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Samstag, 8. Februar 2020, 20:03

Ölverbrauch

Als neues Mitglied beschäftigt mich die Frage nach dem Ölverbrauch von Euren ix35 mit gleicher Motorisierung.

Mein Fahrzeug ist Erstzulassung 7/2014, Fifa World Cup Edition, 1.6l GDI, 135 PS, Standard-Ausstattung. Der Fahrbetrieb setzt sich aus 60% Stadtverkehr und 40% Landstraße und Autobahn zusammen, wobei ich selten schneller als 130 km/h fahre.

Etwa vier Monate vor Ende der Garantie 3/2019 und einem Km-Stand von 50750 km ging die Ölstandskontrollleuchte an. Die Kontrolle am Ölstab ergab einen Ölstand unter der unteren Markierung, also deutlich zu wenig. Ich füllte 1,2 l Öl nach und suchte den Freundlichen auf. Der erklärte mir, dass der Ölverbrauch normal sei. Bis zur Inspektion im Juni 2018 hatte ich knapp 43400 km gefahren, d.h. auf 7350 km habe ich 1,2l Öl gebraucht. Dann Inspektion im Juni 2019 bei 54200 km mit extra Kontrolle des Motors auf schlecht einsehbare Undichtigkeiten, alles in Ordnung. Garantie Ende.

Bei Km-Stand 59850 km ging wieder die Anzeige an, gefahren ca 5600 km. Wieder ca 1,2l Öl nachgefüllt. Wieder erklärte man mir, dass der Ölverbrauch normal sei. Jetzt bei Km-Stand 61800 ging die Anzeige schon wieder an. Die gleiche Menge Öl fehlt und gefahren bin ich etwa 1950 km. Im Handbuch ist ein Liter auf 1000 km als regelhaft beschrieben. Allerdings sind die Intervalle des Öl-Verbrauch deutlich kürzer geworden. Der Motor ist komplett trocken, also muss das Öl verbrannt worden sein. Das heißt aber, dass der Motor extrem schnell verschleißt.

Hat einer von euch ähnliche Erfahrungen und wenn ja, wie wurde geholfen? (Wenn überhaupt)

Danke im Voraus für alle Antworten!


J-2 Coupe

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2

Samstag, 8. Februar 2020, 20:24

1,2ltr auf über 5000km - kein Problem und völlig im Rahmen. Bis zu 0,5ltr auf 1000km gelten als normal. Aber warum checkst du nicht beim Tanken deinen Ölstand, wenn du weißt daß er gerne etwas mehr nimmt?

3

Samstag, 8. Februar 2020, 22:18

Danke für dein Statement. Du hast recht, da bin ich aus Gewohnheit eher etwas nachlässig. Allerdings stört mich auch die Steigerung beim Ölverbrauch. Knapp 2000 km und 1,2 liter sind dann doch üppig. Ich hatte noch nie ein Auto, bei dem der Ölverbrauch sich so deutlich gezeigt hat.

Schlicksurfer

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4

Samstag, 8. Februar 2020, 22:20

Was der Oberfranke nicht merkt ist, dass nach Deiner Beschreibung der Ölverbrauch progressiv zunimmt.

Im Abstand von etwas über 10.000 km ist der Ölverbrauch um ein Drittel gestiegen. Das halte ich nicht für normal, und Deine Schlussfolgerung ist m.M.n. korrekt.

Nur, was bringt Dir nun dieses Wissen?

J-2 Coupe

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5

Samstag, 8. Februar 2020, 23:32

@UweG - Wie sehen denn deine Abgase aus? Raucht es schon bläulich? Dann ist wohl nichts mehr ohne Werkstatt zu retten. Riecht möglicherweise nach Problemen bei Kolbenringen oder Ventilschaftdichtungen. Was für eine Ölviskosität hast du im Motor? Manchmal hilft es (zumindest einige Zeit) wenn auf ein dickflüssigeres Öl umgestiegen wird, das für deinen Motor zugelassen ist. 10W40 wird wohl möglich sein.

