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velos

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1

Montag, 7. März 2016, 22:47

Mercedes mit neuem unverschämten Geschäftsmodell, Probefahrt gegen 200 Euro Gebühr!!!!

Wir fahren 2 Hyundai Fahrzeuge sowie 1 Kia, welcher zum Hyundai Konzern gehört, zudem 2 Mercedes Modelle. Heute wollten wir 1 Fahrzeug in unserer "Krippe" von Mercedes aufnehmen, und zwar den Mercedes A450 AMG. Die Geschäftspolitik von Hyundai und Kia kennen wir bereits, Probefahren und kaufen oder auch nicht, auch von Mercedes war uns bisher nur diese Methode bekannt. Zudem sind uns alle Hyundai- und Kia Fahrzeuge als positiv aufgefallen, leider nicht mit der gewünschten PS-Zahl erhältlich. Dann blieb nur der Weg zu Mercedes, mit unverschämten Forderungen.

Heute wurde uns von Mercedes mitgeteilt, das eine Probefahrt nur gegen ein Entgelt von 200 Euro möglich ist. Wir sprechen hier von einem Entgelt, nicht von einer Kaution und einem Gebrauchtwagen mit wenigen Kilometern auf der Uhr. Hyundai hat bisher kein Entgelt für eine Probefahrt verlangt, schon mal gar nicht für ein Fahrzeug im höherpreisigen Euro Bereich. Das Angebot wurde uns über Mercedes Niederlassung Dortmund unterbreitet, einfach eine Frechheit.

Dementsprechend warten wir lieber auf die bald kommenden N-Modelle von Hyundai und verzichten auf die eher unseriöse Mercedes Methode. Wenn Mercedes für eine Probefahrt bereits Geld verlangt, verzichten wir gerne auf die Probefahrt und ziehen uns zu dem Aufsteiger Hyundai zurück.


Hartmut Haarmann

authenticus

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2

Dienstag, 8. März 2016, 10:14

....m.E. kann es sich hierbei nur um einen Kommunikationsfehler handeln.
Käme man mir mit einem solchen Begehren, hätte ich umgehend Termin beim Niederlassungsleiter.

florkarl

Heinz58

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3

Dienstag, 8. März 2016, 10:49

Die Politik bei Mercedes hat mich dazu gebracht, vor 5 Jahren auf Hyundai umzusteigen.

Hier vielleicht eine kleine Geschichte:

Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass die immer noch nicht wegkommen von der Grundeinstellung "verteilen nicht verkaufen". Auch letztes Jahr stand ich beim Kauf eines neuen Autos vor der Wahl der Qual. Ich wollte mir ein GlC oder GLE kaufen. Hab ich dann verworfen. GLC zu klein und GLE wäre es geworden. Den Verkäufer nervte es aber, dass ich ihm dedizierte Fragen stellte. Er meinte, ich soll mir überlegen, ob ich die richtige Person für dieses Auto bin. Das hatte ich schon mal beim Kauf einer V-Klasse. Bin zu meinem MB-Händler in der Nähe gefahren. Der guckte mich von oben nach unten an und sagte: Ich glaub die C-Klasse wäre bestimmt besser für Sie und ist nicht so teuer."

Danach bin ich in die nächste Stadt nach MB gefahren und hab einen Ausstell V-Klasse mit wirklich Vollaustattung gekauft. Eine Woche später bin ich wieder zu meinem MB-Händler in der Nähe gefahren und hab dem Verkäufer meine V-Klasse gezeigt, die er an mich hätte verkaufen können. Das Gesicht des Verkäufers = UNBEZAHLBAR :thumbsup: :thumbsup:

Die Moral von der Geschichte!?

Einfach eine andere MB Niederlassung aufsuchen und da nachfragen, oder Hyundai kaufen. Letzteres hab ich gemacht und das gesparte Geld gleich in einen zweiten Hyundai für meine Frau investiert :thumbsup: :thumbsup:

velos

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4

Dienstag, 8. März 2016, 22:20

@Hartmut Haarmann
Das ist sicherlich kein Kommunikationsfehler von der Mercedes Niederlassung in Dortmund. Telefonisch wurde mir das Angebot der Probefahrt zum Preis von 200 Euro unterbreitet, per E-Mail sollten es dann nur noch schlappe 150 Euro für die Probefahrt sein.

