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Mani1

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1

Mittwoch, 19. Juli 2017, 15:55

Produktionsstandort

Hallo Leute, weiß vielleicht jemand, wo der neue Kona gebaut wird?

Ich habe die Befürchtung, dass er vielleicht im Werk in der Türkei gebaut wird. Das wäre für mich ein Ausschlußgrund.

Liebe Grüße
Mani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (19. Juli 2017, 18:39)



pfann

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 16:11

wieso?

J-2 Coupe

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3

Mittwoch, 19. Juli 2017, 16:16

Der Kona wird für Europa im tschechisches Nosovice produziert.
@pfann - Automobiler Rassismus vielleicht ???? :rolleyes:

Mani1

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 19:22

Zuerst mal vielen Dank für die Antwort. Ich bin erleichtert, dass er nicht in der Türkei gebaut wird. Wenn das stimmt, wird es nächstes Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit ein neuer Kona bei mir werden.

Zu den Fragen warum ich die Türkei in Frage stelle, bzw mir sogar Rassismus unterstellt wird: Seht ihr denn überhaupt keine Nachrichten und verfolgt das politische Geschehen in der Welt?

Urlauber boykottieren die Türkei, türkische Politiker erhalten Einreiseverbot,.... Was zur Zeit in der Türkei abläuft, ist in etwa mit Nazideutschland in der Jahren 1933-1939 zu vergleichen. Es tut mir für Hyundai leid, dass sie soviel Geld in das türkische Werk steckten, aber das nennt man dann wohl Fehlentscheidung.

Liebe Grüße
Mani

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 19:41

Wenn ein Auto in einem bestimmten Land produziert wird, stammen die Teile trotzdem zum Großteil aus anderen Ländern. Die Zulieferer sind International.

Mani1

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6

Mittwoch, 19. Juli 2017, 21:52

Ja aber man muss ein Land mit so einem Regime nicht auch noch unterstützen, indem man bei ihnen einkauft. :dudu:

J-2 Coupe

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:56

Ja, das ist nachvollziehbar. Ich ess jetzt auch nur noch selten Döner - kein Witz! :unentschlossen:

pfann

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8

Donnerstag, 20. Juli 2017, 07:30

genau, einfach mal wieder ne currywuast essen! :-)

mani, viel erfolg beim boykottieren der türkei... boykottierst du denn auch made in china? china ist menschrechtlich ja auch nicht so der knaller, ne

GMH

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 08:20

@Mani1

Mit der Lage in der Türkei hast Du wohl recht.
ALLERDINGS die Konzerne schöpfen die Gewinne ab.
Und ich gebe Dir zu bedenken, das die " kleinen " Leute, nichts für den Grössenwahn eines Potentaten können.
Indem Du das Ende des Drachens bestrafst, tötest Du denselben nicht.
Denkst Du, das deswegen in der Türkei keine Autos mehr gebaut werden.
Solange die Arbeit dort stimmt und der Preis für den Konzern passt wird weitergebaut.

J-2 Coupe

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10

Donnerstag, 20. Juli 2017, 08:39

Verlieren die Menschen in solchen Ländern aufgrund von Sanktionen ihre Arbeit, werden sie meistens radikalisiert - und unterstützen den Despoten der die ganze Sache eigentlich erst angerührt hat. ?(

Mani1

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11

Donnerstag, 20. Juli 2017, 09:22

Ja, da habt ihr mir euren Einwänden auch irgendwo recht. Alles hat zwei Seiten. Aber alles nur so einfach ohne Konsequenzen hinzunehmen, ist auch nicht richtig.

Mir ist schon klar, dass es für mich als Einzelperson schwierig ist etwas zu bewegen. Aber wenn mehr so denken wie ich und aus diesem Grund ein bestimmtes Produkt, in diesem Fall halt ein Auto nicht kaufen, dann spüren das auch die Konzerne und werden vielleicht nicht nur die steuerlichen Vergünstigungen und niedrigen Arbeitslöhne im Auge haben, wenn sie in solch einem Land ein Werk aufstellen.

Liebe Grüße
Mani

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (20. Juli 2017, 20:44)


Jannik_

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Freitag, 21. Juli 2017, 12:33

Das Türkei-Argument kann ich durchaus nachvollziehen. Erdogan schadet der Türkei.

Jedoch sollte man auch bedenken, dass nicht 100% des Volkes hinter dem Typ steht. Es ist so ziemlich 50:50..

Was ist mit den anderen Menschen in der Türkei, die nicht hinter Erdogan stehen? Die würde man damit auch bestrafen. Und das finde ich dann ziemlich unfair. Viele leiden schon wegen der Touristenkrise ..

Hyundai hat so eine ziemlich Arschkarte gezogen was den Produktionsstandort betrifft.

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13

Freitag, 21. Juli 2017, 12:36

Sie könnten die Blechhaufen ja auch in Deutschland produzieren lassen!

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14

Freitag, 21. Juli 2017, 12:49

Zu teuer! Diese Blutsauger von Arbeitnehmern verlangen einfach zu viel Geld! X(

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15

Freitag, 21. Juli 2017, 13:15

Meinst Du? Würde sich zu Konditionen wie sie etwa bei Amazon o.ä. gezahlt werden so etwas in Deutschland immer noch nicht abbilden lassen?

Liegen Tschechien oder die Türkei wirklich noch so weit hinter Deutschland zurück in Sachen Lohngestaltung, dass die in Deutschland doch sicher vorhandenen Vorzüge das immer noch nicht aufwiegen?

