Erfahrungen 1.0 T-GDI (Introplus Paket)

  • Zum i30 kann ich mit dem 1.0 Motor noch nichts sagen. Bin aber am überlegen mir den i30 mit 1.0 Maschine zu holen. (Es steht ein gutes Angebot beim Händler)



    Wir haben einen Ford Fokus 1.0 und der hat nun knappe 170.000km auf der Uhr. Es ist am Motor noch nichts zu bemängeln und hat mich super von A nach B begleitet. Ich kann also nichts schlechtes sagen über 1.0er.
    Der i20 meiner Frau ist auch der 1.0, muss da aber sagen, er fährt unruhiger als der im Ford auch der Verbrauch ist höher als im Ford & das liegt nicht daran wie sie fährt :D


    Wurde der 1.0 im i30 verbessert oder sind es 1:1 die gleichen Motoren?
    Gibt's hier noch mehr die den i30 als 1.0 haben und Berichten können?


    Liebe Grüße

  • Von der Zylinderanzahl auf die Haltbarkeit zu schließen, wie hier teilweise dargestellt wird, ist nonsense.


    Ein drei Zylinder kann genauso lange halten wie ein vier Zylinder, da spielen ganz andere Faktoren eine weit wichtigere Rolle als die reine Zylinderanzahl. Es ist halt menschlich sich immer an bekanntes zu klammern und neuem skeptisch gegenüber zu stehen.


    Der Motor hat genauso seine Berechtigung wie andere Motoren auch. Die Auslegung der Lebensdauer ist nicht von der Zylinderzahl abhängig.

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    Gebrauchtwagencheck, damit es nach dem Kauf nicht zum bösen Erwachen kommt



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  • Hallo!


    Hat der 3-Zylindermotor 1.0T (120 PS) eine Steuerkette oder einen Zahnriemen?


    Gruß, hb23

    Mein Lebensmotto: "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füge keinem anderen zu." :super:

  • Hallo!


    Habe am 11. Mai einen Termin bei meinem freundlichen Hyundai-Händler, um mit dem i30 1.0 T-GDI eine Probefahrt zu machen. Mein 1.4 GD Go war bereits 7 Jahre alt und hat 87.000 km am Tacho. Vorher fuhr ich 6 Jahre lang einen i30 FD.


    Da ich mit Hyundai bislang sehr gut zufrieden bin, überlege ich, einen weiteren i30 zu kaufen. Natürlich kommt es auch darauf an, wieviel ich für meinen stets gepflegten und immer garagierten "Alten" bekomme. Bedenken habe ich beim 3-Zylinder Motor nicht. Wenn ich mich zurück erinnere, wie vor mehr als 30 Jahren über die Einführung des bleifreien Benzins gewettert wurde. Viele Mechaniker waren der Ansicht, daß bleifreies Benzin den Verschleiß der Ventile stark verkürzen würden. Bald stellte sich jedoch heraus, daß dies alles Verschwörungstherie und somit Nonsens war.


    Wieviele Ventile hat der 3-Zylinder Motor (1.0T, 120 PS) eigentlich?


    LG, hb23

    Mein Lebensmotto: "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füge keinem anderen zu." :super:

  • Bei dem Dreizylinder würde ich auch nicht eine verkürzte Lebensdauer annehmen, es sei denn, er hat eine sehr hohe Literleistung. Es ist immer eine Frage der Auslegung. Ein Dreizylinder hat eben auch ein Kurbelwellenlager weniger, einen Zylinder, und vier Ventile weniger, um nur einige Beispiele zu nennen. Das spart etwas Reibung und vermindert die Herstellungskosten.

    Für eine gute Zylinderfüllung ist ein Zylindervolumen von ca 350 ml bis 450 ml am günstigsten. Bei einem 1-Liter-Motor bietet sich daher schon ein Dreizylinder an. Da gehen dann auch größere Ventile.

    Schwingungstechnisch ist ein Dreizylinder aber zwangsläufig nicht der Hit, auch wenn man das konstruktiv ausgleichen kann.

