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Edgar

Ispartacus

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1

Sonntag, 13. April 2014, 07:55

Bremssattel festgefahren

Hallo zusammen, :!:
vor zwei Tagen hat es urplötzlich angefangen: Schleifgeräusche Hinterachse! Ich dachte, die Bremsbeläge sind verschlissen! X( Was mich aber gewundert hatte, dass dieser Verschleiss ohne vorherige Ankündigung aufgetreten ist! Zuvor konnte ich nichts hören! Zwei Tage später bzw. gestern war ich in der Werkstatt. Bremsscheiben, Bremsbeläge und Einbau kosteten mich 280 EUR. Das Problem dabei war, dass die Teile nicht verschlissen waren, sondern Bremssattel von rechts hat isch festgefahren!!! Der Mechaniker sagte, dass der Bremssattel trotzdem in Ordnung ist, zumal er sich ohne Probleme wieder zurückfahren lässt. Hat jemand von euch auch vielleicht so ein Problem gehabt? Und meine eigentliche Frage lautet: Kann sich das wiederholen? :?:
Grüße, Edgar


normi79

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2

Sonntag, 13. April 2014, 08:09

Hallo Edgar. Klar kann sich das wiederholen. Wieso auch nicht wenn der alte Bremssattel ohne weiteres wieder verwendet wird. Du fährst nen 1.2er? Muss ja irgendein grund geben das der Sattel festgeht. Ist aber bei seeehr vielen Autos und Marken ne Schwachstelle. Ich muss ehrlich gestehen das ich die dinger wohl selber wechseln würde, deswegen kann ich zum Preis nix sagen

Edgar

Ispartacus

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3

Sonntag, 13. April 2014, 08:49

Hallo Normi,
danke für deine Antwort. Ich fahren einen 1.0er. Da ich so einen Fall bisher nie im Leben vorher hatte und diesbezüglich in eisigen Wintermonaten nur festgefrorene Bremsen kenne, bin ich ein wenig überrascht. Was ich nur sagen kann, dass die Bremsbelege wg Handbremse einige Male vermutlich wegen Korrosion festgeklebt waren. Mit leichtem Anfahren löste es sich dennoch wieder auf. Zum selber Wechseln hätte ich keine Zeit und zudem derzeit wirklich keine Lust. Die Bremssattel sind teuer, die würden mit Einbau zusätzlich ca 400 EUR kosten!

normi79

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4

Sonntag, 13. April 2014, 09:50

Ich bin etwas überrascht. Eigentlich wüsste ich nicht das ausser dem 1.2 noch einer hinten Bremsscheiben hat. Ich vermeide seit 10 Jahren die übermäßige benutzung der Handbremse. Hatte noch nie nen festen Bremssattel, obwohl die Autos die ich hatte eigentlich dazu neigen

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5

Sonntag, 13. April 2014, 10:08

Das ewige Thema, Hyundai und seine Bremsen. Ich hab mich darüber schon mehrfach ausgelassen, aber hier wird das Thema immer schöngeredet. Ich habe einige i10 im Bekanntenkreis und keiner von denen hat eine hintere Scheibenbremse, die nicht mindestens einmal im Jahr gangbar gemacht werden muß. Das ist die totale Fehlkonstruktion. Selbst nach dem gangbar machen lässt sich das Hinterrad nur schwer durchdrehen. Die Bremskolben öffnen nicht weit genug. Und mit dem nichtbenutzen der Handbremse ist das auch so eine Sache. Die gammelt dann nämlich fest. Wird sie dann doch mal benutzt, löst sie sich möglicherweise nicht und die Bremse ist dann richtig fest.
Aber Bremsprobleme hat bei Hyundai nicht nur der i10. Mein Ex i30 wurde letztendlich auch wegen massiven Bremsproblemen, die keine Hyundaiwerkstatt in den Griff bekam, verkauft.
Also, damit wirst du wohl leben müssen. Einzige Empfehlung ist, die Bremsen regelmäßig gangbar machen (lassen).

Gerry87

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6

Sonntag, 13. April 2014, 10:30

Moin,

ich weiß nicht, welches Bremssystem bei I10 und I30 verwendet wurde. Beim Santa Fe CM ist es ein "Mando" Bremssystem - ich habe da gerade im "Santa Fe Unterforum" eine nette Homage zum Bremsenwechsel HA zum Besten gegeben.