6

Sonntag, 9. Februar 2020, 12:02

@J-2 Coupe
Die Abgase habe ich schon beobachtet, da scheint keine Veränderung zu sein. Kein blauer Rauch, auch im Stand kein Öl-Geruch bemerkbar. Das Kühlwasser hat auch keine Öl-Augen oder weißliche Schlieren. Das Motoröl ist "Total Quartz Ineo MDC 5W-30", genau das, was die Hyundai-Werkstatt bei den jährlichen Inspektionen immer eingefüllt hat.
Ich werde der Hyundai-Werksvertretung mal einen Brief schreiben und um Aufklärung des Phänomens bitten.
Was mir von Anfang an aufgefallen ist, ist dass der Spritverbrauch im Laufe der Jahre auch zugenommen hat. Auch hier hat die Werkstatt angebklich keine Fehler feststellen können.
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass mögliche Garantieleistungen zurückgedrängt werden sollen, um die Kosten für Händler oder Hersteller so gering wie möglich zu halten.
Im ersten Jahr lag der Jahresschnittverbrauch bei etwa 8,3 l/100 km, im 2. Jahr bei 8,6 - im dritten und vierten Jahr bei 8,9 - und jetzt schon bei 9,3. Und das, obwohl ich stellenweise verkehrsbehindernd beschleunige und eher zu langsam als zu schnell unterwegs bin. Ausschließlich bei langen Autobahnstrecken mit eine Geschwindigkeit um 110 km/h falle ich auf erträgliche 7,7 l zurück. Das korreliert in keiner Weise mit den Herstellerangaben und war bei jeder Inspektion Thema. Auch von Hyundai kam nur der Vorschlag, den Tank randvoll zu befüllen, dann eine Strecke von 50 km zu fahren und danach wieder randvoll zu tanken um einen realistischen Verbrauch zu erhalten. Da kann man auch schummeln und Software oder andere technische Finessen nutzen, um das Ergebnis zu schönen. (siehe VW, Mercedes, etc.)
Generell ist mir der Verbrauch nicht ganz so wichtig, allerdings ist auch hier der Mehrverbrauch in den 5 Jahren auffällig.
Ansonsten gibt es keine Beanstandungen bei dem Auto.

Danke für eure Antworten und Kommentare.

J-2 Coupe

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7

Sonntag, 9. Februar 2020, 12:08

Ich würde - nach vorheriger Überprüfung des Ölstandes - das Auto mal gut 100km am Stück auf der Autobahn mit wenigstens 160km/h bewegen. Wer immer nur im Schongang fährt, tut dem Motor damit keinen Gefallen. Es können sich Ölverkokungen u.ä. an Ventilen oder Drosselklappe bilden, das führt auch zu Mehrverbrauch bei Öl und Benzin. Früher nannte man diese Autobahnschnellfahrten "Freifahren" - damit werden Dreck und Ruß und Co. aus Brennräumen und Abgasanlage gemindert.

8

Sonntag, 9. Februar 2020, 12:21

Das habe ich in den vergangenen Jahren auch regelmäßig getan, allerdings steigt dann der Verbrauch exorbitant in die Höhe und liegt bei 11,5 l. Ressourcen-schonend ist anders.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UweG.« (9. Februar 2020, 12:33)


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9

Sonntag, 9. Februar 2020, 12:55

Ja, wer schnell fährt zahlt Expresszuschlag ;( Aber gut, wenn du das regelmäßig gemacht hast. Ich würde jetzt wenn wieder Öl fehlt 10W40 nachkippen. Steigt der Ölverbrauch trotzdem und immer schneller weiter, und alles auf Dichtigkeit ohne Befund geprüft wurde, dann muss der Motor aufgemacht werden - oder er wird in absehbarer Zeit "sterben".

10

Sonntag, 9. Februar 2020, 16:41

Danke für die Einschätzung. Ich werde das Öl wechseln und beobachten was passiert. Zur Not verkaufen oder in Zahlung geben, bevor er verreckt.

J-2 Coupe

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11

Sonntag, 9. Februar 2020, 20:18

Erstmal wegen Kulanz anklopfen - denn der Ölverbrauch ist schon während der Garantiezeit angestiegen, damit hast du gute Chancen auf eine Kulanzregelung. Versuchen kostet nichts.

12

Sonntag, 9. Februar 2020, 21:22

Das werde ich auf jeden Fall versuchen. Danke nochmal.

Reiner1

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13

Sonntag, 9. Februar 2020, 22:28

An so ein schnelles Ableben des Motors glaube ich nicht, zumindest wenn immer wieder genug Öl nachgefüllt wird.
Allerdings scheint mir der Verbrauch schon etwas hoch, und letztlich eben auch stark im Steigern begriffen. Zuerst also messen, wie hoch der Verbrauch auf einer festen längeren Strecke ist, und dann über weitere Maßnahmen nachdenken.
Wenn keine Undichtigkeiten vorhanden sind, und der Motor nicht unrund läuft, dürfte derhöhere Verbrauch an den Ölabstreifringen oder den Ventilschaftdichtungen liegen. Das wird natürlich nicht besser, ist aber kein akutes Problem.

