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1

Freitag, 26. Juni 2020, 16:11

"Neue" Fragen zum Thema EU-Fahrzeuge ;-)

Hallo.

Google vs. Foren vs. Hyundai- oder Kiahändler, so langsam hab` ich die Faxen dicke. Google sagt, es bestünde kein Unterschied. Ein Hyundaihändler sagte, man müsse aufpassen, die Sicherheitsstandards für EU-Hyundai Modelle, die z.B. für südliche Länder gebaut würden, müssen nicht zwangsweise die gleichen sein, wie für Deutschland. Ein Kia Händler war der gleichen Meinung. Apropos südliche Länder und Rostvorsorge. Die Befürworter von EU-Fahrzeugen sagen jedes mal, die Modelle kommen ja alle vom gleichen Band. Damit bin ich immer zufrieden abgezogen.

Doch beim Thema Rost und Sicherheitsstandards hatten sie mich wieder eingeholt, meine Zweifel. Die Autos mögen zwar vom gleichen Band kommen, aber ich vermute, die länderspezifischen Fahrzeuge werden nacheinander abgearbeitet, also z.B. an einem Tag für die Türkei, dann für Portugal, danach für uns, oder so ähnlich. Und nicht ein Türke der aus dem gleichen Blech gefertigt wird, wie der unmittelbar dahinter gebaute Deutsche und beide fahren auch durch`s gleiche Tauchbad.

Was sagt ihr dazu? Aber bitte nicht, nicht schon wieeeeder. :D Schließlich sind es einige warnende und zeigefingerhebende Hyundai- und Kiahändler, die auf Unterschiede hinweisen. Sie wollten mir zwar den Kona oder den Stonic schmackhaft machen, aber ich habe dankend abgelehnt. Erst danach haben sie mir das mit den EU-Fahrzeugen gesagt.

Gruß


J-2 Coupe

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2

Freitag, 26. Juni 2020, 16:16

Ausstattungsunterschiede und verschiedene "Pakete" und Namen dazu: JA. Alles andere: :todlach:
btw: Ich habe gehört, daß die EU-Fahrzeuge immer dann gebaut werden, wenn alle Werksmeister im Urlaub sind, und die Lehrlinge am Drücker sind!

3

Freitag, 26. Juni 2020, 16:33

und die Lehrlinge am Drücker sind!
Meine heiß geliebten ix20 werden ja alle in Tschechien gebaut, die haben sehr gute Lehrlinge. :sauf:

Reiner1

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4

Freitag, 26. Juni 2020, 17:34

Und die i20 werden in der Türkei gebaut, dort versteht man nicht mal Deutsch. ;)

Ok, in Tschechien ist das wohl nicht viel anders. Es gibt Ausstattungsunterschiede je nach Land. Bei dem Rest lohnt es sich einfach nicht, zu differenzieren. Früher hat man für nordische Länder mehr Rostvorsorge betrieben und für den Süden eine stärkere Klimaanlage.

Wenn ich Händler wäre und verkaufen sollte, würde ich auch vor EU-Importen warnen, selbst wenn ich es besser wüsste. :flüster:

i20 Turbo

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5

Montag, 29. Juni 2020, 14:08

Hallo, der wichtigste Unterschied zu evtl. abweichenden Ausstattungsdetails etc. ist doch wohl die Garantie.
Ein EU Fahrzeug ist schon einmal in einem anderen Europäischen Land zugelassen gewesen, heisst deutsche Erstzulassung ist nicht der eigentliche Garantiestart sondern die Zulassung im EU Land. Das kann um wenige Tage abweichen, aber sehr wohl auch um Monate und sogar Jahre. Schriftlich das EU Erstzulassungsdatum bestätigen lassen, damit man weiss, wieviel Garantie schon rum ist!

Dazu kommen teilweise andere Inspektionsintervalle und Intervalle für die Karosseriekontrolle. Ok, da kann man einfach die deutschen Standards für das Modell einhalten und der Händler muss es dann "nur noch" richtig in das kyrillische oder tschechische oder sonstig sprachige Heft nach deutschem Standard eintragen. Mobilitätsgarantie ja, aber in dem EU Land wo das Auto her kommt, nicht von Hyundai Deutschland in Deutschland.