Und sicherlich kommt diese Geschäftspolitik von höheren Rängen dieses Vereins, deshalb spare ich mir die Mitteilung an den Niederlassungsleiter. Schöner ist doch das publik machen dieser unseriösen Geschäftspolitik, zumal ich das per E-Mail schriftlich vorliegen habe.

Mercedes wirkt für mich eher wie ein Basar, jedoch nicht wie ein seriöses Unternehmen. Obwohl wir dort mehr als 15 Jahre Kunde sind bekommen wir dieses unseriöse Angebot, einfach unverschämt.

Zudem wollten wir dort ein Fahrzeug für schlappe 60.000 Euro kaufen, wobei wir nur die Abfederung mit etwas Komfort testen wollten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »velos« (8. März 2016, 22:26)


realmaster

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5

Dienstag, 8. März 2016, 22:37

...und zwar den Mercedes A450 AMG...
Gerade wollte ich mir das teure AMG Modell mal anschauen, für das die Probefahrt bezahlt werden muss, nur die Suchmaschine findet nichts. :(

NoSkiller

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Dienstag, 8. März 2016, 23:09

der heisst A45 AMG im Gegenzug gibt es einen C 450 AMG

Aber bei dem Thema ist BMW auch nicht arg viel besser. In meiner Nähe gibt es einen Händler der BMW und Hyundai zusammen anbietet. Als ich mir dort einen BMW 320d angeschaut hatte und dieses Auto in die nähere Auswahl gezogen hatte, wollte ich eine Probefahrt und anschließend natürlich ein Angebot. Schön ist, das BMW auf ihrer Hauseigenen Gebrauchtwagenbörse auch Finanzierungsrechner über die eigene BMW Bank anbietet. Also war ich im Vorfeld schon im Bilde und hatte eine gewisse Vorstellung wie den so ein Beispiel ausschauen könnte. Am Tag X, kam es dann garnicht erst zu einer Probefahrt, der Händler hat sich mit mir zusammen gesetzt und erstmal das finanzielle besprechen wollen. Als ich ihm dann zu verstehen geben habe, das sein Finanzmodell nicht ganz konform mit dem der BMW Seite sei, empfahl er mir dann doch einen Hyundai anzuschauen, die seinen Preislicher wohl eher in dem Rahmen. Das von Ihm vorstellte Model war ein i40 1.7 CRDi Automatik Fifa Silver-Edition mit 25tkm EZ 04/2014 für 22.990 Euro. Der BMW 320d war zwar ein Jahr älter und hatte ca. 37tkm auf der Uhr, der Preis war aber mit 23.490 Euro jetzt nicht erheblich teurer.

Schlussendlich hab ich mich dann nicht für einen BMW 320d entschieden, sondern bekomme nun einen i40 1.7 CRDI Premium Vollausstattung EZ 01/2015 mit 19 tkm für 21.000, aber garantiert nicht bei diesem Händler.

Ich fuhr davor einen ix35, der jetzt von meinem aktuellen Dealer zu einem besseren Kurs in Zahlung genommen wurde als von besagtem BMW/Hyundai Händler.

Hartmut Haarmann

authenticus

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Mittwoch, 9. März 2016, 19:53

.......dass man mich beim Begehren einer Probefahrt "checkt", dass man mir zur Überprüfung eines tatsächlich vorliegenden Kaufanliegens
gegebenenfalls zuvor kalkulatorische Kaufoptionen unterbreiten will, und auch, dass es hier und da zu zwischenmenschlichen Unstimmigkeiten
kommen kann......all das ist sicherlich so, aber es auch m.E. völlig ok so.
Wenn ich dann jedoch tatsächlich eine unentgeldliche Probefahrt machen will, dann mache ich sie, und zwar mit jedem X-beliebigen Modell.
Und wenn ich mich tatsächlich als bereits mehrfach Kaufender dort zu erkennen gebe, dann gibt´s mal überhaupt gar keine Probleme.
Und bevor ich in einem forum die Geschäftspraktiken von MB-Niederlassungen, respektive deren Personal verunglimpfe,reflektiere ich vorher m.E. wohl besser mal meinen Auftritt dort und gegebenenfalls die Art und Weise der Übermittlung meines Anliegens.

