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Andi-THF

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  • »Andi-THF« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 27. Juni 2015, 19:14

Unfall :(

Nach nur 7 Monaten mit dem 14 Monate altem i10 ist dieser bei ca. 6600 km von einem LKW bei einem Abbiegevorgang hinten links angefahren worden.
Der Gutachter meint, für 3600 Euro wäre der Aufbau beim Freundlichen erledigt. Wertverlust wird mit 660 Euro angegeben.
Der Wiederbeschaffungswert beträgt sogar 9700 (soviel haben im Nov. 14 incl. Winterreifen gezahlt!).

Wenn die Zahlungszusage von der Versicherung des Verursachers kommt, werden wir den bei Hyundai reparieren lassen (neue Tür, neuer Stoßfänger, neuer Reifen und ein bisschen drumherum.....)

Schade um das kratzerfreie Auto! X(
»Andi-THF« hat folgendes Bild angehängt:
  • ov_20150618_163459.jpg


2

Samstag, 27. Juni 2015, 19:25

Ohh, ja das ist ärgerlich, kenne ich auch, ist aber schon ewig her.Aber wenn die Werkstatt vernünftig arbeitet, wird er so wie er vor dem Unfall war, also sollte kein Problem sein, ausser beim Verkauf an Privat später wird,s wahrscheinlich schwieriger.....gruss

ckm

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3

Samstag, 27. Juni 2015, 19:28

Kleiner Tip gehe zum Anwalt, auch wenn du eine Zahlungszusage erhältst ziehen die gern noch mal was ab. Dann rennst du deiner Kohle ewig hinterher weil der Wert dann für den Anwalt zu gering ist. Gehst du gleich zum Anwalt geht es um den gesamten Betrag sein Honorar ist entsprechend höher. Und du brauchst keine RS, der Anwalt steht dir zu den muss die Vers. bezahlen und der holt sich sein und dein Geld denn du bekommst ja auch noch mehr ausser der Wertminderung, Ausfall bzw Leihwagen usw.
Das ist ganz wichtig, unser Sohn hatte letztes Jahr auch so einen unverschuldeten Unfall. Der Abschlepper ein guter Bekannter meinte nur sofort zum Anwalt, die Versicherungen ziehen fast alle heut zu Tage was ab und dann wird schwer wenn nicht schon vorher der Anwalt tätig war. Das Anwalthonorar geht dann nur auf die Restforderung meist nur wenige 100€.
PS: der Wiederbeschaffungswert ist so auch da ja bis zu einem Jahr (Fahrzeugalter) immer vom Neuwert ausgegangen wurde habe ich mal gesagt bekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ckm« (27. Juni 2015, 19:40)


Exodus88

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4

Samstag, 27. Juni 2015, 19:35

Hallo Andi,

zuerst einmal schade um dein Fahrzeug und Glück das dir nichts passiert ist.

Was ich dabei machen würde.... Ich würde mir ein neues Fahrzeug holen und den alten so wie er ist in Zahlung geben.
Mit dem Geld was du von der gegnerischen Versicherung bekommst, solltest du damit einen guten Schnitt machen.

Warum würde ich das tun... Egal wie gut die Lackierarbeiten gemacht werden, diese Teile neigen einfach zum rosten, da teilweise bei der Vorarbeit sogar die Verzinkunng durchgeschliffen wird - hauptsächlich an den Kanten. Wenn du in deinen Freundes- oder Bekanntenkreis einen Lackierer hast, wird er dir das bestätigen. Fragst du offiziell nach, heißt es sogar besser als neu :-) Man will sich ja selber nicht die Butter vom Brot holen ;)

LG

Roland

realmaster

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5

Samstag, 27. Juni 2015, 19:39

Was ist denn mit dem Reifen? Auf dem Foto ist ja kaum etwas zu erkennen.

