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scrabb

Baron Ekel von Ätzmolch

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21

Sonntag, 16. September 2018, 13:16

Mit diesem Kollegen ist eine Diskussion nicht möglich!!!......kann man auch in anderen Themen sehen.

Gebt euch keine Mühe.....nur seine Meinung zählt und alle anderen sind doof und haben keine Ahnung.

Ist wohl ein Bekannter von "NonHelpless"


J-2 Coupe

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22

Sonntag, 16. September 2018, 13:35

..eher "NotHelpless" selber ... :flöt:

sin-4711

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23

Dienstag, 18. September 2018, 07:31

Meine Meinung: Finger weg von Ganzjahresreifen!
Schwachsinn. ABbr Allererste Güte.

Fahre in Köln selbst mit Ganzjahresreifen (Michelin CrossClimate) und bin zufrieden. Dazu muss ich allerdings sagen, mehr wie 10000km im Jahr bewege ich das Fahrzeug nicht.

Kommt aber auch immer aufs eigene Fahrprofil an. Und bezüglich den Kosten für die Reifen. Seit wann fährt ein Reifen ohne Felge und TMPS Sensor? :P
In summe kommst du da schnell auf 600€ für einen Satz Reifen mit Sensor und Felge.

scrabb

Baron Ekel von Ätzmolch

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24

Dienstag, 18. September 2018, 08:10

Hab keinen Satz für unter 700€ für meinen ix20 gefunden!

Ersttäter

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25

Dienstag, 18. September 2018, 14:29

Ich hätte auch nichts gegen gute Ganzjahresreifen einzuwenden.
Fahre aber zuviel, daher sind für mich Qualitäts Sommer- wie Winterreifen unerlässlich.
Zudem, lieber ein guter Ganzjahresreifen als ein Chinareifen, egal ob Sommer oder Winter.

Wall_e

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26

Mittwoch, 19. September 2018, 18:26

Ich halte nichts von Ganzjahresreifen, denn sie können zwar beides, sprich Sommer und WInter, aber beides eben nicht richtig!Aber es kommt auch auf den Einsatzzweck und Ort an, was viele in der vorhergehenden Diskussion oft außer Acht lassen. Im Gebrige bzw. generell im Süden Deutschlands, würde ich davon generell Abstand nehmen. Und selbst in Gegenden, wo "vermeindlich" ja fast nie Schnee fällt, verlieren viele eins aus den Augen: Winterreifen braucht man nicht nur alleine wegen des Schnees, sondern wegen den niediegeren Temperaturen!
Denn ab +7°C wird ein Sommerreifen nicht mehr seiner Aufgabe gerecht, weil er eine andere, härtere Gummimischung hat. Winterreifen dafür eine weichere um gerade bei Temperaturen unter + 7°C besser zu haften. Daher stellt sich die Frage nach Sommer- oder Winterreicfen nicht, ob Schnee liegt oder nicht sondern sind die Temperatur über oder unter +7°C!
Und Ganzjahresreifen sind eben ein Zwitter um beiden Wetterlagen gerrecht zu werden. Doch das geht eben nicht. Deswegen können sie weder richtig Winterreifen noch richtig Sommerreifen sein. Wenn man sich dessen bewusst ist, stellt sich die Frage, lohnt sich wirklich sich auf eine halbgare Lösung zurückzugreifen?

Aber diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Mir persönlich ist das Risiko zu groß und auch wenn viele Sagen:"Oh ich habe bisher immer gute Erfahrungen gemacht" will ich nur eins sagen: Bisher ist alles gut gegangen, aber man weiß eben nie was die Zukunft bringt und man muss noch nicht einmal selbst einen Unfall verursacht haben sondern ein anderer Fahrer bringt mich in eine kritische Situation und da möchte ich mich zu 100% auf meine Reifen verlassen können und nicht hoffen, dass die halbgare Variante mein Leben und das meiner Insassen eventuell rettet.

J-2 Coupe

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27

Mittwoch, 19. September 2018, 19:01

Ja, Winterreifen braucht man nicht nur für Schnee und Eis, sondern auch wegen der niedrigen Temperaturen. Denn Winterreifen besitzen im Gegensatz zu Sommerreifen die von mir hier schon oft zitierte "Thermoelastische Laufflächenmischung"! ....und ich finde diese Bezeichnung einfach Rattenscharf! :]

28

Mittwoch, 19. September 2018, 19:05

...Winterreifen braucht man nicht nur alleine wegen des Schnees, sondern wegen den niediegeren Temperaturen!
Denn ab +7°C wird ein Sommerreifen nicht mehr seiner Aufgabe gerecht, weil er eine andere, härtere Gummimischung hat. Winterreifen dafür eine weichere um gerade bei Temperaturen unter + 7°C besser zu haften.
Das ist Unsinn.

