(BC3) Überraschung beim Verbrauch

  • Passt zu meiner Erfahrung. Zeigt der BC Restreichweite Null an, kann man noch etwa 50 km fahren, kommt also im Normalfall noch bis zur nächsten Tanke.


    Wer es ganz genau wissen will: vollen 5 L-Kanister in den Kofferraum und fahren, bis der BC Null km Restreichweite anzeigt, km-Stand merken. Weiterfahren, bis die Kiste anfängt, zu muckern. Nicht komplett leer fahren, das könnte die Kraftstoffpumpe übel nehmen. Gemerkten km-Stand vom aktuellen Stand subtrahieren und man weiß, wie weit man noch mit „leerem“ Tank kommt, Kanister einfüllen, tanken fahren.

    Betreffs 1. Absatz: umgekehrt wäre schlimmer - es ist sicherlich Absicht, eher (zu) frühzeitig zum Tanken zu mahnen ;)

    Betreffs 2. Absatz: Das Procedere wäre auch mir zu 'aufregend', muss das ebenfalls nicht soo genau wissen. Zumal wir i.d.R. eh frühzeitig, bei höchstens halb leerem Tank, nachfüllen. Zumeist erledigt das meine Frau inzw., auf dem wöchentlichen Weg zum Dorfbäcker einige Orte weiter. Da kommt sie nämlich eh an der Tanke vorbei, die inzwischen weit und breit die deutlich günstigste ist. Und dann wird eben nachgetankt - und wenns auch nur 15 l oder so sind. :)

  • Mir war nicht bewusst, dass wenn man mit der empfohlen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf der Autobahn unterwegs ist, zum Wutbürger zählt.

    Das hat er auch gar nicht gemeint. Musst mal richtig lesen.

  • Das Procedere wäre auch mir zu 'aufregend',

    Das mache ich einmalig, wenn ich das Auto neu habe. Ansonsten tanke ich meistens, weit bevor die gelbe Lampe angeht bzw. die Warnung vor niedrigem Kraftstoffstand im Display erscheint. Aber es ist gut zu wissen, was noch ginge, wenn es drauf ankommt. Bin da vielleicht bisschen vom Motorrad ‚versaut‘, das hatte nur 150 km Reichweite mit vollem Tank 8).


    Und dann wird eben nachgetankt - und wenns auch nur 15 l oder so sind. :)

    Siehe oben, soviel passte gar nicht in den Tank vom Motorrad ;). Beim Auto tanke ich eher erst dann nach, wenn der Füllstand unter 50% fällt und der Preis günstig ist.

  • Naja, wenn man mit 105 auf der Autobahn parkt, sollte der Verbrauch keine Überraschung sein.

    Wenn man nur in D unterwegs ist, fehlt evtl. ein bisschen der Überblick, wo im benachbarten Ausland 105 km/h nicht als Parken sondern als Geldbeutel schonend bezeichnet wird.;)

  • In Österreich Überland auf der Landstraße hatte ich mal mit meinem Bayon 48V im ECO-Modus inkl. Segeln einen Verbrauch laut der Anzeige vom BC von 4,0 L/100km.


    Da die Fahrten im Segelmodus mit abgeschaltetem Motor (Drehzahl 0) nicht verbrauchsmindernd vom BC berücksichtigt werden, wird der Verbrauch sogar eher bei 3,8 gelegen haben.

  • Hallo zusammen, mich würde interessieren wie viel km ihr mit eurem Hyundai i20 max gefahren seid ohne zu tanken, also mit einem Volltank!

    Ich habe maximal jetzt 686 km geschafft,und es waren noch 15 km Restreichweite angezeigt, also hätte ich 700 km geschafft bevor die Anzeige 0 km gezeigt hätte, meiner ist ein normaler 1.0 100 PS ohne Mildhybrid,

    Was habt ihr so geschafft max,

    Denke es wären auch 800 km möglich, dann müsste man aber auf der Autobahn hinter LKW mit 85 kmh Schleichen

  • Zum Vergleich der GB mit 1.2er 84 PS:

    Maximale Reichweite 959 km erreicht mit 50 Liter Tank (eigentlich passen 55 Liter rein mit befüllen nach dem Abschalten).

