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Fahrsteiger

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  • »Fahrsteiger« ist der Autor dieses Themas

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Auto: Hyundai I10

Vorname: Jens

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1

Mittwoch, 7. September 2011, 12:24

Wie schlecht ist der i10 wirklich?

hallo,

zugegeben, etwas provokante Frage. Ich würde gerne mal von den stolzen I10 Besitzern hier wissen, insbesondere von denen, die ihr Auto schon länger fahren, ob an der Dauerhaltbarkeit vom I10 etwas grundsätzlich nicht stimmt.

Daß so ein kleines Auto, das zu einem ausgesprochen günstigen Preis gehandelt wird (wenn man nicht gerade Listenpreise zahlt), nicht die Qualität eines Porsche hat, ist klar; auch dass vieleicht hier und da öfter mal Defekte auftreten, kann ich mit leben.

Was mich irritiert, sind Aussagen von verschiedenen Leuten, die vor dem I10 regelrecht warnen. Das waren ein befreundeter Besitzer einer freien Werkstatt, ein Abschleppunternehmer und ein Mitarbeiter einer mobilen Hauskrankenpflege, die einige i10 in ihrem Fuhrpark haben. Außerdem hab ich hier in einem Beitrag gelesen, das auch irgendein Werkstattmensch grundsätzliche Zweifel an der Qualität haben soll.

Diese Leute haben mir unabhängig voneinander berichtet, dass die einzelnen Bauteile des I10 erschreckend schnell altern und von hause aus daher deutlich früher ersetzt werden müssen, als bei anderen Autos. So sei es völlig normal, spätestens nach zwei Jahren die komplette Zündanlage inkl. aller Kabel zu tauschen, weil die Bauteile vergammelt und verrostet sind, die original eingebauten Schalldämpfer sollen kaum mehr als ein Jahr halten, Kupplungen zerlegt es oft nach 20000 km und weniger, Bremsen ebenfalls, etc...

Vieles, gerade von vermeintlichen Fachleuten ist auch Gerede, um ein ungeliebtes Fabrikat bzw. Modell schlecht zu reden, warum auch immer. Nur klang das glaubhaft, was die sagen. Ich kann ein Modell akzeptieren, was nicht die Perfektion eines teuren Edelproduktes hat, aber ein Auto, was von vornherein als Wegwerfartikel konzipiert wurde und nach drei Jahren reif für den Schrott ist, kann nicht das Wahre sein. Andererseits zeigen die ADAC-Pannenstatistiken eher ein überdurchschnittliches Verhalten - und den I10 gibt es ja nun schon seit einigen Jahren...


2

Mittwoch, 7. September 2011, 13:32

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Naja, viele werden zufrieden sein und einige nicht.
Unser I10 ( 1,5 Jahre alt ) ist jedenfalls für uns der letzte Hyundai und geht nach 3 Jahren weg, auch wenn er nur noch einen Bruchteil bringen sollte.
Dafür hat er auch wenig gekostet.

Neben Kleinwagen - fahrzeugtypischen Eigenarten ( Federung/ Sitzkomfort / Kurvenlage ) nervt der Kleine aber auch mit echten Mängeln.

Die ruppige Kupplung ist kalt fast nicht dosierbar, das Fahrzeug hüpft und springt.
Gibt sich warm nach wenigen km, also Glück gehabt.
Und das Serien - Radio gibt im FM Betrieb keinen stabilen und klanglich akzeptablen Sound von sich.
Verbrauch innerorts ist jenseits von Gut und Böse, es lässt sich nur schätzen ( 8 - 9 Liter ) da man den Mini - Tank im Guten nie richtig voll bekommt.