    Viele mögen aber das Auspuffgeräusch..... mir gefallen da 8-Zylinder besser. :todlach:

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

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  • Zumal so ein ganz toller 8 Zylinder einfach nicht mehr zeitgemäß ist, vor allem in Autos wie einem i30, i20 oder i10. Ich würde auch behaupten, dass der 3-Zylinder in Sachen Laufleistung einem 4-Zylinder nicht nach steht. Vorausgesetzt natürlich er wird ordentlich gewartet, aber das ist ja bei jedem Motor so.

  • Fahre den 1.0 T-GDI jetzt seit 3 Jahren.


    Auf der Autobahn: ein sehr ruhiger Begleiter und ausreichend, wenn man nicht permanent links fahren will.


    Landstraße: Geht so - häufiges Schalten ist Pflicht, da unter 2500 U/min nichts passiert.


    Stadt: Hier finde ich das Getriebe zu lang übersetzt. In der Stadt pendelt man immer zwischen 2. & 3. Gang hin und her, wenn man nicht immer brummend aus dem Drehzahlkeller & Turboloch beschleunigen möchte.


    In den kleineren Fahrzeugen (i20, Kona) wird der Motor sicher gut passen. Mit dem i30 und 1.4 Tonnen hat er aber schon Mühe, in Schwung zu kommen.

  • Im Stand spüre ich meinen Motor nicht. Beim Anfahren fällt er halt mit jedem Schalten (wenn man nicht extrem hochdreht) in das Turboloch, was das ganze Auto sehr träge wirken lässt. Wenn man aber einmal halbwegs in Fahrt ist, geht es. Ansonsten ist die Geräuschkulisse ja 3-Zylinder-typisch rau/kernig, wenn man ihn tritt.

  • Hallo liebe Hyundai Gemeinde,


    Ich bin neu hier im Forum und seit Ende Juli Besitzer eines i30 mit dem 1.0 Liter Motor und der Ez.Sept.2020.


    Wir haben den Wagen mit 9400 km Laufleistung bei einem Hyundai Autohaus gekauft. Mittlerweile sind es knapp 11000 km. Hatte vorher noch nie einen Turbomotor gefahren, das ist wohl für mich die größte Umstellung zu unseren ehemaligen Fahrzeugen, die man doch sehr gemütlich und schaltfaul fahren und um die Kurven lenken konnte. Nach der ersten Euphorie über die Agilität des Hyundai weicht nun mehr und mehr die Ernüchterung über das Auto. Es ist mir irgendwie zu "hektisch", dieses dauernde Schalten, welcher Gang ist wann der richtige...4. Gang und 50 in der Stadt ist kaum möglich sobald eine leichte Steigung kommt muß ich runterschalten. Das ist natürlich kein Mangel sondern die Charakteristik dieses Fahrzeugs, klar. Trotzdem blöd finde ich.


    Was mir noch aufgefallen ist, ist der Fahrersitz. Bei mir fühlt es sich an als ob unter meinem linken Oberschenkel ständig etwas massiv gegen den Schenkel drückt, sehr unangenehm weil ich ständig hin und her rutsche, um meine Position zu verbessern. War bei der Probefahrt nichts zu spüren.


    Desweiteren funktioniert der Heckwischer bei eingelegtem Rückwärtsgang nicht, wenn ich die Frontwischer bediene, im Menü hab ich das aber aktiviert.


    Nun hab ich so viel geschrieben, vielleicht hat der eine oder andere hier ja auch so kleine Problemchen und kann Rat geben.


    LG Telvis

  • Motor und Getriebe passen nicht so recht zueinander - das ist auch mein Eindruck (fahre ebenfalls den 1.0 T-GDI). Das macht es in der Stadt tatsächlich unkomfortabler. Auf Landstraßen oder Autobahnen ist der Motor aber ein guter und unauffälliger Begleiter.


    Du hast es aber auch schon selbst gut erkannt: der kleinvolumige Turbo braucht Drehzahl (am besten über 2000 eher noch 2500 U/Min). Dann spricht der Motor auch besser an (da der Turbo Abgasdruck braucht). Die Schalteempfehlung kann man meistens ignorieren - ich fahre nach Gefühl und Gehör besser und auch spritsparender.


