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21

Freitag, 8. November 2019, 10:41

@Der Jens: Aus einer Behinderung (bspw. auf dem Radweg parken) kann schnell eine Gefährdung werden, weil die Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Nichts desto Trotz hast du Recht, dass die Unterschied zwischen "behindern mit potentielle Gefährdung in Kauf nehmen" und akuter Gefährdung in der Strafe unterschieden werden sollten. Ich bin für eine Art Basisstrafe zzgl. Tagessätze entsprechend Einkommen (oder Fahrzeugwert, damit man bestimmte Leasing-Klientel auch trifft).

Edit: Supermarktparkplätze sind i.d.R. Privat, d.h. da gilt die Bußgeldordnung eh nicht und Mami kann ihren SUV weiter auf x Parkplätzen abstellen solange der Besitzer des Parkplatzes das nicht unterbindet.


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22

Freitag, 8. November 2019, 10:42

Wenn höhere Strafen drohen, steigt auch die Rate derer, die davon abgeschreckt werden. Ergo gibt es bei höherer Strafandrohung auch weniger Falschparker.
Und gäbe es in Deutschland endlich die Todesstrafe, dann gäbe es auch keine schweren Straftaten mehr :flöt:

Ja, ne, is klar.

Der Jens

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23

Freitag, 8. November 2019, 11:46

@Der Jens: Aus einer Behinderung (bspw. auf dem Radweg parken) kann schnell eine Gefährdung werden, weil die Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen müssen.
Ich kenne jetzt nicht die genaue rechtliche Definition. Aber ein Radfahrer der auf die Fahrbahn ausweichen muß, ist selber für das Ausweichmanöver verantwortlich, d.h. er muß sich umdrehen und den fließenden Verkehr beachten. Tut er das nicht, dann hat er sich selber gefährdet. Das falsch geparkte Auto entbindet den Radfahrer nicht von seinen Pflichten als Verkehrsteilnehmer.

Aus Deiner Logik könnte ich auch ableiten, daß ich meinen Müll einfach auf die Straße werfen kann, wenn ich in der Nähe keinen Mülleimer finde oder wenn die Müllabfuhr meinen Müll nicht abgeholt hat.

Eine Gefährdung durch Falschparken ist nur in wenigen Fällen möglich, z.B. dann wenn ich in einer nicht einsehbaren Kurve parke oder dergleichen. Aber auch dann gilt ja für den fließenden Verkehr, daß man seine Geschwindigkeit so anpassen muß, daß man innerhalb der eigenen Sichtweite zum Stehen kommen kann.

J-2 Coupe

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24

Freitag, 8. November 2019, 11:59

Was lest ihr denn hier wieder für einen Mist zusammen? :auweia: Ich habe in #17 doch EINDEUTIG geschrieben, daß durch höhere Strafen MEHR Leute abgeschreckt werden - nicht ein einziges Wort habe ich davon geschrieben, daß dann ALLE abgeschreckt werden! :dudu:
Höhere Strafen = MEHR Abschreckung = WENIGER Falschparker. Und nicht gar keine mehr!
Ich hoffe, es ist jetzt verstanden worden..... :flöt:

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25

Freitag, 8. November 2019, 12:07

Moin

Oder Kralle ran, und sofort abschleppen...
Ja wie denn nun? Kralle ran, damit er möglichst lange behindernd parkt oder sofort abschleppen? :rolleyes: Falschparker ist immer noch nicht gleich Falschparker. Wer an einer Stelle, wo es zwar verboten ist, parkt, ohne jemanden zu behindern, der sollte zwar bestraft werden, aber doch nicht so hoch wie jemand, der andere Personen/Fahrzeuge oderwasweissich behindert. Ein Abschleppen wäre hier völlig unverhältnismäßig! Außer man ist Abschleppunternehmer, dann sieht man das natürlich anders...

Sprich: Die Strafe muss in einem angemessenen Verhältnis zur "Tat" stehen!

