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Andi-THF

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  • »Andi-THF« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 8. Dezember 2014, 18:25

(Typ IA) Spritverbrauch

Da sich die anderen Threads zu diesem Thema auf das Modell bis Nov.13 bezogen, mache ich zum Spritverbrauch mal einen neuen auf.

Unser Kleiner (1,0 Schalter) hat nun "schon" 3,5 tkm runter und ich finde den Spritverbrauch wirklich extrem. Heute bei ca. 200 km Autobahn, Tempomat auf (echte) 130 km/h zeigt der BC 6,5 und tatsächlich waren es 6,8 Liter auf 100 km.

Das soll ein modernes Auto sein? Unser "Großer", ein Nissan Almera Tino (mit Renaulttechnik), macht mit 1800 ccm und 116 PS und fast 2 Tonnen bei der selben Fahrstrecke und -weise das Ganze mit 7,5 Litern/100 km und ist dabei technisch ca. 15 Jahre alt......

Der Vergleich hinkt ganz sicher, aber für so eine kleine 3 Zylinder Huddel finde ich das wirklich zuviel.

Was verbraucht Ihr so mit Euren IA's?


BigBlock123

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2

Montag, 8. Dezember 2014, 18:42

Meiner (1,2 Liter, Schaltgetriebe, Allwetterreifen, zurückhaltender Gasfuß) hat bisher auf den ersten 200 Kilometern laut Bordcomputer seine 6 Liter - aber er muss ja noch eingefahren werden ;)

3

Montag, 8. Dezember 2014, 18:56

Mein 1.0l hat jetzt auf zwei längeren Autobahnstrecken einen kleinen Test durchlaufen. Erste 600km unbeladen mit 5,1L bei ca. 100-110km/h im Schnitt und die zweiten 600km voll beladen (also wirklich die 1000l Kofferraum voll ausgenutzt und den Beifahrersitz) mit 5,7L bei ca. 90-100km/h. Alles laut Bordcomputer.

Alles natürlich eingefahren und ohne Reserverad :D

Edit: Muss mich leider korrigieren, die Literangaben beziehen sich auf den gesamten Tankverbrauch (zwischendurch ein Mal voll getankt). Die 600km Autobahnfahrten sind da mit drin, es gab aber auch noch Stadt- und Überlandfahrten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »trex« (8. Dezember 2014, 19:32)


Shera75

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4

Montag, 8. Dezember 2014, 19:07

Habe zwar das Vorgänger-Modell, aber der entscheidende Punkt ist die Geschwindigkeit.
Ab ca. 120 km/h aufwärts, genehmigt sich der Kleine größere Schlückchen. Umso schneller, umso mehr säuft er :]

Das nächste Mal den Tempomat auf 120 km/h und schon ist der Verbrauch geringer ;)

BigBlock123

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5

Montag, 8. Dezember 2014, 19:13

Irgendwie auch logisch, der Dreizylinder hat ja kaum Reserven :)

Daniel66

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6

Dienstag, 9. Dezember 2014, 01:18

Unser 1.0 Schalter hat zwar erst 1100 Km drauf, aber der Benzinverbrauch ist das einzige was mich wirklich stutzig macht und wird mich wohl demnächst zum Händler führen.

Auf der Autobahn bei 120-130 laut BC 5,7, Real 5,5L.Das finde ich sehr gut
Bei 140 geht der Verbrauch auf ca 6,3 BC und auch tatsächlichl. Mit weniger habe ich nicht gerechnet, Alles im Rahmen.
Aber, ich bin 200 Km nur in der Stadt gefahren, Nur Kurzstrecke, Stop&Go
Durschnittsgeschwindigkeit laut BC 20 Km/h Verbrauch laut BC 9.0L, Real 10,5Liter !
Ich bin 200 Km gefahren und habe vollgetankt, 21L.
20% über Werksangabe, also bis ca 7,5 L in der Stadt würde ich akzeptieren, aber nicht 75%.

Ich fahre den Wagen ganz normal, nicht hochtourig oder sonst irgend etwas.
Mit der selben Fahrweise bin ich vorher mit einem 2001er 80 PS Punto in der Stadt auf 8,5 Liter gekommen. Der war auch mit 7,6 L angegeben.

Ich glaube dass der Verbrauch auf der Autobahn nicht stark vom Gewicht oder Größe des Autos abhängt, sondern hauptsächlich vom Luftwiderstand. Und der ist bei einen größeren Wagen nicht wesentlich größer. Dazu kommt noch das der kleinere Motor in einem ineffizienteren Drehzahlbereich arbeiten muß.

