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iDreißig

Laternenparker

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41

Donnerstag, 21. August 2014, 14:29

Hab ich diese Woche in der FAZ gelesen: Dashcams im Auto sind juristisch umstritten.

Ergebnis im Groben: Aufnahme verboten, wird aber vor Gericht evtl. trotzdem zugelassen.

Zitat

Der Autor ist Fachanwalt für Verkehrsrecht in Frankfurt.

Das ganze ist also in keinem Fall "Gesetz" oder eine richterliche Entscheidung. Es gibt genug Anwälte, und auch Richter, die andersrum entscheiden.
Trotz allem zum Sammeln von Argumenten oder Verstehen der "Gegenseite" lesenswert. :flüster:


knicke

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42

Freitag, 22. August 2014, 20:24

Dash-Cam, so'n Quatsch. Jeder regt sich auf, wenn in Straßenbahnen und U-Bahnen Kameras installiert werden, und im Straßenverkehr fahren so viele bereits damit rum. Die totale Überwachung gehört in den Müll. X(

ckm

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43

Freitag, 22. August 2014, 22:03

Kameras in S + U Bahnen sind doch gut gerade Nachts das schreckt schon etwas ab.
Ich verstehe das nicht ihr regt euch auf das ihr vielleicht irgendwo gefilmt werdet, benutzt aber alle ein Smartphone, das INet usw. Und ich glaube die wenigsten verstehen es ihre Spuren zu löschen.
Das gibt doch vielmehr über euch Preis.

knicke

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44

Samstag, 23. August 2014, 15:41

In S und U finde ich auch, aber nicht an Autos.

Taurus

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45

Montag, 25. August 2014, 00:32

Ich besitze eine Dashcam seit etwa einem Jahr. Diese läuft bei mir jedoch nicht ständig. Nur wenn ich eine besondere Fahrt irgendwohin mache (Landschaftlich reizvolle Gegend), bzw. im Ausland (dort wo es nicht verboten ist) unterwegs bin. Gerade in manchem Staat stehen die Verkehrsregeln doch eher nur auf dem Papier und die Sitten im Verkehr sind naja, ihr wisst schon .... . Ab und zu kommt es vor, dass ich mein Auto in zwielichtigen Gegenden parken muss, dann wirkt sie als Überwachungskamera. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass die Kamera auf JEDE Bewegung reagiert, also nicht nur auf die bösen Jungs, sondern auch auf vorbeilaufende Tiere, herabfallendes Laub, vorbeifahrende Straßenbahnen etc. Der Akku reicht im Dauerbetrieb für ca 45 min. Im Überwachungsmodus sind schon mal 24 Std drin (länger habe ich es nie gebraucht). Aufnahmen würde ich übrigens nie bei youtube reinstellen, selbst dann nicht wenns erlaubt wäre.

Meine Dashcam zeichnet in HD auf, hat eine kleine Fernbedienung, Fotofunktion sowie eine Kollisionserkennung damit die Polizisten die mich dann vom Armaturenbrett herunterkratzen müssen wenigstens sehen können wie es wirklich war. :D :teach: :D

Außerdem muss ich mich hier der Meinung von ckm anschließen. Wir alle hinterlassen täglich abertausende Hinweise wo wir waren, was wir dort gemacht haben, und wie lange das gedauert hat. Es gibt im täglichen Leben so viele kleine Spitzel wie z. B. Internet, Kreditkartenabrechnung, Paybackkarte, GPS-Navi usw dass ich es ziemlich übertrieben finde, dass da jetzt so eine riesen Diskussion losgetreten wurde. Es ist doch ein öffentliches Geheimnis, dass oben im Weltraum an einigen Sateliten diverse Kameras dranhängen die so gut zoomen können, dass man Passanten die Armbanduhr ablesen könnte. Ach ja, und außerdem seit ein gewisser Herr Snowden etwas aus dem Nähkästchen geplaudert hat wissen wir, dass wir nicht einmal auf der Toilette unbeobachtet sind. :thumbdown:

J-2 Coupe

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46

Montag, 25. August 2014, 07:11


Außerdem muss ich mich hier der Meinung von ckm anschließen. Wir alle hinterlassen täglich abertausende Hinweise wo wir waren, was wir dort gemacht haben, und wie lange das gedauert hat. Es gibt im täglichen Leben so viele kleine Spitzel wie z. B. Internet, Kreditkartenabrechnung, Paybackkarte, GPS-Navi usw dass ich es ziemlich übertrieben finde, dass da jetzt so eine riesen Diskussion losgetreten wurde.
Es ist ein riesiger Unterschied für mich, ob ich irgendwo eine Datenspur hinterlasse, oder ob ich als Mensch in einem Video ohne mein Wissen von einer mir völlig unbekannten Privatperson heimlich aufgezeichnet werde!

