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J-2 Coupe

primus inter pares

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1

Donnerstag, 7. November 2019, 08:02

Bußgelder in Deutschland steigen drastisch

Falschparken auf Geh- und Radwegen, sowie "2. Reihe-Parken" wird in Zukunft richtig teuer! Statt wie bisher mit 15 - 30€ werden diese Vergehen demnächst mit bis zu 100€ bestraft. Außerdem werden Rettungsgassenbenutzer ebenso bestraft wie solche, die keine Rettungsgasse bilden: 320€ und zusätzlich 2 Punkte in Flensburg plus ein Monat Fahrverbot.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »J-2 Coupe« (7. November 2019, 08:41)



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2

Donnerstag, 7. November 2019, 08:05

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3

Donnerstag, 7. November 2019, 08:11

Richtig so! Sollte sich ja wohl jeder daran halten können.

J-2 Coupe

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4

Donnerstag, 7. November 2019, 08:27

@kdm - Sehe ich genauso.
@Darky: Kam bei uns im Radio, stand im Videotext, und die Bildzeitung soll es auch geschrieben haben. Die Gesetzesänderung hat bereits die Zustimmung des Bundestages - jetzt muss noch der Bundesrat zustimmen, was aber als sicher gilt.

Larsimoto

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5

Donnerstag, 7. November 2019, 08:38

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/i…sgasse-100.html

Gute Entscheidung. Kann nicht teuer genug sein.

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6

Donnerstag, 7. November 2019, 09:51

Ist mir persönlich immer noch zu wenig Strafe hinsichtlich ==> "Außerdem werden Rettungsgassenbenutzer ebenso bestraft wie solche, die keine Rettungsgasse bilden: 320€ und zusätzlich 2 Punkte in Flensburg plus ein Monat Fahrverbot."

Minimum 2 Monate Fahrverbot und >500€ Strafe wären hier für beide genannten Fälle eher angebracht. 2 Punkte sind i.O.
Aber wenigstens passiert mal etwas in der Richtung :super:

Der Jens

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7

Donnerstag, 7. November 2019, 10:01

Die höheren Bußgelder für das Falschparken empfinde ich als unverhältnismäßig. Das mit der Rettungsgasse ist ok, bringt aber nichts, wenn man so gut wie sicher sein kann, nicht erwischt zu werden.

Krankenwagen, Polizei und Abschlepper müßten eine Kamera installiert haben, die vom Fahrer ledigleich beim Befahren der Rettungsgasse aktiviert wird und anschließend wertet dann die Bußgeldbehörde die Videos aus.
Ohne solche Kameras ist das alles graue Theorie, weil die Betroffenen sich darauf konzentrieren müssen, schnellstmöglich zum Unfallort zu kommen und keine Zeit haben, sich Kennzeichen von Autos zu notieren, zumal damit allein noch kein brauchbarer Nachweis erbracht ist.

Trabbi

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8

Freitag, 8. November 2019, 07:53

Hallo,

Die höheren Bußgelder für das Falschparken empfinde ich als unverhältnismäßig.
Da stellt man sich die Frage, was ist verhätlnismäßig. Ist es verhältnismäßig wenn ein Radfahrer wegen einem Falschparker auf die Autofahrerspur ausweichen muss und dann von einem rücksichtslosen Autofahrer über den Haufen gefahren wird?

Blöd finde ich nur, dass diese erhöhten Bußgelder nur für die genannten Falschparker gelten. Was ist mit auf Gehwegen geparkten Autos? Hier im Dorf stehen ca. 50 % der Autos so auf den Gehwegen, dass man als Fußgänger kaum dran vorbei kommt. Ältere Fußgänger mit Rollator, Kleinkinder auf Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen sind dann gezwungen auf die Straße auszuweichen.

Zitat

Das mit der Rettungsgasse ist ok, bringt aber nichts, wenn man so gut wie sicher sein kann, nicht erwischt zu werden.
Krankenwagen, Polizei und Abschlepper müßten eine Kamera installiert haben, die vom Fahrer ledigleich beim Befahren der Rettungsgasse aktiviert wird und anschließend wertet dann die Bußgeldbehörde die Videos aus.
Da Dashcams in Deutschland mittlerweile als Beweismittel zugelassen sind, fahren einige Rettungskräfte bereits mit diesen rum, und es werden sicher recht schnell mehr wenn die neuen Bußgelder in Kraft getreten sind.