Insofern liegt hier ausschliesslich und deutlichst ein Kommunikationsversagen vor.
Wo käme MB hin, wenn jeder (das äussere ich jetzt nicht in der umgangssprachlichen Weise) XXX unentgeltlich Luxusfahrzeuge probefahren wollte.

/edit Ceed: "Entgelt"-Diskussion entfernt.

realmaster

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Donnerstag, 10. März 2016, 10:30

Viel mehr würde mich der Wortlaut der Mail interessieren.

Hartmut Haarmann

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Donnerstag, 10. März 2016, 14:24

ja, die Mail interessiert mich auch !

Madimus

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Donnerstag, 10. März 2016, 19:22

Arroganz kommt vor dem Fall, Kommunikation ist nicht einseitig!

Eine Woche später bin ich wieder zu meinem MB-Händler in der Nähe gefahren und hab dem Verkäufer meine V-Klasse gezeigt, die er an mich hätte verkaufen können. Das Gesicht des Verkäufers = UNBEZAHLBAR

Ist doch ein Klasse Gefühl so etwas zu erleben :]
Bei mir war es der Örtliche Hyundaihändler-Chef der Niederlassung als ich mit dem neuen zwecks Hängerkupplung kam 8)
Sicherlich sind auch einige unterwegs die sich ohne ernsthafte Kaufabsichten eine Probefahrt erarbeiten wollen. Aber wenn der Verkäufer nach Äußerlichkeiten und von oben herab schon auf Kunden zugeht! Geht es ihm zu gut und hat er wirklich Wissen welche Kaufkraft vor ihm steht? Hat er es nicht nötig evtl. neue Kundschaft zu gewinnen? Fragende Kunden sind auch nicht gern gesehen, schon gar nicht die offensichtlich in der Materie stecken. --> meine Erfahrungswerte im letzten Jahr bei der Autosuche überregional und vor Ort - Modellübergreifend. Dabei war die Herangehensweise in den Autohäusern, die Fragestellung sowie die Konditionen der Probefahrt meinerseits identisch.
Prinzipiell hätte ich auch nichts gegen eine Gebühr wenn ich das Auto einen Tag lang teste/nutze, aber 200€ ist schon ne Hausnummer ;(
Meine Erfahrung beim einzigen Hyundaihändler vor Ort - 3 Gespräche mit Wunsch, Tucson Vollaustattung Automatik Probefahrt B/D, Rabatt. Es war nur eine Probefahrt Benziner möglich, der Diesel stand auch die ganze Zeit im Verkaufsraum(Gepräche im Zeitfenster 2 Monate). Als endlich einer Probefahrt möglich wurde ging er- Chef der Niederlassung- davon aus, das ich die Strasse einmal hoch unter runter fahre!? Nach dem ich ihm dann eine Fahrstrecke nannte ca 20km Stadt/Land/BAB moserte es auch als viel an, aber er würde eine Ausnahme machen. Als ich danach wie im Vorgespräch abgesprochen im direkten Vergleich den Diesel fahren wollte, speiste er mich mit mit dem Spruch ab" sie kennen ja das Auto jetzt und der Diesel ist identisch" :cursing: Beim Thema Preis ist ca 800€ Rabatt drin(Antwort 1 und letztes Gespräch), da der Wagen sich gut verkauft und sie es nicht günstiger anbieten bräuchten :schläge: :dudu:
Andere Marken waren was die Probefahrt betraf doch einiges entgegenkommender!
Das Verhalten war auch unter anderem auch ein Grund, mich für ein EU-Modell irgendwo zu entscheiden.
Jeder nutzt seine Chance :super:

Hartmut Haarmann

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Donnerstag, 10. März 2016, 19:34

"Jeder nutzt seine Chance"

Dieses gesamte Gespräch ist doch schon völlig daneben gewesen. Wieso lässt man als Kunde oder Interessent sich solche Vorgehensweisen gefallen ?
Oftmals passt natürlich auch die Gesprächseröffnung seitens des Interessenten nicht und liegt völlig daneben.

