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  • »turbo i30er« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 29. April 2019, 06:24

Ölkohle Direkteinspritzer

Ich lese und höre in letzter Zeit immer wieder von stark verrußten modernen Benzinmotoren, speziell Direkteinspritzer, bei denen sich im Laufe der Zeit, Ablagerungen, Verunreinigungen innerhalb des Motors absetzen, speziell handelt es sich hier wohl auch um Ölkohle im Bereich des Ventiltriebs usw.
Kann jemand hier so etwas bestätigen, evtl. sogar durch eigene Erfahrungen aus der Werkstatt, Häufungen bei bestimmten Modellen/Motoren o.ä.
Problem soll speziell bei Direkteinspritzern auftreten und natürlich im Zusammenhang mit der heutigen Abgasaufbereitung, es verkoken AGR Ventile, Drosselklappen usw.

Was kann man da evtl. vorbeugend gegen unternehmen, gibt es evtl. spezielle Reiniger mit denen ihr schon nachweislich gute Erfahrungen gemacht habt oder bei denen man davon ausgehen kann das sie etwas taugen, bevor man die Ablagerungen nur noch durch den Tausch von Baugruppen oder durch die Demontage des Zylinderkopfes, mechanischer Reinigung der Ventile usw. beseitigt bekommt.
Evtl. hat ja jemand dazu Erfahrungen aus der Praxis, bzw. eine Meinung dazu?


Samantha1993

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 22:23

Mein Veloster ist ein GDI, und ich hatte bisher nichts von Ölkohle gehört oder gemerkt.

dest

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 08:26

Ich würde ab und zu den Premium Jus von Aral tanken, wobei die normalen Aral Kraftstoffe aber auch schon die Reinigungsadditive drin haben.

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 08:47

@Samantha1993
Merken tut man das ja leider meist auch erst, wenn es zu spät ist und teure Reparaturen unvermeidlich sind. Grundsätzlich soll es ein Problem bei allen direkteinspritzenden Motoren sein, keine Ahnung wodurch man da mal mehr, mal weniger von verschont bleibt, Fahrprofil, Kraftstoff, Motoröl oder einfach nur Glück?

https://rs-klinik.de/die-verkokung/
http://ok-chiptuning.de/wp-content/uploa…laerung_fsi.pdf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turbo i30er« (2. Mai 2019, 08:57)


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Donnerstag, 2. Mai 2019, 09:50

Bekannt und berüchtigt sind ja die TFSI Motoren von VW.
Das Problem ist wohl, dass bei den Direkteinspritzern der Sprit direkt in den Brennraum injeziert wird, während bei einem normalen Sauger das Benzin über das Einlassventil eingesogen wird. Dabei wird natürlich der Bereich um die Ventile "gespült" und es kommt gar nicht erst zu Verkokungen. Bei den Direkteinspritzern ist diese Spülung nicht mehr gegeben und der Bereich um die Ventile verkokt mit zunehmender Laufleistung immer mehr. Irgendwann kann es passieren, dass die Ventile nicht mehr vernünftig öffnen und schließen können und der große Schaden ist vorprogrammiert.
Wenn ich das richtig verstanden habe, werden auch beim Turbobenziner Abgase in den Brennraum eingeleitet und die enthalten eben auch immer Bestandteile die zu Verkokungen führen.
Dieses Problem gibt es aber bei allen Direkteinspritzern, nicht nur bei denen von VW. Soweit ich weiss hat aber Hyundai keine im Angebot.
Helfen tut da nur eine mechnische Reinigung mit z.B. Trockeneis oder "Nussschalengranulat".
Soweit ich weiss, gibt es da keine Chemiekalien, die genauso gut reinigen bzw. die ablagerungen verhindern können.

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 09:55

Sind nicht alle aktuellen Hyundai Benzinmotoren Direkteinspritzer?

scrabb

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 11:00

Nö, nur die GDI-Modelle.

Die 1,4 Liter und 1,6 Liter nicht-Turbos sollten Sauger sein.
Wobei manche nicht als deutsche Modelle zu haben sein sollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »scrabb« (2. Mai 2019, 11:09)


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Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:43

Ja der 1,4 ohne Turbo ist im PD kein Direkteinspritzer.

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 21:54

Ja, der 1.2er im I10 auch nicht, aber die Direkteinspritzer sind auch bei Hyundai klar vertreten.

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Freitag, 3. Mai 2019, 19:20

der 1.2er kein Direkteinspritzer? Der 1.0 ist jedenfalls einer. Der 1.0 LPG im LPG Betrieb ist dagegen wieder ein Sauger und mit Benzin dann ein DI.

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Freitag, 3. Mai 2019, 23:50

@Sascha - du kannst ja mal eine ZK rausdrehen lassen, und mit einer Minikamera in den Brennraum fahren, und nach Ölkohlerückständen suchen. Ich denke mal, alle 30.000km oder 3 Jahre würde eine derartige Untersuchung genügen.

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Samstag, 4. Mai 2019, 11:40

@Jacky, ja, so etwas würde wohl die einzige Chance sein um wenigstens zu erfahren wie es speziell um seinen eigenen Motor bestellt ist, den Schaden hat man dann trotzdem und wenn mann von diesem , heute weit verbreiteten, Ölkohleproblem betroffen ist, dann wird es richtig aufwendig und teuer ;(

Für mich käme dann wohl nur ein rechtzeitiger Verkauf, Inzahlungnahme des Fahrzeugs in Frage, von daher wäre es natürlich schon interessant zu wissen wie der eigene Motor im Bereich Zylinderkopf, AGR Ventil oder Drosselklappen ausschaut!?

Hätte ja aber auch sein können das hier im Forum auch Fachleute, Mechaniker unterwegs sind, die bezogen auf die Hyundai Direkteinspritzer etwas sagen können, wie dort die Erfahrungen in den Werkstätten bisher sind oder welche Faktoren diese Problematik schon im Vorfeld etwas einschränken könnten?

Ich weiß das speziell VW, BMW, aber auch Ford mit dieser Problematik sehr große Probleme hat, bzw. deren Kunden auf die dann nach der Garantiezeit recht überraschende und hohe Kosten zukommen. Bei VW soll z.B. diese Longlifegeschichte in Verbindung mit häufiger Kurzstrecke das Problem noch fördern, aber grundsätzlich sind alle modernen Motoren mit Direkteinspritzung und effektiver Abgasaufbereitung davon betroffen :(