Beiträge von Exodus88

    Mittlerweile hat der Hobel 87 tkm auf der Uhr und hat heute neuen TÜV ohne Mängel bekommen.


    Trotzdem wird es jetzt Zeit, den Bock abzugeben.


    Letztes Jahr waren beide Bremssättel an der HA fest und die komplette Bremse hinten wurde erneuert. Dann machten die Fensterheber komische Geräusche, wie wenn beim Öffnen des Fensters Eis brechen würde.


    Naja, Hyundai hatte sich entschlossen, die Türen mit einer Art Bitumenmatte zu dämmen, damit diese dumpfer und schwerer beim Schließen wirkt. Nur blöd, wenn sich diese Matte auflöst und in 5 EUR Schein großen Stücken ablöst und der Scheibe beim Öffnen in die Quere kommt.


    Jetzt kommt noch Rost ins Spiel. Die Beifahrertüre rostet an der Innenseite oben in der Ecke, direkt am Gummi zur B-Säule - Warum keine Ahnung.

    An der Heckklappe finden sich auch mehrere Pickel. Man erkennt keinerlei Beschädigung des Lackes, es sieht so aus, als ob sich hier der Lack vom Metall ablöst.


    Der Klimakühler war auch hinüber, unten links undicht und musste auch neu.


      


    Man darf nicht vergessen, es handelt sich um ein Kurzstreckenfahrzeug, das Jahr und Tag im Freien steht.


    Ich habe mir heute einen neuen i10 N-Line mit Vollausstattung angesehen. Es handelt sich um ein Import aus Holland und würde mich 19.500 EUR kosten, was ich angemessen finde. Hat sogar den Vorteil, dass man nur alle 2 Jahre zum Service muss.


    Gruß

    Roland

    Kurze Rückmeldung...


    Der Umbau hat leider nicht lange gehalten, die identischen Probleme, wie sie mit dem ursprünglichen Kupplungsseil bestanden, sind nach 6 Wochen auch mit dem neuen wieder da.


    Anders gesagt, das Knarren bzw. Quietschen beim Betätigen der Kupplung und der "Druckunterschied" beim letzten Teil des Pedalweges ist wieder da.


    Was ist passiert!?!...


    Es funktionierte alles tadellos, bis es beim Betätigen der Kupplung einen "Knall" gab - zumindest hat meine Frau das so beschrieben.


    Das Problem konnte ich bei der anschließenden Fehlersuche auch identifizieren, und offensichtlich ist es eine ähnliche Fehlkonstruktion wie beim original verbauten Kupplungsseil.


    Der Winkel und auch der Radius, wo das Seil vom Innenraum in den Motorraum raus geführt wird, ist fest vorgegeben und verpresst. Da kann man nichts falsch machen, da diese Halteplatte insgesamt mit 3 Schrauben befestigt wird.



    Diese lässt sich im Neuzustand nicht verdrehen.


    Leider hat es dabei diese "Verpressung" gelöst, und das Stück Metallführung lässt sich jetzt frei drehen.

    Dadurch ist die Führung vom Innenraum zur Hülse nicht mehr zentriert und das Siel selbst macht die Geräusche beim Betätigen des Kupplungspedals. Da das Teil jetzt mehr oder weniger lose ist, hat sich der Winkel verändert. Beim letzten Stück des Pedalwegs bäumt sich diese Metallhülse wieder auf und kommt durch den "Zug" wieder in die ursprüngliche Position (Auslaufwinkel verändert sich).

    Dadurch ist auch das letzte Stück beim Betätigen des Pedals anders vom Widerstand.


    Aktuell bin ich ratlos und weis nicht was ich machen soll. Bestelle ich nochmal eins - egal ob original oder Zubehör, wird über kurz oder lang das selbe Problem erneut auftauchen.

    Heute musste ich das Kupplungsseil tauschen. Grund hierfür war eine Beschwerde meiner Frau, dass das Seil beim Betätigen des Kupplungspedals quietscht und das letzte Stück vom Weg etwas komisch anfühlte.


