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1

Sonntag, 26. April 2015, 18:35

Lenkung stark verändert nach Inspektion

Hallo,

ich habe folgendes Problem mit meinem ix35 (1,6l GDI / Baujahr 2012):

Mein ixi war vor kurzem zur 2. Inspektion. Als ich vom Hof des Händlers fuhr, ist mir sofort aufgefallen, dass die Lenkung auf einmal sehr schwergängig funktionierte. Bei etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit "versteift" sich die Lenkung regelrecht und es ist ein auffälliger Druckpunkt zu überwinden. Auch habe ich das Gefühl, dass die Lenkung beim langsamen abbziegen in der Stadt beim Einlenken manchmal ein wenig zeitverzögert auf den Lenkradeinschlag reagiert und das Gefühl entsteht, als wenn der Reifen "durchrutscht".

Was mir besonders negativ auffiel ist, dass die Rückstellkräfte in die Mittelstellung jetzt so groß sind, dass bei langsamer Fahrt
die montierten Winterreifen manchmal regelrecht über den Straßenbelag rutschen.
Dies alles hatte ich vor der Inspektion bei gleicher Bereifung definitiv nicht. Die Lenkung war völlig leichtgängig, ohne jegliche
unangenehmen Widerstände oder komischen "Reifenrückmeldungen".

Ich habe den Kundendienstmeister natürlich gefragt, ob im Rahmen der Inspektion irgend etwas verändert wurde. Dies hat er aber verneint.

Meine Frage an euch: Was kann die Ursache dafür sein? Ist es z.B. möglich, dass trotz der Aussage des Meisters ein Software-Update für die Lenkung aufgespielt wurde? Und wenn ja, kann man den Softwarestand entsprechend auslesen?

Das ganze nervt mich schon sehr und ich hoffe auf möglichst viele ernste Antworten.

Gruß klöfi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (26. April 2015, 18:39)



J-2 Coupe

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2

Sonntag, 26. April 2015, 18:42

Wenn es ein Software-Update gab, warum sollte die Werkstatt dieses - selbst auf nachfrage - verschweigen?

3

Sonntag, 26. April 2015, 22:29

Hallo,

nach Informationen, die mir eine andere Hyundai-Vertragswerkstatt gab, soll es für meinen Fahrzeugtyp ein entsprechendes Update geben.
Allerdings soll meine Fahrzeug-Identnummer davon nicht betroffen sein. Nun habe ich die Befürchtung, dass ein Update irrtümlich aufgespielt worden sein könnte. Eine andere Erklärung kann es doch kaum geben. Oder sehe ich das völlig falsch ?

Manchmal kann einen ja auch die Wahrnehmung täuschen. Allerdings viel allen, die das Fahrzeug auch vorher schon einmal gefahren
sind (Ehefrau / Freunde) sofort die Veränderung auf.

Gruß

J-2 Coupe

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4

Sonntag, 26. April 2015, 22:33

Das wäre eventuell möglich...... :denk:
Nun habe ich die Befürchtung, dass ein Update irrtümlich aufgespielt worden sein könnte. Eine andere Erklärung kann es doch kaum geben. Oder sehe ich das völlig falsch ?

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Sonntag, 26. April 2015, 22:36

Ich weiß nicht ob der ix auch betroffen war. Bei Hyundai gab es eine Rückrufaktion, bei der die Lenkung überprüft wurde, da diese im schlimmsten Fall ausfallen könne. Mein i30 ist ez 12/2011 und es wurde bei der letzten Inspektion überprüft.

Schlicksurfer

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6

Sonntag, 26. April 2015, 23:07

Die Antwort ist doch ganz einfach: woanders die SW-Version überprüfen lassen und ggfs. das Einspieldatum.

Sollte die Vermutung richtig sein, Strafanzeige gegen den Händler wegen grob fahrlässiger schwerer Verkehrsgefährdung erstatten.

