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Dumbo2004

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1

Dienstag, 21. Juli 2015, 18:30

Kaufentscheidung

Hallo zusammen,
nachdem mein treuer Galloper V6 3.0 heute einen kapitalen Motorschaden an den Tag gelegt hat, bin ich schleunigst auf der Suche nach Ersatz.
Neben einem Kia Sorento kommt auch der ein oder andere Terracan in die engere Auswahl.
Ich hab zwar schon mal diverse Testberichte durchgelesen, aber die waren entweder schon über 10 Jahre alt, oder aber so neu, dass es nicht unbedingt meine Preisklasse sein wird :D
Nun mal meine Frage in die Runde:
Gibt es eine klare Kaufempfehlung in der Klasse von 3000 bis 4000€?
Wichtig für mich ist auf jeden Fall Allrad (gibts die mit permanentem und / oder zuschaltbarem Allrad?)
Diesel oder Benziner ist eigentlich egal - wer ist denn der zuverlässigere?
Wenn ich richtig gelesen hab, haben die einen Leiterrahmen (käme mir sehr recht :) )
Wie schauts mit dem Verbrauch aus?
Gibt es irgendwelche Krankheiten, die man wissen muss?
Habt ihr sonst noch irgendwelche Tips, die ich unbedingt beherzigen sollte?

Ich freue mich über jede Antwort :freu:

Bis dann dann
Dumbo


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2

Dienstag, 21. Juli 2015, 23:59

Moins

Der Terracan I mit 150 PS hat Zuschaltallrad, der T II mit 163 PS permanenten.

Beim T I gab/gibt es verbreitet Probleme mit Microspanbildung in der Einspritzpumpe.

Das ist alles was ich über Probleme dieses Autos weiss.

Dumbo2004

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3

Mittwoch, 22. Juli 2015, 12:07

Das ist ja schon mal ein Anfang - Dankeschöööön :winke:
Wenn es noch weitere Info´s gibt, immer her damit :D

Sir Kiebitz

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4

Donnerstag, 26. Januar 2017, 09:53

Anschaffung eines Terracan? Eure Erfahrungsberichte und Meinungen

Hallo Gemeinde

Danke, dass ich Mitglied hier im Forum sein darf.

Kurze Vorstellung meiner Person:
35 Jahre alt, wohnhaft in Nordbayern, techn. Angestellter im öffentlichen Dienst, Nebenerwerbslandwirt mit Schwerpunkt Pferdezucht und -ausbildung.

Grund dieses Threads:
Es ist so, dass ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug bin, dass irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft mein jetziges Vehikel ersetzen muss. Nicht soll .. leider muss. Und daher bin ich wie ein Hecht auf der Jagd nach Erfahrungswerten von Fahrern potenzieller Fahrzeuge.

Bisher besitze ich immer noch mein erstes Auto: Einen 93er T4 (2,4 L Sauger), den ich zum Studium vor 16 Jahren mit 80k Km bekommen habe. Mittlerweile sind wir bei 350k Km angekommen. Jedoch wird er rostbedingt (trotz stetiger Konservierung) irgendwann nicht mehr zu halten sein. Die Vorbesitzer haben hier zu viel geschlampt.
Kleinere Reparaturen (Glühkerzen, Karosserie, Bremsen) sind mittlerweile kein Problem.

Auch ist seine Leistung für das Fahren mit Pferdehänger auf lange Strecken nicht ausreichend. Es wird immer häufiger erforderlich, dass ich Distanzen von 200 - 400 km zu Kursen und Seminaren zurücklegen muss. Bisher leihe ich mir hierzu immer den Benz meiner Großmutter. Möglich, aber mühsam.

Beruflich bedingt muss ich im Jahr zudem 25'000 km zurücklegen. Jedoch will ich das in nächster Zeit ändern und meine Anstellung näher an meinen Betrieb verlagern. D

Also bin ich auf der Suche nach einem zuverlässigen Fahrzeug, dass preisgünstig anzuschaffen, sparsam im Unterhalt, leicht mit Eigenleitung zu reparieren, zugkräftig (3,5 wäre ideal) und langlebig ist.

Dem geneigten Leser wird im letzten Satz aufgefallen sein, dass ich auf der Suche nach einer motorisierten, eierlegenden Wollmilchsau bin. Das ist mir bewusst.

Es werden stets Abstriche unumgänglich sein. Billig, haltbar, leistungsstark. Man kann von diesen drei Eigenschaften halt meist immer nur zwei gleichzeitig haben.

Was ist also mir am wichtigsten?

