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realmaster

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1

Montag, 27. Februar 2017, 15:08

Erstmals Raser wegen Mordes verurteilt!

Tödliches Autorennen in Berlin

Endlich...


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2

Montag, 27. Februar 2017, 15:20

Ab wann ist man(wer) ein Raser? :denk:

realmaster

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3

Montag, 27. Februar 2017, 15:56

Wie man in Angesicht der Tragweite des Urteils derart behämmerte Fragen stellen kann, finde ich bemerkenswert. :rolleyes:

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4

Montag, 27. Februar 2017, 16:11

Ist das so?

Gerade der Focus gibt sich ja alle Mühe der Bild den Rang abzulaufen und druckt ja gerne mal so Eilmeldungen ab wie:" 55 Raser bei Verkehrskontrolle erwischt, sie waren zwischen 5km/h und 28 km/h zu schnell!"

Ich wollte nicht das Urteil in Frage stellen, würde mir aber ab und an bei anderen Sachverhalten eine ähnliche Härte wünschen :teach:

Harald

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5

Montag, 27. Februar 2017, 16:24

Ich denke mal dass fast jeder, der bisschen schnell ist als Raser heut tituliert wird. Ich möchte aber nicht in Frage stellen dass solche eklatanten Geschwindigkeitsübertretungen nicht mit voller Härte geahndet werden sollen.
Ich oute mich auch als Raser, bin ich doch in einer 30 iger Zone letzens mit 36 geblitzt worden, Schande über mein Haupt, war der erste Knollen nach über 26 Jahren :schläge:
Das Urteil finde ich bemerkenswert, auch völlig in Ordnung.

Thora

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6

Montag, 27. Februar 2017, 17:15

Meinetwegen könnte lebenslänglich in diesem Fall auch wirklich lebenslang bedeuten .
Auf jeden Fall dürften die nie wieder mit etwas fahrbaren am Straßenverkehr teilnehmen .
Wie kann man mit 170 km/h durch die Stadt rasen ?
Allein das würde für mich das Recht zum fahren verwirken.
Und einer der beiden behauptet ja immer noch er sei ein guter Fahrer ........ :cursing: :mauer:

Schlicksurfer

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7

Montag, 27. Februar 2017, 17:18

Focus, die Bildzeitung für Angestellte ... und abgesehen davon ist das Urteil weder rechtskräftig noch dauerhaft, denn die Verteidigung hat bereits angekündigt, in die Berufung oder Revision gehen zu wollen.

J-2 Coupe

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8

Montag, 27. Februar 2017, 17:52

Solche Typen gehören in den Knast, und müssen anschließend zum Straßenbahnfahren oder Radfahren gezwungen werden. Entziehung der Fahrerlaubnis auf Lebenszeit nach der Haftstrafe!
Ich fahre auch selber sehr gerne und sehr oft sehr schnell - aber nur da wo ich es darf und kann. Aber wer in der Stadt mit 160km/h über 10 Ampeln (und damit über Kreuzungen oder mindestens Einmündungen) donnert, und dabei auch Rotlicht missachtet, und noch unbeteiligte tötet, hat keinerlei "Mitleid" verdient! :dudu:

9

Montag, 27. Februar 2017, 17:55

Ich habe gerade heute in einem anderen Forum einen Thread gelesen, in dem es auch um die Verurteilung eines Rasers geht. Der ist (oder soll) in der Schweiz in einem Tunnel mit über 200 km/h mehrfach eine doppelte Begrenzungslinie überfahren haben, wurde mehrfach geblitzt und nach weiteren "Kleinigkeiten" zu 2 1/2 Jahren verurteilt (*).

Fahrer fühlte sich unschuldig, was sonst? Dazu war vor kurzem eine Bericht im TV, in dem es auch die "Raserszene" ging, die innerorts ohne Rücksicht auf Verluste Wettrennen veranstalten. Einer dieser Fahrer wurde inkognito interviewt und hat ganz klar gesagt, dass jeder andere Pech hat, wenn er ihm in die Quere kommt. Wenn er ein Rennen fährt, hat er keine Zeit, auf andere zu achten. Sowas läuft frei herum. Im Normalfall wird jemand, der bei erlaubten 50 mal 60 fährt, als Raser tituliert. Ist dann einer, der nur 30 fährt, ein Schleicher? Natürlich nicht.

In unserer Regionalzeitung wird bei Verkehrsunfällen auch eine harte Sprache gewählt. Bei einem Sachschaden von unter 1000€ lautet die Meldung: Auto KRACHTE einem anderen ins Heck !!! Wenn man einem ins Heck "kracht", ist der Vordermann Totalschaden. Hier wird in Bezug auf Autofahrer die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt.

Ich kann nur hoffen, dass es bei dieser Strafe bleibt. Wie anders sollen man sonst die Straßen sicherer werden? Ich denke, ein FS Entzug hilft da auch nicht, solche Leute fahren auch ohne Pappe.

(*) Der Autofahrer war kein Schweizer, hat aber in der Schweiz Einreiseverbot erhalten, weil die Justiz offenbar keine andere Handhabe anwenden konnte. War ja nur eine Ordnungswidrigkeit, allerdings wurde die Karre eingezogen.

kraeuterfreak

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10

Montag, 27. Februar 2017, 19:20

Zitat

War ja nur eine Ordnungswidrigkeit, allerdings wurde die Karre eingezogen.
In der Schweiz gilt (und galt zu dem Zeitpunkt, als das Vorgefallen ist) die sogenannte "Via Secura" ab 21km/h ist man nicht mehr im Bereich der Ordnungswidrigkeit, sondern im Bereich Straftat.