7

Dienstag, 9. Dezember 2014, 01:32

Ich glaube dass der Verbrauch auf der Autobahn nicht stark vom Gewicht oder Größe des Autos abhängt, sondern hauptsächlich vom Luftwiderstand.

Da kannst du gut recht haben. Eine Tonne Gewicht in der Stadt immer wieder beschleunigen und wieder abbremsen, das kostet nun mal viel Energie. Dazu fällt mir auf die Schnelle das Stichwort "Massenträgheit" ein. Auf der Autobahn treten diese Probleme kaum auf. Einmal auf eine bestimmte Geschwindigkeit gebracht ist der Luftwiderstand sicherlich einer der treibenden Kostenfaktoren, und der nimmt mit steigender Geschwindigkeit kontinuierlich zu.

ckm

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8

Dienstag, 9. Dezember 2014, 07:28

Na mit nem 1,0l bei Tempomat 130 auf 6,8l ist doch okay. Ist nun mal kein Autobahn Auto und hat ja auch um ne Tonne Gewicht. Und nur weil jemand nen Zylinder bei dem Motor abgeschnitten hat wirds nicht gleich ein moderner Motor. Das ist ja in meinen Augen das Problem bei Hyundai. Die Autos sind echt nicht schlecht Optik, Ausstattung und Preis leider gibt es wenig halbwegs gute moderne Motoren, man reduziert den Hubraum einfach alter Motoren und versucht sie mit Verdichtung, Drehzahl, variabler Nockenwellensteuerung und Direkteinspritzung aufzupumpen. Das bringt zwar in diesen Testzyklen einen guten Verbrauch und eine gute Schadstoffklasse nur hat das nichts mit der Realität zu tun, das sollte allen bewußt sein.

Daniel66

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9

Dienstag, 9. Dezember 2014, 10:19

Und nur weil jemand nen Zylinder bei dem Motor abgeschnitten hat wirds nicht gleich ein moderner Motor. Das ist ja in meinen Augen das Problem bei Hyundai.
Naja, Der 3-Zylinder Motor ist schon was anderes als ein abgeschnittener 4-Zylinder. Eher ein halber 6-Zylinder.
Das Konzept von einem 3-Zylinder ist ja gar nicht so doof, weniger Massenmomente dank 240 Grad Kurbelwellenversatz usw.
Der aktuelle Motor wurde 2011 entwickelt, und dass man damit sparsam unterwegs sein kann sieht man ja z.B. bei spritmonitor.de
Welche Hersteller bietet denn im Kleinstwagenbereich einen wesentlich moderneren Motor an?

oliwei

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10

Dienstag, 9. Dezember 2014, 11:03

Ich stell jetzt einfach mal die Frage: was für einen Spritverbrauch erwartest du denn?

-130 ist für den kleinen Floh schon recht nahe an VMAX, sprich der Motor läuft bestimmt schon mit 70% seiner maximalen Leistung, wenn nicht noch mehr.
- auf die Herstellerangabe DARF man sich nie verlassen, das ist aber auch nichts neues und auch kein Geheimnis :schläge:

Und es ist nunmal so, dass der Spritverbrauch sehr von der Fahrweise abhängt. Ich selbst fahre meinen i30 1,6 GDI sehr sehr zurückhaltend und brauche irgendwas um 6,6 L real berechnet. Damit habe ich lt. Spritmonitor die viert-sparsamste Fahrweise aller registrierten i30... Es gibt aber auch welche mit 8,XX, das sind so schon 30% mehr als ich verbrauche...

Ergänzung: mein BC zeigt immer irgendwas zwischen 5,3 und 5,8 als Verbrauch an, somit ist alleine zwischen Tanke und BC die Abweichung 1-1,5L. Der BC ist und bleibt nur ein Schätzwert! :teach:

Ist nicht böse gemeint, aber geb doch nicht dem Auto die Schuld! Du kannst dem Kleinen und Hyundai nicht vorwerfen das sie in Sachen Verbrauch "legal schummeln" und du dich davon blenden lässt. Und deine Fahrweise macht auch etwas aus...

In diesem Sinne :prost:

ckm

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11

Dienstag, 9. Dezember 2014, 11:18

Na dann schaut euch mal den HTP von Skoda an der Motor ist schon alt hat mehr Hubraum bei gleichem Verbrauch und läuft ruhiger.
Und schaut eben mal die Verbräuche des 1,2l i10 an, der meist gleich und in einigen Situationen sogar besser. Meiner Meinung ist der 1.0l einfach nur da um den niedrigen Einstiegspreis zu haben. Auch so einen Yaris mit 3 Zylinder gibts schon seit 2005 (fast die gleichen Daten), also modern ist was anderes.