Günstige Anschaffung:
Denn meine momentane Situation (Investitionen im Betrieb) bindet z.Z. noch viele Mittel. Bis sich das ändert, muss gespart werden, wo es nur geht.

Zuverlässigkeit:
Im Hochsommer oder im Winter, nicht nur die Witterung lässt ein Liegenbleiben mit Pferd im Hänger zu einer gefährlichen Situation für ein Tier werden, dass auf Grund seiner Ausbildung einen hohen Wert darstellt. Auch sonst ist mit Pferd weitab von zu Hause auf einer Autobahn liegenzubleiben ein extremes Risiko. Daher ist die relative Zuverlässigkeit ein Muss.

Wartungsfähigkeit:
Ein Werkzeug muss man pflegen. Das ist mir klar und immer eine Freude, die Betriebsmittel zu überwachen, Verschleißteile zu warten und ggf. zu ersetzen. Auch sich in kleinere elektronische Probleme hineinzudenken und diese mit Hilfe von Fachleuten zu lösen, mache ich gerne.
Doch das muss für mich als Hobbyschrauber machbar sein und sich von der Anzahl her in Grenzen halten.
Auch wenn ich gerne ständig am Auto schrauben würde und dazulernen möchte .. die Zeit habe ich nicht. Hier haben Hof und Tiere ihre unbestrittenen Ansprüche.

Kommen wir zum Terracan:

Dieser wurde mir von verschiedenen Leuten für meine Zwecke empfohlen. Ziehe wie ein Bär und liefe gut.

Aber warum ist dann ein Terracan mit 80k - 100k Laufleistung vergleichsweise günstig?
Nur wegen den 3 Litern Hubraum und der somit saftigen Steuer? Ich zweifle ..

Wenn ich mich also nun in den verschiedenen Foren in die Thematik einlese, kommen mir so langsam Zweifel, ob es sich hier wirklich um ein zuverlässiges Fahrzeug handelt. Aber in Foren schreiben ja nur die Leute, die auf der Suche nach einer Problemlösung sind. Kaum einer macht ein Thema auf, nur um seinem Auto mal ordentlich zu huldigen. Doch kann es natürlich auch von Vorteil sein, wenn es eine kundige Szene gibt, die Wissen hat und dieses untereinander auch bereit ist zu teilen.
Daher bin ich der Meinung, die ganzen Fehlerberichte (Kraftstoffanlage, Elektrik, Öl im Kühlwasser) zwar übel klingen, doch welcher Prozentsatz der Terracan-Fahrzeuge weißt solche Fehler auf? Wie zufrieden seid Ihr wirklich mit Eurem Terracan?

Daher bitte ich Euch, kurz zu beschreiben,

- welches Modell Ihr besitzt, (Bj, Motor, Schaltung)
- mit wieviel KM Ihr es wann angeschafft habt
- und was die Laufleistung seit dem war,
- wozu Ihr es einsetzt (Kurzstrecken, Langstrecken, Offroadbetrieb, Zugfahrzeug, sportlich, moderat)
- falls möglich, wie es der Vorbesitzer eingesetzt hat
- was Eure bisherigen Probleme im Betrieb waren
- und wie schwer/langwierig/preisintensiv es war, diese zu lösen
- und wie Ihr im allgemeinen mit dem Fahrzeug für Eure Einsatzzwecke zufrieden seid und ob Ihr es weiterhin empfehlen würdet.

Es wäre mir eine große Freude, falls Ihr mich an Euren Erfahrungen diesbezüglich teilhaben lassen würdet. Vielleicht kann sich eine solche Sammlung auch für andere Interessenten als nützliche Info-Quelle entwickeln.

Vorab vielen herzlichen Dank an Euch und herzliche Grüße

Sir Kiebitz

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5

Donnerstag, 26. Januar 2017, 18:09

Moins

Ich fahre zwar selber einen Starex, kenne aber diverse Terracans bzw. deren Besitzer.

Die Serie 1 (150 PS) glänzt häufig durch Feinspanbildung in der Railpumpe und das ist meistens eine böse Sache, weil es hierzulande kaum jemand gibt der eine Railpumpe mit vernünftigem Aufwand reparieren kann (obwohl das kein Hexenwerk ist).
Ansonsten ist das Modell bis auf die üblichen, altersbedingten Wehwehchen ziemlich zuverlässig.

Das Faceliftmodell mit 163 PS hat diese Probleme (soweit mir bekannt ist) nicht.

Allgemein gibt es beim Erdkännchen die Dir schon bekannten Probleme im Kraftstoffsystem, die auf altersbedingten Gammel und/oder zu wenig Pflege zurückzuführen sind. Ausserdem fällt gelegentlich der Allrad aus, hauptsächlich bei den Modellen mit Zuschaltallrad.