Ansonsten hatten wir bisher "nur" Startschwierigkeiten, Motorschaden und Lüftungsausfall für die Frontscheibe zu vermelden......................... 8o
Startschwierigkeiten wurden nie gefunden, Motor wurde getauscht und läuft wieder, wegen Lüftungsausfall muss noch das Armaturenbrett zerlegt werden ( für neue Klappen )

Dazu eine nicht vorhandene Kulanz von Hyundai Deutschland bzw. der hiesigen Werkstatt.
Wir sollten das Auto 2 x je eine Woche zur Fehlerbehebung abgeben, aber für unsere Mobilität auch noch den gewünschten Leihwagen zahlen.
Beim Motorschaden haben wir das eine Woche hinbekommen , bei der Lüftung sehen wir das nicht mehr ein, weil man das mit dem Motorschaden hätte gleichzeitig beheben können.
Mir kann niemand erzählen, dass bei so einem enormen Reparaturvolumen nicht ein paar Euro für den dringend benötigten Leihwagen ( Schichtarbeit ) abfallen.
Scheinbar lässt es sich getrennt aber besser über Hyundai abrechnen............... X(

Beim Verkäufer haben wir mit Wandlung gedroht, der hat das Problem seinem Distriktleiter mitgeteilt, der uns auch nur vertrösten lässt.

Ich habe schon einige Autos in 20 Jahren ( mit )gefahren, aber für einen ehemaligen Neuwagen mit nur 15 tkm Laufleistung ist das ein sehr blamables Ergebnis.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hansapower« (7. September 2011, 13:56)


BOOMER

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3

Mittwoch, 7. September 2011, 15:02

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

hi,

kan dazu nur sagen: meiner ist von ANFANG 2009 und bin immer noch ZUFRIEDEN und würde die gleiche WAHL noch einmal TREFFEN

gruss FRANK :D

4

Mittwoch, 7. September 2011, 15:33

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

hi,

wir haben unseren jezt vllt. auch erst 2 Monate, haben jedoch keinerlei Mängel am Auto außer die quietschende Gurte gehabt. Diese konnte ich jedoch selbst beheben ;)

Platzangebot und Verarbeitung sind für ein Auto dieser Preisklasse einfach nur super...
Die Straßenlage finde ich auch sehr gut, das mag aber vllt. an unserem Wagen liegen, da ich einen 1.2 Liter fahre GLS Sport <- ich weis nicht was das bedeutet, jedoch kann man mit dem kleinen doch recht gut durch Kurven räubern.

Also ich würde mir das Auto jederzeit wiederkaufen, meiner Meinung ist das Design auch sehr gut gelungen, verglichen mit Autos mit fast gleicher Bauweise z.B. Fiat Panda.

Gruß

cas-64

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5

Mittwoch, 7. September 2011, 17:02

Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Wir können uns nicht beklagen. Der i10 1.2 ist Bj.11/2008 und hat ca. 26000km gelaufen. Verbrauch zwischen 6,0l-6,5l mit Ganzjahresreifen. Es wurde nur der Gasbowdenzug erneuert. Der i10 muss im November das erste mal zum TÜV, mal sehen was ist. Ansonsten alles OK :super:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cas-64« (7. September 2011, 17:03)


6

Mittwoch, 7. September 2011, 18:35

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Mein i10 ist jetzt 26 Monate alt und ist 19000Km gelaufen.

Fahren mit Ihm macht Spaß, alles Andere ist eine zwiespältige Sache.

So oft wie mit dem Kleinen war ich noch mit keinem anderen Fahrzeug in der Werkstatt ( ist Auto Nr.: 18 ).

Wie bei Hansapower auch, wird meiner spätestens nach Ablauf der Garantie zu jedem Preis verkauft.

Das war dann mein erster und letzter Hyundai.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hacky« (7. September 2011, 18:35)


Fred

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7

Donnerstag, 8. September 2011, 09:01

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Hallo,

Ich interessiere mich fuer den i10. Ist fuer meinen Sohn. Ich fahr selbst seit 4 Wochen nen i30..

Beim deutschen Haendler kostet der um die 7500 (+ Ueberf.), Link. Super Preis. aber wie ist der so in der Qualitaet?

Hab grad wieder nachgeschaut, kostet nur 7023 € + Ueb. beim deutschen Haendler. Der wird ja fast verschleudert.

