Was bin ich froh, dass ich zusätzlich zu meiner Vollkasko noch eine weitere Versicherung abgeschlossen habe, sodass ich bei einem Schaden nicht den Zeitwert sondern den Anschaffungswert erstattet bekomme; und das für gerade mal 12 € im Monat. Wird hoffentlich nie zum tragen kommen, aber wenn dann lohnt es sich wenigstens.
Auf Wiedersehen, kleiner Hyundai
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Erzähl mir mehr davon.
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... und vor allem wie lange das gilt. Meist nur zwei oder drei Jahre.
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Nein, die Laufzeit beträgt 5 Jahre.
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Ah, nur 5 Jahre.
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Ja, solange die Garantie für den kleinen läuft. Ob es danach noch Sinn macht oder verlängert werden kann, weiß ich nicht. Kann ich mir aber nicht vorstellen.
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Momentan liegen ja Gebrauchtwagenpreise auf hohem Niveau. Würde sich das überhaupt lohnen? 🤣
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Also im Moment würde es sich tatsächlich lohnen, den kleinen zu verkaufen. Aber ich gebe ihn nicht mehr her
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Wahrscheinlich wird es bei uns kein "auf Wiedersehen", aber dennoch sitze ich staunend vor einem KV nach unverschuldetem Unfall in Höhe von 2200€ für eine neue Heckstoßstange.
Das ist echt Wahnsinn. Als Geschädigter ist mir das ja grundsätzlich egal, aber jetzt brauche ich dafür wohl ernsthaft ein Gutachten, damit die gegnerische Versicherung das zahlt. Bevor es dann blöd wird, nehme ich mir auch einen Anwalt.
Die 1000€ Bagatellgrenze ist da schon mit der kleinsten Delle in einem Bauteil überschritten, also quasi nicht mehr existent.
Und dass durch das alles die Versicherungsbeiträge grundsätzlich eher steigen, dürfte auch klar sein.
Ob man den 12jährigen durch den Anstubster bei Schritttempo vielleicht in einem wirtschaftlichen Totalschaden rechnen will?
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Ja, leider summiert sich ein Schaden sehr schnell in ungeahnte Höhen. Ich hatte unlängst die Erfahrung selbst, ebenfalls unverschuldet, gemacht. Beim Spurwechsel hat man mich wohl "übersehen" und vor dem rechten Vorderrad an der Stoßstange getroffen. Selbst als Fachmann hätte ich das Ergebnis nicht erwartet. Optisch die Stoßstange etwas eingedellt und verkratzt, mehr war erst einmal nicht zu sehen.
Nachdem die Stoßstange ab war kam es dann doch schlimmer, denn die LED Scheinwerfer und LED Nebelleuchten waren an den Halterungen abgerissen und der Frontträger verschoben. Da waren wir mal schnell bei ca. 10.000 €.
Ich habe die gesamte Abwicklung über meinen Lackierer gemacht, weil ich keine Lust hatte mich darum zu kümmern. Er hat eine Bestandsaufnahme gemacht (vollständige Doku mit Bildern und Preisen) und hat sich dann mit der gegnerischen Versicherung in Verbindung gesetzt, ob sie das Auto sehen wollen. Der Gutachter der gegnerischen Versicherung hat sich die Dokumentation angeschaut, hatte online, per Videokonferenz, ein paar Fragen zum Auto und dann gab es kurzfristig auch die Freigabe zur Reparatur. Ich habe nur das Fahrzeug und den Schlüssel abgegeben und zwei Wochen später beides wieder abgeholt.
Da es mit dem Unfallgegner Streit gab, musste ich allerdings die Versicherung mehrfach anschreiben und anrufen. Es war aber eine sehr freundliche und konstruktive Kommunikation und ich musste letztendlich, trotz grundsätzlich verschiedener Zeugenaussagen keinen Anwalt einschalten.
Vielleicht hilft Dir dieser Weg ein wenig, wenn die Werkstatt den Wagen nicht "totschreibt"
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Viel ist beim i10 IA da hinten ja nicht los. Die Nebelschlussleuchte sitzt noch fest und hat keine Risse oder Schrammen, die Kennzeichenbeleuchtung ist tadellos. Es waren auch nur 50% Überdeckung linksseitig.
Um ein Gutachten werde ich nicht drumherum kommen und den Anwalt nehme ich mir, um mich zu entstressen. Zum Gutachten geht das Auto sowieso in die gleiche, von mir ausgesuchte, Karosseriefachwerkstatt (dort war ich bisher zufrieden, ist der größte Betrieb vor Ort und Partner meiner Versicherung). Ziel ist es, falls keine bedeutenden Schäden hinter der Stoßstange liegen, fiktiv abzurechnen. Das erscheint mir in Bezug auf Alter (12 Jahre) und Laufleistung (137000 km) als angemessen.
Knick
Beule nach außen
Kratzspuren der Verkleidung am Unterbodenschutz
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Ich habe auch mal zu einem Unfallgegner - er ist mir hinten drauf - gesagt: „Wenn die Werkstatt nichts findet, bezahle mir das polieren der Kratzer.“ Es war wirklich nur ein minimaler Kratzer von seinem Kennzeichenträger zu sehen. Im Endeffekt musste seine Versicherung 1200€ zahlen. Untendrunter war doch so einiges verbogen.
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Ich habe den Unfall/Aufprall auf der Dashcam (leider nur vorn eine Kamera) und da siehst du nichts. Die Fahrerin sagt, dass kein wirklicher Anstoß zu merken war, eher das Geräusch war zu hören. Der Crashsensor im Telematiksensor hat auch nicht ausgelöst. Auf den Bildern der Dashcam könnte man eventuell einen kleinen Wackler sehen wollen, aber auch die hat nicht die Unfallspeicherfunktion aktiviert, obwohl auf empfindlichster Stufe eingestellt.
Wir werden sehen.
Wenn da was verbogen sein sollte, was nicht sicherheitsrelevant ist, dann kommt da Unterbodenwachs in zwei Stufen drüber und gut.
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