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ckm

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61

Freitag, 6. Februar 2015, 11:06

Was aber bedeutet das die Reifenbreite eine große Rolle beim Verbrauch sein kann, was ist zB beim i10 Sport hat der dann evtl. gleich 2 Nummern breiter ab Werk, oder was ist wenn man den 1,0l nimmt hat der nicht in der Basis sogar nur 165er drauf? Ich kann aber die Wagen lt. Katalog mit mindestens 1-2 Nummern breiteren Reifen bestellen, in den technischen Daten ändert sich aber nichts. Heißt also der Verbrauch würde dann automatisch schon noch mehr von den Verbrauchsangaben abweichen. Ist da nicht Ärger vorprogrammiert?


J-2 Coupe

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62

Freitag, 6. Februar 2015, 11:08

Nein, Herstellerverbrauchsangaben beziehen sich auf die Grundausstattung - da sind diese nämlich am niedrigsten. :D

Daniel66

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63

Freitag, 6. Februar 2015, 11:40

Ein 185er ist knapp 6% breiter als der 175er. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6ltr, und einem Mehrverbrauch von 0,3ltr mit den breiteren 185ern steigt der Verbrauch nur um 5% - obwohl die Auflagefläche der Reifen um 6% stieg. Das ist doch ein gutes Ergebnis!!!
Diese Rechnung würde ja nur stimmen wenn der Verbrauch zu 100% vom Rollwiderstand abhängt. Über 80 Km/h spielt er aber fast keine Rolle mehr. Dazu kommt noch das der Rollwiderstand nur vom Gewicht und dem Rollwiderstandsbeiwert abhängt. Das Gewicht bleibt gleich verteilt sich aber auf eine größere Fläche. Bei gleicher Reifenmischung erhöht sich der Beiwert nur minimal durch mehr Walkarbeit. Der Luftwiderstand erhöht sich aufgrund der größeren Stirnfläche auch nur vernachlässigbar.

Ich vermute das der Effekt des Mehrverbrauchs fast ausschließlich auf die Gummimischung zurück zu führen ist.
Der beim i10 ausgelieferte Standardreifen hat einen EU Kraftstoffeffizienz Label B.
Wenn jetzt bspw auf einen Uniroyal rain expert mit Label E gewechselt wird, macht bei gleicher Reifenbreite das schon ca 0,3 Liter aus. (0,1 pro Stufe)

J-2 Coupe

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64

Freitag, 6. Februar 2015, 12:04

War auch nicht ganz ernst gemeint ;-) Mir persönlich ist es total egal ob mein Auto mehr oder weniger verbraucht. Ist halt so.....

ckm

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65

Freitag, 6. Februar 2015, 12:27

Das mit der Mischung kann ich eben nicht bestätigen, mit meinen 185 Sommer Hankook ECO hatte ich den gleichen Verbrauch wie mit meinen Dunlop 3D Sport auch 185er, mehr haben die WR nur genommen wenn es richtig warm (über10-15Grad) oder eben deutlich unter 0 dazwischen war der Verbrauch gleich. Als ich von 185er WR dann im gleichen Winter auf die 195er umgerüstet habe stieg der Verbrauch eben um diese 0,3l und als ich dann im darauf folgenden Sommer ebenfalls von 185er auf 195er wechselte stieg der Verbrauch ebenfalls um den gleichen Wert. Auch ist es an der Beschleunigung zu merken, fahre ich nun mit den 195igern (Sommer oder Winterreifen egal) einen Berg hoch den ich locker mit den 185igern im 4. Gang mit ca 40-50 fahren konnte und der Wagen wieder sogar wieder sanft beschleunigte so hält er mit den Breiteren nur noch die Geschwindigkeit. Auch merke ich wenn ich überhole wenn ich früher zB auf einer bestimmten kurzen Geraden im 2ten voll durchziehen musste so kam ich mit den 185igern deutlich früher zum Drehzahlende und somit zum Schaltpunkt für die 3.
Wie gesagt ist nicht viel aber für mich, der mit dem Wagen über 100000km auf mehreren Sätzen 185igern abgespult hat, deutlich spürbar. Was man aber auch merkt ist die bessere Straßenlage mit den 195igern.

PS: Und beim Fahrrad ist es ja genauso, fahre ich auf meinen MTB 2,00 Reifen oder 2,25 oder noch breiter so brauche ich bei annährend gleichen Profil bei den Breiten deutlich mehr Kraft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ckm« (6. Februar 2015, 12:33)


ckm

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66

Freitag, 6. Februar 2015, 12:32

Nein, Herstellerverbrauchsangaben beziehen sich auf die Grundausstattung - da sind diese nämlich am niedrigsten. :D

Das meine ich doch da die Verbrauchsangeben eh schon geschönt sind, und ich bei breiteren Reifen noch mehr Verbrauch habe. Dann hat doch der Käufer gute Chancen einen Preisnachlass oder eine Rückgabe vor Gericht zu erstreiten, das ist doch seitens der Hersteller nicht durchdacht. Gut sowas machen wohl die wenigsten deshalb wird es wohl nicht beachtet.