    Literweise WD40 oder weißes Fett brachte vom Innenraum eingespritzt leider keine Abhilfe, sobald man auf die Kupplung latschte, kam ein komisches Geräusch.

    Das mit dem "komisch" Anfühlen vom letzten Stück des Pedalweges kam zeitgleich, nachdem ich die Kupplung unten am Getriebe etwas nachgestellt hatte.

    Das musste ich machen, da die Gänge nicht mehr sauber hineingingen bzw. die Kupplung nicht richtig trennte.


    Für meinen i10 IA aus 2014 mit 87 PS benötigt man die OEM 41510B4000 , einfach danach suchen.

    Ich habe mich für ein Produkt aus dem Hause Hella für knappe 40 EUR entschieden.


    Es gibt auch günstigere Produkte, aber passt bei einer Bestellung darauf auf, dass die Halteplatte mit den beiden Befestigungsschrauben und die Dichtung zum Innenraum dabei ist.


    Meine Vorgehensweise:


    - Fahrzeug vorne, Fahrerseite aufgebockt

    - vorne, von unten am Getriebe das Kupplungsseil voll aufgedreht und entspannt.

    - Sicherungsclip am Halter für das Seil ausgeclipst und Seil ausgehängt

    - Halterung für das Seil hinter dem Vorderrad (Fahrerseite) abgeschraubt. Kleine Ratsche, 10er Nuss

    - Mutter für die Halteplatte von der Motorseite gelöst (Links oben im Motorraum in Fahrtrichtung, hinter Batterie) kleine Ratsche, 10er Nuss.

    - Fahrzeug abgebockt

    - Kupplungspedal mit der Hand durchgedrückt und Seil oben ausgehängt (keine Sicherung)

    - die beiden Muttern entfernt (12er lange Nuss, kleine Rage - für die linke Mutter eine lange und für die rechte eine kurze Verlängerung).

    - Altes Seil vom Motorraumseite aus dem Innenraum ziehen und noch oben herausnehmen.

    - Neues Seil nach unten durch Fädeln und die Halteplatte an der Spritzwand ansetzen und mit der Mutter festziehen (kleine Ratsche, 10er Nuss)

    - Seil am Kupplungspedal einhängen

    - beide Haltemuttern im Innenraum wieder aufsetzen und festziehen - Viel Glück! (12er lange Nuss, kleine Rage - für die linke Mutter eine lange und für die rechte eine kurze Verlängerung)

    - Fahrzeug vorne, Fahrerseite aufbocken

    - Halterung für das Seil hinter dem Vorderrad (Fahrerseite) festschrauben. Kleine Ratsche, 10er Nuss

    - Kupplungsseil unten am Halter durch Fädeln, weiter aufdrehen (entspannen) und am Kupplungshebel am Getriebe einhängen.

    - Sicherungsclip wieder am Hebel befestigen.

    - Kupplungsseil durch Drehen "gut" vorspannen.

    - Fahrzeug wieder ablassen und Kupplungspedal mehrmals betätigen.


    Anschließend noch die Kupplung (Seillänge) einstellen.

    Fühlt sich das Kupplungspedal (Druck) schon "gut" an, Motor starten und überprüfen, ob man die Gänge problemlos einlegen kann.

    Das war bei mir nicht der Fall, also Seil nochmal nachgespannt. Das geht problemlos ohne aufbocken, einfach von vorne reingreifen und die Einstellmutter drehen, damit das Seil besser gespannt wird. Beim nächsten Test ließen sich die Gänge schon problemlos einlegen. Also habe ich mit gezogener Handbremse und eingelegten Gang die Kupplung langsam "kommen" lassen. Der Schleifpunkt war mich aber noch zu weit unten, also habe ich das Kupplungsseil noch mehr vorgespannt, damit der Schleifpunkt weiter Richtung Fahrersitz rutscht. Das kann man einstellen, wie man es haben möchte.