Wer kann mir was ueber die Qualitaet sagen?

Fahrsteiger

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8

Donnerstag, 8. September 2011, 10:24

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

ich habe ja auch einen über so ein Superangebot bekommen. Deshalb sehe ich dem Wagen auch die eine oder andere Schwäche nach. Dass mit der "wirklichen" Verarbeitungsqualität versuche ich ja gerade über dieses Thema herauszufinden.

Es gibt ja auch Wagen mit einer scheinbar schlechten Verarbeitung, wo alles klappert, die Spaltmaße schief sind usw, die tatsächliche Haltbarkeit aber sehr hoch ist. Ich finde, bei alten Autos merkt man so was durch so eine gewisse Zähigkeit im Alltag.

Und dann gibt es ja Autos, die eine scheinbar gute Verabeitung haben, da penibel jedes Klappern gedämmt wurde und es kaum Einbaufehler gibt, der Mechaniker einen aber bei einem sehr jungen Wagen sagt: wo haben Sie denn Ihre Nockenwelle ausgegraben, das kann doch nicht das Original sein, so verschlissen wie die ist (nicht hier bei Hyundai). Der Wagen macht einen gut verarbeiteten Eindruck, die Qualität der eingebauten Teile ist aber von hause so minderwertig, das man ein solches Auto schon als Verschwendung von Ressourcen bezeichnen kann.

Wie der I10 wirklich ist, gilt es herauszufinden.

9

Donnerstag, 8. September 2011, 16:01

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Zitat

Original von Fahrsteiger
Dass mit der "wirklichen" Verarbeitungsqualität versuche ich ja gerade über dieses Thema herauszufinden.


Die Verarbeitungsqualität ( ich fahre keine deutschen Autos ) empfinde ich für die Preisklasse als durchaus gelungen.
Die Materialauswahl ist angemessen und ebenfalls nicht zu billig.
Bei mir klappert ( ausser der Gurthöhenverstellung, selbst behoben ) nix, es treten keine Knarr- oder Knirschgeräusche auf.
Das Auto rollt ruhig ab, auch in Kurven keine Verwindungsgeräusche.
Das können viele Konkurrenten nicht so gut.
Spaltmaße sollte man ein wenig drüberwegsehen.
Nur technisch stimmt es leider nicht so.......................... :unentschlossen:

Fred

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10

Donnerstag, 8. September 2011, 18:38

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Danke Fahrsteiger und Hansapower

Das ist scbon ein bisschen heftig. Und zwei Wochen ohne Auto 8o Der hat, soviel ich weiss, 3 Jahre Garantie, immerhin.

Gruss
Fred

11

Donnerstag, 8. September 2011, 18:45

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Bei meinem sind es die vielen Kleinigkeiten die Nerven:

Ausgeliefert mit vielen Kratzern in Lack und Scheiben.
2 Seitenscheiben wurden auf Garantie ersetzt, auf dem Rest blieb ich sitzen, weil ich die Kratzer erst am 3. Tag reklamiert habe!!

Eine rupfende Kupplung die das Anfahren erschwert ist beim i10 mitgekauft. Völlig normal sagt die Werkstatt.

Pfeif- und Quietschgeräusche bei kalter Witterung sind kurzeitig nach dem Starten und losfahren vorhanden. Völlig normal sagt ein Mechaniker.

Nervige Geräusche aus der Gutumlenkung und ständiges Surren der Scheinwerferhöhenverstellung trat nach ca. 3 Wochen auf.

Mehrere Reparaturversuche an Gurt und Scheinwerferhöhenverstellung brachten keinen Erfolg.

Nachdem der Gurt nach einigem hin und her getauscht wurde, war Ruhe.

Es folgten weitere Reparaturversuche bis hin zum Scheinwerfertausch wegen der Geräusche der Scheinwerferhöhenverstellung, ohne Erfolg.

Seitens der Werkstatt und von Hyundai kamen nur Vertröstungen, was mich inzwischen doch sehr Ärgerte. Keinerlei Entschuldigung oder verbindliche Angaben. Rückrufversprechen wurden nicht eingehalten.