Daniel66

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67

Freitag, 6. Februar 2015, 12:56

Also, was sich für mich immer mehr herauskristallisiert ist daß der Verbrauch eines Auto fast nur von den vorgegebenen Größen abhängt.
Gewicht, cw-Wert, Stirnfläche.
An der Effizienz der Motoren hat sich scheinbar nur sehr wenig geändert.
Ich hatte bspw 13 Jahre einen Punto 1.2L 4Zylinder 80PS. Der war mit 7,6 Litern in der Stadt angegeben, verbraucht hat er 8-9 Liter bei Berufsverkehr in der Großstadt. Jetzt hat unser i10 13 PS weniger, fährt 20 KM/h langsamer, braucht 3,5 Sekunden länger auf 100 und verbraucht gleich oder sogar mehr.
Durch die Höhe hat er mehr Stirnfläche, der cw Wert ist schlechter und er wiegt etwas mehr. ganz einfach.

Die ganzen Maßnahmen wie 3-Zylinder, variables Ventilspiel, versetzte Kurbelwelle usw. schaffen es scheinbar nur die Laborwerte nach unten zu drücken. Die Diskrepanz zwischen den Verbrauchsangaben und der Realität wird immer größer.

Den Autoherstellern kann man dabei gar keinen Vorwurf machen, die halten sich ja nur an die unsinnigen Vorgaben der EU.
Außer vielleicht daß es Hersteller gibt die die Abstimmung ihrer Fahrzeuge auf den NEFZ anpassen, wie z.B. der VW up der so lang übersetzt ist daß er die Höchstgeschwindigkeit nur im 4.Gang erreicht, dafür aber bei der Ermittlung der Verbrauchswerte immer etwas niedrigere Drehzahl hat.

J-2 Coupe

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68

Freitag, 6. Februar 2015, 13:00

Die Hersteller haben teilweise schon reagiert: Die Verbrauchsangaben werden nicht mehr exakt festgelegt, sondern es heißt jetzt z.B. "Verbrauch ab 4,1ltr". Es wird also nur noch der absolut günstigste mögliche Verbrauch angegeben, mit nach oben offener Skala. Rechtlich kann man dann deutlich schlechter gegen die Formulierung vorgehen.

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69

Freitag, 6. Februar 2015, 13:30

Eigentlich könnte es einem ja egal sein wie genau die Werte stimmen, wenn man sagen könnte: Auto A ist mit 7L angegeben, Auto B mit 5L, dann wird der schon deutlich weniger verbrauchen, die betrügen ja beide mit den selben Tricks.

Aber auch das stimmt ja nicht mehr wegen der unsinnigen Verbrauchsermittlung. Die Angaben sind also nicht mal dazu geeignet 2 Fahrzeuge zu vergleichen.
Z.B. Ein Panda mit 0,9 2-Zylinder Turbo Motor ist mit 5 L in der Stadt angegeben, ein 4-Zylinder 1,2 L mit 6,6.
Bei realistischer Fahrweise verbraucht der 4-Zylinder aber weniger.

Daniel66

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70

Freitag, 6. Februar 2015, 14:20

@ckm
Hast du mal daran gedacht daß sich bei einer anderen Reifengröße auch der Umfang des Rades ändert?
Wenn du bspw. von 185/65 R15 auf 195/65 R15 gewechselt hast ändert sich der Reifenumfang um 2,09%.
Dadurch geht auch dein Tacho um 2 % falsch, und damit deine gefahrenen Kilometer. Das würde locker die 0,3 Liter erklären.
Das hat auch am Berg den Effekt das du bei gleicher Geschwindigkeit etwas niedrigere Drehzahl hast, das würde alle deine Beobachtungen erkären.

71

Freitag, 6. Februar 2015, 20:54

na das is ja ein zufall, auch köln also.
fährst du den viel mit tempomat?

ich fahre selbst in köln so oft es geht mit tempomat, das spart richtig benzin.


Tempomat nutze ich nur auf langen geraden Strecken ohne Ampel oft im Rechtsrheinischen. Da sind wesentlich weniger Ampeln zu finden als linksrheinisch. :]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mustang« (6. Februar 2015, 21:37)


ckm

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72

Freitag, 6. Februar 2015, 21:24

Ja das mit dem Umfang (sieht man selbst rein optisch, habe mich richtig erschrocken als letztes Jahr die neuen SR kamen, habe sie gleich neben die 185 über gestellt und dachte erst man die passen gar nicht rein) habe ich gemerkt und der Tacho geht 2-4 km/h weniger vor. Wandert aber nichts am Verbrauch, wenn ich früher zwischen 7-8 mal zur Arbeit hin und zurück gekommen bin sind es heute nur 6-7 mal. Ebenfalls besteht nun mal die andere Beschleunigung, was eben automatisch dann einen höheren Verbrauch ausmacht. Aber gut das ist meckern auf hohen Niveau, meinen i30 1,4 fahre ich mit 195 igern bei ca 6,8l im Winter und 6,5l im Sommer. Meinen neuen alten A4 2.0l ALT multitronic bekomme ich im Winter momentan nicht unter 8,5l, gut der geht unten raus besser (übrigens auch mit 195 65 15 ner Reifen). Wie es bei wärmeren Temps aussieht und noch mit SR wird sich zeigen, bin mit ihm erst 3500km gefahren.