    Als Letztes empfehle ich noch das Einlegen eines höheren Ganges, Gasgeben und gleichzeitig die Kupplung kommen lassen. Sollte der Motor dabei nicht absterben und die Kupplung durchrutschen, habt ihr das Seil zu stark vorgespannt.


    Das ganze hört sich jetzt unspektakulär an... Aber das Erreichen der beiden 12er-Muttern im Innenraum und das spätere Aufsetzen hat bei mir einiges an Zeit und Ärger in Anspruch genommen. Und macht euch vorher ein Foto von der Sicherung, unten am Getriebe, wo das Seil eingehängt ist. Da bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich die richtig eingesetzt habe. Evtl. wäre jemand so nett und könnte man ein Foto von der Sicherung einstellen.

    Für den Wechsel habe ich etwas über eine Stunde in meiner heimischen Garage benötigt.


    Viel Erfolg!


    Roland

    Neues von der i10 Front...


    Aktuell stehen 74 tkm auf dem Tacho und die hinteren Stoßdämpfer sind am Ende. Präziser ausgedrückt, die sind eingefroren! <-KEIN Witz!


    Die letzten Tage war die Temperatur bei -15° in NBY und damit hat unser Laternenparker ein Problem bekommen. An der Hinterachse schepperte und polterte es und der Kleine hüpfte hinten wie ein Känguru - lebensgefährlich!


    Man konnte das Fahrzeug noch ca. 2 cm herunterdrücken (Federweg an der HA), dann stoppt es abrupt. Dabei gab es Geräusche, viel schlimmer als bei einem ausgeschlagenen Traggelenk, besser kann ich es nicht beschreiben.


    Habe den Kleinen dann heute mal in die Garage und hinten auf der Fahrerseite mit dem Wagenheber angehoben. Die Dinger waren so fest gefroren, dass die Karre sogar auf der Fahrerseite mit hochging.



    Dabei sah ich, dass auf beiden Seiten die Aufschlagdämpfer samt Staubschutz abgerissen sind.



    Ich vermute, dass die Teile undicht sind und Wasser eingedrungen ist, die zu diesem Dilemma führte.


    Beide Dämpfer mit dem Heißluftföhn erwärmt und nach 15 Minuten ging die HA von selbst runter und bei der anschließenden Fahrt war das Poltern weg und das Fahrverhalten ist wieder normal.


    Habe mir sofort zwei neue Gasdruckdämpfer samt Staubschutzsatz und Stützlager bestellt... Gesamtkosten knappe 89,00 EUR inkl. Versand.


    Gruß

    Roland

    LOH

    Die LED von Osram sind nur für den i10 PA mit der Scheinwerfer Kennung "E13 2540" zugelassen. Da du schreibst 2014, gehe ich von einem IA aus, somit illegal...


    Philips hat eine Zulassung für seine LED sogar für den IA, allerdings nur für die Scheinwerfer mit er Kennung "E13 13903", das sind die Scheinwerfer ohne Abbiegelicht. Solltest du Scheinwerfer mit Abbiegelicht und der Kennzeichnung "E13 13905" haben, wäre das auch nicht zugelassen.


    Gruß

    Roland

    Eine weitere Sammelstelle befindet sich unter der Kunststoffabdeckung bei den Scheibenwischern...

    Jetzt weis ich auch, wie die Blätter und anderer Dreck da hineinkommt.


    Blätter und kleineres Geäst fällt zwischen Scheibenwischerwellen und Kunststoffabdeckung durch...



    Und ich hatte mich noch gewundert, wie so "große" Teile unter die Abdeckung kommen, wenn doch das Gitter relativ fein ist. Ein Schaumstoff oder Filz (der keine 5 Cent kosten würde) hätte das verhindert...


    Gruß

    Roland

    Ich versuche es mal so genau zu erklären, wie ich es gemacht hatte.


    Motorhaube geöffnet, damit ich nicht an die Kanten der Haube komme und hier ein "durchpolieren" des Lackes an der Haube zu verhindern.