Erst der neue Regler, den Hyundai nach über 2 Jahren lieferte, brachte Ruhe in die Scheinwerfer.

Diverse Reklamationen wie nicht freilaufende Räder und heiß werdende Bremse hinten wurde als normal abgetan.

Die Bremsen wurden inzwischen 2 mal gereinigt und gangbar gemacht.
Trotzdem kann man die hinteren Radschrauben nach 2 Bremsungen aus ca. 50 Km/h danach nicht mehr anfassen ohne sich die Finger zu verbrennen. Wohlgemerkt ist das nur an den hinteren Rädern so.

Ausgerechnet auf einer Fahrt in den Urlaub sprang der Motor nach 10 Minuten Pause nicht mehr an. Erst durch anschieben lief er wieder.
Das Startproblem wurde in den nächsten 14 Tagen immer schlimmer. Ich soll es beobachten, war der Kommentar meiner Werkstatt! Erst als eine andere Hyundaiwerkstatt eine Reparatur an der Antennenspule der Wegfahrsperre machte, lief er wieder wie gewohnt.

Inzwischen, nach 26 Monaten und 19000Km sind einige recht präsente Geräusche vorhanden, die je nach Temperatur und Fahrbahnbelag durchaus nerven.

Auch sind diverse Plastikrahmen am Ausenspiegel eingerissen und die Klarlacklackierung zwischen Heckscheibe und Heckklappe blättert ab.

Desweiteren hab ich heute bemerkt, dass das Radio zwischen Display und Gehäuse einen 1cm langen Riss bekommen hat. Liegt wahrscheinlich an den hohen Temperaturen bei Sonneneinstrahlung.

Der Gaszug rupft und ruckt inzwischen auch.

Und zum Schluß, weil es so schön ist, der Fahrergurt hat heute auch mal wieder Geräusche gemacht.

Das war mal kurz so Einiges was mir so eingefallen ist. Wie man sieht, alles kein Problem bei einem 26 Monate alten Fahrzeug. :auweia:

Fred

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12

Donnerstag, 8. September 2011, 19:37

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Au backe

Hallo Hacky, das tut mir ja echt leid fuer dich.

Ich hab nen neuen i30 und da hoert man meist Gutes. Zwei kleine Macken hat er wohl auch: die Scheibenwaschduese ist nicht zu verstellen und das Wasser trifft viel zu tief auf die Scheibe. und das Plaste - Lenkrad fuehlt sich klebrig an. Aber das kriegen die ja noch vielleicht hin.

Weil ich so zufrieden war, dachte ich an einen i10 fuer meinen Sohn. Hast du eigentlich noch Garantie?

MfG
Fred

13

Donnerstag, 8. September 2011, 19:53

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Hallo Fred,

ja, ich hab noch Garantie bis zum Juni 2012.

Das Fahrzeug war zu allen Wartungen in der Vertragswerkstatt.

Wozu ich im Moment aber keine Lust habe, ist meine Freizeit weiterhin für weitere Werkstattaufenthalte zu Opfern. Da hab ich schon einiges und auch Urlaubstage investiert.. Ein kostenloser Leihwagen war aber nie drin.

Gruß Hacky

14

Donnerstag, 8. September 2011, 19:55

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Also ich kann die vielen hier geschilderten Ärgernisse bisher so nicht bestätigen. Mein i10 fifa WM-Edition 2010 (67 PS) ist nun 14 Monate alt und fährt bisher tadellos.
Bisherige Mängel:

- Gurt des mittleren Sitzes der Rückbank ließ sich bereits bei Auslieferung nicht herausziehen.
Wurde nach 3 Wochen komplett ersetzt - Mangel behoben.

- Vordere Gurte machten Geräusche. Der Hyundai-Mechaniker brauchte genau 30 Sekunden und die Geräusche sind seit über einem Jahr nicht mehr aufgetreten.