73

Dienstag, 10. Februar 2015, 23:12

Hi,
das muss ich doch noch mal ne frage stellen?

Was ist Verbrauch?
Der an der Tanksäule im Verhältnis zur geographischen Entfernung, oder einfach nur Bordcomputer.
Für den BC ist die Reifengröße entscheidend, weil er nie wissen kann wie lang die Sekundärübersetzung ist.
Ein Navi kann recht genau die Geschwindigkeit und Entfernungsabweichung messen.

Man kann auch nicht den Verbrauch mit jemand anderem vergleichen.
Wenn jemand 10km zu Arbeit fährt und dabei 6,5 Liter verbraucht, ist das ja ein super Wert. Kaltstart und Kurzstrecke.
Ich fahre einfach 50 Km, 10 Überland, 30 Autobahn(max 120) und 10 Stadt und komme auf um die 5 Liter. Wenn ich wie eine Oma fahre, mit max 100 Km/h ohne Gewaltbeschleunigungen und immer schön das Auto rollen lasse, dann sind es sogar nur 4,4l.
Im Fahrzyklus zur Verbrauchsermittlung wird auch nur ein paar Sekunden über 100 Km/h mit abgeklemmten Nebenaggregaten(Klima) und ohne Lima gefahren. Wie "Realistisch"? aber Vergleichbar!

Ich denke der Verbrauch ist absolut verhaltensabhängig.
VG Torsten

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74

Montag, 16. Februar 2015, 12:33

Mein 1.2 braucht bei täglicher Landstrasse (12 km) ca. 6,9 Liter Super. Der Motor hat allerdings erst 950 km drauf und die Kälte, Klimaanlage usw. tun ihren Rest. Mal sehen, wie es im Frühling aussieht. Als Reifen habe ich die Goodyear Vector 4 Seasons drauf (Allwetterreifen).

Ich habe schon Autos gehabt, die hatten Toyo Reifen. Da wurde das Auto bergab langsamer, während das gleiche Auto mit Michelin Reifen schneller wurde (im Leerlauf rollen lassen). Der Verbauchsunterschied war dann unter dem Strich 0,7 Liter /100km. Seit dem schaue ich, dass ich Markenreifen kaufe und nicht diese Billigmarken. Die Balance zwischen Rollwiderstand und Spritverbauch scheinen nur wenige wirklich gut hinzubekommen.

75

Dienstag, 19. Mai 2015, 12:51

Hallo,

dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Wir haben unseren seit 2008. Der Wagen braucht von Anfang an ca 7,4l Benzin. Täglich Autobahn ca 100km. Im Jahr so gute 25000km. Nach vier Jahren hatten wir dann die 100000 voll.

Jetzt fährt er nur noch kleine Strecken, so gute 35km am Tag,..... na ja, das ist wohl auch dem weissen Schmodder am Peilstab geschuldet. Aber: wir hatten noch einmal ein Fahrt 2000 km am Stück, da ging dann der Verbrauch bei 6,4l zurück, Egal, denn nun ist die Kopfdichtung hin.... :(

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76

Dienstag, 19. Mai 2015, 13:06

Hast du ihn viel Vollgas gefahren oder übermäßig getreten? :denk:

77

Dienstag, 19. Mai 2015, 14:26

Landstrasse und Autobahn zwischen 80 und 100, jede Fahrt gute 45 min, morgens hin, abends zurück.

Autobahnfahrt 2000 km 10h hin, 10h zurück, mittl. Geschwindigkeit 110 kmh. (nicht über 130).

btw. mein Fuhrpark begann 1986 ;-)

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78

Mittwoch, 20. Mai 2015, 20:44

Seit ich die Batterie abgeklemmt hab für ne halbe Stunde, brauch das ding 1.5 Liter weniger...ca. 6.5 statt 8 Liter;)

79

Mittwoch, 20. Mai 2015, 23:11

Normi, krass!

Ich hab die Benzinzufuhr unterbrochen, siehe da... Verbrauch gleich Null.

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80

Mittwoch, 20. Mai 2015, 23:22

Krass,

ich hab vorhin den Schlüssel nich rumgedreht, null Verbrauch und das Beste: Null Verschleiß :D

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