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1

Freitag, 13. Februar 2015, 13:04

Ölwechsel überflüssig?

Bin heute auf diesen Artikel gestoßen :watt: , dort ist ein Video von Frontal21, das ich hier mal verlinke.


Link zum Video: http://youtu.be/3G1nmhSZvN0

Was haltet ihr davon, inwiefern ist das praktikabel?
Hat vielleicht jemand von euch bereits eigene Erfahrungen damit gesammelt?


J-2 Coupe

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2

Freitag, 13. Februar 2015, 13:10

Die Story kenne ich schon - ich würde es nicht probieren wollen! Allerdings kenne ich Automotoren die 150.000km ohne Ölwechsel gelaufen sind, und zwar problemlos. Es wurde lediglich das fehlende Öl regelmäßig wieder aufgefüllt.
Aber wie gesagt: Mein Ding ist das nicht :nenee:

3

Freitag, 13. Februar 2015, 14:22

Ja, das Video ist schon etwas älter. Hast du dafür eigentlich einen bestimmten Grund?

Hier übrigens noch die Website des Anbieters.
Wie es aussieht konzentriert sich dieser aber mittlerweile eher auf den Profi-Sektor.

J-2 Coupe

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4

Freitag, 13. Februar 2015, 14:40

Hast du dafür eigentlich einen bestimmten Grund?
Ich bin wohl ein Ölwechsel-Fetischist :D Früher habe ich mein Öl alle 1500km gewechselt, heute nur noch alle 5000km oder alle 6 Monate - je nach Fahrzeug. Ich bin da aber kein Maßstab für andere :dudu: Ein Ölwechsel mit Mann-Filter und 5ltr 5W40 kostet mich weniger als 20€, zudem kann ich mein abgelassenen (und meist noch dunkelgelbes) Öl in anderen Motoren weiterverwenden.

iDreißig

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5

Freitag, 13. Februar 2015, 14:48

Na klar, einfach dein olles Frittenfett in die Gebrauchten und das als "Inspektion mit Ölwechsel" verkaufen. :dudu:

Das Video war hier schon mal verlinkt und es gab so weit ich mich erinnere auch ne Diskussion dazu. Bin mir aber nich 100% sicher und grade zu faul zu suchen.

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6

Freitag, 13. Februar 2015, 15:03

Na klar, einfach dein olles Frittenfett in die Gebrauchten und das als "Inspektion mit Ölwechsel" verkaufen. :dudu:
Bei Winterschlampen ohne Garantie mit Rest-TÜV für 500€ mache ich das öfter so. Oder ich mische das alte Öl mit etwas Diesel und betanke damit meinen alten Fendt Dieselross Bulldog :]

7

Freitag, 13. Februar 2015, 15:10

Ich bin da aber kein Maßstab für andere :dudu:

Ok, verstehe! Dachte es gebe da technische Bedenken, an die ich evtl. noch nicht gedacht hatte. Nach der Garantiezeit probiere ich das vielleicht mal aus, wenn es nicht zu teuer ist. Muss mich da nur noch etwas einlesen.

@iDreißig: Ja, hatte vorher gesucht, aber es gibt so viele Ölwechelthreads hier im Forum, da hab ich :aufgeb: . Speziell zu Lifetime Öl gab es hingegen fast nichts.

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8

Freitag, 13. Februar 2015, 15:35

Öl nimmt Verbrennungsrückstände auf, deshalb verfärbt es sich auch. Irgendwann ist m.M.n. ein Sättigungsgrad erreicht, bei dem das Öl so verschmutzt ist, daß sich in den Ölkanälen Ablagerungen bilden. Diese "Öl-Ateriosklerose" führt zum Infarkt des Ölkreislaufes - und damit zum Motorschaden. Denn wenn im Öl kein Dreck wäre, bräuchte man ja auch keinen Ölfilter - geschweige denn dessen Wechsel.....

9

Freitag, 13. Februar 2015, 23:23

Ok, müssten diese Verbrennungsrückstände, Metallabrieb und sonstige Partikel im Öl nicht weitgehend im Filter hängen bleiben? Wechselt man also regelmäßig den Ölfilter, sollte es doch eigentlich nicht zu diesem Gau kommen. :denk:

Nun habe ich einen recht kritischen Artikel zu Thema Liftime-Öl gefunden, dort wird darauf verwiesen, dass die Verbrennungsrückstände im Öl chemisch mit Wasser und Luftsauerstoff reagieren und unter anderem Säuren bilden. Diese Säuren sind es, die sich nicht mit dem Ölfilter herausfiltern lassen. Ein weiteres Problem ist der Verbrauch der dem Öl zugesetzten Additive, die dann irgendwann fehlen.

Soweit, so verstanden. Nun stelle ich mir aber die Frage, ob sich Säurebildung und Additivmangel langfristig negativ auf den Motor auswirken können, wenn doch regelmäßig Öl verbrannt und frisches nachgefüllt wird und bei jedem Filterwechsel das Öl aus dem alten Filter ebenfalls entfernt und nachgefüllt werden muss. Bei einem kleinen Motor und z. B. einem großen Filter wird da ein nicht unerheblicher Teil frischen Öls nachgereicht.