- Hinterer Stoßfänger war nicht richtig eingepasst, so dass die Heckklappe beim Schließen daran rieb. Ein halbstündiger Werkstattaufenthalt hat das Problem beseitigt.

- Die unkontrollierte Aktivität der Scheinwerferhöhenverstellung hatte ich auch einige Male. Der Schalter wurde vor ca. 1 Monat getauscht (im Rahmen der ersten Inspektion). Bisher keine Auffälligkeiten mehr.

Etwas nervig finde ich den manchmal sehr hakeligen Rückwärtsgang (braucht manchmal 3 Versuche, manchmal flutscht er nur so rein) sowie die äußerst bescheidene Qualität des Radioempfangs.

Ansonsten jedoch ein super Auto mit einem guten Platzangebot und für meinen Geschmack absolut ausreichenden Fahrleistungen.
Auch bei Erreichen der Höchstgeschwindigkeit noch sehr gute Straßenlage (kenne ich von anderen Kleinwagen z.B. Renault Twingo ganz anders).
Bereits mit guten Ganzjahresreifen im Flachland äußerst wintertauglich.

Bisher würde ich den Wagen wieder kaufen (vor allem bei den günstigen Preisen...)

Koreaner

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15

Donnerstag, 8. September 2011, 21:02

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

Endlich, bin bis jetzt der mit dem falschen Fuss aufgestandene, der keine Ahnung hat, bzw. alles negativ sieht, Qualität im Umfeld der Klasse in Bezug auf Verarbeitung und Technik sicher nicht schlecht, Peugeot 207 meines Bruders, eher höherklassig, oder Peugeot 307 meines Vaters, Modell nicht mehr aktuell, um einiges schlechter, gefühlt, wie erfahren, zb. 307 bei gemäsigter Fahrweise (eher schlecht) alle 2 Jahre neue Bremsen hinten, heisst neue Scheiben, neue Beläge, sonst kein Pickerl, mein i10 1.2 hat in dieser Hinsicht nach 2.1/2 Jahren kein Probleme, nur bekannte Probleme in Bezug auf Kupplung, Gaszug und Scheinwerferhöhenverstellung wurden von Hersteller- Importeur- Händler bisher nicht behoben, Hersteller arbeitet daran, neueste Aussage, das ist bei Hyundai Serienstandart, Abhilfe somit nicht möglich! Somit dieses Fahrzeug, trotz seiner positiven Eigenschaften, wie in seiner Klasse überragendes Platzangebot (Kaufgrund) gute Fahrleistungen bei moderaten Verbrauch, 5.9 - 6.5, im Winter bis zu 7.9 dies bei -20 Grad, keine Startprobleme, mein erster u. letzter Hyundai. Kritik in Bezug auf Rost, Fahrzeug im Februar 2009 gekauft, im Frühjahr 2009, keine 2 Monate später Rost am Auspufftopf und dessen Verrohrung- Schock- hat sich in zwei Jahren aber nicht verschlechtert, Rost an Schrauben und Aufhängungen im Motorraum, hat meiner auch, ist unschön, etwas Sprühwachs - gleich beim Neuwagen, wusste ich damals noch nicht, die Sache ist erledigt. Alles was an dieser Karre rostet sind Eisengussteile - Motor Getriebeaufhängung, oder gepresste Stahlblechteile - Vorder- Hinterradaufhängung in der Stärke von drei bis vier Millimetern, geht doch nie kaputt ist doch nur sog. Flugrost. Allgemeine Qualität des Unterbodenschutzes und der Hohlraumversiegelung eher überdurchschnittlich.

Fred

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16

Donnerstag, 8. September 2011, 21:40

RE: Wie schlecht ist der I10 wirklich?

@ koreaner
Hallo Gerhard
Danke fuer deine ausfuehrliche Beschreibung. Sieht doch alles nicht so schlecht aus. Probleme mit Gaszug und Kupplung gehen natuerlich garnicht. Ich acht da mal bei der Probefahrt drauf. Fuer die Scheinwerfeverstellung scheints ja eine
Loesung zu geben.

