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stbrumme

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781

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:34

Das ist definitiv kein Fehler, sondern so gewollt. Schließlich ist der Turbolader im Kaltzustand noch nicht hinreichend "ölgeschmiert".

Ich kenne das Verhalten von meinem Tucson nur zu gut und es ist im Winter deutlich stärker spürbar. Ca. 3 km von meiner Wohnung entfernt ist eine Autobahnauffahrt bergauf, bei der ich im Sommer locker von ca. 30 km/h Startgeschwindigkeit hochbeschleunigen kann. Im Winter ist das nicht der Fall, da muss ich mit Drehzahl arbeiten, d.h. einen kleineren Gang wählen (konkret: 2. statt 3.Gang).

Wie ich schon an anderer Stelle hier im Forum schrieb, kann man per OBD2 während der Fahrt schön den Turboladerdruck auslesen. Und dieser wird definitiv bei kaltem Motor eindeutig begrenzt.

Letztlich kann ich damit leben, denn es dient ja dem Schutz von Motor / Turbolader.


J-2 Coupe

primus inter pares

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782

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:37

Das ist definitiv kein Fehler, sondern so gewollt. Schließlich ist der Turbolader im Kaltzustand noch nicht hinreichend "ölgeschmiert".
Letztlich kann ich damit leben, denn es dient ja dem Schutz von Motor / Turbolader.
Das sehe ich genauso - Kaltlaufschutz kommt vor Ampelsprint!

Tuci62

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783

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:44

stbrumme hat völlig recht, das ist leider kein Fehler, sondern bei jedem 1,6 T-GDI so. Bis der Motor laut Kühlwassertemperaturanzeige keine 50°C anzeigt, läuft der Turbo zwar mit, bringt aber nicht die gewünschte Leistung. Dies ist von Hyundai so gewollt und soll Turbo- und Motorschäden vorbeugen.

Probiert es einfach selbst aus: Startet euren kalten Motor und versucht nach ein paar Metern Vollgas zu geben. Ihr werdet bemerken, dass der Turbo keine bzw. nur geringe Leistung bringt. Sobald die 50°C Wassertemperatur erreicht sind, liegt die volle Leistung an. Genau so haben mir es zwei von einander unabhängige Hyundaihändler / Werkstattmeister bestätigt.

Dass der Test nicht besonders gut für einen kalten Motor ist, ist mir klar. Es dient ja nur einem kurzen Versuchszweck, um die Aussagen hier zu beweisen!!!

wie ich gerade sehe, war da wohl schon einer schneller beim schreiben :D :D :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tuci62« (11. Januar 2018, 20:50)


784

Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:14

Richtig, ohne Höchstleistung kein Überleben. :thumbsup:
:D :prost:

Mal im Ernst: vor einem Überholvorgang muss ich erst einen Blick auf die Kühlmitteltemperatur werfen, um zusätzlich zur Fahrsituation entscheiden zu können, ob ich zum überholen ansetzen kann? :rolleyes:

Wenn das bei allen T-GDI‘s so ist, dann wundere ich mich schon sehr, dass das manche nicht merken? Da vermute ich doch eher eine baujahrbedingte Abhängigkeit?

785

Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:26

Also meiner ist von 06/2017 und ich merke kein Unterschied. Wenn ich losfahre ist nach 1 Minute Fahrt eine langgezogene Straße mit Steigung und da geht es normal hoch. Nach 3 Minuten kommt die Autobahn wo ich komplett Links rüberziehen kann. Alles ohne Probleme. Und das alles jetzt kein Vollgas da ja noch keine Betriebstemperatur.

Das alles kann ich mit unserem 132Ps Tucson nicht machen.

Falls ich das nicht vergesse werde ich mal morgen früh richtig testen.

786

Freitag, 12. Januar 2018, 06:48

Definitiv kein Unterschied. Höher als 3000 1/min muss ich nicht gehen. Vielleicht haben das Fahrzeuge mit Automatik?

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787

Freitag, 12. Januar 2018, 07:14

Ich habe beim Händler auch mal aufgeschnappt das es diese kleine Leistungsbegrenzung während der Warmlaufphase definitiv gibt und es von Hyundai auch so gewollt ist.

Es wird aber wie mit allen Dingen so sein, dass es der Eine halt merkt, der Andere aber nicht, was mit dem persönlichen Fahrprofil oder auch der persönlichen Sensibilität zu tun hat, es aber in jedem Fall messbar wäre.

Es ist ja nicht so das der Motor ruckelt und knattert wie ein altes Moped oder kaum bis gar nicht hochdreht, aber es wird halt nicht die Leistung und das Drehmoment freigegeben wie bei warmer Maschine.