Um solche Vorkommnisse zu beurteilen sind immer beide Seiten zu hören.
Es gibt halt stets zwei Wahrheiten !

Thora

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Donnerstag, 10. März 2016, 20:31

Als wir letztes Jahr auf der Suche waren , wurden wir in allen Autohäusern als Kunde Ernst genommen , hatten nie das Gefühl nicht Willkommen zu sein , auch eine Probefahrt wäre nirgends ein Problem gewesen . ( Darunter Mehrmarkenhändler , VW , Opel , Fiat , Mercedes )

Hartmut Haarmann

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Donnerstag, 10. März 2016, 21:31

so sehe ich es auch......wenn ich ernsthaft ein Ernst zu nehmendes Anliegen vortrage, werde ich i.d.R. ernsthaft willkommen geheissen.

Und gerade bei Mercedes ist die Situation der Begegnung i.d.R. auf weit aus höherem sozialen Niveau, als bei vielen anderen Hersteller-Betrieben. Das bedeutet, dass deren MA-Potential im Hinblick auf u.a.diverse soziale Aspekte, eine weitaus bessere Basis hat und höchstmöglich gefördert wird und wurde.
Das hierdurch bedingt leicht und schnell die Klage über arrogantes Auftreten erhoben wird, ist zumeist der Unterschiedlichkeit des sozialen Status geschuldet.
Was natürlich nicht bedeuten soll, dass MA oder Kunden anderer Hersteller-Betriebe nicht durchaus ebenso sozial entwickelt sein könnten.

velos

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Donnerstag, 10. März 2016, 21:46

Wenn ich dann jedoch tatsächlich eine unentgeldliche Probefahrt machen will, dann mache ich sie, und zwar mit jedem X-beliebigen Modell.
Und wenn ich mich tatsächlich als bereits mehrfach Kaufender dort zu erkennen gebe, dann gibt´s mal überhaupt gar keine Probleme.
Und bevor ich in einem forum die Geschäftspraktiken von MB-Niederlassungen, respektive deren Personal verunglimpfe,reflektiere ich vorher m.E. wohl besser mal meinen Auftritt dort und gegebenenfalls die Art und Weise der Übermittlung meines Anliegens.

Insofern liegt hier ausschliesslich und deutlichst ein Kommunikationsversagen vor.
Wo käme MB hin, wenn jeder (das äussere ich jetzt nicht in der umgangssprachlichen Weise) XXX unentgeltlich Luxusfahrzeuge probefahren wollte.

Wenn ich bei Mercedes nach einer Probefahrt frage hat es sicherlich einen Grund! Da ich ständig im Kundenkontakt bin, habe ich auch den dementsprechenden Umgangston , zudem ein recht soziales Verhalten. Es sollte nur der gewünschte Fahrkomfort bezüglich Abfederung getestet werden. Es heißt, das dieses Modell vor MOPF straff oder auch hart gefedert ist. Das überarbeitete Modell hat dagegen eine Einstellung für die Dämpfer, was ich gerne persönlich testen wollte. Außerdem hat es Mercedes nicht zu interessieren ob ich mir das Fahrzeug leisten kann. Fakt ist nunmal, das ein Interessent angefragt hat und den Grund der Probefahrt plausibel erklären kann.
Fraglich ist ausserdem was unter Luxusfahrzeuge verstanden wird, sicher keine A-Klasse, auch nicht wenn es ein AMG-Modell ist.

Zudem wurde mein Name und auch die Anschrift dort genannt. Somit ist es recht einfach, die EDV mit meinen Daten zu füllen und den anfragenden zu ermitteln. Es wurde mir auch mitgeteilt, das Fahrer unter 25 Jahren nicht zulässig sind, obwohl ich dort seit über 15 Jahren Kunde bin. Eigentlich unmöglich bei einem Kunden unter 25 Jahren.

Die besagte E-Mail lautet wie folgt:
Guten Tag Herr XXXXX,

danke für Ihre Anfrage. Der A 45 ist noch in der Aufbereitung, steht noch nicht in der Ausstellung. Eine Probefahrt ist nur ab 25 Jahre möglich und wird mit 150,- EUR in Rechnung gestellt. Diesen Betrag bekommen Sie selbstverständlich bei Kauf gutgeschrieben. Wir müssten ausserdem einen Alternativtermin zu Samstag finden.


