Poltergeräusche und mehr

  • Die Stangen selbst sind ja nicht das Problem, sondern die Gelenke, die eben ausschlagen. Leider sind das Verschleißteile, die aber zumindest relativ preisgünstig sind. Also wenn da was klappert, ist der Verdacht auf die Koppelstangen immer groß......

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

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  • Ich habe gerade die Koppelstangen bestellt, nachdem ich mir am Auto die Einbausituation angesehen habe.

    Die obere Schraube ist ja gut erreichbar, unten wird es etwas eng, aber lösbar.

    Komischerweise konnte ich die Schraube relativ leicht lösen, aber sie geht nicht gescheit fest.

    Vielleicht sind die Gewinde marode geworden, sind angerostet oder müssen die gegengekontert werden?

    Auch am Neuteil ist nur eine Mutter mit SW 17.

    Insgesamt scheinen die KS nicht so verschlissen zu sein, wie ich befürchtet habe.

    Mit der Hand "reissen" fühlte sich nicht klapprig an.

    Werden gewechselt, dann berichte ich weiter.


    Bis dahin

    schönes Wochenende.

  • Die selbstsichernden Muttern sollten sich trotzdem nicht von alleine lösen. Von daher sollte alles normal gewesen sein.

    Du wirst es sicherlich merken nach dem Wechsel der Stangen. Der Wagen fährt sich danach einfach "fester", reagiert - subjektiv - beim beschleunigen, Lastwechsel und bremsen "stabiler". Es ist dann einfach weniger Spiel im Antriebsstrang. Teilweise kann es sich wie bei einem Neuwagen anfühlen. Mal schauen, was Du dann sagst.

  • Das stimmt ^^

    Manchmal kann man mit 50 Euro und einem Paar Koppelstange die Karre quasi "neu" machen :thumbup:


    Das trifft auch auf andere Gummiteile wie sie z.B. bei Querlenker vorhanden sind. Je nach dem wie aufwendig und teuer der Austausch ist, würde ich bei Autos ab 150.000 immer mal einen Blick darauf werfen. Kommt oft noch durch den TÜV aber das Zeug ist eben weich gefahren.

  • Zudem stellt sich mir immer die Frage, inwieweit defekte Koppelstangen weitere Defekte im Fahrwerk fördern bzw. hervorrufen. Besser wird das Fahrwerk davon bestimmt nicht.

  • Nöö, das macht nix


    Die Stangen sind ja einzig am Stabi was ja ein einziges Teil ist und dem Federbein.

    Da gibts keine Folgeschäden.

    Kritisch würde es erst wenn das Gelenk komplett den Geist aufgibt und die Koppelstange dann evtl. abfällt und im schlimmsten Fall bei das Rad aufschlitzt :rolleyes:


    Aber so weit habe ich es noch nie kommen sehen

  • Das möchte ich auch gerne glauben.

    Aber das Spiel erzeugt ruckartige Bewegungen im Strang. Ich kann mir nicht vorstellen, das es gar keine Auswirkungen hat.

  • Die Koppelstange ist auf der einen Seite mit dem Stabi verbunden, das ist ne Stahlstange, der ist das vollig egal ob das was klackert, Spiel hat oder nicht, die andere Seite mit dem Stoßdämpfer, dem ist es auch völlig egal. Der ist die ganze Zeit ganz anderen Kräfte ausgesetzt. Der bekommt von oben das Fahrzeug auf den Kopf und von unten die Straße. Den juckt das Spiel in der Koppelstange so viel wie es den Elefant juckt, wenn ein Spatz auf seinem Rücken sitzt. Nichts belastet dadurch andere Bauteile, 100%.

  • Das mit den Koppelstangen stimmt schon so, wie es Doug schrieb. Letztlich sind die Dinger ja lediglich für die Reduzierung der Seitenneigung in Kurven zuständig und übernehmen keinerlei Seitenführungskräfte. Bevor sich da etwas negativ auswirkt, hat der Fahrer längst wegen der Klapperei die Segel gestrichen. Letztlich sind natürlich alle Teile mit Gelenken Verschleißteile und wenn der TÜV hier Spiel entdeckt, wird er wohl auch meckern.

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  • Hallo,


    heute sind meine Meyle-Koppelstangen gekommen, machen einen hochwertigen Eindruck.