Grüße
Torsten

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26

Freitag, 8. November 2019, 12:18

Was ist "angemessen"? Schaut man z.B. bei Geschwindigkeitsübertretungen in unsere Nachbarländer, sind da gewaltige Unterschiede: Polen 20km/h zu schnell macht 25€. Dasselbe in Norwegen: 375€. Das ist das 15-Fache. Woran orientiert sich dann Deutschland? Europäische "Mittelwerte"?

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27

Freitag, 8. November 2019, 12:49

Moin,

vielleicht sollte man bei diesen "Vergleichen" einfach mal das durchschnittliche Monatseinkommen berücksichtigen?!
Da liegt Norwegen bei 5.700 Euro, Polen bei 998 Euro.
Das relativiert die Differenz ganz schnell. ;)

Grüße
Torsten
PS: Das ist aus Deiner Signatur die Seite, die Du nicht siehst...... :freu:

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28

Freitag, 8. November 2019, 13:03

Das habe ich sehr wohl bedacht - vor allem weil solche Strafen auch von Einheimischen und Urlaubern bezahlt werden müssen, die ebenfalls völlig unterschiedlichen Einkommensschichten angehören. Außerdem könnte ich jetzt noch die Bußgelder aus Österreich, Schweiz oder England anführen. Auch sehr unterschiedlich, obwohl dort die Einkommen ähnlicher sind. Deutschland ist in Europäischen Bußgeldvergleich der "billige Jakob". Das soll sich jetzt ja ändern - und das ist auch gut so!

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29

Freitag, 8. November 2019, 13:13

Man muss aber nicht gleich übers Ziel hinaus schießen!

Grüße
Torsten

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30

Freitag, 8. November 2019, 13:20

Bußgelder sind Strafen - und Strafen müssen weh tun, sonst wirken sie nicht. Das Problem bei solcher finanzieller Strafbemessung liegt darin, daß die Strafhöhe für alle gleich ist: Fräulein Ärmlich zahlt für ein Vergehen dasselbe wie Direktor Reichschwein. Und DAS ist das ungerechte. Das gehört nach Einkommen gestaffelt um bei allen zu wirken! :grrr:

31

Freitag, 8. November 2019, 14:17

@Jens: Natürlich ist der beispielhafte Radfahrer für sein Ausweichmanöver selbst verantwortlich. Der falsch geparkte PKW ist aber erst die Ursache dafür, dass ein Ausweichmanöver notwendig wird und damit ursächlich für das erhöhte Gefahrenpotential an dieser Stelle. Mal ganz davon abgesehen, dass es schlichtweg asozial ist anderen den Weg zu versperren, t.w. hunderte meter lange innerstädtische Staus zu verursachen, etc etc nur um selbst 20m weniger weit zum Geldautomat, Bäcker oder dergleichen gehen zu müssen. Das erlebe ich auf dem Arbeitsweg min. jeden zweiten Tag.
Deinen Vergleich mit dem Müll verstehe ich nicht, man möge es mir erläutern.

Reiner1

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32

Freitag, 8. November 2019, 14:35

Ich finde, daß man in Deutschland gerade auch im Vergleich zu vielen anderen Ländern meist viel zu wenig Strafe bezahlt.
Während man in der Schweiz schon aus Angst vor der Strafe eher langsam dahin gondelt, kostet es bei uns erst nach exorbitanter Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wirklich so viel Geld, daß es den meisten weh tut.
Jacky wohnt offensichtlich auf dem Land, weil er die drastische Erhöhung bei den Falschparkern für so gut findet. Es muß auf jeden Fall angemessen und relativ sein. Auch heute wird ja schnell abgeschleppt, wenn man irgendwo steht, wo eine wichtige Zufahrt ist.
Wenn jemand auf einem Gehweg parkt, der eh zu schmal für Fußgänger ist, dann ist da eine hohe Strafe für mich fraglich, insbesondere dann, wenn dafür die Straße so eng wird, daß kaum noch Autos durch kommen, von Sonderfahrzeugen wie der Müllabfuhr ganz abgesehen.