Das nicht deswegen weil er sich geirrt und Dir eine falsche SW aufgespielt hat, sondern weil er seinen Irrtum vertuschen wollte und Dich anlog.

iDreißig

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7

Montag, 27. April 2015, 00:02

FlexSteer gibt's bei den Modell nicht, oder?

Schlicki ist mit seinem Vorschlag vielleicht etwas übers Ziel hinaus geschossen...

Skypa

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Montag, 27. April 2015, 20:03

Hm, etwas vielleicht. Aber wenn Werkstätten etwas verändern, sollten sie doch dazu stehen. Und wenn er vollkommen objektiv schon beim Losfahren diese Veränderung gemerkt hat, hat der Meister auf Nachfrage schlichtweg gelogen und das ist doch wohl wirklich dreist und sollte geahndet werden.

iDreißig

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9

Montag, 27. April 2015, 23:07

Das natürlich schon, aber ganz ehrlich: "grob fahrlässige schwere Verkehrsgefährdung" wegen einem "auffälligen Druckpunkt" der Lenkung ? :dudu:

Schlicksurfer

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10

Dienstag, 28. April 2015, 00:37

Moins

Schlicki ist mit seinem Vorschlag vielleicht etwas übers Ziel hinaus geschossen...
Kritik wird immer gerne an- und ernst genommen, das mal vorab. Aber - ich habe durchaus nachgedacht über das, was da werkstattseitig passiert ist und wie ich darauf reagiere.

Und wäre anlässlich der Reklamation eine Reaktion des Typs "Oh Mist, da haben wir danebengelangt" oder sowas gekommen und die Werkstatt hätte das i.O. gebracht, dann wäre auch für mich der Fall erledigt gewesen. Auch wenn die Klitsche dann für mich gestorben wäre. Aber die Frechheit, einem Kunden dreist ins Gesicht zu lügen, ist eines. Jetzt stell Dir mal vor das waren Radmuttern, und aufgrund des Fehlers passiert ein Unfall. Noch Fragen?

Außerdem - wenn die Anzeige sauber dokumentiert ist, gibt es ein Ermittlungsverfahren - aber nur, wenn der Anzeigenerstatter genügend Druck macht. Dann kommt dabei bestenfalls ein Strafbefehl raus, eine Verhandlung wird es nicht geben.

Ich persönlich würde während der ganzen Sache sehr aufmerksam das Verhalten der Werkstatt beobachten. Und, wenn sie versuchen sollten, weiterhin die Schlaumeier zu machen, dann - nach erfolgtem Strafbefehl, die Sache vor die HWK und die Innung bringen. Denn solchen Pfuschern muss das Handwerk gelegt werden, weil sie -in extremis- Menschenleben in Gefahr bringen. Nicht nur das ihres Kunden, sondern vor allem das Unbeteiligter, die weder von der Sache noch deren Auswirkung(en) irgendwas wissen. Und der beschxxxxxxxx Kunde ist der, der sie verletzt oder gar getötet hat.

Nachtrag:
Das natürlich schon, aber ganz ehrlich: "grob fahrlässige schwere Verkehrsgefährdung" wegen einem "auffälligen Druckpunkt" der Lenkung ? :dudu:
Bagatellisieren wird gerne genommen, ist aber hier fehl am Platz. In diesem Fall hilft, sich die ersten zwei Absätze des OPs langsam und aufmerksam durchzulesen.

Eingriffe ins Lenkverhalten fallen unter fahrsicherheitsrelevante Eingriffe und sind keine Schönheitsreparaturen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schlicksurfer« (28. April 2015, 00:43)


J-2 Coupe

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Dienstag, 28. April 2015, 04:30

Entscheidend wird in so einem Fall wohl nur das Urteil eines Sachverständigen sein, und ob der Werkstatt überhaupt ein Eingriff bezüglich Lenkung - sofern dieser auch tatsächlich stattgefunden hat - nachgewiesen werden kann.....