    Den kalten Motor und die Kunststoffabdeckung samt Scheibenwischer mit Zeitungspapier abgedeckt, damit ich keine Spritzer vom Polieren darauf bekomme, die sich nur schwer wieder entfernen lassen.

    Scheinwerfer gewaschen, mit Multifettreiniger eingespritzt und erneut abgewaschen.

    Scheinwerfer befeuchtet und mit nassen 2500er-Schleifpapier die "groben" Stellen angeschliffen. Das Papier zwischendurch ins Wasser tauchen, damit es wieder sauber wird, ebenfalls den Scheinwerfer zwischendurch mehrmals nass abwischen, damit der abgeschliffene Schmutz auch weg ist.

    Du merkst es am Schleifen (Gefühl), wenn der Scheinwerfer "glatt" ist, da sich der Widerstand ändert.

    Scheinwerfer abwaschen und trocken reiben - dabei achten, dass kein Wasser zwischen Scheinwerfer und Stoßstange bzw. Scheinwerfer und Kotflügel mehr stehen bleibt.

    Scheinwerfer mit 3M grün (Schleifpaste) und harten Grünen Schwamm flächig poliert, da wo die schlimmen stellen an der oberen Seite waren natürlich mehr und länger. Achte aber darauf, dass du nie zulange an einer Stelle stehen bleibst, sonst hast du ein Problem.

    Der Scheinwerfer ist dann eher matt und die überschüssige Politur trocken abreiben.

    Denselben Vorgang mit M3 gelb (Politur) und mittleren Schwamm wiederholen, der Scheinwerfer ist zu diesem Zeitpunkt schon wieder klar. Sollten doch noch matte stellen zu sehen sein, einfach an diesen stellen nochmal nachpolieren.

    Die letzte Behandlung gibt es dann mit 3M blau (Anti Hologramm) und weichem Schwamm, das verleiht den Scheinwerfer wieder das Glanzfinish und strahlt.


    Fehler, die oft gemacht werden, bitte vermeiden!


    Zu hohe Drehzahl der Poliermaschine und zulange an einer Stelle (ohne Bewegung). Speziell Kunststoff ist da sehr empfindlich und man kann mehr kaputt machen!

    Viele sind der Meinung bei der Politur "viel hilft viel"... Das ist nicht richtig! Die Politur mit Maß verwenden, nicht zu viel!

    Wenn sich beim "abpolieren" (Politur wird auf dem Lack oder Scheinwerfer sichtbar weniger) plötzlich dicke Pasteschichten ablegen, ist das Polierpat übersättigt und sollte abgewaschen werden.

    Anschließend ohne Poliermittel auf die Maschine aufsetzen und in Bodennähe bei voller Drehzahl mehrere Sekunden laufen lassen, um überflüssiges Wasser auszutreiben.

    Jetzt kann man wieder mit der Arbeit fortfahren...


    Viel Glück!

    Roland

    Danke für deine Bilder...


    Auch dieses Mal weiß ich, was du meinst :-) Meine waren viel heftiger, aber die Bilder sagen ja nicht alles... Da ich Urlaub habe, kann ich mich dem i10 ein wenig mehr widmen. Heute habe ich das Lenkrad und den Schaltknauf nachbearbeitet...


    Für das erste Mal ist es nicht schlecht geworden.




    Kein Vergleich zu den Bildern aus #8


    Bei der Gelegenheit gabs auch gleich einen Ladekantenschutz aus Kunststoff.



    Die Kiste glänzt immer noch wie sau, auch wenn der immer im freien steht.



    Gruß

    Roland

    laut dem Meister meines Autohauses muss meine Kupplung ausgetauscht werden....

    Kannst du das mal genauer spezifizieren!?!


    Warum muss die Kupplung getauscht werden, ist diese verschlissen oder rutscht durch, oder hast du das Problem, dass sich die Gänge nicht mehr sauber einlegen lassen, weil sie nicht richtig trennt?


    Letzteres hatte ich aktuell am i10, dabei ist nur eine Kunstoffführungsbuchse aus dem Getriebe "gewandert"...