6

Samstag, 27. Juni 2015, 19:46

Also ich kann das mit dem später rosten nicht bestätigen.Wie gesagt, wenn vernünftig gearbeitet wird passiert da nichts. Wie i h erwähnte, hatte ich sowas früher auch,Auto war gerade ein halbes Jahr alt, schaden 12000 DM ganze linke seite neu mit schweller, bin den Wagen noch 10 Jahre gefahren ohne Rost bis zuletzt.

realmaster

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7

Samstag, 27. Juni 2015, 20:00

...Was ich dabei machen würde.... Ich würde mir ein neues Fahrzeug holen und den alten so wie er ist in Zahlung geben. Mit dem Geld was du von der gegnerischen Versicherung bekommst, solltest du damit einen guten Schnitt machen...
Die Versicherung zahlt den Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts. Irgendwie sehe ich den "guten Schnitt" nicht.

ckm

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8

Samstag, 27. Juni 2015, 20:06

Na er könnte sich im Idealfall einen neuen holen ohne auch nur einen Cent drauf zu legen, da er ja den Neupreis bekommt. Setzt voraus dass es den Wagen mit min. der gleichen Ausstattung zu dem Preis noch gibt. Er wäre dann über ein halbes Jahr ohne Wertverlust gefahren und hätte einen Neuen mit 0km. Wenn ich mit dem Wagen zufrieden wäre würde ich mir aber Wertverlust und Ausfall usw einstreichen und die Kohle mit Frauchen im Urlaub verpulvern.

Andi-THF

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9

Samstag, 27. Juni 2015, 21:29

Danke für die Anteilnahme(n)!
Ein Anwalt ist natürlich beauftragt. Das ist mitlerweile unser dritter Unfall ohne Schuld in kürzester Zeit.
Eine Stunde nach dem Unfall hatt die Anwältin schon die Vorgangskopie bei derPolizei angefordert und am nächsten Morgen stand
der Vereidigte Sachverständige vor der Tür.... das läuft schon.

Wir werden mal aus Neugier fragen, was das Auto bei Hyundai bei Inzahlungsnahme bringt....

realmaster

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10

Samstag, 27. Juni 2015, 22:25

@ckm
Den Neupreis bekommt er nicht, sondern, im Idealfall - wie du schon schreibst - den Betrag, den er vor 7 Monaten für das Auto bezahlt hat. Den bekommt er aber nicht, sondern da wird ihm der Zeitwert des unreparierten Autos abgezogen. Es bleibt ja in seinem Besitz. Also hat er ein paar Tausend Euro, das Auto mit dem Schaden und eine fiktive Summe für die er am Markt ein gleichwertiges Fahrzeug bekommt, denn er soll ja nicht schlechter gestellt werden, als vor dem Unfall. Soweit die Theorie, nur - dann mach mal!

Ich stand auch vor der Situation, es gab am Markt einfach keine i30 CRDi, die meinen ersetzt hätten und für die das Geld der Versicherung gereicht hätte und ja, ich hatte einen Anwalt. Ging auch gar nicht anders, denn Herr Singh konnte/wollte mich nicht verstehen. Insofern- man kann Glück haben, aber im konkreten Fall würde ich auch reparieren lassen.

Exodus88

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11

Sonntag, 28. Juni 2015, 10:51

Ob und wie das jemand sieht ist individuell... Ich persönlich kaufe mir einen Neuwagen, da ich hier sicher gehen kann das hier alles neu, nichts ausgebeult und schon zweimal nichts nach lackiert wurde...

Die Versicherung sieht NICHT den tatsächlichen Kaufpreis des Fahrzeugs sondern errechnet einen Wiederbeschaffungswert und den Schaden.
Der Zeitwert beträgt nach Andis Aussage 9700 EUR - soviel hat er im NOV 14 mit WR bezahlt. Der Angelaufene Schaden liegt hier bei 3600 EUR zzgl. 660 EUR Wertverlust.

