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Jeck

Anfänger

  • »Jeck« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 25. Dezember 2017, 12:02

Unfall mit der Strassenbahn

Hallo zusammen,
vorab wünsche ich euch allen frohe Weihnachten.
Heute am 1. Weihnachtstag kann ich langsam begreifen, dass ich am Freitag großes Glück gehabt habe.
Ich hatte einen Unfall mit der Straßenbahn, die mich auf der Beifahrerseite voll erwischt hat. 1,9t gegen 70t
Die kompletten Airbags sind auf der Seite aufgegangen.
Beim Aufprall hatte ich schon damit gerechnet, dass es das gewesen ist. Aber ich hatte echt Glück, einmal kräftig durchgeschüttelt.
Für mich ist der Tucson ein Panzer, wenn ich mir das Auto jetzt anschaue.
Er hat uns jetzt schon durch seine Robustheit 2mal vor schlimmeren geschützt.
Einmal meine hochschwangere Frau und jetzt mich.
Wobei ich jetzt glaube, dass er es nicht mehr schaffen wird.
Was meint Ihr? Totalschaden?

Gruß aus Kölle
Sascha
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Guzzi-Jorg

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2

Montag, 25. Dezember 2017, 12:27

Bei ausgelösten Airbags war es das wohl fürs Auto. Der wird den Weg in den Osten gehen.

Sernaiko

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3

Montag, 25. Dezember 2017, 12:29

Aus meiner Sicht, definitiv ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Wie ist es passiert, wenn ich fragen darf?

J-2 Coupe

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4

Montag, 25. Dezember 2017, 12:31

Ein seitlicher Crash richtet immer den teuersten Schaden an. Wird wohl auf Totalschaden hinauslaufen - sofern man das anhand von 2 Bildern zu beurteilen mag..... :unsicher:

Guzzi-Jorg

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5

Montag, 25. Dezember 2017, 12:34

Airbags kann mann meines Wissens nur komplett mit Steuergeräte tauschen. Zumindestens machen das seriöse Werkstätten so.

Tuci62

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6

Montag, 25. Dezember 2017, 12:35

außerdem hat es die B-Säule und den Dachholm erwischt, was wohl einen wirtschaftlichen Totalschaden zur Folge haben dürfte.
Die jetzt nicht sichtbaren Schäden ( Bodengruppe, A- und C-Säule usw. ) noch nicht mit eingerechnet, wird eine Reparatur wohl nicht erstrebenswert sein.
Je nachdem wer schuld war oder ist, wird das die Haftpflicht des Unfallgegners oder Deine ( hoffentlich ) vorhandene Vollkasko regeln.

Mein Beileid, so ein Weihnachtsgeschenk braucht wirklich keiner. ;( ;(

7

Montag, 25. Dezember 2017, 13:47

Ich sehe da nicht zwingend einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der Austausch einer B-Säule ist in der Regel sogar recht einfach, zumindest im Vergleich mit der A- oder C-Säule. Mit den Airbags liegt der Schaden nach meiner Überzeugung sicher im fünfstelligen Bereich, aber wenn der Wagen nicht zu alt und nicht zu viel gelaufen sein sollte, dann kann das durchaus ein reparaturwürdiger Schaden sein. Das ist ein typischer Schaden, der erst nach gründlicher Aufnahme und Kalkulation als reparaturwürdig oder nicht eingeordnet werden kann. Hinzu kommt die Frage, wer den Unfall verursacht hat. Es ist ein Unterschied ob es ein Haftpflichtschaden oder ein Kaskoschaden ist.


Gruß Michael

Jeck

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8

Montag, 25. Dezember 2017, 17:09

@Serneiko, der Unfall ist in einem Kreisverkehr passiert wo die Straßenbahn gerade durchfährt.
Da ein Auto vor mir in den Kreisverkehr gefahren ist musste ich kurz stehen bleiben, dass war auf den Gleisen. In dem Moment hat es schon fürchterlich geknallt. Da die Bahn hier Vorfahrt hat, werde ich wohl schuld sein. Ob die Zeugenaussage mir helfen wird, wird sich zeigen. Ich habe sie einfach nicht gesehen.
Der Kreisverkehr ist aufjedenfall der Polizei bekannt.
Auch die Verkersbetriebe haben von einer unglücklichen Verkehrsführung gesprochen, aber das hilft mir wahrscheinlich nicht. Ich hätte die Entfernung einschätzen müsse. Oder aber die Bahn war einfach zu schnell. Zumindest hat das der Zeuge bestätigt.

Das Auto wird Ende Januar 2 Jahre alt und hat ca. 28.000km gelaufen.
Es ist Vollkasko versichert und ich würde in den ersten 2 Jahren den Vollen Kaufpreis bekommen und nicht nur den Zeitwert.

J-2 Coupe

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9

Montag, 25. Dezember 2017, 17:21

Nachdem dein Tucson letztes Jahr schon einmal einen Unfall hatte, der über 10.000€ gekostet hat, würde ich jetzt, nach dem 2. Schaden den Tucson abstoßen......

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10

Montag, 25. Dezember 2017, 17:23

Das ist Schade. Aber das Wichtigste ist das euch Dreien nichts passiert ist. :super:

11

Montag, 25. Dezember 2017, 19:00

Schwierige Situation. Hast Du evtl. eine Rechtschutzversicherung? Die wäre Gold wert. Und ist das Kennzeichen des Einfahrenden bekannt? Der hat Deiner Schilderung nach zu urteilen Dir die Vorfahrt genommen und Dich zum Stoppen auf den Gleisen genötigt. Der könnte eine gar nicht kleine Mitschuld tragen. Dann könntest Du auf Kosten der Versicherung des Einfahrenden ein Gutachten machen lassen, das das Auto als wirtschaftlichen Totalschaden ausweist. Der Sachverständige Deiner Kaksoversicherung wird dagegen mit gar nicht so kleiner Wahrscheinlichkeit das Auto reparaturwürdig finden. Ein Anwalt und ein anderes Gutachten können helfen ggf. doch eine Totalschadenabrechnung zu erreichen.