33

Freitag, 8. November 2019, 14:41

Dann ist an der Stelle das Parken scheinbar nicht möglich und du musst woanders parken, ist doch ganz einfach. Bevor eine Nachfrage kommt, ich wohne selbst in der Stadt und weiß wie nervig die Parkplatzsuche ist aber bin auch weitsichtig genug um zu verstehen dass mein Falschparken andere Leute behindert und nervt genau so wie mich falsch geparkte Autos nerven und stören wenn ich mit dem Rad/zu Fuß (oder dem Auto) unterwegs bin.

BlackDoc

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34

Freitag, 8. November 2019, 16:08

eine Strafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung gestaffelt nach Einkommen: ich vermute, dass es dafür einfach zu wenig Personal da ist, die Unterlagen anfordern, prüfen, die Bescheide ausstellen und das alles bei jeder G-Überschreitung? :denk:

..An Schulen oder Kindergärten fahre ich dann auch gerne mal langsamer als 30. Die paar gewonnenen Sekunden rechfertigen kein überfahrenes Kind und glaubt mir ich weiss wovon ich rede. ISt mir vor ein paar Jahren passiert und hängt mir heute noch nach und das obwohl ich nicht zu schnell war.
Mein damaliger Fahrlehrer hatte auch ein ähnliches Drama, Tempo 50-Zone, ein Kleinkind lief plötzlich zwischen 2 geparkten Autos auf die Fahrbahn, es waren nur wenige Meter bis zum Fahrschulauto und kaum Chance zu bremsen, obwohl nicht zu schnell gefahren. Der Fahrschüler hat daraufhin die Fahrausbildung abgebrochen, der Fahrlehrer hatte mehrere Monate pausiert, ist auch komplett bei so einer Tragödie nachvollziehbar. Wie war es bei dir? Musst du aber nicht tun, wenn du es nicht willst.

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35

Freitag, 8. November 2019, 16:37

@J-2 Coupe
Man könnte da jetzt jahrhunderte lang drüber diskutieren was gerecht ist. Was ist denn mit der Frau vom Direktor die vielleicht nicht arbeitet geht, muss die dann keine Strafe zahlen weil sie dank Gütertrennung keine Einkünfte hat? Sollte man das Bußgeld vielleicht nicht sogar nach dem Auto richten, je größer das Auto desto mehr Falschparkerbußgeld und je stärker das Auto des höher das Tempoüberschreitungsbußgeld?

Mein Vorschlag wäre die Strafe bei Wiederholungstätern jedesmal zu verdoppeln, Wer in einem Jahr mehrmals geblitzt wird, bekommt dann beim 2. Mal die doppelte, beim 3. Mal die vierfache und beim 4. Mal die achtfache Strafe (natürlich auf alles bezogen, also Geld, Punkte und Fahrverbot).

Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (8. November 2019, 16:40)


J-2 Coupe

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36

Freitag, 8. November 2019, 19:20

Falschparker (und damit der sog. "ruhende Verkehr") wird doch auch von Kommunalen Kräften überwacht. Wenn durch stark erhöhte Bußgelder die Einnahmen der Städte und Gemeinden steigen können, dann werden mit Sicherheit auch mehr Parkraumüberwacher vom Ordnungsamt unterwegs sein. Denn nur 1 erwischter Falschparker pro Tag und je Kontrolleur genügt, um die Personalkosten zu amortisieren. :]

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Mittwoch, 13. November 2019, 05:08

Ich finde, daß man in Deutschland gerade auch im Vergleich zu vielen anderen Ländern meist viel zu wenig Strafe bezahlt.

Ich finde dass Deutschland dann aber auch viele Tempolimits entfernen müsste. In Italien zahlt man für 20 km/h zuviel zwar 170 € aber da gibt es von Kärnten bis Venedig vielleicht 2x Tempo 100 und sonst immer 130. Bei der gleichen Strecke in Deutschland gibt es mindestens 15x Tempo 100 und 10x Tempo 80 wo letztens sogar meine Frau fragte: Wozu ist denn hier bitte 80, da ist ja nix ... :winke: