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Romiman

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41

Montag, 12. November 2018, 21:58

Zukunft: E-Mobilität oder zu Fuß!

Ob Ihr es gut oder schlecht findet, ist egal. Wie ich schon in meinem großen Beitrag geschrieben hab, ist die Entscheidung (fürs E-Auto) bereits gefallen. Wir werden uns langfristig damit abfinden müssen.
Aber der Verbrenner wird ja nicht abrupt sterben, sondern langsam auslaufen. Mit dem Hybrid als Zwischenstufe.
Spätestens 2030, wenn mehrere europäische Länder Neuzulassungen von (reinen) Verbrennern stoppen, wird es hier einen großen Umschwung geben. (Man schaue mal nur auf die gewaltigen Einbrüche der Dieselverkäufe nach den Ankündigungen der Fahrverbote!)
Der weltmarktentscheidende Chinese hat seine Weichen auch längst in Richtung E-Mobilität gestellt. Wenn da kein großes Ereigniss wie ein Krieg oder eine umfassende Naturkatastrophe eintritt, wird er in 11 Jahren so gewaltige Fortschritte gemacht haben, dass uns die Ohren schlackern...

Man muss es positiv sehen und sich auf die klaren Vorteile freuen.
(Ganz andere Kraftentfaltung, keine platzenden (oder sporadisch ausfallenden) Turbos oder Doppelkupplungen, volle Kurzstreckentauglichkeit, Ruhe...)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Romiman« (12. November 2018, 22:13)



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42

Montag, 12. November 2018, 22:06

Und wer erst 2030 aufwacht, der ist zu spät dran. :gaehn: 8o

43

Dienstag, 13. November 2018, 20:58

Da hat aber jemand eine rosarote Brille auf.

Ohne größer drauf einzugehen sind eAutos nicht die Rettung der Probleme.
Für Akkus zB braucht man Lithium - Google mal nach seltene Erden Krieg.
Woher sollen in 10 Jahren die Rohstoffe für Milliarden von Fahrzeugen kommen?
Wenn ein Elon Musk schon mit seiner Fabrik die Weltproduktion für sich beanspruchen würde?

Wenn du so Angst vor defektem Turbo hast, wie steht's dann erst mit Batterien die in Flammen auf gehen oder Sonnenwinde die dir alles zerlegen?

Wie sollen 90% der Menschen Ihr eAuto laden? Dabei denke ich an die, die keinen eigenen Stellplatz 10m vorm Haus haben.

44

Mittwoch, 14. November 2018, 06:20

Ich habe mal vor Wochen eine Statistik gelesen wonach Verbrenner umgerechnet deutlich häufiger abbrennen, Tankstellen gab es früher auch nicht an jeder Ecke, das wird schon. Strom kann man zudem umweltfreundlicher transportieren als Benzin und Diesel. Die Städte könnten so ruhig und abgasfrei sein, es ist kaum zu glauben. Aktuell gibt es meiner Meinung nach trotzallem noch zu wenig Anreize um sich für ein Elektroauto zu entscheiden. :winke:

Romiman

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45

Mittwoch, 14. November 2018, 18:39

E-Mobilität (rosarote Brille...)

Ich denke, ich sehe es realistisch.
Ob ich (oder irgendwer anders) es gut findet oder nicht, ist (den Regierungen und Herstellern) egal. Das E-Auto wird in großem Stil kommen. Nicht heute oder morgen, und nicht mit einer "Umtauschpflicht" von einem Tag auf den anderen. Das ist ein langer Prozess der vor 10 Jahren mit Mitsubishi iMiev und Tesla Roadster seinen Anfang nahm und unaufhaltsam weiterläuft.
Und natürlich sind sie keine Lösung für alle Mobilitätsprobleme. Aber ein "Weiter so" mit den Verbrennern ist nunmal langfristig ausgeschlossen.
Natürlich sind mir die Nachteile der E-Mobilität klar, weswegen ich selbst ja auch immer noch kein E-Auto fahre.

Ja, es wird mehr Unfrieden aufgrund der ungleich verteilten Vorkommen von seltenen Erden, Kobald und Lithium geben. Diese Kriege lösen dann eben den jahrzehnte währenden Nahostkonflikt ab. So sind die Menschen nunmal... :thumbdown:

(Nur der Vollständigkeit halber: Lithium gehört nicht zu den seltenen Erden, die Erdkruste enthält zB. mehr Lithium als Blei. Problematischer ist Kobalt.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Romiman« (14. November 2018, 18:45)


SachMalChris

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46

Donnerstag, 15. November 2018, 07:38

Das sich derzeit viele auf das E-Auto konzentrieren, wundert mich nicht. Gerade den deutschen Premiumherstellern hat man ja lange genug vorgeworfen, diese Technologie verschlafen zu haben. Es gehört derzeit zum Trend, E-Autos zu entwickeln. Eine realistische Prognose darüber zu treffen, wie der Automarkt in 10 oder 20 Jahren aussieht, halte ich dennoch für äußerst schwierig. Schließlich wird nicht nur an neuen Antrieben geforscht, sondern auch z.B. an selbstfahrenden Autos.Zusammen mit dem immer verbreiteten Car-Sharing, könnte das die Mobilität, zumindest in Ballungsgebieten, deutlich verändern.

Man stelle sich nur mal vor, man könne sich ein Auto per App reservieren, und zum Mietanfang würde es automatisch zur Haustür fahren. Beim Mietende könnte man dann bequem bis nach Hause fahren, und das Auto würde autonom zurück zur Sammelstelle fahren. Gerade wenn der Weg zur Sammelstelle nicht weit ist, z.B. der nächste Supermarktparkplatz, halte ich dieses Szenario gar nicht für so unrealistisch.

Romiman

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47

Dienstag, 4. Dezember 2018, 21:09

Mobilität der Zukunft

Zitat

... Prognose...Automarkt in 10 oder 20 Jahren...
Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen... (Karl Valentin)

20 Jahre ja. Aber 10 Jahre nicht. Denn unsere heutigen Neuwagen werden dann einfach alte Gebrauchte sein. Der Anteil batterieelektrischer Autos wird deutlich höher sein. Alle jüngeren Verbrenner werden (mindestens 48V-) Hybride sein. Teilautonomes Fahren wird (regional beschränkt) Realität sein.

Aber das vollautonome Auto (nach Level 5*), das sich von ganz allein durch den Stadtverkehr wühlt, wird in 10 Jahren genauso wenig Alltag sein, wie ein fliegendes Auto vor der heimischen Garage.

*Die Insassen sind nur noch Passagiere wie im Taxi.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Romiman« (4. Dezember 2018, 22:03)


scrabb

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48

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 01:23

Also ich weiss aus erster Hand, dass die E-Autos nicht der Weisheit letzter Schuss sind und darum werde ich mir auch niemals eins kaufen. Die werden momentan verstärkt gebaut und weiterentwickelt, weils dafür Fördergelder gibt.....viel, jedoch aber nicht allzu lange.... :P

Kauft doch die Dinger..... :gaehn:

Schlicksurfer

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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 13:07

Sollen sie doch - bis zur nächsten Ladesäule.
Da winke ich dann grinsend rüber und fahre weiter.

50

Dienstag, 11. Dezember 2018, 19:40

... zumindest bis zum nächsten Stadtrand wo das Fahrverbot beginnt. :watt:

Schlicksurfer

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Dienstag, 11. Dezember 2018, 20:47

Und wo die Elektrokisten erst gar nicht hinkommen.

Abgesehen davon - schön blöde ist wer glaubt, dass mit Unmengen an konventioneller Energie hergestellte, Strom aus Braunkohleverstromung -für den auch Wälder abgeholzt werden- verbrauchende Fahrzeuge, deren Batterieentsorgung bis heute weder geklärt noch gar gewährleistet ist, angeblich umweltfreundlich unterwegs sein sollen.

scrabb

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Dienstag, 11. Dezember 2018, 21:17

Doch, ist geklärt.

Der Kunde (dem die Batterie gar nicht gehört!! - sie ist nämlich nur gemietet!!) bezahlt die Entsorgung!

Lest mal das Kleingedruckte.... ;)

Schlicksurfer

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Dienstag, 11. Dezember 2018, 22:22

Wer tatsächlich lesen kann ist klar im Vorteil. :D