Beiträge von kb33181

    Lieber J-2 Coupe,


    du schreibst ja immer interessante Beiträge und behauptest spannende Sachen. Was ist denn der signifikante Unterschied zwischen Radbolzen (in diesem Fall wohl eher: Radmuttern) für Leichtmetallfelgen und Stahlfelgen?


    Alu- und Stahlmuttern unterscheiden sich in der Materialhärte

    Diese Aussage ist so korrekt. Hat nur nichts mit dem Problem zu tun - mir sind Radmuttern aus Aluminium bei alltagstauglichen Kraftfahrzeugen noch nicht untergekommen.


    Ciao
    Klaus

    Ich verstehe nicht, dass der Händler, bei dem das Fahrzeug gekauft wurde, 300 km weit weg ist. Soooo dünn ist das Hyundai-Händlernetz doch garnicht.
    Erster Ansprechpartner bei solchen Problemen ist eigentlich immer der Verkäufer. Der hat nämlich auch Gewährleistung zu erfüllen. Ob er seine Kosten hinterher kreativ über die Garantie des Herstellers abrechnet kann dir egal sein. Die Gewährleistung gibt dem Käufer aber weitergehende Recht als die Garantie (besonders in den ersten 6 Monaten nach Vertragserfüllung).
    Also: Zunächst dem Verkäufer schriftlich per Einschreiben den Mangel melden und GEWÄHRLEISTUNG geltend machen. Gleichzeitig den Verkäufer auffordern, den Mangel zu beheben. Dafür eine angemessene Frist setzen - z.B. 14 Tage. Dann den Verkäufer kommen lassen mit Lösungsvorschlägen bzgl. Ablauf und Kostenübernahme (Nutzungsausfall, Wegekosten, Ersatzfahrzeug für die Reparaturzeit, Zeitaufwand für Schriftverkehr, ggf. Rechtsberatungskosten - da lässt sich einiges finden). Dann weitersehen.

    Kennst du http://www.felgenoutlet.de ?


    Da kannst du Modell deines Fahrzeuges auswählen und bekommst passende Felgen angezeigt. Kannst noch Filter für Größe, Farbe & was weiß ich noch setzen.
    Dann klickst du bei den Ergebnissen deine favorisierte Felge an und bekommst genauere Informationen dazu. Unter anderem gibt's da einen Textblock mit der Überschrift 'Felgeninformation'; darunter gibt es den Punkt 'TÜV-Gutachten'. Dort kannst du dir alle notwendigen Dokumente anschauen & runterladen.

    Ich glaube, das hatte nicht direkt mit der Autolock-Funktion zu tun. Die 15 km/h hatte er ja wohl schon drauf, BEVOR er an dem Tor zur Einfahrt angehalten hatte. D.h., die Türen waren schon verriegelt. Ich weiß nicht, was der Hyundai für Schalter im Türschloß/an der Tür hat. Wenn z.B. ein Schalter für den Zustand der Türverriegelung zuständig ist und ein anderer Schalter dafür, ob die Tür offen oder geschlossen ist, dann kann es schon passieren, dass sich das Fahrzeug selbst wieder verriegelt. In diesem Fall ist der Schalter für die offene/geschlossene Tür defekt. Das Steuergerät erkennt, dass die Türverriegelung geöffnet wurde, erkennt aber nicht, dass die Tür geöffnet wurde. Nach einiger Zeit wird die Tür wieder verriegelt, weil für das Steuergerät nichts passiert ist.


    Sollte die Innenbeleuchtung angehen, wenn du die Fahrertür öffnest? Tut sie es?


    Ich hoffe, das war verständlich.


    Ciao
    Klaus

    Ich fahre seit Ende Nov. 2013 einen i20 1.1CRDi, 3-Türer, 5-Star-Edition und Goldpaket. Ich habe inzwischen knapp 12tkm auf der Uhr und bin bei spritmonitor (für tatsächliche Verbräuche) unter dem gleichen Nick wie hier unterwegs: kb33181.
    Ich benutze das Auto für meine tägliche Arbeit als EDV-Techniker - das heißt, ich habe die Rücksitze ständig umgeklappt und fahre hier in der ländlichen Gegend einen Mix von Landstraße, Autobahn und innerorts. Angeschafft habe ich dieses 'Billig'-Auto, weil mir mein VW T5 im Unterhalt zu teuer wurde.
    Der i20 ist ein tolles Auto! Soviel Auto für (vergleichsweise) so wenig Geld. Der Motor ist ein Gedicht: sehr laufruhig, ziemlich drehmomentstark, sparsam. Das 6-Gang-Getriebe hilft auch beim Sparen und -wenn es sein muß - beim flott fahren, dann muß man allerdings ziemlich viel schalten. Ansonsten ist die Ausstattung super; das einzige, was ich noch hätte nehmen sollen, ist die GRA (Geschwindigkeitsregelanlage = Tempomat).
    Das einzige Manko bisher: Die Lieferzeit von 7 (sieben!) Monaten - aber es hat sich gelohnt.