Gruß
Hans

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9

Freitag, 8. November 2019, 07:59

Ich finde die gestiegenen Strafen für Falschparker auch unverhältnismässig! Aber völlig!
Die müssten mindestens doppelt so hoch sein, vor allem dann wenn andere Verkehrsteilnehmer und vor allem Rettungskräfte behindert werden.
Wie man da mit zu hohen Strafen argumentieren kann entzieht sich vollkommen meinem Verständnis. Wer sich darüber ärgert, ärgert sich doch nur weil ihn sein eingeplantes Fehlverhalten jetzt mehr kostet. ISt wie mit der Geschwindigkeit, da müssten Strafen viel höher sein. Und da bräuchte sich auch niemand aufregen, denn wer sich an die Regeln hält, dem kann es egal sein was ein Regelbruch kostet.

J-2 Coupe

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10

Freitag, 8. November 2019, 08:35

@Hans - Die neuen Bußgelder gelten für Radwegparker UND Gehwegparker! :flüster:
@Martin - 100% Zustimmung!

Der Jens

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11

Freitag, 8. November 2019, 09:08

Eine Behinderung ist zwar für den Betroffenen ärgerlich, aber weitaus weniger schlimm als eine Gefährdung.

Insofern muß sich auch das Bußgeld für ein Vegehen mit Behinderung deutlich von dem für ein Vergehen mit Gefährdung unterscheiden, sprich: es muß deutlich niedriger sein !

Wenn hier 100€ für eine Behinderung noch als zu niedrig empfunden werden, dann frage ich mich, was dann für wirklich schlimme Vergehen gefordert wird ?
Dann müßten wir einfachen Ladendiebstahl ja bereits mit Todesstrafe ahnden.

Darum sind die 100€ für Falschparken für mich unverhältnismäßig hoch, was ja nicht bedeutet, daß ich Falschparken als Kavaliersdelikt unbestraft lassen würde ...

Bei all den Bußgeld-Diskussionen sollte man auch immer daran denken, daß ein hohes Bußgeld nichts bringt, wenn keine angemessene Kontrolldichte dahinter steht.

J-2 Coupe

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Freitag, 8. November 2019, 09:16

Man sollte vielleicht Bundesweit 1 Monat lang völlig auf Bußgelder verzichten. Mal sehen, wie diszipliniert der deutsche Autofahrer dann auftritt, wenn er alles machen darf ohne bestraft zu werden. Ich denke mal, daß nach diesen 4 Wochen völliger Straffreiheit im Straßenverkehr 99,99% aller Deutschen für noch höhere Strafen eintreten werden!

Der Jens

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13

Freitag, 8. November 2019, 09:22

Schwachsinniger Vorschlag !

Wenn ich ein Vegehen für einen begrenzten Zeitraum straffrei mache ist doch klar, daß jeder dieses Zeitfenster ausnutzt.
Was glaubst Du, wie aktiv Bankräuber würden, wenn für einen Monat Bankraub straffrei wäre ?!?

J-2 Coupe

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Freitag, 8. November 2019, 09:29

Wie dem auch sei - ich bin für eine deutliche Anhebung der Strafen für Falschparker! Oder Kralle ran, und sofort abschleppen, und zwar zum Feiertagstarif! Haltet euch verdammt nochmal an die Regeln, und niemand wird belästigt, gefährdet, geschädigt - und auch nicht abgeschleppt.

Der Jens

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15

Freitag, 8. November 2019, 09:37

Eine Kralle wäre in vielen Fällen eine sinnvolle Maßnahme. Nämlich immer dann, wenn aus reiner Faulheit falsch geparkt wird und die geringe Wahrscheinlichkeit eines Bußgeldes achselzuckend in Kauf genommen wird. Also z.B. bei der Hausfrau, die ihren dicken SUV direkt vorm Eingang des Supermarktes auf 2 Parkplätze verteilt.

Weder 20€ noch 100€ interessiert die, zumal (zumindest bei uns im Ort) die Ticket-Wahrscheinlichkeit nahe 0% liegt. Aber zu Fuß oder mit einem Taxi zur Polizeistation gehen zu müssen, um den Schlüssel für die Kralle zu bekommen, derweil ihre Tiefkühleinkäufe auftauen, das ist etwas, was sie sich merken würde.

