind deutlich über der Lebensdauer. Bei 250000km+ würd ich vorsorglich wechseln wenn der Rest am Auto noch passt.


    Turbo und Steuerkette haben aber keinen Zusammenhang. Ich halte es für möglich, dass du nur einen Turboschaden hast. Verölter Kompressor ist bis zu einem gewissen Grad auch normal. Wenn er noch lief ohne klappern ist ggf. auch nur ein Zahn übersprungen und es gibt noch keinen Ventilsalat. Fraglich halt wie gut man an die Kette drankommt, ob Ölwanne etc. weg muss...

    Bin gerade dabei, Teile für die Bremsen zu bestellen.


    Wir haben den 110PS 1,6er CRDi im 2014er Kombi. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der immer die große Bremsanlage hat aus zweierlei Gründen - einer der stärkeren Motoren und Kombi = schwer. Die Kiste hat eine mechanische Handbremse. Eingetragen habe ich auch keine 15" Felgen, nur 16" und 17". Demnach wurde er sicher auf 16" ausgeliefert (= unsere Sommerfelgen)


    Jetzt hab ich zur Lagebewertung einmal die Bremsscheibendicke gemessen: vorn 21,5 und hinten 8,7mm. Durchmesser grob gemessen, so gut es bei montierten Rädern halt geht: vorn ~280mm, hinten ~260mm.


    Die Maße passen demnach auf die kleine Bremse... Hat das evtl. auch damit zu tun, ob die Kiste die elektrische Feststellbremse hat oder nicht? Die hat ja hinten quasi Trommel- und Scheibenbremse in einem. Gibts irgendeine Logik dahinter?


    Naja, der Fall ist bei mir wohl recht eindeutig was ich brauche. Gibts Erfahrungen welche Hersteller brauchbar sind, sprich nicht quietschen, sich nicht verziehen oder rubbeln und auch nicht nach einem Jahr knusprig rostbraun sind?


    Ich bin auf anderen Fahrzeugen ATE und Brembo gefahren. Auf meinem VW T4 hat beides gut funktioniert. Am VW Lupo hingegen waren die ATE (beschichtet) hingehen in 4 Jahren knusprig und komplett fertiggefahren. Brembo hat auf dem dann gequietscht. Ich glaub aber, dass die Lupo Bremsanlage einfach unterdimensioniert war, entsprechend belastet/zu heiß.


    Edit: Hat eventuell noch jemand die passenden Drehmomente für die Schrauben die man lösen muss? Glaube der Sattelträger muss abgeschraubt werden damit man die Scheibe abnehmen kann.


    /edit Ceed: in bestehendes Thema verschoben

    Ich glaub das Problem besteht einfach darin, dass sich viele für Hyundai entscheiden weil sie 5 Jahre keine ungeplanten Werkstattkosten haben.
    Diejenigen die sich nicht vorm schrauben fürchten kaufen halt VAG Fahrzeuge weil sie auch wissen, dass dort die Teileversorgung (gebraucht oder Nachbauten) welten besser ist. Golf, Passat etc. kann man glaub ich aus China Nachbauteilen neu aufbauen :whistling:


    Ich bin gespannt wie sich das bei unserem I30 jetzt verhält. Wenn regelmäßig was kaputt wird und ich immer teuer bei Hyundai kaufen muss werd auch ich wieder zum oben genannten OEM wechseln.
    Mein VW T4 wird seit 16 Jahren nicht mehr hergestellt - ebay hat alle Teile mehrfach gebraucht verfügbar oder man kann zwischen 5 Alternativherstellern neu wählen.
    Selbst Austauschmotoren gibts wie Sand am Meer wenn der sich nach 500000km tatsächlich verabscheden sollte.


    Aja, die komplette original Werkstattdoku ist offiziell für einen einstelligen € Betrag online verfügbar. Kann jeder selber nach Drehmomenten suchen.


    Ob ein I30 GD in 13-14 Jahren noch in freier Wildnbahn anzutreffen sein wird... Ich hoffe unserer schon.
    Ich werd versuchen kommende Schraubereien mit dem Forum zu teilen. Wenn aber Radlager&co. In 4-5 Jahren zum wirtschaftlichen Totalschaden führen darf sich ein anderer daran erfreuen :blume:

    Bau den Lampensockel aus. Im Kofferraum hat der eine Sperrdiode, frag mich nicht für was.
    Bei mir war die defekt.


    Kann mir vorstellen dass es im Handschuhfach gleich aufgebaut ist oder gar der gleiche Sockel, hab da nie im Detail reingeschaut...


    Einfach prüfen ob die 12V am Stecker ankommen und dann noch einmal an der Lampe. Kommt da nichts an ist die Diode defekt.
    Funktioniete bei mir auch gelegentlich wieder, ist also nicht zwingend ein dauerhafter Fehler.