Ersatzteile nicht lieferbar/Leihwagenkostenzuschuss für den reparierenden Händler mit evtl. Weitergabe an den Kunden bei EU Fahrzeugen Fehlanzeige, da der deutsche Finanztopf dafür nicht aufkommt. So einige Kleinigkeiten die da rein spielen und einem erst negativ aufstossen, wenn mal der Fall der Fälle kommt. Aber wenn der Preisvorteil das ganze aufwiegt, ist es ja Ok, muss jeder für sich selber entscheiden. Dazu wird sich jeder deutsche Hyundai Händler freuen, dass man als Kunde mit allen Sorgen und Nöten zu ihm kommt aber nie bei ihm ein Auto gekauft hat. Ich kenne da Händler da kommt man dann erst ne Weile nach den eigenen Kunden hinten dran.

Die EU Auto Händler sind halt nur EU Auto Verkäufer und keine autorisierten Hyundai Vertragshändler die sämtliche Wartungen/Reparaturen und Garantiearbeiten durchführen dürfen.
LG

Reiner1

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6

Montag, 29. Juni 2020, 14:42

Das Auto muß nicht zwangsläufig schon zugelassen sein, wenn man es selbst importiert und anmeldet. Aber natürlich beginnt die Garantie ab der Erstzulassung bzw der Übergabe des Händlers an den Käufer.

Es mag deutsche Händler geben, denen es negativ aufstößt, wenn man mit einem EU-Fahrzeug kommt. Ich habe das selbst so nicht erlebt, denn die Händler verdienen in erster Linie an der Wartung und der Reparatur. Da ist man als Kunde in der Regel gerne gesehen. Und wenn man den Wagen bei einem anderen Händler gekauft hat, hat der Händler auch nichts verdient. Es macht für ihn keinen Unterschied.
Bei meinem Skoda hatte der Händler die holländischen Eintragungen einfach mit einem deutschen Blatt im KD-Heft überklebt. Notwendig gewesen wäre das nicht.

Ganz nebenbei ist das bei einem jungen Gebrauchtwagen nicht anders, egal wo er her kommt. Technische Unterschiede gibt es wie bereits erwähnt nicht, höchstens die Ausstattungsunterschiede, die man sich eben notieren und vergleichen muß.

Wenn man die Wahl zwischen einem jungen Gebrauchten aus D oder einem gleichteuren Neuwagen als EU-Import und gleicher Ausstattung hat, sollte die Wahl eigentlich klar sein.

Ich habe keine EU-Fahrzeuge mehr gekauft, weil es sich für mich finanziell nicht lohnte, bzw. ich die gewünschte Ausstattung hier nicht bekam. Wenn man da keine Gründe sieht, spricht nichts gegen das EU-Fahrzeug. Wartungen und Reparaturen dürfen natürlich auch alle Händler durchführen, die nach den Herstellerstandards arbeiten und das garantieren.

i20 Turbo

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7

Montag, 29. Juni 2020, 16:25

Das Auto muß nicht zwangsläufig schon zugelassen sein, wenn man es selbst importiert und anmeldet. Aber natürlich beginnt die Garantie ab der Erstzulassung bzw der Übergabe des Händlers an den Käufer.
Nur zur Korrektur bzw. um evtl. Falschinterpretationen vorzubeugen. Die Garantie beginnt nicht mit der deutschen Erstzulassung wenn das EU Auto in einem anderen EU Land schon zugelassen (wie in 90% aller Fälle üblich) war sondern mit dem Erstzulassungsdatum des EU Landes.

Wie schon gesagt, das Datum kann identisch sein, wenige Tage aber auch Monate und viel längere Zeiträume der Abweichung sind möglich. Genauen Aufschluss ergibt eine Abfrage der Fahrgestellnummer im GWMS (Garantieprogramm), auf das jeder Hyundai Händler zugreifen kann. Das Datum, welches dort hinterlegt ist, ist massgeblich für die Garantie. Einfach um sicher zu gehen das tatsächliche Garantiestart-/Erstzulassungsdatum vom EU Händler schriftlich geben lassen. Wenns nicht passt, hat man zumindest die Möglichkeit, ggfs. Ansprüche an den Händler geltend zu machen.

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8

Montag, 29. Juni 2020, 17:26

Hallo zusammen,

es war zwar jetzt nicht bei Hyundai sondern bei Ford in Köln. Dort war ich 6 Wochen von meinem Arbeitgeber aus und habe eine neue Abwasseranlage installiert. Dort liefen der Fiesta und der Puma vom gleichen Band. Es wurden die Fahrzeuge so zusammengebaut wie die Bestellungen vorlagen. Farbe war fast bei jedem Auto anders, sie durchliefen aber alle die gleichen Tauchbäder, waren aus dem gleichen Material.