Ich z.B. würde das bei Abfahrt von zu Hause niemals merken, weil ich direkt in einer 30er Zone starte und auch ca. 2km dort fahre, ohne Last usw. vorher noch aus der Garage, da fühlt sich der Motor und dessen Leistung dann schon anders an, als starte ich von der Firma, wo ich mich bereits nach nur ca. 200m auf eine 100er Landstraße einordnen muss. Auch da versuche ich den kalten Motor nie über 3000 zu drehen, aber er hat halt bis dahin niemals die Kraft wie halt ca. 10 Minuten später, bzw. wenn er warm ist. Hochdrehen würde er natürlich trotzdem, aber ich würde es mal so erklären als hätte er halt statt 265 NM Drehmoment in dieser Phase nur so ca. 180 NM die zur Verfügung stehen.

Mein ehemaliger BMW 525i wackelte bei abgerufener Leistung auch bei kalter Maschine mit dem Heck, bzw. hatte keinen Gripp, in meinem I30 Turbo verhält sich das definitiv anders bei kalter Maschine.

Warum auch nicht, ist doch eine tolle Sache für die Hersteller, wenn man so etwas heute problemlos programmieren kann. Ich weiß etwa das bei einem aktuellen 3 Zylinder VW Motor man diesen im Stand nicht höher als ca. 3.000 U/min drehen kann, gibt man im Stand an der Ampel Vollgas ist einfach bei ca. 3.000 Ende, während der Fahrt funktioniert das natürlich wieder wie gewohnt. Eigentlich doch auch gut programmiert, denn es gibt doch nicht so viele gute Gründe einen Motor im Stand bis zur Drehzahlgrenze zu jubeln :dudu:

788

Freitag, 12. Januar 2018, 08:17

Tja, so sind die unterschiedlichen Voraussetzungen. Ich muss von meinem Wohngebiet 200m entfernt in eine Landstraße einbiegen. Und das in einer schlecht einsehbaren Kurve. Ca. 3 Minuten später kommt dann eine sehr kurze Autobahnauffahrt. Hier wäre ich öfter auf ein wenig mehr Leistung angewiesen.

Ich hatte mal leihweise vom FHH den Diesel-Tucson mit 185PS. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Drehmoment ohne Ende auch in kaltem Zustand. Da gibt es keine Unterschiede kalt/warm. Ich ärgere mich wirklich, dass ich den, vor allem wegen der Diesel-Diskussion, nicht probegefahren bin.

Unterscheidet sich eigentlich ein Diesel-Turbolader von dem Turbolader eines Verbrenners? Mein früherer Diesel (140PS, chipgetunt) hatte in 180T km keine Turbo-Probleme. Und das ganz ohne softwaregesteuerte Abriegelungen.

Zitat von »Tuci62«

Bis der Motor laut Kühlwassertemperaturanzeige keine 50°C anzeigt, läuft der Turbo zwar mit, bringt aber nicht die gewünschte Leistung.
Ich glaube das ist leider nicht ganz so. Ab 50°C Kühlwassertemperatur wird der Turbo langsam zugeschaltet, ist aber erst bei 80° mit voller Leistung dabei.

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789

Freitag, 12. Januar 2018, 08:27

Man kann den Turbolader nicht abschalten, der läuft immer mit, sobald Abgase entstehen.
Was man aber machen kann, ist das man den Ladedruck während der Warmlaufphase begrenzt und das wird nicht nur bei Hyundai so gemacht.
Die kleinen Turbobenziner bekommen halt den Großteil ihrer Leistung über den Turbo, ein reiner Saugmotor in der Größe hätte vielleicht 110 PS und viel weniger Drehmoment. Ich denke, das bei dir da einiges zusammen kommt, was erklärt warum es dir so stark auffällt.
Diesel und Benzin Turbolader funktionieren übrigens über das gleiche Prinzip... da gibt es keine Unterschiede.

stbrumme

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790

Freitag, 12. Januar 2018, 09:12

Der T-GDI entspricht vom Aufbau ziemlich genau dem GDI plus Turbo, beide verfügen auch über den gleichen Hubraum. Insofern fährt sich ein kalter T-GDI, der wenig Turbo-Unterstützung hat, ziemlich ähnlich dem GDI. Und der hat 132 PS (bei 6300 rpm). Viel wichtiger ist das Drehmoment: hier liefert der GDI 161 Nm (bei 4850 rpm), hingegen schafft ein warmer T-GDI 265 Nm bereits ab 1500 rpm. Kurzum: ich vermute, dass ein kalter T-GDI bei niedrigen Drehzahlen vielleicht 150 Nm abliefert.