Samantha1993

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47

Dienstag, 26. August 2014, 11:44

Das sind wirklich 2 völlig verschiedene Angelegenheiten- wenn jemand weiß, auf welcher Web-Seite ich war, ist das etwas anderes als wenn ich selber plötzlich in einem YT-Vid auftauche, ohne es zu wissen oder zu wollen :schläge:

Wir zwei

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48

Samstag, 21. Mai 2016, 09:22

Rechtliche Entscheidung zu DASH-Cam

Guten Morgen Forumsgemeinde,


habe gerade diese Entscheidung gefunden: ein Anfang ist damit gemacht.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dashc…-a-1092899.html :) :thumbup:

Wir zwei

J-2 Coupe

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49

Samstag, 21. Mai 2016, 09:40

Ein Anfang für was? Offene Türen für Amokdemokraten, Möchtegern-Oberlehrern und selbsternannten Hilfssheriffs, die jeden Anzeigen, der mal vergessen hat zu blinken? :boxen:

the_scrat

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50

Samstag, 21. Mai 2016, 18:27

J-2 Coupe, erstmal Artikel lesen, dann Quatsch schreiben!

In einem Bußgeldverfahren sei es in schwerwiegenden Fällen grundsätzlich zulässig, auf solche Aufnahmen anderer Verkehrsteilnehmer zurückzugreifen...

Finde dieses Urteil absolut richtig und passend für die heutige Zeit.

Turbohne

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51

Montag, 23. Mai 2016, 15:06

Ich halte als Beamter private Aufnahmen des Verkehrsgeschehen für fragwürdig bis grenzlegal

Kalle Käfer

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52

Montag, 23. Mai 2016, 16:44

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (23. Mai 2016, 17:41)


J-2 Coupe

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53

Montag, 23. Mai 2016, 16:47

Sind das Privataufnahmen ohne jegliche staatliche Genehmigung? Kaum, oder? Und außerdem funzt der Link nicht :rolleyes:

Kalle Käfer

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54

Montag, 23. Mai 2016, 17:19

Aber ebenfalls grenzwertig....und trotzdem wird es gemacht. :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (23. Mai 2016, 17:42)


the_scrat

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55

Montag, 23. Mai 2016, 18:04

Ich halte als Beamter private Aufnahmen des Verkehrsgeschehen für fragwürdig bis grenzlegal

Private Aufnahmen sind solange "privat", wie sie nicht im Internet landen. Gegen private Aufnahmen gibt es demnach überhaupt nichts zu sagen, denn demnach müsste man dann jegliches Filmen/Fotografieren in der Öffentlichkeit verbieten.

Sollten diese privaten Aufnahmen doch im Internet gezeigt werden, dann, wie bisher so anonymisiert, dass kein Bezug mehr zum Halter/Fahrer des Fahrzeugs erkennbar ist.

Und gerade im Bereich des Verkehrsgeschehen sind solche Aufnahmen absolut notwendig. Möchte garnicht wissen, wie viele Fehlurteile es bislang gab, weil die Unfalllage ein anderes Bild sprach als der wirkliche Vorgang.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_scrat« (23. Mai 2016, 18:14)


56

Dienstag, 24. Mai 2016, 05:28

Das ist so nicht richtig!

Wer eine Autofahrt mit einer Dashcam dauerhaft und ohne konkreten Anlass dokumentiert, verstößt gegen das Datenschutzgesetz. Gerade der dauerhafte und anlasslose Einsatz der Kameras, „also das ständige Filmen von unbescholtenen Bürgern, verletzt deren Rechte“.

the_scrat

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57

Dienstag, 24. Mai 2016, 07:29

"Dauerhaft" muss erstmal definiert werden. So gut wie alle Dashcams nehmen nicht 'dauerhaft' auf, sondern löschen die Aufnahme, sobald die Karte voll ist. Und als konkreten Anlass reicht bereits das private Filmen der Natur als Begründung! Wenn sich auf diesen Aufnahmen dann zufällig ein Unfall befindet hatte man es in der Vergangenheit schwer diese zu verwerten.
Und mal ganz ehrlich, wer fährt mit ausgeschalteter Kamera rum und denkt sich..... ahhhh in ein paar Sekunden passiert hier was, ich drück mal lieber auf den Aufnahmeknopf. Sorry, praxisfern!

Und ich glaube wir ungescholtenen Bürger haben ganz andere Überwachungsprobleme als eine Dashcam ;-)

58

Dienstag, 24. Mai 2016, 11:36

Keiner, deshalb ist es auch einfach durchzubekommen, dass die Aufnahnen nicht als Beweismittel verwertet werden dürfen.

the_scrat

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59

Dienstag, 24. Mai 2016, 11:40

Naja, das ändert sich ja nun zum Glück! Ich würde in jedem Fall alle Mittel ausschöpfen um die Aufnahmen als Beweis vor Gericht zu verwerten! Warum sollen Aufnahmen nachteiliger sein, als ein Beifahrer, der dann als Zeuge geladen wird??

Samantha1993

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60

Dienstag, 24. Mai 2016, 12:17

Wieviele Unfälle hattest du denn schon, in denen du nur mit Hilfe einer DashCam Aufzeichnung deinen Schaden ersetzt bekommen hättest? Es geht auch um die Verhältnismäßigkeit: Wenn ich 15 Jahre und 200.000km lang das Verkehrsgeschehen aufzeichne, wegen eines angenommen möglichen Unfalls (sofern dieser überhaupt jemals stattfindet..... :unsicher: ) Das steht m.M.n. in keiner Relation.