Es wurden also nicht erst 100 schwarze, dann 100 weiße gebaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass für verschiedene Länder minderwertigere Materialien verwendet werden. Es ändert sich nur die Ausstattung ein wenig.

Reiner1

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9

Montag, 29. Juni 2020, 17:58

Die Hersteller könnten das im Prinzip auf den heutigen automatisierten Straßen sicherlich in Grenzen machen, also die Fahrzeuge nach Land differenzieren. Wenn sie das täten, würden sie aber nichts sparen, denn die Vielfalt der Teile nimmt zu. Die Kosten steigen damit auch, selbst wenn ein kleines Teil eine Einsparung bedeuten würde. Man bekäme zudem eher Probleme mit der späteren Ersatzteilversorgung u.a.
Anders sieht es aus, wenn die Autos beispielsweise für Länder bestimmt sind, die andere Umweltstandards haben und für die eine andere Abgasbehandlung nötig ist. Da gibt es dann diesbezüglich schon Unterschiede. Innerhalb der EU bei den gleichen Bestimmungen aber nicht.

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10

Montag, 29. Juni 2020, 18:38

Die Garantie von EU-Fahrzeugen beginnt nicht mit irgendeiner Zulassung auf irgendeinen Halter, die Garantie läuft ab der Auslieferung an den 1. (Zwischen-) Händler. Also wenn ein EU-Modell ohne jegliche Zulassung - und ohne je gefahren worden zu sein - beim Händler seit 3 Monaten in der Halle steht, dann läuft die Garantie seit diesen 3 Monaten.

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11

Montag, 29. Juni 2020, 18:43

Jep, so ist es...
Ein EU-Neuwagen ist nämlich auch zu 99,9% noch rein gar nicht zugelassen (analog zum dt. Modell)...
Andernfalls wäre es ja eine EU-Tageszulassung...; gibt es natürlich auch; aber deutlich seltener.... :rolleyes:

Terrorkater

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12

Montag, 29. Juni 2020, 18:44

Ein kurzer Blick ins Serviceheft und man weiß seit wann und wie lange die Garantie läuft. Bei meinem waren es z.B. 4 Wochen die die Garantie bereits lief als ich den Kaufvertrag unterschrieben habe, bzw. 5 Wochen als ich das Fahrzeug dann auf mich zugelassen habe.
Meiner war übrigens so eine EU-Tageszulassung mit gerade mal 8km auf der Uhr als ich ihn gekauft habe - zugelassen auf den Hyundai Händler in Cheb. Da gibt's wenigstens keine Diskussion bei den 5 Jahren Garantie.

Grüße Kater

13

Montag, 29. Juni 2020, 21:40

Dazu wird sich jeder deutsche Hyundai Händler freuen, dass man als Kunde mit allen Sorgen und Nöten zu ihm kommt aber nie bei ihm ein Auto gekauft hat. Ich kenne da Händler da kommt man dann erst ne Weile nach den eigenen Kunden hinten dran.
Gerne mache ich das auch nicht, doch leider gibt es, zumindest auf mobile.de, gerade mal ne Handvoll ix20 in meiner Wunschausstattung...........Bundesweit. Hätte mein Händler umme Ecke einen da, würde ich mit ihm sprechen. Und ausgerechnet alle infrage Kommenden sind EU Fahrzeuge mit einer Restgarantiezeit von 4 Jahren oder etwas weniger. Na ja, immer noch besser, als bei VW und Co.

Doch ich kenne die neuralgischen Schwachpunkte des ix20. Das ist das Leder-Lenkrad und der Lederknauf. Spätestens nach 2 Jahren werden diese Teile zum Garantiefall. Tja, und dann geht`s zum Hyundaihändler in meiner Nähe. Ich weiß, das klingt richtig frech, aber eine andere Möglichkeit habe ich nicht, bekommt man bei Hyundai während der Ausführung etwaiger Garantiearbeiten kostenlos einen Leihwagen gestellt?

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14

Montag, 29. Juni 2020, 22:24

@SOIX
Einen Anspruch auf einen kostenlosen Leihwagen hast Du in einem Garantiefall nicht....
Einige wenige bieten das evtl. an, aber gehe mal nicht davon aus!