    Das aber bei besten Bedingungen (Monat September ohne Klima, ca. 18°C).

    Zudem immer 8,5 Liter zusätzlich eingefüllt nach dem Abschalten der Zapfpistole (siehe oben)!

    Selten unter 800 km Reichweite bei flotter Fahrt. Mit sehr defensiver Fahrt haben einige bestimmt schon 1.100 km und mehr erreicht.

  • Ich finde es schade, dass der jetzige i20 nur 40 Liter hat, der alte aber 50 Liter. Anstatt sich zu verbessern, verschlechtert er sich in diesem Bereich. Selbst der olle Corsa C (den wir noch haben) hat mehr Fassungsvermögen als mein i20. Aber so ist das bei vielen Neuwagen.

  • Ich meine wirklich gefahren und nicht das was angezeigt wird! Ich wie gesagt Erst gestern 686 + 15 Restreichweite also 700 wären es gewesen, wobei da war ca 380 km Langstrecke dabei, ohne Langstrecke wären es bestimmt nur 630 oder so geworden

  • Mister X

    Dagomys

    Ich muss dazu folgendes vorab sagen:

    1) Ich tanke immer recht frühzeitig, also meistens bevor das bitte tanken Symbol erscheint. Deshalb komme ich selten auf hohe Werte "seit Auftanken"

    2) Ich tanke immer nur bis zum 1. Klick der Zapfpistole, um den Verbrauch besser berechnen zu können.

    3) Ich fahre im ECO-Modus inkl. dem sog. Segelmodus bei meinem Bayon 48V, deshalb sind die Angaben des Bordcomputers und die angegebene Restreichweite beim Tanken nicht korrekt bzw. der Verbrauch tendenziell zu hoch und die noch vorhandene Restreichweite zu niedrig!


    Auf jeden Fall hatte ich bei einer Tankfüllung mit Langstreckenfahrt einen tatsächlichen Verbrauch von 5,09 l/100km (selber gerechnet). Bei einem 40 Liter-Tank macht das ja eine theoretische Reichweite von 785 km. Ansonsten kann ich sagen, dass ich mal bei gefahrenen 600 km seit Auftanken getankt habe mit einer angegebenen Restreichweite von ca. 40 km (auch Langstrecke natürlich) . Es sind aber nur 32 Liter bis zum 1. Klick reingegangen. Also waren ja noch 8 Liter drin. Das heißt, ich hätte noch ca. 140 km fahren können. Also in Summe 740 km.


    Die Restreichweitenanzeige richtet sich beim Volltanken nach dem angezeigten Verbrauch der vorherigen Tankfüllung. Das ist zumindest meine Beobachtung: Wenn ich einen niedrigen Verbrauch der vorherigen Tankfüllung hatte, zeigt die Restreichweiten-Anzeige nach dem Volltanken einen sehr hohen Wert an und andersrum eben!

  • .... und vmtl. gehen noch ca. 5 Liter bis oben hin rein (beim GB sogar satte 8,5 Liter zusätzlich!). Müsstest mal das Forum durchsuchen, ob einer ne exakte Angabe gemacht hat, wieviel dort letztlich eingefüllt werden kann.

  • Wenn man viel Landstraße fährt, sind Verbräuche von 4,x verbunden mit Reichweiten von 800-900km mit dem 40 Liter Tank möglich. Der WLTP-Verbrauch Landstraße liegt ja bei 4,7 l/100km.

  • 1L T-GDI mit 100PS


    So ein toller Motor, schöne Kraftentfaltung, sparsam und als N-Line hört er sich dazu auch noch sehr knackig an, super Verhältnis zwischen Leistung, Wirtschaftlichkeit und Tankvolumen. Ich bin an der Tankstelle immer wieder erstaunt, mit welch' geringen Spritkosten ich sehr komfortabel und nie untermotorisiert von A nach B komme.