    Hallo,


    hab mich jetzt nach etwas mitlesen hier angemeldet.
    Wir haben uns letztes Jahr nachdem sich Nachwuchs angekündigt hat für einen 2014er I30 Kombi mit den 110PS Turbodiesel entschieden und uns vom treuen VW Lupo getrennt.


    Mit Monatsende sind die 5 Jahre Garantie um und er krstzt langsam an der 100000km Marke.
    Bis auf einen Lampensockel im Kofferraum (Sperrdiode defekt) hatten wir keine Beanstandungen die über die Garantie abgedeckt werden. Letzteres wurde anstandslos ersetzt nachdem ich ihnen die Diode am Ladentisch mit dem Multimeter durchgemessen hab.


    Die folgenden Mängel sind also mehr "nervig" als akut technisch relevant. Dennoch wollte ich hier fragen ob manches bekannt ist und es ggf. eine Lösung gibt.


    1) Kupplung
    Die Kupplung trennt äußerst spät bzw. schließt sehr früh.
    D.h. er fährt schon los wenn man das Pedal nur wenige Millimeter vom Bodenblech wegbewegt.
    Ich bin 2 baugleiche I30 probegefahren, alle waren in dieser Hinsicht exakt gleich.
    Was mich stört, dem Gefühl nach trennt sie teilweise nicht sauber. Mag sein, dass ich die Kupplung manchmal nicht bewusst auf Anschlag bis ans Bodenblech trete.
    Mich stört dieser Punkt einfach...
    Ist dieses Verhalten anderen auch aufgefallen?


    2) Seltene Anfahrschwäche.
    In einem Jahr 2-3x bei mir aufgetreten. Beim anfahren kommt man fast nicht vom Fleck und es zieht die Drehzahl runter unabhängig davon wieviel gas man gibt.
    Ich kann autofahren und kenne den Unterschied zwischen selbstverschuldet abwürgen und verweigerter Gasannahme.
    Ist das Thema evtl. bekannt? Softwareupdates erwarte ich, dass alle gemacht wurden weil Hyundai Servicegepflegt.


    3) 2-3 Sekunden rasseln beim Kaltstart. Macht das eurer auch? Ggf. jemandem mit hoher Laufleistung aufgefallen, dass der Motor vl. akustisch auffälliger wird ohne technische Auswirkungen?


    4) Schwache Heckklappendämpfer. Bei unter 5 Grad braucht die Heckklappe Nachhilfe beim öffnen. Nervig, aber andererseits fällt sie auch ohne großen Nachdruck zu was sie mit stärkeren Dämpfern wohl nicht machen würde. Konstruktiver Mangel oder sind die Dämpfer ausgelutscht?



    Würd mich freuen wenn es hier Erfahrungen gäbe die entweder bestätigen "dass es halt do ist" oder ob ein Problem vorhanden ist.

    Wollt mich da einmal einklinken. Unser i30 fällt mit Monatsende aus der Garantie, daher geht der Fokus auf alles mögliche, was man außerplanmäßig tauschen sollte. Handelt sich bei mir um den 1,6 CRDi mit 110PS mit knapp unter 100000km.


    Entweder es ist mir wegen ausgeschaltetem Radio oder erhöhter Aufmerksamkeit aufgefallen, dass er die ersten 2-3 Sekunden rasselt. Muss demnächst einmal lauschen, ob das von den Steuerketten kommt oder eher Ventiltrieb. Öl sollte noch recht frisch sein, wobei ich ehrlich gesagt etwas daran zweifle, dass das Öl nach dem Service wirklich neu war (wär lt. Plan nicht wirklich nötig gewesen, weil erst 1 Jahr und 20000km). Mach ich also dieses Jahr selber um 50€ statt bei Hyundai um 300 :auweia:


    Bei den bekannten VW Problemmotoren ein sicheres Zeichen für gelängte Steuerkette, da brauchts einfach den Öldruck weil der Spanner schon am Limit ist. Gibts schon Erfahrungen mit dem Motor deutlich über 100000km?


    Prinzipiell ist die Steuerkette ein Lebensdauerbauteil. Das heißt aber nur, dass bis ca. 250000km max. 10% ausfallen dürfen. Und der Rest ist durch die (unvermeidbare und beim Zahnriemen kaum vorhandene) Längung eigentlich ab 150000km zu tauschen, weil die Steuerzeiten schon daneben sind. Manche sind da halt robuster, andere fliegen einem planmäßig nach Lebensdauer um die Ohren - oder eben davor. Daher sind Erfahrungswerte willkommen.


    Auf Garantie geht da sowieso nichts mehr, der Motor läuft ja sauber. Mit 3-400€ für einen Satz Ketten und Spanner wäre der Wechsel sogar billiger als der reguläre Zahnriemenwechsel bei meinem VW T4...