@guenniguenzbert
Ein Turbo im Benziner erreicht unter Volllast wesentlich höhere Temperaturen als im Diesel. Die Anforderungen an das Material liegen deshalb auch deutlich höher (der Stahl kann u.U. rot glühen !) - was der Hauptgrund ist, wieso es Turbodiesel schon eine gefühlte Ewigkeit gibt und Turbobenziner erst in den letzten Jahren in Mode kamen.

791

Freitag, 12. Januar 2018, 11:16

Ich habe das auch bei meinem 2L Ford Kuga gehabt.
Bei meinem jetzigen Tucson 2L Automatik habe ich es auch ,aber nur kurze Zeit .
Wahrscheindlich merkt man es bei einem Diesel nicht so wegem dem höheren Drehmoment (habe auch eine Software opt.oben geht jetzt wie der 185 Ps Diesel :thumbsup: ).
Lg.

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792

Freitag, 12. Januar 2018, 11:35

Klar, je mehr Leistung und Drehmoment grundsätzlich vorhanden ist, desto weniger fällt so eine Leistungsrücknahme natürlich auf, für den 1.6er TGDI gefällt mir sehr gut der Vergleich mit dem normalen 1.6er, genau so kann man es beschreiben.

Man würde bei einem 600PS Auto ja wohl in der Warmlaufphase auch nicht ständig die vollen 600PS abrufen müssen :D

793

Freitag, 12. Januar 2018, 11:40

ich vermute, dass ein kalter T-GDI bei niedrigen Drehzahlen vielleicht 150 Nm abliefert.
genau so fühlt es sich an...

Ein Turbo im Benziner erreicht unter Volllast wesentlich höhere Temperaturen als im Diesel
Vielen Dank für die sehr ausführliche Info. Das macht die Sache für mich jedoch nicht wirklich besser. Ich finde es auch grenzwertig, dass man hierüber im Vorfeld des Autokaufs nicht informiert wird (weder durch Testzeitschriften noch durch den FHH). Mein Freundlicher meinte nur, dass der Turbo penibel warmgefahren werden muss (womit er ja auch recht hat). Das Wesentliche hatte er jedoch verschwiegen.

Man würde bei einem 600PS Auto ja wohl in der Warmlaufphase auch nicht ständig die vollen 600PS abrufen müssen
Was für ein Käse. Es macht wohl einen wesentlichen Unterschied, ob ein eh schon eher schwächlicher 1,6er mit 150 von eigentlich verfügbaren 260Nm anpackt oder ein 600PS-Motor in der Warmlaufphase bloß 300 PS zur Verfügung stellt.

Kalt zieht der T-GDI nicht die Wurst vom Brot :denk:

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794

Freitag, 12. Januar 2018, 11:52

Anbei mal ein Auszug der Beschreibung eines heute schon älteren BMW M3 E 46.

Damit der Genuss dieser Maximalleistung nicht zum vorzeitigen Exitus der Maschine führt, haben die Techniker in München eine Bremse für ungeduldige Piloten eingebaut: Wie im M5 ist der schnellste Dreier mit einem temperaturabhängigen roten Bereich versehen, der erst mit steigender Temperatur des Kühlwassers sukzessive höhere Drehzahlen freigibt. Die Fahrleistungen M-Sprosses liegen dann mit 5,4 Sekunden So in etwa wird das laufen.

DonPromillo

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795

Freitag, 12. Januar 2018, 12:17

Bei mir machts keinen Unterscheid ob kalt oder warm. Der schiebt immer gleich gut voran.
Aber beim Diesel braucht man eh nicht über 3500 upm zu drehen. Hat vorher schon genug Bums. :D

dummytest

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796

Freitag, 12. Januar 2018, 14:00

vermutlich liegt das ("nicht merken") an meinem Fahrstil. Jedenfalls komme ich nach wenigen 100m Ortsverkehr problemlos auf die Schnellstraße drauf, auch ohne Behinderung anderer, ich kann problemlos mitschwimmen oder nach dem Einfädeln überholen oder was auch immer. Ich denke da gar nicht drüber nach-
Jedenfalls freue ich mich jetzt sogar, dass der Motor anscheinend aus Gründen der Haltbarkeit in der Warmlaufphase selber die mögliche Leistung etwas reduziert (komplett abgeschaltet wird der Turbo sicherlich nicht....).