    Klar macht mein Vectra C OPC mit 2.8er V6 Turbo und 280PS mehr Spaß, gönnt sich aber auch mehr als das Doppelte an Sprit :D

  • Ehrlich gesagt, das Auto ist alles andere als sparsam, wird sogar bei Test von ADAC und anderen Presseartikel geschrieben, das Auto hat nur 3 Zylinder und 1.0 Motor, und sollte noch etwas weniger verbrauchen als er tut. Nur zum Vergleich, das andere Auto was wir noch haben, ein Opel Corsa 1.2 4-Zylinder und 80 PS von 2005, verbraucht bei gleicher Fahrweise das gleiche bzw 0.2-0.4 mehr. Wozu dann einen 3-Zylinder bauen mit 999 ccm? Damit er marginal einen Hauch weniger verbraucht als ein 4-Zylinder mit mehr Hubraum? Dann lieber einen 4-Zylinder mit mehr Hubraum, dann kann er ruhig minimal auch etwas mehr verbrauchen als ein komisch brummender 3-Zylinder. Und die 100 PS merkt man nur im Sportmodus mit deutlichen Turboloch, im Komfort Modus macht das Auto keinen Spaß mehr.

  • Mister X

    Wie wenig sollte denn ein 1 Liter Motor mit 100 PS brauchen deiner Meinung nach?


    Dein Corsa C ist auch ca. 150-300 kg leichter, als ein Hyundai i20 und bringt maximal 110 Nm Drehmoment auf die Straße bei 4000 Touren.

    Den darf man schon ordentlich treten, damit er vom Fleck kommt.

    Es gibt zudem auch noch die Physik und die kann man eben nicht so einfach überlisten. Roll und Luftwiderstände sind nun mal da und dazu braucht es Kraft, um sie zu bezwingen.


    Nach unten hin ist halt irgendwo auch mal Ende. Natürlich könnte man das 3 Liter Auto wieder aufleben lassen, in der Praxis wird es halt niemand kaufen. Das zeigten schon Modelle wie der Audi A2 oder der VW Lupo 3L TDI. Da ist halt dann nix mehr mit großartig Komfort und schöne Extras. Da findet man das nötigste und das wars. Will halt keiner. Der Kunde will halt elektrische Fensterheber, Klimaanlage, potentes Soundsystem, schicke Optik und auch Leistung. Auf sowas müsste man dann eben verzichten.


    Viel besser ist doch, was man in den letzten Jahrzehnten an Leistung bei gleichbleibenden oder niedrigeren Verbräuchen raus holt.

    Heute haben Kleinwagen 100-150 PS dank Turbo, selbst mit kleinem Dreizylinder, schaut man sich den Toyota Yaris GR an, kommt die ganze Perversität erst zum Vorschein: 280 PS aus drei Töpfen und dann unter 9 Liter Normverbrauch. Solche Leistungsmerkmale hatte man vor 20-25 Jahren bei Oberklassemodellen, dann mit sechs oder acht Töpfen und Verbräuchen um 12 Liter auf dem Papier und wahrscheinlich 16 Liter im RealLife.


    Die Mitte hat hier wohl den größten Sprung hingelegt. Kompaktwagen und die Mittelklasse, welche die breiteste Käuferschicht haben. Da hat man heute eben ein breites Leistungsspektrum, von rund 100 PS bis hin zu 500, und das alles mit technischen Mitteln, die für relativ humane Verbräuche sorgen angesichts der teils brutalen Leistung, die solche Autos mittlerweile haben. Da fährt man heute einen 250 PS Benziner auch mal mit acht Litern, absolut machbar durch Aufladung, elektrische Unterstützung und andere Mittelchen.


    Toyota hat ein mit Hybridtechnik vollgestopftes Modell vom Yaris im Programm, 130 PS mit stufenlosem Getriebe und selbst der hat einen Normverbrauch von 4,2 Litern. In den Verbrauchsregionen geht es fast nicht mehr weiter runter. Und ganz ehrlich, wenn ich dafür dann 36.000 Listenpreis habe bei Vollausstattung, kaufe ich keinen Kleinwagen mehr.

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