Der von dir erwähnte Fall hat KEINE Kleinigkeiten begannen. Der Tunnel, um welches es sich handelt ist der Gotthard-Strassentunnel mit 17km gegenseitigem Verkehr. Dort hat er über 10 Fahrzeuge mit mehr als der doppelten der erlaubten Geschwindigkeit überholt. Zudem überholte er mit Tempo 270km/h (bei erlaubten 120km/h) über die Pannenspur rechts.

Das perfide: Da das Verfahren erst eröffnet werden muss, konnte er sich nach Italien "absetzen". Dem Taxi-Fahrer, welcher ihn über die Grenze fuhr, hat er die Zeche von 360 Euro geprellt.

Der Stuttgarter Christian R. posiert in der Zwischenzeit genüsslich mit seinem VW Golf und findet sein Fahrverhalten auch noch in Ordnung.

Back to Topic:
Das Urteil finde ich absolut in Ordnung, und hoffe, dass die Typen an der Berufungsinstanz abblitzen.

Solche Leute gehören nicht mehr auf die Strasse, sondern in den Knast.

Arni51

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11

Montag, 27. Februar 2017, 22:31

Gutes Urteil mit Signalwirkung :thumbsup:
Hoffentlich hat es nach der nächsten Instanz noch Bestand :teach:

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12

Dienstag, 28. Februar 2017, 11:27

Ich verstehe auch nicht wie man über das Urteil diskutieren kann.
Wer mit 170 km/h durch die Innenstadt rast und dabei jemanden zu Tode fährt hat keine andere Strafe verdient.

J-2 Coupe

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13

Dienstag, 28. Februar 2017, 12:19

Wenn es nach mir ginge, würde ich für solche (und andere) Gestalten einen schönen alten Römischen Brauch wieder einführen: Die Kreuzigung! :flüster:

Schlicksurfer

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14

Dienstag, 28. Februar 2017, 14:53

Ja genau, und alle Vergewaltiger kastrieren. Kinderschänder aufhängen.
Das übliche Gegröhle des Mobs eben, wie es von Monty Python schon vor langer Zeit so trefflich persifliert wurde.
Und wie es im jüngsten Fall des Amokfahrers so plastisch demonstriert wurde.

Dass man diese Dinge einfach mal der Justiz überlassen könnte ist eine Idee, die anscheinend zu komplex ist um begreifbar zu sein?

J-2 Coupe

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15

Dienstag, 28. Februar 2017, 15:05

NAGELT DIE VERNUNFT IN DAS VOLK statt Straffreiheit für Schwerverbrecher :teach: Der Staat muß mehr Macht ausüben können, Anarchisten an die Wand! Aktion "Flächendeckende Bundesweite Videoüberwachung" :super:

realmaster

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Dienstag, 28. Februar 2017, 15:31

Focus, die Bildzeitung für Angestellte ... und abgesehen davon ...
Stört dich eigentlich mehr die Quelle an sich oder (nachdem was du in diesem Forum bereits zum "Besten" gegeben hast) mehr die Tatsache, dass ich es hier überhaupt verlinkt habe? Ja, es waren wieder mal Zeitgenossen mit Migrationshintergrund. Und das ausgerechnet die Justiz in Berlin hier ein Zeichen gesetzt hat, ist umso bemerkenswerter. Insofern durchaus verständlich, dass dir das alles nicht schmeckt.

@Jacky :thumbup:

Thora

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17

Dienstag, 28. Februar 2017, 16:15

Leider kommt man immer wieder nicht umhin, an der deutschen Rechtsprechung zu zweifeln, wenn z.B. Mörder auf Bewährung frei bleiben, aber Betrüger für 5 Jahre einfahren (nur zum Verständnis!) - umso bemerkenswerter das Urteil in diesem Fall.

Außerdem hätte ich auch nichts dagegen, Kinderschänder z.B. zu kastrieren, etc. Es gibt auch so schöne stillgelegte Steinbrüche, hohe Mauern drumrum, Mörder, Kinderschänder, etc rein, trinken gibt es wenn's regnet und zu essen findet man genug beim graben...

@ Jacky + realmaster :thumbup:

Andi-THF

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18

Dienstag, 28. Februar 2017, 16:24

Das ist schon ein interessantes Urteil. Man kann staunen, dass das Gericht den Antrag der StA gefolgt ist und eine Verurteilung wegen Mord zustande gekommen ist.
Doch Vorsicht: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und wird zu 99 % in der nächsten Instanz kassiert!
Mal sehen, was dann herauskommt? Auch Totschlag im besonders schweren Fall würde bis 15 Jahre Haft (Lebenslänglich) ergeben....

Mein Tipp für die nächste Instanz: Für den Fahrer des (den Tod) verursachenden Unfallautos wegen Totschlag 10 Jahre und der Gegner des Rennens 7 Jahre.

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Dienstag, 28. Februar 2017, 16:26

Nur die Todesstrafe kann unser Land wieder auf den richtigen Weg bringen. Die USA, wo praktisch kein Verbrechen existiert, macht es uns doch recht ansehnlich vor :wech:

Very

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20

Dienstag, 28. Februar 2017, 16:29

Andi-THf.

Da hast du völlig recht. Zu der lebenslangen Haft wird es nie kommen. Kann ich mir auch nicht vorstellen.

Verdient hätte er es.

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