    Ist das der Fall, lässt sich da auch nicht wirklich was nachstellen, da entweder das Ausrücklager dauern mitläuft oder die Kupplung nicht sauber trennt bzw. muss bis zum letzten Punkt durchgedrückt werden, das man die Gänge einigermaßen reinbringt.


    Gruß


    Roland

    Danke für deine Erklärung zum Thema Meguiars UC, ich habe auch verstanden wie du das meinst :-)


    Aber es ist, wie bereits geschrieben, ein Kompromiss... Will ich noch Kratzer entfernen, lösen sich die Partikel unter Umständen schon auf.

    Dann habe ich noch den Unterschied zu den verschiedenen härten vom Polierschwamm. Der für die Schleifpaste ist relativ hart, der für das anti Hologramm eher weich wie Watte.

    Ich hatte den i10 schon einmal komplett durchpoliert und anschließend an der Motorhaube entfettet, um eine 9H Beschichtung aufzutragen... Herzlich willkommen bei "guter Idee, schlechter Idee"!?! Bei dem Lack von Hyundai hatte ich anschließen Pippi in den Augen, bis ich die "Wolken" von der Motorhaube wieder runter hatte.

    An meinem Mercedes war das Zeug super, dachte einfach, ich tue dem i10 damit einen Gefallen - eben falsch gedacht.


    Gerne kann ich dir noch ein Detailfoto vom Scheinwerfer machen, ebenfalls nach dem Winter - so sehen alle ob oder wie das hält.


    Und ja, das Fahrzeug steht "nur" draußen, und meistens in der prallen Sonne. Das sollte er aber auch aushalten, sonst hätte es kein Auto werden sollen 8o


    Zum Thema Sitzschienen, habe ich das alte Thema wieder gefunden. So hatte ich damals das Fahrzeug vom Vertragshändler zurückbekommen - Link


    Und anschließend noch weiter beschädigt - Link


    Gruß

    Roland

    Vielen Dank für dein Angebot, aber ich lasse das einfach mal so.

    Sollte es wieder schlimmer werden, kann ich jederzeit wieder drüber polieren.


    Bei dem Fiat Punto Evo meiner Mutter gab es dasselbe Problem mit den vergilben der Scheinwerfer und der rauen Oberfläche.

    Da habe ich diese Prozedur mit meinen Mitteln das erste Mal angewendet, um die Scheinwerfer zu retten. Die sehen auch heute noch so aus wie frisch aus der Verpackung. Bis dato gibt es kein Anzeichen von Versprödung oder Vergilbung.


    Zum Thema Politur bleibe ich bei meinen Mitteln. Ich kenne das Meguiars UC nicht.

    Aber von der Logik her, geht man immer einen Kompromiss ein, auch wenn man sich 2/3 der Arbeit spart.


    Die grüne Schleifpaste hat grobe Bestandteile, die grüne Politur nur kleine, und das anti Hologramm praktisch überhaupt keine.

    Wie soll man das mit einem Mittel und einem Arbeitsgang bewerkstelligen?


    Die grüne Schleifpaste nimmt man eigentlich nur für "gröbere" Kratzer, allerdings ist das bei dem Phantom Black eher ein muss.

    Da reicht es schon, wenn man mit einem Taschentuch über den sauberen Lack wischt, damit wieder kleine Kratzer zu sehen sind.


    Aber das kann jeder so handhaben wie er will und es für richtig hält. Zumindest behalte ich das Meguiars UC mal im Auge :-)


    Jetzt steht erst noch die Renovierung des Lenkrades und das Lackieren der Sitzschienen an.

    Auch das dritte Lenkrad hat, wie im Thread zu sehen, einiges an Farbe verloren. Ansonsten hat es keinerlei Beschädigungen, ebenso wenig wie der Schaltknauf.

    Die Sitzschienen rosten schon wieder. Diese wurden beim Service mal ausgebaut und lackiert - was sich beim Vertragshändler als unendliche Geschichte entpuppte, da bei jedem Besuch, um einen Mangel abzustellen, neue Teile beschädigt wurden.