Schlicksurfer

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10

Samstag, 14. Februar 2015, 00:54

Moins

Denk bitte auch dran, dass das Öl auch Verbrennungsrückstände etc. aufnimmt.
Nehmen die überhand gibt es Ölschlamm.
Und was Ölschlamm mit Motoren macht sollte bekannt sein.

ckm

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11

Samstag, 14. Februar 2015, 07:41

Also ich halte davon auch nichts. Aber wenn ich mir mein Öl so nach 145000 km anschauen und der Ölwechsel liegt 8000km zurück so ist das Öl von der Farbe her noch schön hellbraun. Als der Wagen deutlich weniger km runter hatte wurde das Öl sehr viel schneller dunkler. Ölverbrauch habe ich auch keinen müsste eigentlich von Wechsel zu Wechsel nichts nach schütten, mache es nur manchmal bei ca 15000 da der Pegel da etwas unter max gesunken ist.
Denke diese nicht Wechsler haben auch Motoren mit viel km da ist der Abrieb nicht mehr so hoch und einen Ölverbrauch haben die evtl auch.
Mein A4 mit dem alten 2.0 ALT Motor nimmt auch gut Öl zwischen 0,5-0,8l auf 1000 da müsste ich eigentlich nie einen Wechsel machen.

Hessenhamster

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12

Samstag, 14. Februar 2015, 07:56

Ich fahre meine Autos gerne mehrere Jahre und mache deswegen mindestens einmal im Jahr einen Ölwechsel. Meine Jahresfahrleistung beträgt auch nur 15.000 km. Bei meinen ersten Autos früher die schon alt waren habe ich sogar alle 7.000 bis 10.000 km selber gewechselt, allerdings habe ich da auch nur günstiges mineralisches Castrol-Öl genommen. Heute lass ich eher voll- oder teilsynthetisches Öl einfüllen.

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Samstag, 14. Februar 2015, 10:54

Wenn man sich auf so eine Sache einlässt, sollte man das Auto bis zum Verschrotten fahren. Denn wer kauft dir ein Auto zu einem guten Preis ab, wenn es Zeitlebens nie einen Ölwechsel erhalten hat?
Ölwechsel werden in Werkstattketten komplett inkl Filter schon ab 29,90€ angeboten. Wenn man sein Auto 12 Jahre ohne Ölwechsel fahrt, spart man schlaffe 360€, während der Wertverlust für ein 12 Jahre nicht Ölgewechseltes Fahrzeug mit absoluter Sicherheit höher als 360€ liegt!

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14

Samstag, 14. Februar 2015, 13:15

Ich würde mir ganz sicher KEIN Auto kaufen, das jahrelang mit demselben "Zauberöl" unterwegs war :dudu:

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15

Samstag, 14. Februar 2015, 14:44

Also ehrlich, so eine Diskussion:

Wer nicht das Geld für einen Ölwechsel hat, sollte zu Fuß gehen.

Wie oben erwähnt gibt´s ja auch Angebote für 30€ (und das dann 1x im Jahr).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (14. Februar 2015, 14:51)


16

Samstag, 14. Februar 2015, 17:14

Wirtschaftlich lohnt sich das kaum. Da kann man sicherlich mehr sparen, wenn man den Ölwechsel einfach selber macht, anstatt ihn in der Werkstatt erledigen zu lassen.

Trotzdem finde ich die Idee an sich sehr interessant und zumindest wert, genauer hinzuschauen. Wobei meiner Meinung nach der Ansatz mit dem Nebenstromfilter in Kombination mit einem guten synthetischen Öl mehr Potential hat. Hier sind aber wiederum die Anschaffungskosten recht hoch.

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17

Samstag, 14. Februar 2015, 17:21

Ölwechsel während der Garantie lieber nicht selber machen.

Ideen oder Möglichkeiten um Öl und Treibstoff zu sparen werden gerne von der Öl-Lobby blockiert. Da wurden auch schon Patente aufgekauft, um dann bei den Ölmultis in der Schublade zu verrotten!

Karlheinz

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18

Samstag, 14. Februar 2015, 20:32

Einmal einen Selbstversuch, 1/4l Altöl und einmal 1/4l Frischöl zum Kochen bringen, dann sschauen was früher kocht. Öl hat nicht nur Schmier- sondern auch Kühlfunktion. Mein Müllwagen MAN 26 310 hatte 52 (52) Liter Fassungsvolumen!

LG Heinzi

masterofdisaster

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19

Sonntag, 15. Februar 2015, 10:47

ich sag dazu nur:

Samantha1993

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20

Sonntag, 15. Februar 2015, 13:01

Bäääh- was für eine eklige Pampe. So etwas würde ich meinem Motor niemals zumuten, nur um mir den einen Ölwechsel pro Jahr zu sparen :dudu:

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