Hilft Dir zwar nicht, aber ein Anekdötchen dazu: Mein Bruder hat sich auch mal mit einer Straßenbahn angelegt und dabei verloren. Das war 1991 mit einem 1989er Fiesta. Er kam in Hannover von einem Schnellweg (= Stadtautobahn), wo sowohl die Straße als auch die Straßenbahngleise einen Schwenk machen. Die Gleise führen daher unter 45° oder so über die Straße. Er hatte noch ordentlich Tempo drauf und bremste nur so viel ab wie nötig war um die gerade von links nach rechts fahrende Straßenbahn passieren zu lassen. Dahinter kam aber gerade eine Bahn von rechts, die er schräg frontal traf. Mit wohl über 70 km/h und die Bahn hatte sicher auch 30 bis 50 km/h drauf. Der Wagen kollabierte zwar völlig (zwischen Türrahmen und A-Säule waren locker 20 cm Platz, das Auto war fast um die Vorderwagenlänge kürzer), aber durch den leicht schrägen Aufprall blieb er mit unglaublich viel Glück nur leicht verletzt - und das ohne Airbag! Nach einer schwungvollen 360°-Drehung ist dann noch ein Opel Omega ins Heck des Fiestas geknallt. Dem Opel-Fahrer wurde die Schuld am Folgeunfall zugesprochen, daher bekam die Versicherung meines Bruders ein paar DM von dessen Versicherung. Mein Bruder bekam nur den Wiederbeschaffungswert des Wagens nach Abzug der Selbstbeteiligung. Der Wiederbeschaffungswert lag mit etwa 9.000 DM bei etwa 60 % des Neupreises von 15.000 DM. Den Neupreis hat er trotz der 2-Jahres-Neuwagenklausel nicht bekommen: Der Wagen war am Unfalltag 2 Jahre und 2 Tage alt. Unterm Strich trotzdem viel mehr Glück (kaum Verletzungen) als Pech (6.000 DM weniger wegen zweier Tage).


Gruß Michael

Jeck

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12

Montag, 25. Dezember 2017, 19:29

@Michael, Rechtschutz habe ich. Hab auch schon meinen Anwald kontaktiert.
Nummernschild habe ich keins, nach dem Rums stand ich erst mal neben mir.
Ich bin echt froh das ich so gut wie keine Beschwerden habe.

13

Montag, 25. Dezember 2017, 22:16

Na ja, das ist dann so ähnlich wie bei meinem Bruder. Finanziell sehr ärgerlich, aber die Gesundheit ist wichtiger. Das sollte zählen.

Gruß Michael

Okaloosa

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14

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 02:45

Shit happens

Ist doch alles gut gelaufen. Sachschaden.
Gegen ÖV ist man immer schuld. Dafür gibts Versicherungen.

Man lernt draus, dann hakt man schnell ab.

Das ist allemal gesünder als jahrelange Gerichtsstreitigkeiten bei denen dann doch nichts zu gewinnen ist.

Stoss das Teil aber ab, es braucht jetzt den Break, damit die beiden Unfälle das werden was sie sind:

Erledigt. Vorbei. Lesson learned.

Das neue Jahr wird gut mit neuem Auto, andere Farbe, vielleicht anderer Typ.

Safe driving buddy

15

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 11:19

Das ist aber Blödsinn mit dem immer Schuld. Grundlage sind die gegebenen Verkehrsregeln.

st266

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16

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 12:43

Nachdem dein Tucson letztes Jahr schon einmal einen Unfall hatte, der über 10.000€ gekostet hat, würde ich jetzt, nach dem 2. Schaden den Tucson abstoßen......
Die Versicherung wird Jeck wohl auch abstoßen, sprich kündigen. Wenn er 2x Schuld haben sollte, was ich vom ersten Unfall aber nicht weiss.

Jeck

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17

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 13:25

Beim ersten Unfall waren wir nicht Schuld. Das ist der erste Unfall, den ich wahrscheinlich selber verursacht habe...

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Balouu

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18

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 14:33

Sei froh, dass Dir nicht viel passiert ist. Wer sich mit Schienenfahrzeugen anlegt, zieht meistens den kürzeren. Ich weiß ja nicht wie Unfälle mit der Straßenbahn in Köln umgegangen wird, aber in Stuttgart fährt man eine ganze Weile nur noch mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (27. Dezember 2017, 16:54)


Schlicksurfer

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Beruf: Ja

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Vorname: Schlicki

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19

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:30

1) Um die Schuldfrage geht es doch gar nicht.
2) Die Bilder zeigen nicht genug, aber nach den Beschreibungen wird es wohl ein TS sein.

Geh bitte unbedingt zum Orthopäden und lass die HWS genau untersuchen, von einem HWS-Trauma (stammtischmässig auch Schleudertrauma genannt) hast Du erst Jahrzehnte später was, aber dann heftig. Und ein Schleudertrauma hast Du Dir sicherlich eingefangen.

PS: Schxxxx auf's Blech. Das regeln die Versicherungen.

20

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:34

Wenn er jetzt keine Schmerzen hat, ist da auch nix. Schleudertrauma merkt man immer akut und nicht Jahrzehnte später. Zudem beim Seitencrash ist ein Schleudertrauma unwahrscheinlich.

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