Aus einem kanadischen Forum entnahm ich mehrfach den Tipp, die Führungskufen der Scheibenbremsbeläge leicht abzufeilen (zumindest die Lackschicht), das Resultat nach dem Schlicht-Feilen und Schleifen waren wunderbar in den Bremssattelführungen gleitende Bremsbeläge, kein Klemmen (wie sonst scheinbar serienmäßig) und kein Spiel / Klappern. Einfach ein spielfreies, Gleiten. Und ich bezweifele, dass überhaupt irgendeine VertragsWerkstatt die Bremsbeläge so nachbearbeitet, dass Sie nicht mehr in den Führungen Klemmen und sich nur mit viel Fingerdruckkraft überhaupt in die Führungen einsetzen lassen.
Meiner Ansicht nach sind die Bauteiltoleranzen unglücklich gewählt. Der "schwimmende" Bremssattel kann seine Arbeit nicht anständig verrichten, wenn die Bremsbeläge schon im Neuzustand gewaltig klemmen.
Des Weiteren kann man von einem erhöhten Bremsenverschleiß sowie einem erhöhten Kraftstoffverbrauch ausgehen, wenn die NEUEN Bremsbeläge klemmen, da sich der Bremszangendruck nach Betätigen der Bremse nicht wieder komplett entspannen kann, eben aufgrund der sehr schwergängigen Bremsbelagführungen.

So, ich hoffe, ihr konntet mir zumindest teilweise gedanklich folgen ;)

Die Begeisterung für das "Mando" Bremssystem hält sich bei mir jedenfalls mittlerweile in Grenzen !

Gruß Gerry

7

Sonntag, 13. April 2014, 10:33

Leute, ich tröste Euch.
Selbst die angeblichen Premiummarken wie mein Audi A6 haben dieses Problem. Eigentlich alle Marken, welche den Handbremsmechanismus im Faustsattel der Scheibenbremse verbaut haben. Am besten beim Reifenwechsel im Frühjahr und Herbst auf Sommer- und Winterreifen jedesmal gleich den Bremssattel reinigen und gängig machen (Hebel u. Federn ölen und fetten, Haltebolzen nachfetten).

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8

Sonntag, 13. April 2014, 10:43

Mein I10 1,0 hatte hinten Bremsscheiben. der war EZ glaub 2009.

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9

Sonntag, 13. April 2014, 10:46

Hallo Gerry, wie schon erwähnt, dein Beitrag im S.F. Unterforum war top.
Der i10 hat auch eine Bremsanlage von Mando. Dort liegt das Problem beim Bremskolben, der geht nach dem Bremsen nicht weit genug zurück. Das reinigen und abschleifen der Führungen und Schächte löst das Problem nicht, es hilft nur ein wenig. Die Konstruktion ist Mist.

Gerry87

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10

Sonntag, 13. April 2014, 11:13

@ Beobachter

Du meinst, das liegt am Bremskolben, weil dieser sowohl axiale, als auch eine radiale Bewegung (Drehbewegung) beim Betätigen der Bremse ausführt. Das währe dann wahrlich eine schlechte Konstruktion, wenn der Kolben auch nach dem Bremsen noch Druck auf die Bremsbeläge ausübt

Bei usnerem Vectra C hat das Betätigen der Handbremse im Ausrollen (also > 20km/h) zumindest geholfen, dass diese nicht fest gammelt. Die Funktion der Handbremse muss ja nunmal leider mindest alle 2 Jahre zur HU gegeben sein. Generell gibt es einfach Modelle, die Anfällig für das Handbrems-Dilemma sind, und andere, die haben es widerrum gar nicht. Mein 2003er A6 Quattro hat das Problem z.B. noch nie gehabt, ist allerdings ein Automatik --> erhöhte Bremsennutzung !

Gruß Gerry

PS: Generell gilt - WER FAHREN WILL, MUSS ZAHLEN :D

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11

Sonntag, 13. April 2014, 11:20

Hallo Gerry,
genau da liegt der Fehler, im axialen Bereich. Da der Rückzug des Kolbens durch den Dichtgummi erfolgt, ist der Fehler da zu suchen. Ich vermute mal, es liegt daran, dass der Dichtgummi einfach zu klein ist, d.h.er kann die Kraft nicht aufbringen, den Kolben zurückzuziehen. Die Handbremsmechanik funktioniert einwandfrei, wenn man sie sauber und gangbar hält.

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12

Sonntag, 13. April 2014, 17:11

So, ich hoffe, ihr konntet mir zumindest teilweise gedanklich folgen ;)

Nun ja, es geht so. Du bist schon ein ganz Schlauer. :D Allerdings frage ich mich, warum du in deinem letzten Beitrag "usnerem Vectra C" schreibst und zuvor im Satz die Konjugation des Verbs "sein" mit "h" versiehst. Da konnte ich dann wirklich nicht gedanklich folgen. =)

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