    Gruß


    Roland

    Hallo ethanoly


    meine Scheinwerfer vom i10 habe ich nicht nachträglich beschichtet.

    Die schlimmsten Stellen habe ich vorab mit einem 2000er-Schleifpapier nass bearbeitet, den Rest dann mit der Maschine in 3 Durchgängen poliert.


    Da brauche ich keine Angst zu haben, dass die Schlauchschelle irgendwelchen Schaden anrichtet, da kein Druck in diese Richtung ausgeübt wird. Die Führungsbuchse wandert nur durch die Vibrationen und der Kupplungsbewegung nach oben - was sie ja nicht soll -, einen Druck seitens Getriebe gibt es da nicht.


    Nachdem ich das Fahrzeug gewaschen und getrocknet habe, fing ich mit dem polieren an.


    Dazu habe ich Poliermittel von 3M, die ich mit den unterschiedlichen Schwämmen anwende.


    Schleifpaste grün - grünen Schwamm (hart)

    Politur gelb - gelben Schwamm (mittel)

    Anti Hologramm blau - blauen Schwamm (weich)


    Nach jeden Durchgang muss die restliche Paste entfernt werden.


    Eine Versiegelung habe ich noch nicht aufgetragen, da ich so schon mind. 3 Liter Wasser ausgeschwitzt hatte und ich heute mit einem Ganzkörpermuskelkater zu kämpfen habe :-)


    Leider habe ich gestern keinerlei Bilder gemacht, aber hier noch eines von der letzten Reinigungsaktion, damit man besser erkennt, worum es eigentlich geht.



    Gruß


    Roland


    EDIT: Hatte ich total vergessen, die Scheibenwischerarme habe ich auch abgeschliffen und in Schwarz matt lackiert, da hier die originale Farbe auch förmlich abblätterte.


    Gestern habe ich gut 1 kg Sand, Dreck und Erde aus dem Fahrzeug entfernt - nicht vom Innenraum. :-)


    Die Hauptauffangbehälter für den Dreck von der Straße sitzen am Schweller, hinter den Radhausschalen an der VA. Hier sammelt sich feiner Sand an, der immer schön feucht ist. Hier im Forum hatte ich das schon einmal erwähnt und Bilder gepostet.


    Eine weitere Sammelstelle befindet sich unter der Kunststoffabdeckung bei den Scheibenwischern. Hier hatte ich ebenfalls grobe Verschmutzungen von Blättern usw., die mir sogar den Ablauf auf der Fahrerseite verstopften.


    Dazu müssen die Scheibenwischer demontiert werden und die 4 Kunststoffstopfen von der Abdeckung aus dem Motorraum entfernt, und der Schlauch für die Waschdüsen auf der Beifahrerseite abgesteckt werden. Anschließend kann man das Teil in Fahrtrichtung herausnehmen.


    Dann hab ich den kompletten Wagen gewaschen und mit der Maschine poliert - insgesamt 3 Durchgänge. Die Farbe Phantom Black ist schon mega empfindlich, aber die Flut an kleinen Kratzern sind jetzt alle weg und der Lack glänzt wie neu :-)


    Dabei habe ich auch die Scheinwerfer poliert, die haben sich vor allem an der Oberseite und Richtung Fahrzeuginnenraum vergilbt und die Beschichtung brach schon auf... Die sehen jetzt auch wieder aus wie neu :-)


    In der letzten Zeit war teilweise die Kupplung etwas komisch zu betätigen, wie wenn sie nicht wirklich trennen würde und ab und an gab sie auch Geräusche (Quietschen) beim Drücken ab. Seil Fetten usw. brachte leider keinerlei Besserung... Also habe ich mir das auch mal genauer angesehen und den Fehler gefunden, die vermutlich mehrere haben müssten.


    Nachdem ich das Seit am Getriebe ausgehängt hatte, bemerkte ich, dass der "Hebel", der ins Getriebe geht, Spiel hat und wackelt.