    Die Befestigung erfolgt von von einer Seite mit der Mutter mit 17er SW, auf der Gegenseite wird mit einer Schlüsselfläche gegengehalten.

    Bei den noch eingebauten Originalteilen habe ich die Schlüsselweite zum gegenhalten nicht gesehen oder sie ist verschmottert, aber so dreckig ist es da nicht.

    Wie wird das dann gelöst?

    Ich habe mir das am letzten WE mal angesehen und die obere Schraube versucht zu lösen, ging auch, aber nicht mehr richtig fest.

    Die Schraube samt Mutter dreht sich gemeinsam, scheinbar ist die nur mit dem Gummi eingeschweisst.

    Wüsste jetzt nicht, wie ich die Schrauben lösen sollte ausser mit der Flex als Notlösung.

    Gibt es da einen Trick?

  • Aber wirklich schrauben tust du eigentlich nicht oder?


    Nun gut, ich weiß jetzt nicht genau wie das bei genau diesen Koppelstange ist.

    Entweder ist in der "Schraube" oben drinn ein Loch für ein Imbus oder ein Torx Schlüssel

    Oder auf der anderen Seite wo die Gummimanschette ist ist eine Abflachung an der "Schraube" wo du dann einen Maulschlüssel ansetzten kannst wie wohl bei deinen neuen Stangen


    Manchmal gibt auch gar nix, da hilft meist eine gute Grippzange die man auf der Seite der Gummimanschette gut festbeißt (Ohne Gummi dazwischen, denn man mit Gewalt nach hinten schieben wenn er stört)

    Oder halt klar, ne Flex, aber passt auf das du nicht irgendwo reinrutschts wie zb. in den Bremsschlauch oder Achsmanschette!!!

  • Doch, ich schraube schon, stehe aber das erste mal selbst vor diesem Umbau.

    So, wie du beschrieben hast, ist ja das Neuteil aufgebaut und habe ich auch so beschrieben.

    Kann sein, das am noch eingebauten Teil auch so eine Schlüsselfläche ist, die ich jetzt nicht sehen kann.

    Ein Inbus oder Torx ist da jedenfalls nicht dran.

    Gar nix wär nix, dann wird es notfalls die Flex, will nicht unter dem Wagen einziehen.

  • Gerade mal geschaut, die Originalen haben hinten auch eine Abflachung für ein 17er Maulschlüssel (Vorne 18mm)

  • Die Autoindustrie 8)


    Oder die 16mm


    Und genau wie auch der 7er Imbus :saint:




    Aber die 18mm gibts bestimmt bei Autos schon mehr als 20 Jahren.

    Weiß das aber nicht mehr genau. Ich meine das erste mal hatte ich einen 18er an einem Opel Vectra


    Aber der ganze Kram ist heute eigentlich in nahezeug jeden Standart Werkzeugset dabei und somit kein Thema

    Ich weiß noch als ich irgendwann in den frühen 90er am Samstag Nachmittag die Bremsen an einem Gold gemacht hatte und keiner meiner Imbusschlüssel gepasst hatte. Geschäfte zu.

    Also einen 8er genommen und auf 7 runtergefeilt :saint:

  • Einen 8er Inbus auf 7er runtergefeilt? Sportlich, derartige Dinge habe ich in meinem Grundpraktikum auch gemacht....aber nicht freiwillig.

    Das erinnert mich an eine Verlängerung für die Absperrvorrichtung am Abwasser für das Haus. Die gab es nicht, weil die passende Stange auch für die Absperrungen für Wasser an den Straßen gepasst hätte.....also Schweißgerät heraus geholt und selbst hergestellt........ich laufe jetzt trotzdem nicht durch die Straßen und stelle den Leuten das Wasser ab. :todlach:

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  • In der Lehre musste ich einen 5cm Würfel Mutwillige Bohrungen abfeilen die dann der Solide Meister Jahrgang 1900 mit dem Winkel ins Licht gehalten hat :teach:

  • Asphaltblase

    Also im Maschinenbau wurde bei M12er Muttern auch auf einmal von SW17 auf SW18 geändert. Ist wohl jetzt so die Norm.

    @Doug Heffernan 
    Ja, das mußte ich in der Lehre auch machen, alle Seiten schön winklig und maßgleich. Das Ding wurde immer kleiner ;)

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