    Die Sitze finde ich persönlich bequem, aber Seitenhalt fehlt. Am Anfang sind sie auch recht straff - was sich aber mit der Zeit etwas gibt (ohne ausgeleiert zu wirken). Lass sich dein Auto erstmal auf dich einstellen...und umgekehrt.
    :)

  • Nun das ist der Fluch der Hubraumzwerge, auch wegen ihres Volumes Coladosenmotoren genannt. Über die Haltbarkeit und Langlebigkeit kann man sich trefflich streiten, da hat jeder zu recht seine eigene Ansicht. Aber zweifelsfrei muss man sagen, dass die Dreizylinder aller Hersteller Drehzahl brauchen, sich teilweise nicht entspannt bewegen lassen, es sei denn man hat viiiiiiel Zeit. Es fühlt sich oft unharmonisch an, kraftlos und erfordert ständiges Schalten. Wenn man das nicht mag, dann hat man schon einen gewaltigen Nachteil.


    Auch wenns die Industrie gerne klein redet, machen wir uns nichts vor, Kraft, Entspannung und schaltfaules Fahren kommt von Hubraum, den kann nichts ersetzen, egal wie groß der Trubo ist den man ranbastelt. Ist bei den neuen Dreizylinder Turbos des FCA Konzerns aber noch deutlich schlimmer. Man will ja nicht abwertend sein, aber der Begriff Gurke kommt einen da immer wieder in den Sinn!


    Ich bin froh das ich mich für den 1.5 T-gdi entschieden habe. Auch wenn man nicht weiß wie und ob der Motor langlebig und auskonstruiert ist, wie lange das Mildhybrid System fehlerfrei funktioniert oder die iMT, aktuell fährt sich der Wagen mehr als souverän und man weiß den Hubraum und die vier Zylinder zu schätzen.


    Gruß Martin

    Lege dich nie mit Leuten an, die für ihre Feder von Rechts wegen einen Waffenschein bräuchten!

  • Ich finde es erstaunlich, dass sich der i30 und der i20 so unterscheiden. Den 1.0 mit 120 PS und 6 Gang hatte ich im i20 und da konnte man problemlos mit 50 im 5. Gang mitschwimmen. Man konnte sehr gut untertourig und schaltfaul fahren.


    Wenn ich das so lese bin ich froh, dass ich mich für den 1.4er entschieden habe.

  • Da hast du halt auch mal 200 kg weniger zu bewegen und evtl. ist auch das Getriebe ein anderes.


    Untertourig kann man den i30 auch fahren. Ist aber schlecht ausgeglichen, daher brummt der Motor extrem. Macht halt keinen Spaß und er kommt nicht aus dem Quark.

  • Ich möchte gern noch dazu anmerken, dass die Motorbremswirkung von dem kleinen Motor natürlich auch echt schlecht ist.


    Daran musste ich mich z.B. viel mehr gewöhnen als an das "mehr" an Schalten. Aber mal ehrlich, soviel mehr schalten ist das doch gar nicht. Du musst halt mal nen Gang runterschalten beim Überholen oder wählst einfach den niedrigeren, wenns halt nicht eben ist, aber wirklich hektisch wird das doch nie.

  • Zu mal es verbrauchstechnisch auch eher im Vorteil ist, wenn Du im unteren Bereich des vollen Drehzahlbandes rumgurkst...(vermutlich bei 1750rpm oder so) als wenn Du wenn ständig so bei 1200rpm cruist...;-)

  • Naja, ich bin Turbo, ohne Turbo, Benziner, und Diesel gewöhnt.

    Der 1,4 T-GDI fährt sich ähnlich wie mein Peugeot Diesel. Im Gegensatz zu diesem lässt er sich aber problemlos im 3.Gang um enge Kurven im Ort zirkeln ohne zu murren, der Peugeot wirde da gerne ruckelig....trotz kurzer Übersetzung.

    Allerdings konnte ich alle Wagen ohne Turbo bis fast zur Leerlaufdrehzahl fahren ohne daß da was ruckte. Nur sollte man dann keine Bäume ausreißen wollen. Beim Turbo geht immerhin ab ca 2000 U/min ganz gut die Post ab.....mein letzter Benziner hatte lieber 4000 U/min und mehr.....es geht also immer ganz gut, wenn man gerne schaltet.

    Ein Auto das nicht fährt, ist nichts wert......

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