Wenn Du also nach einem Terracan schaust, sollte gelten: möglichst guter Pflege- und Wartungszustand, ausführliche Probefahrt (mind. 1 Stunde) und nicht zu geizig sein, dann bekommst Du auch ein gutes Fahrzeug.

Ziehen darf der Terracan übrigens i.d.R. 3,5 to (teilweise jedoch nur bis 10% Steigung).

Rolli P

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6

Donnerstag, 26. Januar 2017, 20:59

Hi Kiebitz,
den Terracan gibts deswegen so günstig, weil das letzte Baujahr 2006 war und wir jetzt 2017 haben. Man könnte auch sagen, er ist ein älteres, koreanisches Auto. Was nicht heißt, das er schlecht ist. Wenn man die bekannten Wehwehchen kennt und abstellt, ein geiles Auto. Ich habe den 2,9er Diesel Automatik, meinen Wohnwagen merkt man kaum dahinter. Stützlast 120kg!!

Ersatzteilpreise und Hyundai-Werkstattpreise sind jenseits von gut und böse. Ohne dieses Forum und die wertvollen Tipps von Bernd "Neko" hätte ich die Karre wohl relativ schnell wieder abgestoßen. Wenn Du nicht selber schrauben kannst oder willst und auf eine Hyundai-Werkstatt angewiesen bist....FINGER WEG

Der Verbrauch liegt bei normaler Fahrweise mit ca.9 Litern im erträglichen Bereich. Mit Wohnwagen oder beladenem Hänger ca.12 Liter.

Komfort ist sehr gut. Sehr leise, mit GLS Ausstattung hat er Volleder, Sitzheizung, Klimaautomatik, usw. Sehr bequem zu fahren, innen großzügig, ohne mit Schaltern und Knöpfen überladen zu sein. Ich habe noch einen 2 Din Naviceiver mit Rückfahrkamera nachgerüstet, ankuppeln alleine obereasy. Mehr Gedöns braucht man eigentlich nicht.

Aber nochmal, der Terracan ist nur für Selberschrauber mit einer gewissen Leidensfähigkeit oder mit Spaß an der Schrauberei wirklich zu empfehlen. Es sei denn, man kauft ein Top-gepflegtes Liebhaber Exemplar und dann ist auch ein Terracan nicht mehr billig.

Gruß, Holger

Sir Kiebitz

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7

Freitag, 27. Januar 2017, 09:39

Hey Ihr beiden :)

Vielen herzlichen Dank für Euer ausführliches Feedback. Genau solche Erfahrungen suche ich!

Vor allem die Feinspanproblematik kannte ich bisher noch nicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und freue mich auf weitere Erfahrungsberichte der Community.

Liebe Grüße

Wilddieb

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8

Freitag, 27. Januar 2017, 10:01

Bei der Recherche vor dem Kauf hatte ich schon von dem Feinspanproblem gelesen und habe mich dennoch für das Fahrzeug entschieden.
Das Problem soll sich ergeben wenn die ESP trocken läuft. Die Späne richten erst Schaden an, wenn sie wieder angesaugt werden.
Von einem befreundeten Hyundai Dealer habe ich den Tipp bekommen, einen starken Magneten in den Tank zu legen, der bindet die Späne an sich.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, gib bei jedem Tanken einen Schluck 2T-Öl (ca. 1:200) zu, das wirkt dem Verschleiß sehr gut entgegen. Damit habe ich mit dem Vorgänger (Frontera 2,5TDS 394Tkm) sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich bin das Risiko eingegangen und hoffe daß ich gut mit dem Wagen fahre.
Die erste Verbrauchsmessung mit 11,6L ist zwar nicht so überragend, aber bei der momentanen Kälte im Rahmen.
Der erste Eindruck nach einer Woche ist sehr positiv.

9

Donnerstag, 21. September 2017, 16:32

Kaufberatung

Hallo Leute was haltet ihr von dem KFZ vom Link? Zuviel km? Und auf eas muss ich achten. Hatt das Fahrzeug (Facelift 163ps) noch Kinderkrankheiten? Haben einen Hyundai tucson 2.p cdi 140 ps AWD und sind sehr zufrieden. Ich bedanke mich schon mal im vorraus.

https://www.gebrauchtwagen.at/detailansi…ahrzeug=7811801

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10

Donnerstag, 21. September 2017, 20:34

Moins

Da wurde ja sogar die AHK auf Hochglanz gebracht.
Welche Teufelsfüsse sollen denn mit der ganzen Strahlerei überdeckt werden?

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