    Erst nach etwas herumprobieren, merkte ich, dass eine Kunststoffbuchse, die diesen Hebel führen soll, vom Getriebe nach außen gewandert ist, und das mehrere cm. Diese Buchse lässt sich auch wieder problemlos zurück, in das Getriebe drücken, wo sie eigentlich hingehört. Irgendwie scheint, dass ein Konstruktionsfehler zu sein, dass die Buchse jederzeit wieder nach oben wandern kann.

    Ich habe das einfach mit einer kleinen Schlauchschelle gelöst, die ich über den Hebel platziert habe, damit die Buchse da bliebt, wo sie soll.


    Mit der ganzen Aktion habe ich gestern meinen ersten Urlaubstag verbraten, aber das Ergebnis ist sehr gut geworden :-)


    Gruß

    Roland

    Zum Thema "abgeranzte Innentürgriffe" gibt es auch was neues...


    Mittlerweile habe ich beide ausgetauscht, Arbeitsaufwand ca. 15 Minuten für beide Seiten, Kostenpunkt ca. 35 EUR netto (inkl. Versand und beide Seiten).


    Aber erst einmal eins nach dem anderen...


    Die Innentürgriffe am i10 waren schon mehr als schäbig. Die Beschichtung löste sich richtig ab. Weder meine Frau, noch ich tragen irgendwelche Ringe oder putzen das Fahrzeug mit scharfen Reinigern.


    Ich gehe jetzt einfach mal von einem Produktionsfehler bei den "frühen Modellen" aus, auf der Innenseite sieht man, wie die Beschichtung eine Menge Blasen wirft, die dann irgendwann aufbrechen und dabei die Beschichtung großflächig abgeht.



    Die Montage gestaltet sich relativ einfach... Pro Türe sind es 3 Kreuzschlitzschrauben und dann müssen noch die beiden Seilzüge umgehängt werden. Wieder zusammenbauen und freuen.


    Eigentlich braucht es dazu auch keine Anleitung, da alles selbsterklärend ist... Wer aber nicht weis, wie man die Türverkleidung beschädigungsfrei ausbaut, kann sich das Video zu Hilfe nehmen.


    https://youtu.be/XNu1eozoZTo?si=k8QZbrgqi3OY8BKv


    Dann ist es nur noch eine weitere Schraube, die man entfernen muss, um den Hebel abzubekommen.

    Die Seilzüge sind nur eingehängt, dazu braucht man kein Werkzeug.


    Bestellt habe ich die Innentürgriffe bei tarostrade.at , kommt aber aus Bulgarien und hat ca. 1 Woche Lieferzeit.


    Türgriff innen rechts - Link

    Türgriff innen links - Link


    Und am Ende sieht wieder alles aus wie neu...



    Als nächstes werde ich mich dem Lenkrad und dem Schaltknauf widmen.


    Da gibt es tolle Leder-Färbe Sets. Dann sehen die Teile auch gleich wieder besser aus.


    Gruß

    Roland

    Der Kleine hat wieder frischen TÜV und alles läuft super. Bei der Hauptuntersuchung wurde noch ein Traggelenk auf der Fahrerseite bemängelt, das inzwischen auch getauscht wurde. Erst jetzt erkennt man beim Fahren, wie gut der i10 wieder läuft. Gefühlt mindestens doppelt so gut wie vorher.


    Noch eine Info zum FAI TCK334VVT Satz... Im Gegensatz zu den ab Werk verbauten Nockenwellenverstellern, hat nur einer eine Markierung zum Überprüfen der Steuerzeiten, der rechte hat keine Nut zum Vergleichen. Gut zu erkennen am letzten Bild aus #26


    So sieht das ab Werk aus.


    Trotzdem war das Auflegen der Kette problemlos möglich. Die Kette selbst hat drei Markierungen, sowie die Versteller und das untere Zahnrad. Die Kettenmarkierungen müssen nur dort aufgelegt werden, wo die Markierungen sitzen, schon ist alles gut.


    Gruß

    Roland