ckm

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12

Dienstag, 28. April 2015, 07:32

Das scheint es irgendwie öfter zu geben bei Hyundai, da gabs schon mal Beiträge wo sowas beim i10 oder und i20 vorgekommen ist. Und ich hatte das auch schon bei einem Leihwagen i20, man musste immer einen Punkt überwinden damit es leicht ging und in eine Richtung ging der Lenker nicht richtig in die Mittellage zurück oder schoss beim loslassen etwas drüber raus (ist schon lange her) so fuhr man leichte Kurven und musste immer korrigieren. Sprach dass dann auch gleich in der Werke an, und man meinte ich müsste mich vieleicht erst dran gewönnen dachte noch so bei mir an sowas gewönnen nie im Leben.

PS Die Rückrufaktion beim i30 bestand darin dass die Schrauben des Kreuzgelenks der Lenkung im Fußraum auf festen Sitz überpüft wurden. Hier sei es wohl bei einigen Fahrzeugen zur Lockerung dieser gekommen sein.

Vfr

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13

Dienstag, 28. April 2015, 09:18

Normalerweise macht der Meister nach der Inspektion auch eine Probefahrt.
Wenn die Lenkung so extrem reagiert, müsste er das eigentlich merken und dürfte so ein Auto erst gar nicht dem Kunden übergeben.

Hartmut Haarmann

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14

Dienstag, 28. April 2015, 09:59

Prognose: sanft bleiben! gehst du gerichtlich vor, sag ich dir "schlechte Karten" voraus !

cruiser

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Dienstag, 28. April 2015, 13:08

Wenn es ein Software-Update gab, warum sollte die Werkstatt dieses - selbst auf nachfrage - verschweigen?
Das ist Lustig. (Oder auch nicht, Sorry) Aber das Thema ist in allen Foren zu lesen.
Ihr könnt es Glauben oder nicht. Alle Hersteller versuchen diese „internen“ Software-Updates und Rückrufe, unbemerkt vom Kunden, durch die Werkstätten erledigen zu lassen. Sonst würde ja die Statistik für die Öffentlichkeit, Schaden nehmen. (Ich sage nur ADAC)
Durch diesen Mist werden auch die freien Werkstätten benachteiligt. Aber das interessiert wie immer keinen.
Die Händler dürfen so etwas auch nicht an den Kunden weiter geben. Sonst gibt es Probleme vom Hersteller. Den Rest könnt ihr euch ja selber ausmalen.
In einem brisanten Fall (nicht Toyota) war so ein „heimlicher Rückruf“ dem Kunden zufällig bekannt geworden.
Es handelte sich, so der Werkstattmeister, ja „NUR“ um das Gaspedal.
Das ist auch wieder so ein Eingriff in die Sicherheit des Fahrzeugs. Aber dem Kunde wird nichts gesagt. Der wundert sich nur über das veränderte Fahrverhalten.


Gruß vom Dirk

J-2 Coupe

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Dienstag, 28. April 2015, 13:17

Ich kenne Händler, die sagen dem Kunden wenn es ein Update gab! Manche Händler haben eben noch Eier :bang:
Ich bin seit 30 Jahren in der Autobranche, und habe noch keinen Händler kennengelernt der mir auf NACHFRAGE ein Update leugnet...

Slash

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17

Dienstag, 28. April 2015, 15:36

Ich schreibe es immer auf die Rechnung wenn ich Update mache, einschließlich alter und neuer Versions-Nummer. Ich handele dabei nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber :D

Aber es ist auch nicht so einfach eine Version aufzuspielen, die nicht für das Fahrzeug bestimmt ist. Dazu muss man den Update-Vorgang manuell machen und eine PIN eingeben. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass jemand so etwas vorsätzlich tut. ?(

Samantha1993

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18

Mittwoch, 29. April 2015, 13:33

Ich habe das auch von der Werkstatt gesagt bekommen, wenn am Auto etwas geändert/gewechselt/erneuert/aufgespielt wurde!

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