Genauer gesagt ist das ein Marketing-Märchen, das in die Welt gesetzt wurde, damit die Leute auch in Gegenden mit wenig echtem Winter trotzdem solche Reifen kaufen.

Zwar ist die Gummimischung von Winterreifen tendentiell auf niedrigere Temperaturen abgestimmt, aber das ist nicht der einzige Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen.
Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Reifentypen ist das Lamellenprofil der Winterreifen. Das greift zwar sehr schön im Schnee, macht den Reifen aber sehr viel schwächer bei nasser oder trockener Fahrbahn. Im Ergebnis sind Winterreifen normalen Sommerreifen auch bei 0° klar unterlegen, solange es nass oder trocken ist.

Erst bei Schnee und Eis wendet sich das Blatt - dann hat der Sommerreifen keine Chance mehr.

Dagomys

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29

Donnerstag, 20. September 2018, 19:30

Jupp, das haben Test's auch genau so ergeben.

Ersttäter

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30

Freitag, 21. September 2018, 10:51

Nachzulesen in der neuen AutoBild.
Winterreifen Test in dem ein Ganzjahresreifen sowie ein Sommerreifen mit getestet wurden.

Darkydark

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31

Freitag, 21. September 2018, 11:58

Moin, danke für den Hinweis!

Leider habe ich die Ausgabe nicht vor mir liegen und online ist so gut wie nichts einsehbar...

Magst Du daher kurz zusammenfassen, wie der eine Ganzjahresreifen (welcher überhaupt?) und der eine Sommerreifen im "Wintertest" abgeschnitten haben?
Das wäre super klasse!! :)

Old Boy Sven

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32

Freitag, 21. September 2018, 16:24

Getestet wurden Winterreifen der Dimension 195/65 R15

Sehr komplex der Test, weil in jeder Wetterlage mehrere Kriterien getestet wurden... Traktion, Bremsen, Handling und Aquaplaning, Kosten, Rollwiderstand. Bei Schnee klar gegenüber den 20 besten Winterreifen unterlegen in der Traktion, 300 Newton weniger als der Sieger 2930 N, aber 1900 Newton mehr als ein Sommerreifen 730 N, beim Bremsen auf Schnee 2m mehr als der Sieger, 15 m weniger als der SR.

Bei Nässe sieht es schon wieder ganz anders aus, beim Handling knapp 1km/h langsamer als der beste WR und SR, beim Aquaplaning im Mittelfeld, beim Bremsen 1m besser als der SR und 1m mehr als der bester WR.

Bei Trockenheit, im Handling besser als alle Winterreifen und 2 km/h langsamer als der SR, beim Bremsen gleiche Reihenfolge mit 2m mehr Bremsweg gg. SR.

Bei Kosten und Rollwiderstand jeweils im vorderem Segment.

Ersttäter

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33

Freitag, 21. September 2018, 16:28

Kurz zusammengefasst ist gut: Es sind 13 Einzelleistungen getestet worden.
Dabei liegt der Ganzjahresreifen im guten Mittelfeld.
Namen ist keiner genannt worden.
Nächste Woche sind Ganzjahresreifen im Test.
Und ich denke, dass jede Tankstelle eine AutoBild verkauft.

Old Boy Sven

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34

Freitag, 21. September 2018, 16:38

Da das Ganze von Continental gesponsort und auf dem Contidrom statt fand.....scheint die Verleichsmarke von Sommer und Ganzjahresreifen bekannt zu sein ... 8)

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35

Freitag, 21. September 2018, 18:47

Aber nein, aber nein - solche Tests sind NIE manipuliert, und es fließt auch nie die Meinung/Sympathie des Testschreibers mit rein! :nenee: :flöt:

Darkydark

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36

Freitag, 21. September 2018, 21:19


Sehr komplex der Test, weil in jeder Wetterlage mehrere Kriterien getestet wurden..
Sehr komplex und hervorragend ist auch Deine Zusammenfassung!!! Vielen vielen Dank lieber Old Boy Sven... :) Chapeau...!! Aufgrund der vielen Arbeit habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen überhaupt schon gefragt zu haben... So einen detaillierten und offenbar aufschlussreichen Test mag ich ja total! Sehr häufig sind es ja um ehrlich zu sein eher "bescheidene" Tests, aus denen man i.d.R. nicht viel ziehen kann. Eigentlich kaufe ich mir seit ca. 8 Jahren keine Autozeitschriften (hatte früher 2-4 im Abo)..; evtl. mache ich hier mal eine Ausnahme. Habe nämlich evtl. vor, mir demnächst (nach dem Aufbrauchen der aktuellen Sätze) dann einen Satz Ganzjahresreifen für meinen I20 zu holen...An die Profis hier: Mein Fahrprofil sind ca. 25tkm im Jahr, ich fahre lediglich einmal die Woche (Sonntags) vormittags 200km und abends am selben Tag die 200km wieder zurück. 95% der Strecke davon sind Autobahn und auf der fahre ich so gemütlich 120-130km/h (bei freier Stecke). An den anderen Tagen in der Woche steht die Karre. Richtigen Winter gibt es hier in/um HH ja nun wirklich nicht...; kommen Ganzjahresreifen da für mich in Betracht?? :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ceed« (22. September 2018, 09:09)


Klaus B

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37

Samstag, 22. September 2018, 08:18

Ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden, was er für Reifen aufzieht. Vor Einführung des Bußgeldes bei nicht den Wetterverhältnissen angepasster Bereifung bin ich ganzjährig mit Sommerpneus unterwegs gewesen. Ich kam überall hin und hatte nie Probleme damit. Liegt natürlich auch vieles zwischen den Ohren.

Darkydark

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38

Samstag, 22. September 2018, 10:51

@Klaus B: Da hast Du natürlich Recht!
Solange keine wirklichen Winterverhältnisse vorliegen, kommt man auch mit Sommerreifen in den "Wintermonaten" durchaus voran (legal!); nur ist das nicht wirklich planbar und manchmal ändert sich das Wetter dann doch schlagartig und man sitzt dann mit seiner Karre auf Sommerreifen irgendwo "fest" und auf einmal herrscht für den Rückweg Schnee/Eis/Glätte etc. vor...; dann möchte ich nicht mit Sommerreifen irgendwo fahren wollen...
Von daher sollten es (für mich) schon mind. Ganzjahresreifen sein (im Winter) und diesbezüglich (und evtl. ja auch der angekündigte nächste Test in der Autoblöd) war die informative Zusammenfasssung von Old Boy Sven sehr aufschlussreich!! Stand jetzt sind Ganzjahresreifen (der im Test zumindest) durchaus schon (qualitativ) gut einsetzbar...
Wenn man bedenkt, dass die Entwicklung dieser Reifen ja an sich noch ein sehr junges Thema ist und wie die recht einhellige Meinung (selbst der Produzenten z.T.) vor ca. 4-5 Jahren noch war ("nichts Halbes und nichts Ganzes", "schlechter Kompromiss" etc.), und wie Sie nun (s. Test) abschneiden, bin ich sehr optimistisch, dass die Weiterentwicklung noch weitere positive Früchte tragen wird...!! :)

Darkydark

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39

Samstag, 22. September 2018, 11:07

Für mich persönlich (und sicherlich auch für den ein oder anderen auch) stellt sich einfach die "Komfort- und Kostenfrage", ob Ganzjahresreifen oder der halbjährliche Wechsel...
Ich zahle 30€ hier in HH für den reinen Wechsel pro Halbjahr, ergo 60 Takken per anno.
Einlagerung i.H.v. von 60 Takken/Jahr kommen (wenn gewünscht) noch mal dazu. (Nicht jeder in einer (Groß-)Stadt kann Reifen lagern geschweige denn will Sie halbjährlich in den Keller oder noch schlimmer auf den Dachboden schleppen müssen).
Wir sind ergo bei (mir) 120€/Jahr.
Wenn man jetzt (oder zukünftig) sagt, dass Ganzjahresreifen vom Sicherheitsaspekt (u.a.; ist aber wohl das wichtigste "Gegenargument") sehr "annehmbar" sind (ich finde die geschilderten Ergebnisse vom Ganzjahresreifen schon zeimlich annehmbar), stellt sich für mich "nur" noch die Kostenfrage:
Ist der Verschleiß und somit die Kosten für einen Ganzjahresreifen (Anschaffungspreisunterschied zu Sommer-/Winterreifen und ggfs. erhöhter Verschleiß) in Summe jährlich höher oder geringer als 120€...! (Die Summe ist natürlich individuell!... :D )
Ferner floß in diese Überlegung noch nicht einmal der Zeitaufwand (Hin-und Rückfahrt + Warten vor Ort etc. plus ggfs. das Geschleppe der Ungetüme (gerade für Frauen)) ein... ;)

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