@Terrorkater
Eine EU-TZ macht ja auch schon (wie bei Dir) ggfs. Sinn, um etwaigen Garantieproblemen (Anerkennung der selbigen) aus dem Weg zu gehen... :whistling:

Reiner1

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15

Dienstag, 30. Juni 2020, 16:00

Bei der Thematik fiel mir wieder mein EU-Neuwagenkauf vor 19 Jahren im EU-Land ein. Wenn ich im Internet nach Überführung sehe, dann wird immer auf Kurzzeitkennzeichen oder einen Trailer verwiesen. Ich habe das aber anders gemacht, und es würde mich interesssieren, ob es da mittlerweile gesetzliche Änderungen gab. Ich bekam vom Händler damals die COC - Papiere und den Kaufvertrag zugeschickt. Damit habe ich den Neuwagen auf meinen Namen zugelassen und gleichzeitig die Erklärung für die Umsatzsteuer fürs Finanzamt abegegeben.

Danach bin ich mit den Papieren und den Kennzeichen zum Händler im EU-Ausland, habe den Wagen nach Hause gefahren, und innerhalb der gesetzten Frist die Einfuhrumsatzsteuer beim Finanzamt gezahlt.


Geht das nicht mehr? Ich habe nichts gefunden, was auf so einen Fall hin weist. :rolleyes:
Kleiner Nachtrag:
Offensichtlich ist es mittlerweile üblich oder Pflicht?, daß die Zulassungsstelle am Wagen direkt die Identnummer mit den Papieren vergleicht. Dann ginge dieses Verfahren natürlich nicht mehr. Mittlerweile zahlt man auch u.U. beim ausländischen Händler die dortige Umsatzsteuer und diese wird dann in D verrechnet. Einfacher wurde es dadurch nicht gerade. :flüster:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reiner1« (30. Juni 2020, 16:20)


Terrorkater

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16

Dienstag, 30. Juni 2020, 16:28

Dass die Zulassungsstelle die Identnummer mit den Papieren direkt vor Ort vergleicht, ist bei der ersten Zulassung von EU-Import Fahrzeugen in Deutschland Vorschrift.

Auszug von der Zulassungsstelle:
"Benötigte Unterlagen:
Fahrzeug zur Fahrzeug-Ident.-Prüfung
Kaufvertrag, Rechnung oder verbindliche Bestellung (entfällt bei Umschreibung auf den bisherigen Halter des Fahrzeugs)
elektronische Versicherungsbestätigung (eVB)
SEPA-Lastschriftmandat
Bundespersonalausweis oder Reisepass der Bundesrepublik Deutschland des Fahrzeughalters
ggf. andere Personaldokumente des Fahrzeughalters
ggf. Vollmacht bei Vorsprache eines Bevollmächtigten

bei einem Neufahrzeug zusätzlich:
EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC) oder Datenbestätigung des Herstellers oder Gutachten nach § 13 EG-FGV oder Gutachten nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (Vollgutachten) und ausländische Zulassungsbescheinigung oder Vorlage einer Bestätigung über ein Neufahrzeug ohne ausländische Fahrzeugdokumente".

Reiner1

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17

Dienstag, 30. Juni 2020, 17:04

Das habe ich so ja auch gelesen. Da ich damals den Wagen zugelassen habe, aber erst danach zur Verfügung hatte, wäre so ein Vorgehen nicht gegangen. Daher ja auch die Frage nach einer Gesetzesänderung.

Heute würde ich das eben mit einer Kurzzeitzulassung machen, was natürlich extra kostet.

Hippocampus

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18

Dienstag, 30. Juni 2020, 20:59

Heute würde ich das eben mit einer Kurzzeitzulassung machen, was natürlich extra kostet.
13,10€ + Kennzeichen (10€) um genau zu sein. Außer eure Zulassungsstelle schlägt noch Phantasiegebühren drauf.

19

Mittwoch, 1. Juli 2020, 12:34

Heute würde ich das eben mit einer Kurzzeitzulassung machen, was natürlich extra kostet.
Bedeutet das, auch wenn der Händler ein Auto explizit als EU-Fahrzeug anbietet, wenn es also bereits auf seinem Hof fertig zum Verlauf steht, ich trotzdem nach dem Kauf diesen ganzen Zinnober veranstalten muss, von wegen Kurzzeitzulassung, deutsche Papiere und so? :denk:

Reiner1

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20

Mittwoch, 1. Juli 2020, 12:58

Nein, natürlich nicht. Es ging da eben nur um einen Eigenimport. Vielleicht hat man diesen Kontrollmechanismus deshalb eingeführt, weil es Fälle gab, in denen Autos zugelassen wurden, deren Identnummer aber nicht den Papieren entsprach. Früher hat man auf das COC auch keinen Stempel gemacht, wenn erstmals Zulassungspapiere ausgestellt wurden. Heute macht man das allerdings. Vermutlich gab es auch da Fälle, bei denen mit dem COC mehrmals eine Zulassung erfolgte.

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