Da ich dieses Fahrzeug nicht kaufen möchte weil es nicht der gewünschten Farbe und Ausstattung entspricht, wäre diese Angebot sicherlich nicht akzeptabel und unseriös, wie bereits berichtet. Wir sprechen hier über ein Fahrzeug was in der Aufbereitung ist, nicht über ein Neufahrzeug, welches zur Probefahrt vielleicht 20 Minuten genutzt werden sollte.

Frei nach dem Motto: Gib dem Kunden ein Erlebnis und er wird das Produkt kaufen....

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »velos« (10. März 2016, 21:57)


velos

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Freitag, 11. März 2016, 20:59

Heute hat sich die Verkaufsleiterin von der Mercedes Niederlassung Dortmund telefonisch gemeldet und den Sachverhalt geklärt.

Da seit einiger Zeit sehr viele Anfragen zur Probefahrt mit einem AMG Modell der verschiedenen Baureihen vorkommen, sind die Mitarbeiter angehalten, eine Gebühr dafür zu verlangen. Somit sollen Kunden ohne ernste Kaufabsichten abgeschreckt werden. Wie der einzelne Mitarbeiter das im Moment entscheidet ist mir allerdings nicht erklärlich.
Man will allerdigs in Zukunft die vorgenannte Erklärung plausibel dem Kunden vermitteln. Zudem soll das Profil bestehender Kunden geprüft werden, um potenzielle Kunden wie mich in Zukunft nicht mehr mit Gebühren für die Probefahrt zu belasten.

Mir wurde ausserdem mitgeteilt, das ich gerne eine unentgeltliche Probefahrt machen kann, wenn ein A45 AMG MOPF vorhanden ist.

Die Handlungsweise ist sicherlich verständlich, dennoch hätte Mercedes von Anfang an das Kundenprofil prüfen können. Somit würden Missverständnisse bei Bestandskunden mit Kaufabsicht gar nicht entstehen.

Hartmut Haarmann

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Freitag, 11. März 2016, 21:01

siehste....habe doch gesagt es war ein Kommunikationsfehler ! :)

velos

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Freitag, 11. März 2016, 21:08

Ja, wir wollen es mal als Kommunikationsfehler so stehen lassen, obwohl ich es eher als menschliches Versagen der Niederlassung zu bezeichnen wäre. Dennoch ist kein Mensch fehlerfrei und das sollte dann auch jeder akzeptieren.

Hartmut Haarmann

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Freitag, 11. März 2016, 21:10

"Dennoch ist kein Mensch fehlerfrei und das sollte dann auch jeder akzeptieren."

STIMMT ! so sehe ich es auch !

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Freitag, 15. April 2016, 13:32

Ich finde es trotzdem ziemlich dreist für eine Probefahrt solche Preise zu verlangen. Was ist, wenn ich merke, das Auto passt von der Charakteristik nicht zu mir, ist zu unübersichtlich, Knöpfe sind "falsch" angeordnet, etc. pp.? Dann habe ich 200€ in den Sand gesetzt. Man kann es doch auch so machen: 20Min Zeitslot, 15-20km inklusive und darüber bezahlt mir der Kunde Summe X, egal was er überzieht.

Spätestens bei der Finanzierung bzw. wenn es an die Portokasse geht, wird der Verkäufer merken, ob ich mir den Wagen leisten kann oder nicht. Man kann den Menschen nur vor den Kopf gucken und nicht hinein.

Hartmut Haarmann

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Freitag, 15. April 2016, 18:48

...mit diesen Forderungen sollen doch lediglich im Vorfeld bereits diejenigen, die eh keine reelle Kaufabsicht haben, von denen getrennt werden, die eine haben.
Und derjenige, der in Vorgesprächen als kaufwilliger Interessent erkannt wird, der zahlt auch dann nicht, wenn er diverse Knöpfchen, die ihm nicht gefallen haben, während der Probefahrt entdeckt und auf Grund dessen vom Kauf Abstand nimmt.

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