Und Rost auf Schrauben und blankem Eisen kenn ich von meinem alten Corolla, und der hatte echte Steherqualitaet. Ich hab ein bisschen von Mike Sanders Karosserieschutzfett draufhepinselt. Stoppt den Rost sofort. Kenn ich aus der Oldie- Szene.

Und bei dir, Markus, scheint es ja ganz gut zu laufen. Wuensch dir dass es so bleibt. Vielen Dank auch dir fuer die Muehe, die du dir gemacht hast.

MfG
Fred

Richwood

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17

Donnerstag, 8. September 2011, 22:24

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Zitat

Original von Fahrsteiger
Was mich irritiert, sind Aussagen von verschiedenen Leuten, die vor dem I10 regelrecht warnen....


Blödsinn. Merke: In einem Forum schildern Benutzer größtenteils nur Probleme oder Merkwürdigkeiten und dass dann teilweise auch gleich mehrfach oder gar in mehreren Foren. Gemessen an den Zulassungszahlen vom i10 ist sicherlich der Großteil der i10 Besitzer mit dem Wagen zufrieden, wenn nicht gar sehr zufrieden.

Ein gesunder Menschenverstand deutet auch darauf hin, dass Leute welche ein Auto in dieser Preisklasse erwerben eher selten Wert auf (sehr) gute Qualität oder sich generell mit dem Thema Auto näher beschäftigen. Hier gilt der i10 als absoluter Alltagswagen und diesen Job erledigt er sehr zuverlässig.

Habe meinen nun seit April 2009 und knapp 50tkm runter. Fährt und macht Spaß, selbst in der einfachsten Ausführung. Ausfälle: bisher keine. Kinderkrankheiten (Scheinwerferhöhenverstellung = Lappalie) inzwischen alle beseitigt. Rostprobleme: Heckscheibenansatz nach 5 Monaten (wurde auf Garantie neu lackiert) bisher alles schick, kein Rost sichtbar. Verrostete Motorteile (Eisengusteile) = sehr massiv nur Flugrost.

Von mir eine klare Empfehlung für den i10 :super:
(auch wenn mir das aktuelle Facelift optisch nicht gefällt)

Fahrsteiger

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18

Freitag, 9. September 2011, 10:50

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Zitat

Original von Richwood
Blödsinn. Merke: In einem Forum schildern Benutzer größtenteils nur Probleme oder Merkwürdigkeiten und dass dann teilweise auch gleich mehrfach oder gar in mehreren Foren.

ich bezog mich in meiner Aussage nur in einem Fall auf eine Forenmeinung, der Rest stammt von Menschen, denen ich in natura gegenüberstand. Das übliche Gelaber von notorischen VW-Liebhabern wie "so ne Reisschüssel ist eh Schrott, die können keine Autos bauen. Was aus Indien? Hahaha, mein Beileid" nehme ich auch gar nicht ernst.

Aber ok, selbst wenn es wie ein fachkundiger Kommentar aussieht, spielen da oft persönliche Abneigungen gegen bestimmte Fabrikate eine Rolle. Was ich bisher hier gelesen habe, klingt eigentlich gar nicht so wild. Jedenfalls nicht überdurchschnittlich dramatisch.

Irgendwie scheint der i10 aber tatsächlich zu polarisieren. Leute, die ich treffe, sagen entweder: "wie geil, so günstig? der ist innen ja wie ein Touran. cooles Auto" oder: "ach je, da hast du dein Geld aber schlecht angelegt, rechne damit, das du noch vor der 30000 km Marke ein neues Getriebe, Kupplung, Bremsen und Zündanlage brauchst. Ich habe dauernd mit diesen Krücken zu tun". So viele Kommentare von vermeintlichen(?) Experten habe ich bei meinen früheren Autos nie gehabt.