Könnte natürlich auch alles daran liegen, dass ich einfach nicht sportlich genug fahre und Überholmanöver nur angehe, wenn es mir wirklich klar ist, dass ich vorbeikomme.

Die gesamte Motorleistung von 177PS ist mir nur wichtig um längere Zeit ohne Bleifußorgie höhere Geschwindigkeiten auf der BAB erzielen zu können. Das gebotene reicht mir auf der Landstraße in allen Situationen bis jetzt vollkommen aus. Wie gesagt, bin wohl nicht sportlich genug unterwegs, aber wenn ich das wollte, dann hätte ich auch einen Sportwagen.

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797

Freitag, 12. Januar 2018, 16:09

Es ist einfach soo schwer zu erklären ;(

Also, ich bin vorhin nach der Arbeit wieder mit kalter Maschine los und muss dann ja nach ein paar Metern auf die Landstraße, kurz vorher habe ich noch an unsere Diskussion hier gedacht und folgendes gemacht. Bin auf die Landstraße gebogen und habe die ersten 3 Gänge mal jeweils bis 3.000 U/min ausgefahren, voll beschleunigt und Gaspedal bis zum Bodenblech durchgetreten. Es dauert seine Zeit, man kann im 2. richtig bis zum Schaltpunkt bei 3.000 warten und man merkt auch das dem Motor trotz Vollgas einfach Power, Kraft, Drehmoment fehlt. Später als er dann absolut Betriebstemperatur habe ich das Programm dann noch mal abgespult, aber diesmal die Zeit gestoppt.
Ich habe aus dem Stand und dann in jedem Gang bis zum 3. bei 3.000 U/min geschaltet, handgestoppte ca. 8 Sekunden gebraucht, Problem war jetzt aber, das ich kaum so schnell schalten konnte wie die Drehzahlgrenze von 3.000 U/min erreicht war und es trat plötzlich ein weiteres Problem auf, Vollgas war nicht mehr, weil die Reifen gerade in den ersten 2 Gängen natürlich die Neigung hatten ihre Haftung zu verlieren!! An so etwas ist bei kalter Maschine gar nicht zu denken.

Die Beschreibung von vorhin, als jemand es so erklärte als fährt man den 1.6er TGDI in der Warmlaufphase ohne und später dann mit Turbo trifft es da in meinen Augen sehr gut. Ich werde die nächsten Tage mal versuchen das oben beschriebene Programm mal nach der Arbeit mit kalter Maschine zu stoppen und bin mal gespannt was da an reinen, natürlich nicht aufs 1000stel belastbaren Messwerte herauskommt, vom Gefühl her würde ich mal so auf 12-13 Sekunden, statt der jetzt gestoppten ca. 8 Sekunden tippen, eher mehr.

Wie gesagt, Auto fährt sich klasse und ich sehe das auch nicht als Fehler, sondern halt das es von Hyundai so programmiert und gewollt ist und andere Hersteller es ja auch machen, ist im Prinzip ein Schutz für den Motor gerade auch bei Leihwagen usw. mit denen ja häufig nicht so pfleglich umgegangen wird wie mit dem eigenen Auto.

So, ich habe fertig :D

Micha71

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798

Freitag, 12. Januar 2018, 19:02

Ich klink mich hier mal kurz ein. Meine Frau, und die ist nicht gerade ein Louis Hamilton, bemerkte dieses Phänomen auch. Wenn der 1,6 T-GDI kalt ist, dann zieht er kein Schnitzel vom Teller. Und das muss man eigentlich als halbwegs routinierter Autofahrer merken. Der Unterschied zum warmen Ansprech- und Beschleunigungsverhalten ist schon sehr krass, zumindest bei meinem Dicken. Kann mir nicht vorstellen, dass das als Serienstreuung durchgeht. Das wird bei allen T-GDI so sein.

Aber das ist mir trotz allem noch lieber als ein Turboschaden nach ein paar zehntausend Kilometern. Wenn man es weiss, kann man seine Fahrweise ja anpassen! Denn kleine PS schwache Autos kommen ja auch irgendwie auf die Autobahn rauf, oder?

799

Freitag, 12. Januar 2018, 21:58

Tja dann muss ich wohl die gute Serie erwischt haben.

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800

Samstag, 13. Januar 2018, 06:01

Also, handgestoppt benötigt mein Turbo von 60-100km/h im 6. Gang durchbeschleunigt kalt ca. 15 Sekunden und warm nur ca. 10 Sekunden.

6. Gang und ab 60 voll bis 100 durchbeschleunigt ca. 5 Sekunden Unterschied zwischen kalt und warm!

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