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14

Sonntag, 9. Februar 2020, 22:33

Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen habe ich auch schon in Verdacht gehabt, siehe#5. :] Eine unterstützende Zweitmeinung ist immer gut!

Schlicksurfer

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15

Sonntag, 9. Februar 2020, 22:58

Ja, wer schnell fährt zahlt Expresszuschlag

Klar.
Und wenn ein angeschlagener Motor dabei hochgeht hat man es ja nur gut gemeint und wollte helfen.

Ja ja ...

16

Montag, 10. Februar 2020, 21:03

Heute habe ich eine E-Mail an die Hyundai Hauptvertretung gesendet. Mal schauen wie die sich zu dem Problem äußern.
Wenn ich Antwort habe, stelle ich sie hier ein. Bin echt gespannt.
Danke an Alle, die sich meinem Öl-Verbrauch gewidmet haben.

17

Sonntag, 23. Februar 2020, 12:43

Inzwischen hat Hyundai mit mir telefonisch Kontakt aufgenommen.
Der freundliche Mitarbeiter erklärte mir, da mein Auto aus der Garantie raus sei, und der von mir innerhalb der Garantie bemängelte Ölverbrauch innerhalb der Herstellerangaben liege, könne ich kein Leistungen erwarten. Eine Fehlersuche ginge daher zu meinen Lasten und würde allenfalls einen Kulanzantrag seitens des Servicepartners nach sich ziehen, der auf Grund der Aktenlage sicherlich abgelehnt würde. Die Kosten würden dann bei mir hängenbleiben, und falls der Ölverbrauch sich tatsächlich bei ca 1l/ 1000 km einpendeln sollte, ist das ein hinnehmbarer Zustand, der keine weiteren Ansprüche rechtfertigt.

Schade, dass man sich im Stich gelassen fühlt, sobald das Auto gekauft ist.

Ich werde also weiter fahren, den Ölverbrauch beobachten, gegebenenfalls Öl nachkippen und hoffen, dass die Maschine nicht verreckt.
Alternative: Fahrzeug wechseln und den ix35 in Zahlung geben.
Diese Variante aber als "All in Leasing" mit drei Jahren Laufzeit. Dann gibt es keine Probleme, und bevor der Wagen aus der Garantie raus ist wird gewechselt.

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18

Sonntag, 23. Februar 2020, 13:15

Naja, nach 5,5 Jahren ist auch die längste Garantie abgelaufen. Hättest du stattdessen einen VW Tuareg, hätten sie dich schon vor 2 Jahren ausgelacht bei Garantieanspruchstellung. :flüster:

Schlicksurfer

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19

Sonntag, 23. Februar 2020, 19:17

und falls der Ölverbrauch sich tatsächlich bei ca 1l/ 1000 km einpendeln sollte, ist das ein hinnehmbarer Zustand, der keine weiteren Ansprüche rechtfertigt.

Das ist ja mal eine wirklich interessante Aussage.

Reiner1

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20

Gestern, 12:52

@Jacky
Kia hat ja immerhin 7 Jahre Garantie....obwohl ich hier jetzt keine Werbung für Kia machen möchte. Tja, die Hersteller sichern sich mit den 1l /1000 km ja einfach vor entsprechenden Ansprüchen ab. Abgesehen davon, daß bei derartigen Ölverbräuchen die Abgaswerte nicht so ganz der Norm entsprechen dürften, ist der Zustand des Motors wohl auch nicht mehr so toll.

Eigentlich kommen diese Werte ja noch aus der Vergangenheit, als insbesondere bei neuen Motoren erst noch alle Innereien abgeschliffen werden mussten. Heute passiert das nur noch im µm-Bereich und ohne hohe Ölverbräuche. Leider hat man die Angaben nie angepaßt. Bei dem Verbrauch von einem 1l/100 km würde ich (normale Fahrweise vorausgesetzt) zumindest einen anbahnenden Defekt vermuten, der je nach Art ganz schön ins Geld gehen kann.

Welche Schlüsse man dann daraus zieht, muß jeder selbst entscheiden.

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