PS: im Kleinstwagenbereich bieten viele Hersteller solche 3 Zylinder als Einstieg an, nur würde ich da nicht von Modern sprechen, es ist einfach auf den Preis optimiert, wenn man dann die größeren und besseren Motoren wählt wirds deutlich teurer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ckm« (9. Dezember 2014, 11:23)


BigBlock123

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12

Dienstag, 9. Dezember 2014, 11:22

Na wie gesagt liegt das sicherlich am höheren Hubraum, damit ist man einfach souveräner unterwegs.

Das phänomen hat man doch momentan bei fast jedem Hersteller mit Kleinstwagen - die Werte aufm Papier sind leider absolut nicht mit der Realität vereinbar.

Andi-THF

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13

Dienstag, 9. Dezember 2014, 11:24

Ich habe nirgends etwas von Herstellerangaben geschriebe oder darauf verwiesen. Wer lesen kann, ist da im Vorteil.
Ich habe bisher nur den Nissan als Vergleich herangezogen. Und das der i10 Motor eine modernere Konzeption hat, als ein Almera, sollte klar sein.
Ich mache hier weder Hyundai einen Vorwurf noch gebe ich dem Auto irgendeine "Schuld"! Und die Fahrweise wurde deutlich beschrieben.

Nun zu der Frage, was ich für einen Verbrauch erwarte: Unser vorheriger "Kleiner"war bislang ein VW up! 1,0 mit 60 PS und Schaltwagen.
Und wenn ich dort gleiche Strecke in der gleichen Geschwindigkeit gefahren bin, lag der Verbrauch bei 5,8 Liter. Das ist erstmal nicht viel, sondern "nur" ein Liter auf 100 km (sind aber auch 17 %). Vielleicht bin ich ein bisschen trottelig, aber ich dachte ernsthaft, dass sich die Verbräuch mehr ähneln.

Die Richtgeschwindigkweit auf der AB ist für mich mehr ein Referenzwert, als nun ein anderes Fahrzeug mit ganz anderer Fahrweise herauszukramen.
Ich möchte nicht das "viertsparsamste Auto" auf einer Liste haben, sondern viel lieber ein schön designtes Auto, was Spaß macht.
Von mir aus, kann es dann auch so einiges Schlucken.
Deswegen jetzt nochmal meine Frage, ob jemand mal rausrücken könnte, was andere i10 so im Alltagsbetrieb* durch die Zylinder drücken....


*)Alltagsbetrieb ist nicht mit den Frotteesocken die Pedale streicheln, damit man das Spritmonitor Ranking verbessert. :freu:

ckm

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14

Dienstag, 9. Dezember 2014, 11:28

Sag ich doch Hubraum ist eben schlecht zu ersetzen, ich würde sogar soweit gehen und sagen selbst so ein neuer kleiner Turbomotor von Astra, Ford und co kommt nicht an einen Wagen mit mehr Hubraum und gleicher Motorleistung ran, gut Beschleunigungstechnisch mit Dehzahl schon, aber mit mehr Hubraum fährt der Wagen eben souveräner.

Also Hyundai und Up in etwa die gleiche Motorleistung, der kleinst Up wiegt unter 950kg glaube ich Hyundai 1008, Höhe up 1,4 Hyundai 1,5, kommt noch die Frage der Reifenbreite die würde ich denken geht auch an Hyundai (etwas breiter), also wie soll der Wagen weniger verbrauchen?

PS Meinen Atos 1,1 Vierzylinder :D der Vorgänger des i10 konnte ich Überland mit 5-5,5l fahren, auf der AB waren es nie unter 7, es sei denn ich bin max 110 gefahren. In der Stadt waren wir auch bei 6-7l.
Und wiegt so ein Tino nicht nur max 1,5t?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ckm« (9. Dezember 2014, 11:42)


oliwei

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15

Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:00

*)Alltagsbetrieb ist nicht mit den Frotteesocken die Pedale streicheln, damit man das Spritmonitor Ranking verbessert. :freu:
Nur so nebenbei: Ich fahre mein Auto um von A nach B zu kommen, nicht um bei Spritmonitor auf Platz 4 zu stehen... Sollte nur ein Beispiel sein das es immer Leute gibt die weniger bzw. mehr verbrauchen. Ich bin halt in sachen Sprit knauserig, den Ölmultis gönne ich nicht den Dreck unter den Fingernägeln! :boxen:

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16

Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:13

Am Spritpreis ist aber auch viel Vater Staat mit seinen etlichen Steuerabgaben schuld :)

Aber ich handhabe es genauso, ich fahre so das ich im Verkehr gut mitschwimmen kann, fahre vorausschauend und bisher eigentlich immer so das ich bei spätestens 2500 U/min in den nächsten Gang schalte.