So, der Vollständigkeit halber die Liste von meinem 1.1, Zulassung 12.10, 5000 km:
- knarzende Gurtführung: mit Filzplättchen behoben
- knarzende Rückleuchte: mit Dichtungsringen behoben
- kaputter Gaszug: innerhalb von 2 Tagen auf Garantie getauscht
- unterirdischer Radioempfang: Radio auf Garantie getauscht
- Leerlaufschwankungen: weiter unter Beobachtung
- massiver Flugrost auf Gußteilen: normal, kein Mangel!

Loddel

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19

Freitag, 9. September 2011, 18:22

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Wir haben unseren i10 seit zwei Jahren und sind, bis auf ein paar Mängel, knarzende Gurtführung (Gurte wurden auf Garantie getauscht, seit dem Ruhe) und dem schlecht einzulegenden Rückwärtsgang (da kommt demnächst ein neuer "Trennring" o.ä. ins Getriebe (Garantie)) keine Schwierigkeiten mit unserem Kleinen.

Fährt sich prima und meine Frau will kein anderes Auto haben, von wegen Panda oder VW Fox. Und auch ich, mit 187 cm Größe und ein wenig mehr als 100 kg, fahre gern mit dem Fahrzeug, weil es eine tolle Kopffreiheit bietet und in der Stadt und auch kurzen Überlandfahrten vorzüglich zu handeln ist. Für weitere Strecken haben wir ja den i30. Auch ich habe vor 16 Jahren, als ich meinen Lantra wegen schwerer Probleme nach 3,5 Jahren fast verschrotten musste, gesagt, nie mehr Hyundai, aber mittlerweile hat sich das aufgrund des Qualitätssprungs, war mit meinem letzten Hyundai (Tucson) mehr als zufrieden, geändert. Mein Sohn fährt einen Accent 1,4, Bj. 98, auch bisher ohne große Probleme.

Und wo bekommt man schon so viel Auto für das Geld, höchstens noch bei Tata oder Lada. Unser i 10 kommt nicht aus Indien sondern aus Rumänien.

matti10

unregistriert

20

Samstag, 10. September 2011, 00:23

RE: wie schlecht ist der I10 wirklich?

Seit 3 Jahren und ca. 45.000 km macht das 2008er Basismodell das was es soll: Anspringen und von A nach B fahren. Dabei auch eine Fernfahrt, 500 km hin und wieder zurück, ging besser als ich dachte. Er fährt sich auch ganz gut, sagt auch meine Liebste, und die ist andere Auto's gewöhnt. Bis jetzt sieht es nicht so aus als würde er auseinanderfallen. Sicher, der Wagen hat so seine Qualitätsprobleme die hier alle hinlänglich beschrieben wurden aber - Gott sei Dank - habe ich nicht alle: Meine Kupplung arbeitet einwandfrei, der Motor läuft rund, die Bremsen immer noch gut, Rost ist bis auf ein paar Schrauben und Schellen nicht zu sehen. Und andere Mängel konnten innerhalb der Garantie behoben werden. Beim Tüv hatte ich eine kleine Überraschung (1. Hauptuntersuchung) aber über alles was man in 10 Seknden erledigen kann sollte man bei dem Preis hinwegsehen. Zugegeben, anfangs habe ich mir auch über die Qualität Sorgen gemacht und bin auch jetzt noch nicht restlos überzeugt. Aber mittlerweile denke ich, abwarten und weiterfahren. Laut Wikipedia hatte Hyundai in den 90er Jahren einen guten Ruf was Langlebigkeit und Qualität angeht. Bleibt zu hoffen das etwas davon auf die heutigen Modelle „abgefärbt“ hat. Über mein vorheriges Auto beschwerten sich in den Foren 'ne Menge Leute über alle möglichen Mängel, meiner lief 12 Jahre wie ein Schweizer Uhrwerk, außer Verschleißteile nix. Gruß matti10

P.S.: Und das sage ich, einer, der sein Verhältnis zu seinem Auto mehr als "Vernunftehe" bezeichnen würde, ich gewöhne mich so langsam an ihn...

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »matti10« (10. September 2011, 01:16)


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