Nach Adam Riese könnte er das beschädigte Fahrzeug für min. 5540 EUR verkaufen können um sich einen neuen zu holen. Da der Markt für beschädigte Fahrzeug sehr begeht ist, wird sich der Wagen über den veranschlagten Preis verkaufen lassen, da hier die kleinen Händler/Werkstätten einen großen Gewinn sehen.

Für eine Lackierung der vorderen Stoßstange und des Kotflügels würde mein befreundeter Lackierer 300 EUR verlangen - anständig lackiert von einen Gesellen in einer Lackierkammer - ähnlich rechnen die Werkstätten auch.

Angenommen Andi würde den wagen für die angegebenen 5540 EUR "verschleudern", hätte er immer noch den Mehrwert eines neuen Wagen mit neuer Garantie - so sehe ich persönlich das ganze. Sogar die WR bleiben ihm noch :-) Auch so sollte sich ein neuer für das Geld von damals finden lassen.

Gruß

Roland

EDIT: Meine Post berücksichtigt nicht den Abzug der MwSt den die Versicherung bei einer fehlenden Instandsetzung abzieht - dies beläuft sich hierbei auf 684 EUR

EDIT2: Hier mal ein "fast identisches Fahrzeug" wobei in meinen Augen hier sogar der Schaden höher liegt als der von Andis i10 http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detail…1&pageNumber=1#

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Exodus88« (28. Juni 2015, 11:05)


realmaster

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12

Sonntag, 28. Juni 2015, 13:41

Wenn er sich einen "Neuen" holt, zahlt erstmal wieder drauf, denn der fiktive erziehlbare Verkaufspreis + dem Schaden werden ja nur die 9700€, die er im Nov 14 bezahlt hat. Nach deiner Meinung etwas mehr, das mag gerne möglich sein, ich kaufe keine kaputten Autos ein. Dazu kommt der Stress Verkauf/Neukauf und das wegen ein paar Kratzern? Aber das, wie du schon schreibst, muss jeder selbst wissen.

Andi-THF

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13

Donnerstag, 3. September 2015, 13:26

In der letzten Woche haben wir das Auto wieder "aufbauen" lassen. Alles Andere wäre mit etlichen T€ Zuzahlung einher gegangen.

Konkret hat die Reparatur 3400 in einer Hyundai Werkstatt gekostet. Die Wertminderung wurde mit 680 und der tägliche Nutzungsausfall mit 29 Euro berechnet.
Die Anwältin und auch der Gutachter wollen dann auch noch was, so dass der Gesamtschaden für den Verursacher fast 5,5 T€ (Wiederbeschaffungswert des Autos 9,7 T€) betragen hat.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei einem unverschuldeten Unfall, abgesehen von einem selbst gewählten Gutachter, SOFORT einen Anwalt zu nehmen und diesen ALLES (auch das Gutachten) prüfen zu lassen. Offenbar haben die Versicherungen Rechtsabteilungen, so groß wie das Colosseum und Zeit ohne Ende.....

Als Beispiele wurden In meinem Fall hat der Gutachter für die Arbeiten am Seitenteil 35 AE veranschlagt. Die Versicherung des Verursachers meinte dann, dass das in 20 AE erledigt werden kann.
Außerdem meinten die doch wirklich, dass ich einmal quer durch die Stadt fahren soll, um denen 8 Euro Stundenlohn zu sparen und dann die Reparatur bei einer anderen Hyundai Werkstatt, wie wo ich das Auto gekauft habe, erledigen zu lassen. Weiterhin war die Versicherung der Meinung, dass der neue Reifen ein mittelpreisiger Reifen für 40 Euro sein sollte und nicht ein Conti, wie die restlichen 3!

Ich wollte dahin, wo ich das Auto (gebraucht) gekauft habe, wo die Inspektion erfolgte und noch in meiner Nähe sind und einen Contireifen, passend zu den Übrigen (nach 6 TKM)!
Hat ja nun auch alles geklappt. Zwar mit enormen Zeitverlust (bis zum Rost!), aber immerhin. Ich denke, ohne anwaltliche Hilfe, wäre ich baden gegangen!

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