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16

Freitag, 8. November 2019, 09:44

Hmmh, bei einfach Delikten a la Falschparken sehe ich es auch eher differenzierter...
Parke ich lediglich "falsch" und behindere niemanden (von Gefährdung ganz zu schweigen...), dann macht es in wirklichen Großstädten kaum Sinn, diese Bußgelder drastisch zu erhöhen...!
In Städten wie Hamburg/Berlin gibt es Stadtteile, da gibt es schlichtweg so gut wie keine freien Parkplätze (zu Stoßzeiten); das kann man einfach nicht mit dem Land oder kleineren Städten vergleichen. Es ist die Hölle hoch zehn...
Nach 15 Minuten unentwegter Suche nimmst Du dann auch schon mal einen "halben" Parkplatz (offizieller Parkbereich endet bei der Hälfte des Autos); man gefährdet oder behindert niemanden. Dennoch nimmt man dann ein Knöllchen" in Kauf. Hier macht es wenig Sinn, die Strafen zu erhöhen.
Behindere oder gefährde ich jemanden bzw. parke ich so, dass Einsatzfahrzeuge (Feuerwehreinfahrten i.d.R.) beeinträchtigt sein könnten, kann von mir aus eine Erhöhung statt finden...

J-2 Coupe

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Freitag, 8. November 2019, 09:55

Wenn höhere Strafen drohen, steigt auch die Rate derer, die davon abgeschreckt werden. Ergo gibt es bei höherer Strafandrohung auch weniger Falschparker.

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18

Freitag, 8. November 2019, 10:08

Wie gesagt, wenn einem parkplatztechnisch die Hände gebunden sind, kann es hier konkret keine/kaum eine Änderung des Verhaltens geben...
Ausserdem lieber Jacky, Deine Forderungen führen zu vielen Arbeitslosen bei den ganzen Abschleppunternehmen... :rolleyes: :whistling:

Der Jens

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19

Freitag, 8. November 2019, 10:20

Wenn höhere Strafen drohen, steigt auch die Rate derer, die davon abgeschreckt werden.
Würde das stimmen, dann gäbe es in Ländern mit Todesstrafe keine Mörder.

Die Kontrolldichte hat eine deutlich höhere Abschreckungswirkung als die Höhe der Strafe.

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Freitag, 8. November 2019, 10:30

@derJens: Da muss ich dir Recht geben! Wie oft wird denn in Deutschland geblitzt oder auch kontroliert?! In eine Polizeikontrolle zu geraten ist so wahrscheinlich wie nen 6er im Lotto, also ungefähr :D Da müsste man ansetzen.
Und auch Darkydark muss ich Recht geben, zumindest ein bisschen :D Gerade in Großstädten oder Ballungsgebieten ist es oft schwer einen Parkplatz zu finden, was ein Glück das ich da nicht leben muss.
Aber ich bleibe dabei, wer so parkt das er andere behindert oder sogar gefährdet, das eine inkludiert ja oft auch das andere denn blockiere ich einen Einsatzwagen nimmt dadurch unter Umständen ein anderer Schaden, der sollte richtig blechen.... da sind 100 Euro noch zu wenig. Übere Parkverstösse wo niemand behindert oder gefährdet wird, da kann man diskutieren.
Aber grundsätzlich finde ich es einfach ätzend wie manche Leute ihr eigenes Recht durch boxen wollen. Wie oft hab ich schon Leute gehört: "Der Blitzer ist reine Abzocke" oder auch gerne genommen "Die sollen mal lieber da blitzen wo es auch nötig ist. Kindergarten oder so".
Wie wäre es denn wenn man sich einfach an die Regeln hält? Dann bekommt man auch keine Strafe, das ist gaaaaaaaanz einfach.
Oder man macht es so, dass man bewusst bestimmt Regeln bricht und dann aber mit der Strafe lebt. Ich z.B. halte mich auf der AB auch nicht immer an die Geschwindigkeit. Aber in 50er oder sogar 30er Zonen halte ich mich penibel daran, weil ich es einfach wichtig finde. An Schulen oder Kindergärten fahre ich dann auch gerne mal langsamer als 30. Die paar gewonnenen Sekunden rechfertigen kein überfahrenes Kind und glaubt mir ich weiss wovon ich rede. ISt mir vor ein paar Jahren passiert und hängt mir heute noch nach und das obwohl ich nicht zu schnell war.