    Empfehlenswerte Techniken für elektrische Verbindungen in Fahrzeugen sind:


    a. Schneid-Klemm-Technik
    b. Crimpverbindungen
    c. Steckverbindungen
    d. Wire-Wrap-Technik


    zu a.


    Typischer - und bekannter - Vertreter der Schneid-Klemm-Technik ist der Stromdieb. Hierbei wird eine Litze - also ein Leiter, der aus mehreren feinen Drähtchen innerhalb der Isolierung besteht - in einen gabelförmigen Metallkontakt geschoben, so dass die äußeren 'Gabelzinken' die Isolierung durchschneiden und der Leiter zwischen den 'Gabelzinken' zu liegen kommt. Dabei kerben die 'gabelzinken' durch ihre Formgebung den Leiter ein. Durch das Eindrücken des Leiters zwischen die beiden 'Gabelzinken' werden diese auseinandergedrückt und erzeugen dadurch eine Federkraft auf den Leiter. Das ergiebt eine sichere und vibrationsfeste Verbindung.
    ampersand (= engl. für 'Kaufmanns-Und' [&]) behauptet, der Querschnit des Leiters würde verringert. Das ist nicht so, da der Leiter an den eingekerbten Stellen ja mit leitfähigem Material der 'Gabelzinken' aufgefüllt wird. Voraussetzung ist selbstverständlich, das die verwendete Schneidklemme zu dem Leiterquerschnitt passt.


    zu b.


    Crimpverbindungen, oder auch 'Quetschverbindungen', kennt heder, der schon einmal einen Blick auf Autoelektrik geworfen hat. Die abisolierten Litzenenden werden von einem Blechstreifen oder einer Metallhülse umschlossen und dann in Form gepresst, so dass der Leiter festgeklmmt wird. Auch diese Verbindung ist federbelastet und damit vibrationsfest. Die Hülsen oder Blechlaschen, die verpresst werden, müssen zum Lieterquerschnitt passen - ebenso das Preßwerkzeug (Crimpzange).


    zu c.


    Stecker - sollte klar sein: Zwei in- oder aneinder passende, feste Metallteile, die mittels entsprechender Führungen gegenseitigen Kontakt herstellen. Auch hier wieder der federbelastete Kontakt wegen der Vibrationsfestigkeit. Bei der Verkabelung im Auto sind zur Stromversorgung die AMP-Steckverbinder mit 6,3mm Breite weitverbreitet. Hier besteht eine Steckverbindung aus der flachen Kontaktlasche und dem Gegenstück mit umgebördelten Seiten. Diese umgebördelten Seiten erzeugen die Federkraft und leiern gelegentlich aus, so dass der Kontakt schlechter wird. Läßt sich durch nachbiegen beheben.


    zu d.


    Wire-Wrap-Technik ist ursprünglich eine Verbindungstechnik aus der Luft- und Raumfahrt, wo es auf (wieder einmal) Vibrations- und Temperaturgangfestigkeit ankommt. Wire-Wrap ist heute fast komplett durch Schneid-Klemm-Technik abgelöst worden.
    Bei der Wire-Wrap-Technik wird ein isolierter Leiter mit einer definierten Zugkraft um einen scharfkantigen (!) Pfosten aus leitendem Material gewickelt. Dabei durchdringen die scharfen Kanten des Pfostens die Isolierung des Leiters und der - durch den Zug gespannte - Leiter wirkt wie eine Feder, die sich zusammenziehen will, und spannt sich an den Ecken des Pfostens fest. Auch wieder Federspannung - also auch vibrationsfest.
    Der Kontakt wird ja nur durch die durchdrungenen Stellen an den Ecken des Pfostens hergestellt, so dass zur Erreichung einer ausreichenden Kontaktfläche der Leiter mehrfach um den Pfosten gewickelt werden muß.
    Zum Wickeln gibt es ein spezielles Werkzeug ('Wire-Wrap-Pistole'),an dem man die Zugkraft - je nach Material und Querschnitt des Leiters - einstellen kann.


    Zum Schluß noch:
    Lötverbindungen sind für Verbindungen im Fahrzeug ungeeignet, weil sie nicht vibrationsfest sind. Sie können auseinanderbrechen und dadurch einen hohen Widerstandswert erhalten. Bei Signalen von Sensoren kann das zu falschen Messwerten führen; bei Stromfluß kann das zu Wärmeerzeugung - und final zum Brand - führen.



    Ich hoffe, ich konnte helfen.