In vielen Berufen oder Jobs verdient man in Deutschland doch heute auch schon zu wenig zum Leben, bzw. um sich eine auskömmliche Rente zu erarbeiten.

Immer noch zu viel für manchen Autobauer?

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Old Boy Sven

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16

Freitag, 21. Juli 2017, 14:03

Liegen Tschechien oder die Türkei wirklich noch so weit hinter Deutschland zurück in Sachen Lohngestaltung, dass die in Deutschland doch sicher vorhandenen Vorzüge das immer noch nicht aufwiegen?
Die deutsche Autoindustrie verdient dank IG Metall immer noch gut. Ca. 46000 .- € Brutto-Jahresgehalt zzgl Urlaubs und Weihnachtsgeld in DE

In Tschechien ist das Durchschnittsgehalt im Jahr ca. 415.000 CZK = ca. 15700 €. In der Türkei beträgt das Durchschnittsgehalt im Jahr ca. 42000 TRY, ca. 10100 €.

Wenn es so ist wie in DE, dass die Industriearbeiter immer etwas mehr verdienen, könnten es in Tschechien vielleicht 20000 € im Jahr sein und in der Türkei 15.000 €, mehr aber bestimmt nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (21. Juli 2017, 20:02)


dc82

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Freitag, 4. August 2017, 00:27

Ja aber man muss ein Land mit so einem Regime nicht auch noch unterstützen, indem man bei ihnen einkauft. :dudu:


Hm, eingekauft haben wir unsere Hyundais in Deutschland. Die Ingenieursleistung für unseren i10 und unseren i20 fand - wenn man dem Hersteller glauben darf - wohl zum größten Teil in Rüsselsheim (ich bin Nordhesse, Rüsselsheim ist Südhessen... Sei es drum :P )statt. Seit 2010 fahren wir in der Familie Hyundai und seitdem verdienen Händler und Werkstatt um die Ecke ihr Geld mit Wartung und Garantiearbeiten. Die Wertschöpfung findet wohl zum allergrößten Teil hier in Deutschland statt - und das wohl mittel- und unmittelbar durch einen Konzern, der seine Kunden im Gegensatz zu den tollen Deutschen Herstellern nicht nach Strich und Faden verar***t (andere Baustelle).

Das Werk in İzmit besteht im September seit 20 Jahren, ein sehr großer Teil der Produktionskapazität dort wird eh für Fahrzeuge, die dort lokal und im nahen und mittleren Osten verkauft werden, genutzt - hat mal jemand gesehen, dass dort fast jedes Taxi ein Hyundai ist? :thumbup:
Ich muss auch ehrlich sagen, dass die i10 IA und i20 GB von dort ein großer Sprung in puncto Verarbeitungsqualität, Komfort und Haltbarkeit sind, wenn ich das so mit den i30 FD und auch den aktuellen i40 vergleiche.

Zurück zum Thema: Die Wahlen in der Türkei sind knapp ausgegangen, grad in den Großstädten, wo die eigentliche Wertschöpfung des Landes stattfindet. Warum soll ich die Leute bestrafen, die gebildet sind, zum Wohlstand des Landes beitragen und mit der aktuellen Politik unzufrieden sind, weil sie wissen, dass man die jahrelange harte Arbeit innerhalb kurzer Zeit zerstört? Der einzelne Arbeiter dort im Werk kann für seine Regierung nichts und es wäre wohl unrealistisch, von den Menschen dort ein öffentliches Aufbegehren oder gar Widerstand gegen die Regierung zu fordern.

Rohstoffe aus der Türkei zu boykottieren, das lasse ich mir noch einreden, das hätte immerhin noch einen messbaren Effekt.

Druß,
dc - der seit 2005 im Auftrag von EU und Weltbank in der Türkei gearbeitet hat und dieses tolle Land, dessen Gastfreundlichkeit und Offenheit seit dem letzten Jahr sehr vermisst und immer noch hofft, sein Büro in Ankara irgendwann wieder beziehen zu können... ;(

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18

Sonntag, 15. Oktober 2017, 14:29

Der Kona wird für Europa im tschechisches Nosovice produziert.
Ist zwar schon etwas her, aber:
Gebaut wird der Kona in Korea, und Lees größte Sorge ist, dass die Produktionskapazität von knapp 200.000 Autos im Jahr angesichts des Booms im Segment der kleinen SUV kaum reichen wird. Deshalb liebäugeln die Koreaner bereits mit einem zweiten Fertigungsstandort, der nach aktueller Planung in Europa liegen soll.

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GUMO

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19

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:27

Habe den 1,6 Ltr. Kona Trend noch vor dem offiziellen Verkaufsstart Ende Oktober gekauft. Der Liefertermin wurde jetzt von Februar 18 auf Ende März 18 erhöht. Die Produktion erfolgt z.Zt. in Korea. Hinter hervorgehaltener Hand spricht man über den zusätzlichen Produktionsstandort Tschechien, wo Ende Dezember 17 die Produktion des IX20 ausläuft und damit freie Kapazität zur Verfügung steht. Eine Probefahrt im Kona habe ich absolviert - bin vom Motor und dem Doppelkupplungsgetriebe angetan, ist nicht vergleichbar mit meinem derzeitigen 1,6 Ltr. IX20 Automatik.

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20

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:26

Daß der Kona (auch) in Tschechien produziert werden soll, wurde mir auch schon vor einigen Monaten (inoffiziell) geflüstert....

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