Ich werd selten zum Verkehrshindernis und wer es eilig hat soll halt überholen und steht an der nächsten Ampel doch wieder^^

Wie gesagt, ich denke das der Verbrauch immer stark vom Fahrprofil abhängig ist und sich auch von Auto zu Auto nicht vergleichen lässt, grad aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen (cw-Wert, Reifen/Räder, Gewicht/Zuladung, Klima, Wetter/Wind,...)

Daniel66

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17

Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:13

Na dann schaut euch mal den HTP von Skoda an der Motor ist schon alt hat mehr Hubraum bei gleichem Verbrauch und läuft ruhiger.
Dieser Motor im Fabia verbraucht in der Stadt 1,6 Liter (Werksangabe) mehr, bei weniger Leistung, wo soll da der Vorteil sein, abgesehen davon das der Fabia kein Kleinstwagen ist. ?(

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18

Dienstag, 9. Dezember 2014, 12:57

Dann schau mal auf Spritmonitor und es gibt ein mit 60 und ein mit um die 70PS. Es geht um reale Bedingungen, aber egal der 1,0 schon für den Preis modern.

19

Dienstag, 9. Dezember 2014, 17:01

Sparsam fährt man einen Kleinwagen wie den i10 eigentlich nur dann, wenn man ihn wie einen LKW behandelt. Möglichst die Geschwindigkeit halten, bloß nicht zu schnell werden, vor jedem Berg Anlauf nehmen, Geschwindigkeitsverluste bergauf akzeptieren und Berg runter geht's halt auch mal ohne eingelegtem Gang. Zusätzlich Tricksen kann man dann eben noch mit Start/Stop-Automatik, schmalerer Bereifung, höherem Reifendruck, Tieferlegung, Gewichtsreduktion und co.

Hohes Eigengewicht und eine für das Fahrzeug zu geringe Motorisierung sind die bestens Voraussetzungen dafür, um eine spritsparende Fahrweise zu entwickeln, auf die es dann letztendlich ankommt. Bei 200PS mit gerade mal knapp 1000kg unter dem Hintern hat man da nun mal keinen so großen Ansporn wirklich sparsam zu fahren.

Was man aber daraus macht, hängt tatsächlich weitestgehend vom Fahrer ab und welche Abstriche er bereit ist zu machen, genauso wie, welchen Aufwand er bereit ist zu betreiben.

ckm

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 18:41

Schön zusammen gefasst.
Möchte nur mal schreiben warum zB ich mir damals den Kleinstwagen Atos gekauft habe und meinen 2l Lantra abgegeben habe.
1. Zu dem Zeitpunkt brauchte ich bald ein neues Auto da der Lantra ins Geld ging
2. ich hatte einen Arbeitsweg von nur etwas über 10km einfach
3. es gab zu dem Zeitpunkt keine günstigen und guten Gebrauchten
4. meine Jahresfahrleistung betrug nur zwischen 10000-12000km
5. das Geld saß nicht so locker da wir 3 Jahre zuvor ein altes Haus gekauft haben
6. meine Frau brauchte auch einen Neuen da den Accent unser Sohn haben wollte
Also gabs den Atos 2007 im Doppelpack
Was konnte der Atos besser als der Lantra
1. Er war neu es gab keine unkalkulierbaren Folgekosten
2. Die Versicherung war trotz Vollkasko etwas billiger
3. Die Steuer war günstiger
4. Der Verbrauch war im Schnitt um 2l weniger da ich eben viel Landstraße und Ortschaftsverkehr fuhr (der Lantra 9l der Atos aber auch 6,5-7l je nach Jahreszeit, aber im Gebirge hier muss der Kleine doch etwas mehr ran)
5. 3 Jahre Garantie
6. Super zum Einparken und Einkaufen auf Grund der Schmallheit und Länge in Gegensatz zum Lantra.
Was hatte ich für alternativen damals:
Einen gebrauchten Kleinwagen der im Spritverbrauch ziehmlich gleich ist ebendso viel kostet und eben nicht neu ist (meist unbekannte Historie) und zu dieser Zeit gab es nicht gescheites. Da ich aber eben wenig km fuhr reichte mir eben der Atos völlig, als ich dann meine Arbeit 2008 wechselte und einen Arbeitsweg von 50km einfach hatte kam der Atos schnell an seine Grenzen der Verbrauch ging zwar teilweise bis auf 5l zurück aber für solche Strecken ist eben was Größeres und auf Dauer deutlich besser und robuster.
Und so meine ich denken eben auch viele die sich einen 1.0l i10 kaufen, der Spritverbrauch spielt dabei zwar eine Rolle ist aber nicht zu 100% Ausschlag gebend.

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