TÜV AU Partikelgrenzwerte überschritten

  • Hallo zusammen,


    nun melde ich mich mal wieder nach so langer Zeit. Heute waren wir beim 7-Jahres TÜV. Womit ich am wenigsten gerechnet hatte, ist bei der AU durchzufallen. Der Partikelgrenzwert wäre beim 1,6l 128 PS CRDi bei 250.000, wir hatten dagegen 600.000. Im OBD2 Fehlerspeicher war dagegen laut TÜV Bericht kein Fehler eingetragen.


    Kennt jemand das Problem, oder hat so etwas ähnliches bereits gehabt?

  • Nenn doch mal einen km Stand - der dürfte ja in dem Falle nicht unerheblich sein.

  • Ist aber trotzdem ein wichtiges Detail. Wir wissen doch nicht, ob es 50 oder 300.000km sind.

  • Aber was bringt es dir zu wissen, daß er 300 tkm oder nur 50 tkm gefahren ist? Gibt halt Dinge, die mal früher defekt gehen als andere. Ford hat da auch paar Modelle mit BJ 2018, die bei 50 tkm ein defekten DPF haben können. ;)


    Bei den Zahlen gibt es auch nichts großartiges zu sagen, als das der DPF defekt ist. Reinigen bringt nichts dabei.

  • Nenn doch mal einen km Stand - der dürfte ja in dem Falle nicht unerheblich sein.

    Hallo zusammen,


    Sehe ich genauso. 7 Jahre und 300.000km sind ganz andere Ausgangsbedingungen als 7 Jahre und 30.000km.


    Die aktuellen Messgeräte mit Partikelzählung sind sehr anfällig ggü. Störgrößen. Ich erreiche 600.000 PM auch indem ich die Sonde vorher in die Nähe von Lösungsmitteln lege. Wenn man mal mit einer Kippe in die Sonden haucht kommen wir sogar oberhalb 2.000.000 PM raus.


    Bei Kurzstreckenfahrzeugen hilft eine Regeneration, soweit durchführbar und noch praktikabel. Bei Langstreckenfahrzeugen kann der Ascheanteil zu hoch sein. Hier erfolgt aber eine Serviceanzeige. Knickt man aber den Schlauch, hat man alle Partikel in der Sonde und schafft auch keine Grenzwerte mehr.


    Somit würde ich erstmal prüfen, bevor man Diagnosen über defekte DPF stellt :prost:


    VG

    Ich hab 'nen Zettel hinterlassen, doch ich hatte keinen Stift :grrr:

  • Heutzutage würde ich mich über gar nichts mehr wundern. Ich denke mal, alles ist möglich.
    Vielleicht solte man ihm raten, eine andere HU-Stelle aufzusuchen. "Merkwürdige" Diagnosen sollte man vielleicht doppelt abklären lassen - wie nach einem kommischen Arztbefund.

  • Merkwurdig ist an dem Test nicht soviel. Es ist bekannt das ein gerissener DPF vorher oft nicht erkannt wurde und diese Messung dies halt herausfindet. Und man muss sich auch im klaren sein das die Hersteller momentan alles billiger produzieren , als früherund Dinge früher das zeitliche segnen..


    Zumal die Messung ja eigentlich auch wiederholt wird um störgrösen auszuschließen.


    Wenn man durchfällt würde ich ein neuen DPF kaufen und den nach Bestandender au wieder ausbauen und den alten einbauen ;)


    Für meinen ix20 Diesel soll der Austausch 50euro kosten, das neuteil aber 4000euro...

  • An sich würde ich erstmal eine vernünftige Diagnose stellen. Auch Cent-Artikel können problemlos diese Emissionswerte erzeugen. Lieber einmal mehr schauen, als sinnlos irgendwas zu tauschen, ohne die Ursache zu kennen.


    #Humor on# Anderenfalls sollten heutige Fahrzeuge doch einen Partikelfilterrisssensor haben wenn mich nicht alles täuscht :D:wech: #Humor off#

    Ich hab 'nen Zettel hinterlassen, doch ich hatte keinen Stift :grrr:

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